Samsung launcht personalisierten App Store für Assistant Bixby

Samsung launcht personalisierten App Store für Assistant Bixby

Mit Bixby haben Sprachassistenten wie Alexa oder der Google Assistant einen weniger prominenten Konkurrenten, der jedoch mit Samsung an den größten Smartphone-Hersteller der Welt gebunden ist. Damit der Assistent mehr genutzt wird und weitere Services für ihn entwickelt werden, hat das Unternehmen den Bixby Marketplace gelauncht, zunächst in den USA und Südkorea.
User erhalten mehr Dienste, Entwickler sollen auf die Plattform kommen
Der Bixby Marketplace soll die Mobile Experience intuitiver und ebenso personalisierter machen. Samsung selbst gibt an, dass Bixby auf Kundenanpassung aufbaut. So soll mithilfe des Assistenten gelernt werden, was ein Nutzer gern tut oder welche Aufgaben er regelmäßig angeht. In der Folge werden passende oder bereits favorisierte Apps und Services bereitgestellt. Über den Bixby Marketplace werden sogenannte Capsules angeboten, die die Nutzung der Samsung User weiter vereinfachen sollen. Denn diese können die User an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen.
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Einige der Capsules sind den Komfort steigernde Apps für den Alltag wie Google Maps, Spotify, Yelp und Co. Kategorien wie Shopping, Sport, Business und Finanzen unterteilten die einzelnen Angebote.
Erreichen können die Nutzer den Bixby Marketplace über die Hauptseite von Bixby, die beim Drücken des Bixby Buttons geöffnet wird. Ein Swipe nach links führt sie zum Marketplace.
So sieht der Bixby Marketplace für Nutzer aus (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Samsung Diverse Suchoptionen und kuratierte Dienste
Für die User ist die Suche nach der passenden Capsule im Marketplace ganz einfach. Sowohl der Name eines Dienstes als auch der des Entwicklers oder ein Keyword können eingegeben werden. Darüber hinaus finden sie kuratierte Vorschläge und Reviews von anderen Nutzern, die weitere Hinweise auf nützliche Apps oder Capsules liefern sollen. Per Button-Klick lassen sich die Capsules hinzufügen und in der Folge auch bewerten.
Bei bestimmten Anfragen können die Nutzer außerdem favorisierte Dienste vormerken. Das kann etwa beim Ridesharing zum Tragen kommen, wenn der Nutzer auf die bevorzugte Option zurückgreifen möchte. So würden auch künftige Ridesharing-Anfragen direkt auf diesen Anbieter verweisen. Mit derart personalisierten und angepassten Services haben die Nutzer die Chance, ihren digitalen Mobile-Alltag noch besser zu strukturieren.
Der App Store-gleiche Marketplace soll nun noch mehr Entwickler zur Plattform locken, um den Dienst Bixby selbst für die Samsung-Nutzer attraktiver zu machen. Wie The Verge berichtet, sollen im Marketplace zunächst keine Visual Ads auftauchen. Wie es mit Audio-basierten Ads aussieht, ist derweil noch nicht klar. Vorstellbar wäre eine Integration, wenn vielleicht vorerst auch nur testweise. Während Nutzer in Südkorea und den USA den Marketplace schon nutzen können, bleibt unklar, wann dieser global ausgerollt wird. Samsung hat angekündigt, bei der Samsung Developer Conference in San José Ende Oktober weitere Updates zu teilen.

