Virale App unter Beschuss: Jetzt antwortet FaceApp auf Datenschutzvorwürfe

Virale App unter Beschuss: Jetzt antwortet FaceApp auf Datenschutzvorwürfe

Ein Trend, bei dem Nutzer Bilder von sich hochladen, auf denen sie deutlich älter aussehen als sie sind, ist seit einigen Tagen online zu beobachten. Ermöglicht wird dies durch eine App, die mit AI arbeitet, um die von Nutzern hochgeladenen Fotos realistisch zu bearbeiten. FaceApp ist derzeit die beliebteste kostenlose App im Google Play Store und Apple Store. Seit 2017 unterstützt sie die beliebte Spielerei mit Filtern, die das Gesicht des Users verändern. Doch jetzt kommen Bedenken auf, ob die Fotos und persönlichen Daten der FaceApp-Nutzer bei der russischen App sicher aufgehoben sind.
In einem Statement geht FaceApp auf die Vorwürfe ein
Um ein Foto von sich durch die Filter bearbeiten zu lassen, ist es nötig, das Bild in der App hochzuladen. Diese lädt es wiederum auf einen Server, um es schließlich bearbeitet an den Nutzer zurückzuschicken. So entstanden die Bedenken über den Umgang und die Speicherung von Nutzerdaten. Grundsätzlich steht in den Nutzungsbedingungen der App, dass mit dem Bestätigen derselben das Einverständnis zur Nutzung der hochgeladenen und bearbeiteten Fotos für kommerzielle Zwecke gegeben wird. Nach eigenen Angaben werden Bilder meist nach 48 Stunden Stunden gelöscht, jedoch behält die App sich vor, die Daten auch nach dem Löschen auf dem Server zu speichern. Nutzer könnten jedoch beantragen, dass ihre Daten endgültig entfernt werden. Am einfachsten geht dies derzeit über den Support in den Einstellungen der App. Allerdings sei ein Löschen nur bei Nutzern möglich, die sich in der App eingeloggt haben, bei allen anderen gelte das allerdings nicht, da ohne einen Login eine Identifikation nicht stattfinden könne, erklärt FaceApp in einem Statement gegenüber TechCrunch.
Hat die App Zugriff auf die Bildergalerie der Nutzer?
Ein anderes Problem, das iOS-Nutzer sahen, lag in dem Zugriff der App auf die Camera Roll, obwohl dieser in den Einstellungen nicht zugelassen war. Dies ist jedoch ein von Apple zugelassenes Verhalten, das auf dem Prinzip des user intend beruht. Nicht die gesamte Camera Roll werde hochgeladen, nur das Foto, das der User gezielt aussucht und anklickt. Auch zu der Weitergabe von Daten positioniert sich das russische Unternehmen in dem Statement deutlich:
We don’t sell or share any user data with any third parties.
Ebenso die Tatsache, dass das FaceApp Team in Russland sitzt, sorgte für einige beunruhigte Gegenstimmen. Wie CNN berichtet, hat sich der Demokrat Chuck Schumer mit einem Brief an die Bundespolizei gewandt, in dem er seine Bedenken äußerte und dabei auf die russische Einflussnahme im Wahlkampf 2016 anspielt.

NEW: First to @NBCNews: @SenSchumer is asking the FBI and FTC to conduct a federal national security & privacy investigation into the Russia-based company, Face-App, which is producing all of those aged photos of your friends you’re seeing on social media.
Full letter is here: pic.twitter.com/9Q72yrj92c
— Frank Thorp V (@frankthorp) July 17, 2019

Doch obwohl in den Nutzungsbedingungen die Weitergabe der Daten auch nach Russland nicht ausgeschlossen wird, findet sich in FaceApp’s Statement die Aussage:
Even though the core R&D team is located in Russia, the user data is not transferred to Russia.
Bewusstsein bei den Nutzern schaffen
Letztendlich zeigt sich bei FaceApp ein ähnliches Problem wie bei allen kostenlosen Sevices und Apps. Wenn das Produkt nichts kostet, ist meist der Nutzer das Produkt. Das Problem ist nicht die Weitergabe der Bilder an einen Server, sondern vielmehr, dass die Nutzer darüber nicht informiert werden. In Zeiten, zu denen viele Nutzer Screenshots oder Fotos von Bankdaten, Kontoauszügen etc. machen, kann dies zu einem echten Problem werden. Doch wie so oft liegt es hier an den Nutzern, sich klar zu machen, welche Daten man wem zur Verfügung stellt und welche Berechtigungen man ihnen mit der Zustimmung der AGB und Datenschutzerklärung gibt.

