3 Tipps zum Maximieren deiner organischen Instagram-Reichweite

3 Tipps zum Maximieren deiner organischen Instagram-Reichweite

Organische Reichweite auf Instagram aufbauen? Viele fragen sich, ob dies überhaupt noch möglich ist, wo die Social Media-Plattform doch seit 2016 die Reichweite um über 50 Prozent gedrosselt hat. Der Konzern will Geld verdienen und den User animieren, in Werbung für sich und seine Posts zu investieren, damit diese gesehen werden. Hintergrund ist natürlich auch der immer größere werdende kommerzielle Nutzen. Aber das selbst die engen Freunde manchmal Bilder und Videos aus dem Urlaub nicht mehr angezeigt bekommen, dagegen muss man doch was tun können. Mit den drei Tipps wird es dir gelingen, deine Reichweite zu maximieren.
#1 Der relevante rote Faden
Wenn Menschen dir folgen, tun sie das in der Regel aus einem bestimmten Grund: Vielleicht gibst du Fitnesstipps, teilst vegane Kochrezepte oder zeigst bei deinen Reisen die schönsten Flecken der Welt. Postest du nun Content, der mit deinem Thema übereinstimmt, wird er von der Plattform als relevant angesehen, da die Wahrscheinlichkeit einer User-Interaktion von Nutzern, die dir ursprünglich dafür gefolgt sind, hoch ist. Immer wenn du davon abweichst, klicken Menschen deine Posts weg, weil sie etwas anderes erwartet haben. Instagram bestraft dies mit einer Verminderung der organischen Reichweite. Schaue, dass du deinem Grundthema immer treu bleibst.
Musterbeispiel für den roten Faden und extrem viele Follower, National Geographic, Screenshot Instagram #2 Konstante Creator werden belohnt
Soll ich jeden Tag posten, auch wenn ich kein gutes Bild oder Video zur Hand habe? Oder lieber nur einmal im Monat den perfekten Schnappschuss?
Gehe den Mittelweg und schau, dass du zwei bis drei Mal die Woche einen relevanten Post machst und täglich mit den Menschen in deiner Instagram-Story interagierst. So sieht Instagram, dass du ein zuverlässiger User bist, der sich um seine Zielgruppe kümmert und immer wieder hochwertige Inhalte liefert. Instagram ist keine Plattform, auf der du über Nacht tausende von Followern aufbaust, sondern die Zeit benötigt, um organisch zu wachsen. Deshalb solltest du dich an einen festen Rhythmus gewöhnen und diesen dann auch beibehalten.
Poste viel, divers und kreativ, © Facebook #3 Interaktion und Community-Aufbau
Für Instagram ist es nicht wichtig, wieviel Likes deine Bilder bekommen. Tatsächlich testet die Plattform sogar gerade diese Anzeige auszublenden, da sie den Fokus davon nehmen möchten. Es geht vielmehr darum, eine echte Community aufzubauen, die dich wertschätzt und mit der du interagierst: Frag deine Story-Viewer doch beispielsweise mal, welchen Post sie als nächstes gerne sehen würden, beziehe sie bei der Kanalgestaltung mit ein und teste vor allem neue Features, die Instagram dir zur Verfügung stellt. Meist wird das ebenfalls mit dem Anstieg deiner Reichweite belohnt. Nutze beispielsweise den Fragen-Sticker.
Fragen-Sticker bei Instagram, © Instagram Viele User haben in den letzten Jahren mit Automatismen (Bots) ihren Account aufgebaut, deshalb darfst du dich auch von hohen Follower-Zahlen nicht blenden lassen. Mittlerweile bestraft Instagram dieses Verhalten, löscht unechte Follower und schränkt die Reichweite derer, die beim Aufbau schummeln, ein. Befolgst du also diese drei Tipps und gibst deinem Account etwas Zeit, wirst du eine Community aufbauen, mit der du die nächsten Jahre gemeinsam wachsen und dich entwickeln kannst.