Apple vs. Spotify: Streit um die Apple-Steuer geht in die zweite Runde

Apple vs. Spotify: Streit um die Apple-Steuer geht in die zweite Runde

Mitte März hatte der Gründer und Geschäftsführer von Spotify, Daniel Ek, sich in einem Blogpost über den Konkurrenten Apple beschwert. Dieser würde, so Ek, von Spotify eine Steuer in Höhe von 30 Prozent auf Käufe über Apples Bezahlsystem verlangen, z.B. wenn Kunden über den App Store von einer Gratisversion des Dienstes auf die Premiumversion umsteigen. Auch gab er an, dass Apple die Kommunikation zwischen den Kunden und Spotify erschwere sowie Spotify von Produkten wie dem HomePod oder Siri fernhalte, wenn Spotify versucht, die Abgabe zu umgehen. Aus diesen Gründen legte Spotify Beschwerde bei der EU-Kommission ein.
Beschwerde gegen Apple: Spotify will Steuern nicht mehr zahlen
So, let me be clear that this is not a Spotify-versus-Apple issue. We want the same fair rules for companies young and old, large and small,
schreibt Daniel Ek in seinem Blogpost, in dem er Apple allerdings mehrerer Vergehen anklagt. Wie der Spiegel berichtet, antwortete Apple nun auf die Vorwürfe und weist sie klar zurück: Spotify hätte wissentlich falsche Angaben gemacht; die 30-Prozent-Abgabe sei von dem Musikstreaming-Dienst nur bei einem verschwindend geringen Nutzeranteil an Apple zu leisten. Bei jenen Nutzern nämlich, die zu der Zeit ihr Konto auf Premium umgestellt haben, in der das kostenpflichtige Spotify-Abo noch über Apples In-App-Kauffunktion erhältlich war. Die Zeitspanne hierfür sind die zwei Jahre von 2014 bis 2016 und die betroffenen Kunden addieren sich laut den Informationen vom Spiegel auf 680.000 Konten. Diese betragen bei 100 Millionen zahlenden Kunden auf Spotify lediglich 0,5 Prozent aller Nutzer. Apple Music hat derweil 50 Millionen Kunden.
Apple: Vorwürfe absolut haltlos
Doch Apple weist nicht nur die Vorwürfe zurück und minimiert die betroffenen Nutzer auf eine verschwindend geringe Anzahl, das Unternehmen gibt auch an, dass die Steuer für die 680.000 Abo-Konten nur anfangs 30 Prozent betragen hatte, jetzt aber bei 15 Prozent liege, da sie nach einem Jahr Mitgliedschaft herabgesenkt würde. Auch die Vorwürfe, dass Apple die eigene Marktmacht ausnutze, um nur den eigenen Streaming-Dienst zu bevorteilen, weist das Unternehmen zurück. Warum Ek die Zahlen, angeblich wissentlich, übertrieben hoch genannt hat, ist nicht klar – auf weitere Anfragen reagierte der Streaming-Dienst noch nicht.
Apple hingegen antwortete auf der eigenen Website ausführlich auf Spotifys Anklage und beschwerte sich über deren Kleinlichkeit:
After using the App Store for years to dramatically grow their business, Spotify seeks to keep all the benefits of the App Store ecosystem without making any contributions to that marketplace.
Die EU-Kommission wird nun prüfen müssen, welche der Plattformen im Recht liegt und insbesondere, ob Apple seine dominante Position ausnutzt, um die eigenen Gewinne zu erhöhen. Das Ergebnis wird so oder so Aufschluss geben über die Beziehung und die Machtdynamik zwischen den beiden Streamingdiensten. Erst kürzlich überholte Apple Music in den Vereinigten Staaten den schwedischen Mitbewerber, wie CNCB berichtete und ist auch in Europa stark am wachsen. Obwohl nur etwa 25 Prozent der Smartphone-Nutzer in Deutschland ein iPhone besitzen, könnte vermutet werden, dass die Vorinstallierung von Apple Music auf den Geräten auch in Europa zum Erfolg beiträgt. Da ist es kein Wunder, dass die Abgaben an den Konkurrenten Spotify ein Dorn im Auge sind.
Weitere Informationen zur Dauer oder dem Stand des Prüfverfahrens der EU-Kommission sind noch nicht vorhanden.

Neue Kamera-App entfernt Menschen automatisch aus Fotos

Neue Kamera-App entfernt Menschen automatisch aus Fotos

Wer draußen Fotos macht, muss seit der Einführung der DSGVO im vergangenen Jahr deutlich behutsamer bei einer etwaigen Veröffentlichung vorgehen. Sind Menschen auf den Bildern zu sehen, die ihre Einverständnis zu einer Veröffentlichung etwa in einer Instagram Story nicht gegeben haben, könnte es schnell teuer werden. Die App Bye Bye Camera entfernt mittels AI Menschen aus Fotos und könnte insbesondere hierzulande großen Anklang finden.
Eine Welt ohne Menschen – dank AI
Die App eignet sich sowohl für Misanthropen als auch für DSGVO-Geplagte. Eher als Spaßprojekt entwickelte der Künstler „Damjanski“ des Künstlerkollektivs Do Something Good die App und will damit dem Selfiewahn zumindest ein wenig Einhalt gebieten. „Die App entfernt jegliche Eitelkeit aus Selfies – und auch den Menschen“, gab der Künstler gegenüber Artnome an.