Virus auf 25 Millionen Geräten: WhatsApp und Co. durch Betrugssoftware infiziert

Virus auf 25 Millionen Geräten: WhatsApp und Co. durch Betrugssoftware infiziert

Das Virus Agent Smith verunsichert derzeit weltweit Millionen Nutzer. Es schleicht sich über App Downloads auf dem Smartphone ein und greift einerseits auf Daten zu, verändert aber auch den Code in anderen populären Apps, allen voran WhatsApp, und spielt Nutzern mehr Werbung aus. Bisher sind 25 Millionen Geräte betroffen, vor allem in Indien, Pakistan und Bangladesch. Die IT-Sicherheitssoftware Check Point warnt vor allem vor Third Party App Stores. Die Gefahr hält sich jedoch in Grenzen.
Virus infiziert verschiedene Apps
Die IT-Sicherheitsfirma Check Point entdeckte die Malware, die insbesondere über Third Party App Stores wie 9Apps verbreitet wurde. Betroffen sind bisher besonders Nutzer aus Indien, aber auch Bangladesch, Pakistan, Australien, den USA und Großbritannien. Genannt Agent Smith, versteckt sich das Virus in infiltrierten Apps wie kostenlosen Games, „Erwachsenen“-Apps oder nützlichen Alltags-Apps. Ist solch eine App auf dem Gerät, wird dort nach populären Apps wie WhatsApp oder MXplayer gesucht. Die Malware wird auf dem Gerät als APK (Android Package) installiert. In der Folge wird das APK der gesuchten Apps mit betrügerischen Elementen angereichert, sodass deren Code infiziert wird. Der Effekt dieses Angriffs ist jedoch für den Nutzer nicht der Worst Case. Denn durch Agent Smith wird in den infizierten Apps zusätzliche Werbung, meist ohne Kontext angezeigt. Auf diese Weise soll der Betrug durch das Virus auch finanziell von Nutzen sein.
So stellt sich der Angriff durch Agent Smith dar, © Check Point Noch keine große Gefahr, das Potential ist aber vorhanden
Durch das Ausspielen der Ads allein entsteht für die Nutzer keine besonders große Gefahr. Allerdings könnte diese Malware mit ein wenig Modifikation durchaus deutlich gefährlicher werden, wie Heise berichtet. Das wäre der Fall, wenn die Geräte und installierte Apps weiterhin eine Anfälligkeit für die Exploits aufweisen und diese darauf abzielten, Nutzerdaten abzugreifen oder auf Kreditkarteninformationen zuzugreifen etc.
Für Nutzer in Deutschland ist die Gefahr bisher gering und Infizierungen sind hierzulande bis dato nicht bekannt. Laut Check Point hatte es die Malware vor allem auf Nutzer, die Hindi, Indonesisch, Russisch und Arabisch sprechen, abgesehen. Bei dem Google Play Store hatten die schadhaften Applikationen, die das Virus auf die Geräte brachten, zum Teil ebenfalls Einzug gehalten, obwohl die Sicherheitsvorkehrungen, anders als bei vielen Third Party App Stores, solche Schadsoftware erkennen und ausschließen sollten. In der Folge wurden elf Apps aus dem Store entfernt.
Die ausführliche Untersuchung von Check Point gibt alle Details zur betrügerischen Nutzung preis und erklärt, dass schon 2016 mit der Konzeption von Agent Smith begonnen wurde. Die Firma ruft zu einer stärkeren Kontrolle durch App-Entwickler, Gerätehersteller, Systementwickler, aber auch User auf. Die Nutzer sollten lediglich seriöse Apps bei offiziellen App Stores herunterladen.
Wer die Malware auf seinem Gerät vermutet, kann die zuletzt installierten Apps einfach deinstallieren. Außerdem sollten Apps, auf die das Virus abzielte, also etwa WhatsApp, neu installiert werden. Zur eigenen Sicherheit sollten die Nutzer stets die Apps mit den vorgesehenen Updates versehen und sie einer Kontrolle unterziehen. Wenn eine ungewöhnliche Anzahl von fragwürdigen Ads in Apps auftaucht, könnte das auf Betrug hindeuten. Mit diesem System um Agent Smith dürften sich die Entwickler desselben finanziell bereichert haben.

Über 1.000 Android Apps sammeln Daten trotz fehlender Erlaubnis

Über 1.000 Android Apps sammeln Daten trotz fehlender Erlaubnis

Für Nutzer ist es ernüchternd, wenn sie feststellen, dass ihr Einverständnis für die Datennutzung bei manchen Apps kaum Gewicht hat. Eine universitäre Untersuchung, die der Federal Trade Commission in den USA vorgelegt wurde, zeigt, dass zahlreiche Apps im Google Play Store auch dann Daten sammeln, wenn der Nutzer seine Erlaubnis gar nicht erteilt hat. Die Forscher des International Computer Science Institute fanden gut 1.300 Apps, die auch bei explizit verneinter Erlaubnisanfrage auf die Daten zugegriffen haben.
Ist die Privatsphäre bei Apps überhaupt zu wahren?
Wer Apps nutzt, muss sich darauf einstellen, dass seine Daten mehr oder weniger schnell bei den Betreibern ankommen. Oder bei Facebook, wenn die App über das Facebook SDK operiert. Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass viele Apps schon beim Start automatisch Daten an Facebook übermittelt haben. Die IP-Adresse, Nutzungszeiten, Advertising IDs, Gerätetypen usw. wurden unmittelbar weitergegeben. Das traf, wie später ermittelt wurde, auch bei Apps für iOS zu.
Dabei geben auch Apps grundsätzlich die Entscheidung über die Nutzung ihrer Daten an die Nutzer weiter. Nur wird diese nicht immer so hingenommen, wie die jüngste Untersuchung des International Computer Science Institute offenbart. Die Erkenntnisse der Studie sind beunruhigend, wenngleich sie nicht allzu sehr überraschen dürften. Serge Egelman, der an der Studie beteiligt war, erklärte laut CNET auf der PrivacyCon der FTC:
Fundamentally, consumers have very few tools and cues that they can use to reasonably control their privacy and make decisions about it. If app developers can just circumvent the system, then asking consumers for permission is relatively meaningless.
Die Untersuchung, bei der viele Apps weiter Daten sammelten, obwohl es hierfür keinen Consent gab, bewegte die Analysten schon im letzten Herbst dazu, Google über die Erkenntnisse zu informieren. Das Unternehmen gab jedoch an, dass erst mit dem Update Android Q, das in diesem Jahr ausgerollt werden soll, eine Lösung für das Problem geschaffen wird. Nach Googles Angaben werden Location-Daten oder Bilder von Apps verborgen, die keine Erlaubnis für die Datennutzung erhalten. Beim WiFi-Zugriff muss wiederum eine Erlaubnis zur Einholung von Location-Daten vorliegen.

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Insights aus der Studie
Über 88.000 Apps untersuchte das Team um Egelman. Dabei fokussierte man sich auf die Datenübertragung der Apps, wenn keine Erlaubnis zur Nutzung dieser Daten vorlag. Immerhin 1.325 Apps umgingen aber die verweigerte Einwilligung. So nutzten sie etwa WiFi-Verbindungen als Quelle für das Erfassen von Standortdaten und griffen auf Metadaten aus Bildern zurück. Beispielsweise habe die Fotobearbeitungs-App Shutterfly GPS-Koordinaten aus Bildern an die eigenen Server gesendet, auch ohne Erlaubnis. Das wurde vom Unternehmen jedoch abgestritten:
Like many photo services, Shutterfly uses this data to enhance the user experience with features such as categorization and personalized product suggestions, all in accordance with Shutterfly’s privacy policy as well as the Android developer agreement.
Manche Apps, so erklärt die Studie, nutzen auch die Erlaubnis, die User bei anderen Apps erteilt hatten, um Daten einzusehen. Das geschah, wenn die Apps mit Erlaubnis einen Datenordner auf der SD-Karte erstellten, der wiederum für die Apps ohne Erlaubnis einsehbar war. Zwar gab es nur 13 Apps, denen diese Praktik zugewiesen werden konnte, doch verzeichneten diese 13 Apps über 17 Millionen Downloads. Zudem gibt es insgesamt 153 Apps, die diese Möglichkeit per se haben. Darunter auch solche wie Samsungs Health oder Browser Apps, so die Analysten.
Im August möchten Egelman und sein Team die Studie und die erschreckenden Erkenntnisse bei der Usenix Security Conference vorstellen. Dann sollen auch Details zu den ohne Recht Daten sammelnden Apps und eine Liste dieser veröffentlicht werden. Das könnte für viele von ihnen einen starken Einbruch bei der Nutzung und bei den Downloadzahlen bedeuten. Dass der App-Nutzer aber überhaupt drum herum kommt, Daten abzugeben, scheint auch angesichts dieser Studie illusorisch. Trotzdem muss für die Privatsphäre und mehr Schutz der Daten gekämpft werden.
Regulators and platform providers need better tools to monitor app behaviour and hold app developers accountable by ensuring apps comply with applicable laws, namely by protecting users’ privacy and respecting their data collection choices. Society should support more mechanisms, technical and other, that empower users’ informed decision-making with greater transparency into what apps are doing on their devices,
heißt es in der Studie des International Computer Science Institute, die ihr hier noch einmal nachvollziehen könnt.