Die eigentliche Idee hinter der App war jedoch eine andere: Sie soll eine Welt ohne Menschen zeigen, die nachmenschliche Ära. Die App lässt uns einen Blick auf eine mögliche Zukunft ohne Menschen blicken und uns die Frage stellen, ob Menschen notwendig sind und wie die Welt ohne uns aussähe. Post-apokalyptisch also.
Nun können die Nutzer sich einerseits mit der Frage des Seins auseinandersetzen. Andererseits kommt sie uns gelegen, um unsere Fotos weiterhin DSGVO-konform in unsere Stories zu laden: Keine fremden Menschen, keine Probleme.
Die YOLO AI klassifiert Objekte auf Bildern und benennt diese akkurat. Bye Bye Camera basiert auf AI Tools wie YOLO (You Only Look Once), das Objekte effizient klassifiert und benennt und bereits in der Forschung Anwendung findet. Das andere KI-Tool, von Adobe als „kontextsensitives Füllen“ bezeichnet, kümmert sich nach der Entfernung des unerwünschten Menschen um eine sinnvolle Auffüllung des freigewordenen Platzes. Das kann auf einigen Bildern etwas brachial wirken.
Vor und nach der Entfernung des Menschen sowie seines Hundes. Eigentlich soll die App Hunde nicht entfernen, das klappt wohl nicht immer. © Artnome Drei Fliegen mit einer Klappe
Bye Bye Camera wimdet sich humorvoll dem zunehmenden Trend von Selfies, zeigt anschaulich, wozu Künstliche Intelligenz bereits heute in der Lage ist und kann Nutzer sogar vor den Auswüchsen der DSGVO bewahren. Auch, wenn die AI den Hintergrund noch nicht immer zuverlässig und kontinuierlich gut ersetzen kann, ist die App doch eine nette Spielerei, die uns vielleicht auch mal darüber nachdenken lässt, welchen Mehrwert Selfies eigentlich haben.

Von Tinder bis TikTok: Die Top Apps im Mai nach Downloads und Revenue

Von Tinder bis TikTok: Die Top Apps im Mai nach Downloads und Revenue

Nach aktuellen Daten von Sensor Tower konnte sich Tinder im Ranking der umsatzstärksten Apps für den Mai an die Spitze setzen. Die Social Downloads werden weiterhin von Facebook dominiert, die Shopping Ads von Amazon; weltweit ist Pinduoduo hier aber auf dem Vormarsch, während in Deutschland noch eBay Kleinanzeigen Vorrang genießt.
Eine Übersicht in die Welt der App Downloads – und Einkünfte aus Apps
Sensor Tower hat jüngst Zahlen zu App Downloads und Nutzerausgaben in Apps bezogen auf den Mai 2019 veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass Facebook in Sachen Social Media das Maß aller Dinge bleibt. Bei den weltweiten Downloadzahlen führt die App klar mit 60,6 Millionen Installs in besagtem Monat. Treiber für das Wachstum war Indien, das für 24 Prozent der Downloads verantwortlich zeichnet, in Indonesien waren es immerhin zwölf, in Brasilien acht Prozent. Facebook wird gefolgt von TikTok, Snapchat und Instagram – wobei Snapchat bei den Downloads aus Apples App Store die Top Position einnimmt.
Top Social Apps weltweit nach Download, Mai 2019, © Sensor Tower Die Download-Zahlen beziehen sich laut Sensor Tower auf Unique Installs. Bei den analysierten umsatzstärksten Apps werden Apple Apps und vorinstallierte Google Apps nicht miteinbezogen. Zudem handelt es sich in der Auflistung um Non-Gaming Apps. Im globalen Vergleich der Player, die aber analysiert wurden, führt Tinder vor Netflix, YouTube und Tencent Video.
Umsatzstärkste Non-Gaming Apps weltweit, Mai 2019, © Sensor Tower Tinder konnte im Mai 2019 Nutzerausgaben von 81,5 Millionen US-Dollar auf sich vereinen. Dabei gingen 47 Prozent der Ausgaben von den USA aus. Mit über 63 Millionen US-Dollar User Spend hat die Netflix App in jenem Monat ebenfalls ein lukratives Geschäft gemacht. Auch hierbei hat fast die Hälfte der Ausgaben in den USA ihren Ursprung.
Uber für unterwegs, Amazon, Pinduoduo oder eBay fürs Shopping
Im Bereich der Travel Apps gibt es einen klaren Sieger, was die Downloadzahlen für den Mai 2019 angeht: Uber. 13,1 Millionen Installs setzen die populäre App auf Platz eins, vor Google Translate oder Waze. Booking landet übrigens auf Platz fünf, Airbnb auf Platz acht.
Die meistheruntergeladenen Apps zum Reisen weltweit, Mai 2019, © Sensor Tower Auch Google Maps wird von Reisenden mit Sicherheit extrem häufig genutzt. Aber diese App taucht nicht auf, weil sie als vorinstallierte Google App nicht in das Ranking miteinbezogen wurde. Ebenso wenig wie in diesem Fall Facebook oder Facebook Lite.
Wer nicht reist, aber shoppt, setzt, global betrachtet, vor allem auf die Amazon App. Fast zwölf Millionen Installs im Mai 2019 sprechen für sich, wiederum ist Indien (mit 41 Prozent der Installs) ein wichtiger Wachstumstreiber. Auf den Folgeplätzen landen Shopee, Wish, Pinduoduo und AliExpress. Obwohl Amazon bei den Downloads insgesamt führt, ist Pinduoduo die Nummer eins vor Amazon beim App Store, während Amazon auch im Google Play Store eine Stufe hinter Shopee steht.
Top Shopping Apps nach Downloads weltweit, Mai 2019, © Sensor Tower In Deutschland zeigt sich im Shopping App-Umfeld allerdings ein deutlich anderes Bild. eBay Kleinanzeigen ist die klare Nummer eins, konnte im Mai 2019 mehr als 800.000 Downloads generieren. Amazon steht auch bei uns auf Platz zwei, was Downloads angeht, komplettiert wird die deutsche Top Fünf aber durch Wish, H&M und OTTO. Letzteres Unternehmen konnte die Downloadzahlen aus dem Mai 2018 (101.000) dieses Jahr deutlich steigern, auf 272.000.
Top Shopping Apps nach Downloads in Deutschland, Mai 2019, © Sensor Tower Sensor Tower hält noch viele andere Daten bereit, die sich auf das globale App-Umfeld beziehen. Dabei können Interessierte sich über umsatzstarke Fitness oder Dating Apps informieren. Insgesamt sind die Daten aber auch für eine Einschätzung des In-App Marketing sowie des aktuellen Nutzerverhaltens relevant. Und je mehr die Apps in den Fokus der Nutzer rücken, heruntergeladen werden und sich oft auch monetarisieren lassen, desto mehr gewinnen auch innovative Marketing-Ansätze für das App-Universum an Relevanz.