Cirque du Soleil App weist gefährliche Schwachstelle auf

Cirque du Soleil App weist gefährliche Schwachstelle auf

Die Show „Toruk“ des Cirque du Soleil hat jüngst seine letzte Vorstellung gehabt. Zwischen 2018 und 2019 war sie auch in Berlin, Hamburg, München, Köln und Oberhausen zu Gast. Obwohl sie nicht mehr stattfindet, ist die Begleit-App allein im Play Store zuvor über 100.000 Mal heruntergeladen worden. Diese App ermöglicht jedoch aufgrund eines fehlenden Authentifizierungs-Protokolls direkten Zugriff auf das Smartphone und sollte daher rasch gelöscht werden.
Fehlerhafte App mit unheimlichen Folgen
Der Spiegel berichtet von der Problematik mit der App, auf die die IT-Sicherheitsexperten von ESET hingewiesen haben. Die Firma zeigt klare Lücken bei der Sicherheit der App auf.
It appears that the TORUK app wasn’t designed with security in mind. As a result, anyone who was connected to the network during the show had the same admin possibilities as the Cirque du Soleil operator,
meint Analyst Lukáš Štefanko, der die App für ESET untersuchte. Die App sollte aus dem App Store und dem Play Store entfernt werden, so die Mitarbeiter des Cirque du Soleil; die Show selbst ist nun vorbei und eine Vermarktung der App hatte dementsprechend nicht mehr stattgefunden. Allerdings kann die App für User, die sie installiert haben, unerwünschte Effekte haben. Denn ein fehlendes Authentifizierungs-Protokoll sorgt dafür, dass ein Port geöffnet wird, der Zugriff auf die IP-Adressen der vernetzten Geräte erlaubt. In der Folge können Befehle an diese Geräte, auf denen die App läuft, gesendet werden. So kann es sein, dass Animationen gezeigt werden, die Lautstärke verstellt oder der Like Button auf dem Gerät manipuliert wird.
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Those who installed this app should uninstall it immediately. By the way, we highly recommend doing that with all single-purpose apps,
ergänzt Lukáš Štefanko. In seinem Blogpost macht er die Problematik detailliert deutlich. ESET hatte die Verantwortlichen schon vor Monaten informiert und keine Rückmeldung erhalten, heißt es im Spiegel. Man habe daher nach Beendigung der Show auf den Mangel hingewiesen, jedoch nicht früher, um der Show selbst nicht zu schaden.
Wenn du also die App „TORUK – The First Flight“ noch installiert haben solltest, lösche diese am besten unmittelbar. Und überlege, ob du ähnliche Apps zu einmaligen Veranstaltungen nicht auch entfernen kannst. Das minimiert das Risiko eines Datenmissbrauchs, wenngleich dieses auch bei dauerhaft genutzten Apps latent ist.

Samsung launcht personalisierten App Store für Assistant Bixby

Samsung launcht personalisierten App Store für Assistant Bixby

Mit Bixby haben Sprachassistenten wie Alexa oder der Google Assistant einen weniger prominenten Konkurrenten, der jedoch mit Samsung an den größten Smartphone-Hersteller der Welt gebunden ist. Damit der Assistent mehr genutzt wird und weitere Services für ihn entwickelt werden, hat das Unternehmen den Bixby Marketplace gelauncht, zunächst in den USA und Südkorea.
User erhalten mehr Dienste, Entwickler sollen auf die Plattform kommen
Der Bixby Marketplace soll die Mobile Experience intuitiver und ebenso personalisierter machen. Samsung selbst gibt an, dass Bixby auf Kundenanpassung aufbaut. So soll mithilfe des Assistenten gelernt werden, was ein Nutzer gern tut oder welche Aufgaben er regelmäßig angeht. In der Folge werden passende oder bereits favorisierte Apps und Services bereitgestellt. Über den Bixby Marketplace werden sogenannte Capsules angeboten, die die Nutzung der Samsung User weiter vereinfachen sollen. Denn diese können die User an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen.
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Einige der Capsules sind den Komfort steigernde Apps für den Alltag wie Google Maps, Spotify, Yelp und Co. Kategorien wie Shopping, Sport, Business und Finanzen unterteilten die einzelnen Angebote.
Erreichen können die Nutzer den Bixby Marketplace über die Hauptseite von Bixby, die beim Drücken des Bixby Buttons geöffnet wird. Ein Swipe nach links führt sie zum Marketplace.
So sieht der Bixby Marketplace für Nutzer aus (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Samsung Diverse Suchoptionen und kuratierte Dienste
Für die User ist die Suche nach der passenden Capsule im Marketplace ganz einfach. Sowohl der Name eines Dienstes als auch der des Entwicklers oder ein Keyword können eingegeben werden. Darüber hinaus finden sie kuratierte Vorschläge und Reviews von anderen Nutzern, die weitere Hinweise auf nützliche Apps oder Capsules liefern sollen. Per Button-Klick lassen sich die Capsules hinzufügen und in der Folge auch bewerten.
Bei bestimmten Anfragen können die Nutzer außerdem favorisierte Dienste vormerken. Das kann etwa beim Ridesharing zum Tragen kommen, wenn der Nutzer auf die bevorzugte Option zurückgreifen möchte. So würden auch künftige Ridesharing-Anfragen direkt auf diesen Anbieter verweisen. Mit derart personalisierten und angepassten Services haben die Nutzer die Chance, ihren digitalen Mobile-Alltag noch besser zu strukturieren.
Der App Store-gleiche Marketplace soll nun noch mehr Entwickler zur Plattform locken, um den Dienst Bixby selbst für die Samsung-Nutzer attraktiver zu machen. Wie The Verge berichtet, sollen im Marketplace zunächst keine Visual Ads auftauchen. Wie es mit Audio-basierten Ads aussieht, ist derweil noch nicht klar. Vorstellbar wäre eine Integration, wenn vielleicht vorerst auch nur testweise. Während Nutzer in Südkorea und den USA den Marketplace schon nutzen können, bleibt unklar, wann dieser global ausgerollt wird. Samsung hat angekündigt, bei der Samsung Developer Conference in San José Ende Oktober weitere Updates zu teilen.

Apple vs. Spotify: Streit um die Apple-Steuer geht in die zweite Runde

Apple vs. Spotify: Streit um die Apple-Steuer geht in die zweite Runde

Mitte März hatte der Gründer und Geschäftsführer von Spotify, Daniel Ek, sich in einem Blogpost über den Konkurrenten Apple beschwert. Dieser würde, so Ek, von Spotify eine Steuer in Höhe von 30 Prozent auf Käufe über Apples Bezahlsystem verlangen, z.B. wenn Kunden über den App Store von einer Gratisversion des Dienstes auf die Premiumversion umsteigen. Auch gab er an, dass Apple die Kommunikation zwischen den Kunden und Spotify erschwere sowie Spotify von Produkten wie dem HomePod oder Siri fernhalte, wenn Spotify versucht, die Abgabe zu umgehen. Aus diesen Gründen legte Spotify Beschwerde bei der EU-Kommission ein.
Beschwerde gegen Apple: Spotify will Steuern nicht mehr zahlen
So, let me be clear that this is not a Spotify-versus-Apple issue. We want the same fair rules for companies young and old, large and small,
schreibt Daniel Ek in seinem Blogpost, in dem er Apple allerdings mehrerer Vergehen anklagt. Wie der Spiegel berichtet, antwortete Apple nun auf die Vorwürfe und weist sie klar zurück: Spotify hätte wissentlich falsche Angaben gemacht; die 30-Prozent-Abgabe sei von dem Musikstreaming-Dienst nur bei einem verschwindend geringen Nutzeranteil an Apple zu leisten. Bei jenen Nutzern nämlich, die zu der Zeit ihr Konto auf Premium umgestellt haben, in der das kostenpflichtige Spotify-Abo noch über Apples In-App-Kauffunktion erhältlich war. Die Zeitspanne hierfür sind die zwei Jahre von 2014 bis 2016 und die betroffenen Kunden addieren sich laut den Informationen vom Spiegel auf 680.000 Konten. Diese betragen bei 100 Millionen zahlenden Kunden auf Spotify lediglich 0,5 Prozent aller Nutzer. Apple Music hat derweil 50 Millionen Kunden.
Apple: Vorwürfe absolut haltlos
Doch Apple weist nicht nur die Vorwürfe zurück und minimiert die betroffenen Nutzer auf eine verschwindend geringe Anzahl, das Unternehmen gibt auch an, dass die Steuer für die 680.000 Abo-Konten nur anfangs 30 Prozent betragen hatte, jetzt aber bei 15 Prozent liege, da sie nach einem Jahr Mitgliedschaft herabgesenkt würde. Auch die Vorwürfe, dass Apple die eigene Marktmacht ausnutze, um nur den eigenen Streaming-Dienst zu bevorteilen, weist das Unternehmen zurück. Warum Ek die Zahlen, angeblich wissentlich, übertrieben hoch genannt hat, ist nicht klar – auf weitere Anfragen reagierte der Streaming-Dienst noch nicht.
Apple hingegen antwortete auf der eigenen Website ausführlich auf Spotifys Anklage und beschwerte sich über deren Kleinlichkeit:
After using the App Store for years to dramatically grow their business, Spotify seeks to keep all the benefits of the App Store ecosystem without making any contributions to that marketplace.
Die EU-Kommission wird nun prüfen müssen, welche der Plattformen im Recht liegt und insbesondere, ob Apple seine dominante Position ausnutzt, um die eigenen Gewinne zu erhöhen. Das Ergebnis wird so oder so Aufschluss geben über die Beziehung und die Machtdynamik zwischen den beiden Streamingdiensten. Erst kürzlich überholte Apple Music in den Vereinigten Staaten den schwedischen Mitbewerber, wie CNCB berichtete und ist auch in Europa stark am wachsen. Obwohl nur etwa 25 Prozent der Smartphone-Nutzer in Deutschland ein iPhone besitzen, könnte vermutet werden, dass die Vorinstallierung von Apple Music auf den Geräten auch in Europa zum Erfolg beiträgt. Da ist es kein Wunder, dass die Abgaben an den Konkurrenten Spotify ein Dorn im Auge sind.
Weitere Informationen zur Dauer oder dem Stand des Prüfverfahrens der EU-Kommission sind noch nicht vorhanden.

Neue Kamera-App entfernt Menschen automatisch aus Fotos

Neue Kamera-App entfernt Menschen automatisch aus Fotos

Wer draußen Fotos macht, muss seit der Einführung der DSGVO im vergangenen Jahr deutlich behutsamer bei einer etwaigen Veröffentlichung vorgehen. Sind Menschen auf den Bildern zu sehen, die ihre Einverständnis zu einer Veröffentlichung etwa in einer Instagram Story nicht gegeben haben, könnte es schnell teuer werden. Die App Bye Bye Camera entfernt mittels AI Menschen aus Fotos und könnte insbesondere hierzulande großen Anklang finden.
Eine Welt ohne Menschen – dank AI
Die App eignet sich sowohl für Misanthropen als auch für DSGVO-Geplagte. Eher als Spaßprojekt entwickelte der Künstler „Damjanski“ des Künstlerkollektivs Do Something Good die App und will damit dem Selfiewahn zumindest ein wenig Einhalt gebieten. „Die App entfernt jegliche Eitelkeit aus Selfies – und auch den Menschen“, gab der Künstler gegenüber Artnome an.