Harry Potter macht Pokémon GO Konkurrenz: Wizards Unite vor dem Launch

Harry Potter macht Pokémon GO Konkurrenz: Wizards Unite vor dem Launch

Die Straßen der Welt, Parks, Bahnhöfe usw. werden bald ein ganzes Stück magischer sein. Denn das lang erwartete Mobile Game Harry Potter: Wizards Unite, das im Stil dem Megahit Pokémon GO ähnelt, wird am Freitag online gehen. Zunächst allerdings nur in den USA und Großbritannien, dem Mutterland des populären Zauberers. Die Erwartungshaltung ist trotzdem weltweit riesig. Aber wird das Game ein Hit wie Pokémon GO, das noch immer zahlreiche Spieler hat und kann es womöglich sogar ein Marketing-Potential entfalten?
Zeit für einen neuen Mobile Game Hype? Harry Potter-Spiel vor dem Launch
Im Sommer 2016 sah man allerorten Menschen mit ihren Smartphones durch die Gegend laufen, immer auf der Suche nach einem weiteren Pokémon. Das AR-gestützte Mobile Game Pokémon GO wurde zum großen Hype; und zeigt bis heute Wirkung, denn noch immer gibt es viele Spieler. Laut BusinessofApps wurde Anfang 2019 die Milliardenmarke für Downloads geknackt, während die Umsatzzahlen im März 2019 auf 2,45 Milliarden US-Dollar angestiegen waren. Spieleentwickler Niantic hatte schon im Sommer 2016 eine Monetarisierung des Games via Sponsored Locations angestoßen. Dieses Feature sorgte bei lokalen Läden nach Zahlen vom Frühjahr 2017 für 500 Millionen Besuche in den Partner Stores. So waren nicht nur die Spieler und die Entwickler zufrieden, auch zahlreiche Marketing-Partner konnten profitieren. Es gibt inzwischen sogar Pokémon GO-Feste in verschiedenen Städten dieser Welt.

Looks like some Trainers are ready to trade Pokémon in Chicago! 🔄 Hopefully, it results in some Lucky Pokémon! 📍: Chicago #PokemonGOFest2019pic.twitter.com/L12LMZk9C7
— Pokémon GO (@PokemonGoApp) June 16, 2019

Der Erfolg der App ist unbestritten und diese hat sicher auch Menschen begeistert, die zuvor weniger mit Pokémon zu tun hatten. Mit Harry Potter: Wizards Unite kommt nun ein ähnlich gelagertes AR Mobile Game auf den Markt. Es ist ebenfalls von Entwickler Niantec, konzipiert zusammen mit Portkey Games und WarnerBros. Entertainment. Und die Harry Potter-Fangemeinde ist riesig. In den kommenden Wochen könnte sich nun zeigen, ob das neue Spiel den Erfolg der Pokémon-Version wiederholen kann.