Die eigentliche Idee hinter der App war jedoch eine andere: Sie soll eine Welt ohne Menschen zeigen, die nachmenschliche Ära. Die App lässt uns einen Blick auf eine mögliche Zukunft ohne Menschen blicken und uns die Frage stellen, ob Menschen notwendig sind und wie die Welt ohne uns aussähe. Post-apokalyptisch also.
Nun können die Nutzer sich einerseits mit der Frage des Seins auseinandersetzen. Andererseits kommt sie uns gelegen, um unsere Fotos weiterhin DSGVO-konform in unsere Stories zu laden: Keine fremden Menschen, keine Probleme.
Die YOLO AI klassifiert Objekte auf Bildern und benennt diese akkurat. Bye Bye Camera basiert auf AI Tools wie YOLO (You Only Look Once), das Objekte effizient klassifiert und benennt und bereits in der Forschung Anwendung findet. Das andere KI-Tool, von Adobe als „kontextsensitives Füllen“ bezeichnet, kümmert sich nach der Entfernung des unerwünschten Menschen um eine sinnvolle Auffüllung des freigewordenen Platzes. Das kann auf einigen Bildern etwas brachial wirken.
Vor und nach der Entfernung des Menschen sowie seines Hundes. Eigentlich soll die App Hunde nicht entfernen, das klappt wohl nicht immer. © Artnome Drei Fliegen mit einer Klappe
Bye Bye Camera wimdet sich humorvoll dem zunehmenden Trend von Selfies, zeigt anschaulich, wozu Künstliche Intelligenz bereits heute in der Lage ist und kann Nutzer sogar vor den Auswüchsen der DSGVO bewahren. Auch, wenn die AI den Hintergrund noch nicht immer zuverlässig und kontinuierlich gut ersetzen kann, ist die App doch eine nette Spielerei, die uns vielleicht auch mal darüber nachdenken lässt, welchen Mehrwert Selfies eigentlich haben.

Von Tinder bis TikTok: Die Top Apps im Mai nach Downloads und Revenue

Von Tinder bis TikTok: Die Top Apps im Mai nach Downloads und Revenue

Nach aktuellen Daten von Sensor Tower konnte sich Tinder im Ranking der umsatzstärksten Apps für den Mai an die Spitze setzen. Die Social Downloads werden weiterhin von Facebook dominiert, die Shopping Ads von Amazon; weltweit ist Pinduoduo hier aber auf dem Vormarsch, während in Deutschland noch eBay Kleinanzeigen Vorrang genießt.
Eine Übersicht in die Welt der App Downloads – und Einkünfte aus Apps
Sensor Tower hat jüngst Zahlen zu App Downloads und Nutzerausgaben in Apps bezogen auf den Mai 2019 veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass Facebook in Sachen Social Media das Maß aller Dinge bleibt. Bei den weltweiten Downloadzahlen führt die App klar mit 60,6 Millionen Installs in besagtem Monat. Treiber für das Wachstum war Indien, das für 24 Prozent der Downloads verantwortlich zeichnet, in Indonesien waren es immerhin zwölf, in Brasilien acht Prozent. Facebook wird gefolgt von TikTok, Snapchat und Instagram – wobei Snapchat bei den Downloads aus Apples App Store die Top Position einnimmt.
Top Social Apps weltweit nach Download, Mai 2019, © Sensor Tower Die Download-Zahlen beziehen sich laut Sensor Tower auf Unique Installs. Bei den analysierten umsatzstärksten Apps werden Apple Apps und vorinstallierte Google Apps nicht miteinbezogen. Zudem handelt es sich in der Auflistung um Non-Gaming Apps. Im globalen Vergleich der Player, die aber analysiert wurden, führt Tinder vor Netflix, YouTube und Tencent Video.
Umsatzstärkste Non-Gaming Apps weltweit, Mai 2019, © Sensor Tower Tinder konnte im Mai 2019 Nutzerausgaben von 81,5 Millionen US-Dollar auf sich vereinen. Dabei gingen 47 Prozent der Ausgaben von den USA aus. Mit über 63 Millionen US-Dollar User Spend hat die Netflix App in jenem Monat ebenfalls ein lukratives Geschäft gemacht. Auch hierbei hat fast die Hälfte der Ausgaben in den USA ihren Ursprung.
Uber für unterwegs, Amazon, Pinduoduo oder eBay fürs Shopping
Im Bereich der Travel Apps gibt es einen klaren Sieger, was die Downloadzahlen für den Mai 2019 angeht: Uber. 13,1 Millionen Installs setzen die populäre App auf Platz eins, vor Google Translate oder Waze. Booking landet übrigens auf Platz fünf, Airbnb auf Platz acht.
Die meistheruntergeladenen Apps zum Reisen weltweit, Mai 2019, © Sensor Tower Auch Google Maps wird von Reisenden mit Sicherheit extrem häufig genutzt. Aber diese App taucht nicht auf, weil sie als vorinstallierte Google App nicht in das Ranking miteinbezogen wurde. Ebenso wenig wie in diesem Fall Facebook oder Facebook Lite.
Wer nicht reist, aber shoppt, setzt, global betrachtet, vor allem auf die Amazon App. Fast zwölf Millionen Installs im Mai 2019 sprechen für sich, wiederum ist Indien (mit 41 Prozent der Installs) ein wichtiger Wachstumstreiber. Auf den Folgeplätzen landen Shopee, Wish, Pinduoduo und AliExpress. Obwohl Amazon bei den Downloads insgesamt führt, ist Pinduoduo die Nummer eins vor Amazon beim App Store, während Amazon auch im Google Play Store eine Stufe hinter Shopee steht.
Top Shopping Apps nach Downloads weltweit, Mai 2019, © Sensor Tower In Deutschland zeigt sich im Shopping App-Umfeld allerdings ein deutlich anderes Bild. eBay Kleinanzeigen ist die klare Nummer eins, konnte im Mai 2019 mehr als 800.000 Downloads generieren. Amazon steht auch bei uns auf Platz zwei, was Downloads angeht, komplettiert wird die deutsche Top Fünf aber durch Wish, H&M und OTTO. Letzteres Unternehmen konnte die Downloadzahlen aus dem Mai 2018 (101.000) dieses Jahr deutlich steigern, auf 272.000.
Top Shopping Apps nach Downloads in Deutschland, Mai 2019, © Sensor Tower Sensor Tower hält noch viele andere Daten bereit, die sich auf das globale App-Umfeld beziehen. Dabei können Interessierte sich über umsatzstarke Fitness oder Dating Apps informieren. Insgesamt sind die Daten aber auch für eine Einschätzung des In-App Marketing sowie des aktuellen Nutzerverhaltens relevant. Und je mehr die Apps in den Fokus der Nutzer rücken, heruntergeladen werden und sich oft auch monetarisieren lassen, desto mehr gewinnen auch innovative Marketing-Ansätze für das App-Universum an Relevanz.

Harry Potter macht Pokémon GO Konkurrenz: Wizards Unite vor dem Launch

Harry Potter macht Pokémon GO Konkurrenz: Wizards Unite vor dem Launch

Die Straßen der Welt, Parks, Bahnhöfe usw. werden bald ein ganzes Stück magischer sein. Denn das lang erwartete Mobile Game Harry Potter: Wizards Unite, das im Stil dem Megahit Pokémon GO ähnelt, wird am Freitag online gehen. Zunächst allerdings nur in den USA und Großbritannien, dem Mutterland des populären Zauberers. Die Erwartungshaltung ist trotzdem weltweit riesig. Aber wird das Game ein Hit wie Pokémon GO, das noch immer zahlreiche Spieler hat und kann es womöglich sogar ein Marketing-Potential entfalten?
Zeit für einen neuen Mobile Game Hype? Harry Potter-Spiel vor dem Launch
Im Sommer 2016 sah man allerorten Menschen mit ihren Smartphones durch die Gegend laufen, immer auf der Suche nach einem weiteren Pokémon. Das AR-gestützte Mobile Game Pokémon GO wurde zum großen Hype; und zeigt bis heute Wirkung, denn noch immer gibt es viele Spieler. Laut BusinessofApps wurde Anfang 2019 die Milliardenmarke für Downloads geknackt, während die Umsatzzahlen im März 2019 auf 2,45 Milliarden US-Dollar angestiegen waren. Spieleentwickler Niantic hatte schon im Sommer 2016 eine Monetarisierung des Games via Sponsored Locations angestoßen. Dieses Feature sorgte bei lokalen Läden nach Zahlen vom Frühjahr 2017 für 500 Millionen Besuche in den Partner Stores. So waren nicht nur die Spieler und die Entwickler zufrieden, auch zahlreiche Marketing-Partner konnten profitieren. Es gibt inzwischen sogar Pokémon GO-Feste in verschiedenen Städten dieser Welt.

Looks like some Trainers are ready to trade Pokémon in Chicago! 🔄 Hopefully, it results in some Lucky Pokémon! 📍: Chicago #PokemonGOFest2019pic.twitter.com/L12LMZk9C7
— Pokémon GO (@PokemonGoApp) June 16, 2019

Der Erfolg der App ist unbestritten und diese hat sicher auch Menschen begeistert, die zuvor weniger mit Pokémon zu tun hatten. Mit Harry Potter: Wizards Unite kommt nun ein ähnlich gelagertes AR Mobile Game auf den Markt. Es ist ebenfalls von Entwickler Niantec, konzipiert zusammen mit Portkey Games und WarnerBros. Entertainment. Und die Harry Potter-Fangemeinde ist riesig. In den kommenden Wochen könnte sich nun zeigen, ob das neue Spiel den Erfolg der Pokémon-Version wiederholen kann.

The worldwide launch of Harry Potter: Wizards Unite begins this Friday, June 21! Keep your eyes peeled and wand ready for more information as the game goes live in your region soon. #WizardsUnitepic.twitter.com/ckk4s4mi8a
— Harry Potter: Wizards Unite (@HPWizardsUnite) June 19, 2019

Am Freitag, 21. Juni, beginnt der weltweite Launch, wenn auch zunächst nur die USA und Großbritannien profitieren. Danach soll das Spiel in andere Länder kommen, wobei hierfür kein konkretes Datum genannt wird.
Ein Traum für Fans wird wahr
Seit J.K. Rowlings epochemachenden Büchern und den erfolgreichen Verfilmungen haben viele Fans von Harry Potter den Wunsch, selbst einmal in die magische Welt einzutauchen. Dank des AR Games soll das möglich sein. So heißt es auf der Website:
,Harry Potter: Wizards Unite‘ verbindet Inhalte und Charaktere, die du aus der ursprünglichen Harry-Potter-Reihe und aus den ,Phantastische Tierwesen‘-Filmen kennst, zu einem einmaligen Erlebnis in der Wizarding World. Es ist deine Aufgabe deinen Zauberstab bereit zu halten, dir die wichtigsten Zaubersprüche ins Gedächtnis zu rufen, genug Zaubertränke zu brauen und mitzuhelfen, das Desaster zu bekämpfen, das den Muggeln die Geheimnisse der Zauberei zu enthüllen droht.
Die Synopsis gibt an, dass magische Wesen auf geheimnisvolle Weise in der Muggelwelt aufgetaucht sind – hier wird die AR-Integration in unsere Welt schon aufgerufen. „Hexen und Zauberer aus aller Welt müssen sich verbünden“, damit die Gegenstände und Wesen wieder an ihren Platz kommen. Als „Rekrut der Eingreiftruppe zur Wahrung des Geheimhaltungsstatuts“ kannst du im Spiel deine eigenen Fähigkeiten in der magischen Welt von Harry Potter, Newt Scamander und Co. unter Beweis stellen. Es gibt sogenannte „Findbare Gegenstände“ zu entdecken, Zaubertränke zu brauen und Mehrspielergefechte zu absolvieren.
Die Zauberwelt wird in unsere integriert, © Niantec, Warner Bros. Entertainment Inc. Allein die Erwähnung, dass die Zauberer öfter eine Rast machen sollten, „in Gasthäusern, die du an Muggelorten auf der ganzen Welt findest“, deutet auf die Integration von Sponsored Locations hin, die die Monetarisierung der App vorantreiben sollen. Dazu können sie für lokales Marketing dienen. Schaue dir hier noch einen weiteren Trailer an:
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Wie erfolgreich das Game letztlich wird und ob es sich für die ein oder andere Marke lohnt, auf diesen Zug aufzuspringen, können wir ab Freitag von den Reaktionen und Downloadzahlen in den USA und im UK abhängig machen. Und dann gespannt warten bis Harry Potter: Wizards Unite auch bei uns verfügbar ist.

Dark Mode: Jetzt auch für Google Calendar und Keep bei Android

Dark Mode: Jetzt auch für Google Calendar und Keep bei Android

Google arbeitet derzeit an einem Dark Mode für alle eigenen Apps. Der Google-eigene Chrome Browser lässt sich jetzt schon auf jedem Gerät dunkel einstellen. Viele Nutzer fragten auch nach einer Umstellung für den Kalender und die Notizen-App, Google Keep. Die Google-Entwickler erhörten die Wünsche und seit einigen Tagen lässt sich der Dark Mode in beiden Apps einstellen. Wir zeigen in Screenshots wie der Dunkelmodus in den Anwendungen aussieht.
Screenshots zeigen das neue Design für die beiden Apps
In Googles Bemühungen, den Dark Mode auf allen eigenen Oberflächen zu standardisieren, wurde sich auch hier für ein dunkles Grau statt einem satten Schwarz als Hintergrundfarbe entschieden. Der Screenshot zeigt, wie die Designer beispielsweise die bunten Farb-Notizen in Keep eingebracht haben. Diese fügen sich jetzt in abgedunkelten Pastelltönen in das dunkle Design ein.
Die Notizen-App Keep im Dark Mode. © Google Auch im Kalender ist der Hintergrund dunkelgrau und die Farben gedeckt – jedoch immer noch gut auseinanderzuhalten.
Auch der Google Calendar zeigt sich im augenschonenden Dunkelgrau. © Google Im Kalender und in den Notizen lässt sich das dunkle Theme über die allgemeinen Einstellungen aktivieren. Beide Anwendungen müssen aber zunächst auf das neueste Update gebracht werden, um den Dark Mode verfügbar zu machen. Der Dunkelmodus für die Kalender-App wird von allen Geräten unter Android N+ (also Nougat oder neuer) unterstützt. Android Q-Nutzer können außerdem ihr Betriebssystem auf Dark Mode stellen und somit alle Anwendungen by default dunkel sehen. Das Gleiche gilt für Google Keep, die Notizen-App. Hier ist der Dark Mode für alle Geräte unter Android L-P verfügbar.