The worldwide launch of Harry Potter: Wizards Unite begins this Friday, June 21! Keep your eyes peeled and wand ready for more information as the game goes live in your region soon. #WizardsUnitepic.twitter.com/ckk4s4mi8a
— Harry Potter: Wizards Unite (@HPWizardsUnite) June 19, 2019

Am Freitag, 21. Juni, beginnt der weltweite Launch, wenn auch zunächst nur die USA und Großbritannien profitieren. Danach soll das Spiel in andere Länder kommen, wobei hierfür kein konkretes Datum genannt wird.
Ein Traum für Fans wird wahr
Seit J.K. Rowlings epochemachenden Büchern und den erfolgreichen Verfilmungen haben viele Fans von Harry Potter den Wunsch, selbst einmal in die magische Welt einzutauchen. Dank des AR Games soll das möglich sein. So heißt es auf der Website:
,Harry Potter: Wizards Unite‘ verbindet Inhalte und Charaktere, die du aus der ursprünglichen Harry-Potter-Reihe und aus den ,Phantastische Tierwesen‘-Filmen kennst, zu einem einmaligen Erlebnis in der Wizarding World. Es ist deine Aufgabe deinen Zauberstab bereit zu halten, dir die wichtigsten Zaubersprüche ins Gedächtnis zu rufen, genug Zaubertränke zu brauen und mitzuhelfen, das Desaster zu bekämpfen, das den Muggeln die Geheimnisse der Zauberei zu enthüllen droht.
Die Synopsis gibt an, dass magische Wesen auf geheimnisvolle Weise in der Muggelwelt aufgetaucht sind – hier wird die AR-Integration in unsere Welt schon aufgerufen. „Hexen und Zauberer aus aller Welt müssen sich verbünden“, damit die Gegenstände und Wesen wieder an ihren Platz kommen. Als „Rekrut der Eingreiftruppe zur Wahrung des Geheimhaltungsstatuts“ kannst du im Spiel deine eigenen Fähigkeiten in der magischen Welt von Harry Potter, Newt Scamander und Co. unter Beweis stellen. Es gibt sogenannte „Findbare Gegenstände“ zu entdecken, Zaubertränke zu brauen und Mehrspielergefechte zu absolvieren.
Die Zauberwelt wird in unsere integriert, © Niantec, Warner Bros. Entertainment Inc. Allein die Erwähnung, dass die Zauberer öfter eine Rast machen sollten, „in Gasthäusern, die du an Muggelorten auf der ganzen Welt findest“, deutet auf die Integration von Sponsored Locations hin, die die Monetarisierung der App vorantreiben sollen. Dazu können sie für lokales Marketing dienen. Schaue dir hier noch einen weiteren Trailer an:
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Wie erfolgreich das Game letztlich wird und ob es sich für die ein oder andere Marke lohnt, auf diesen Zug aufzuspringen, können wir ab Freitag von den Reaktionen und Downloadzahlen in den USA und im UK abhängig machen. Und dann gespannt warten bis Harry Potter: Wizards Unite auch bei uns verfügbar ist.

Dark Mode: Jetzt auch für Google Calendar und Keep bei Android

Dark Mode: Jetzt auch für Google Calendar und Keep bei Android

Google arbeitet derzeit an einem Dark Mode für alle eigenen Apps. Der Google-eigene Chrome Browser lässt sich jetzt schon auf jedem Gerät dunkel einstellen. Viele Nutzer fragten auch nach einer Umstellung für den Kalender und die Notizen-App, Google Keep. Die Google-Entwickler erhörten die Wünsche und seit einigen Tagen lässt sich der Dark Mode in beiden Apps einstellen. Wir zeigen in Screenshots wie der Dunkelmodus in den Anwendungen aussieht.
Screenshots zeigen das neue Design für die beiden Apps
In Googles Bemühungen, den Dark Mode auf allen eigenen Oberflächen zu standardisieren, wurde sich auch hier für ein dunkles Grau statt einem satten Schwarz als Hintergrundfarbe entschieden. Der Screenshot zeigt, wie die Designer beispielsweise die bunten Farb-Notizen in Keep eingebracht haben. Diese fügen sich jetzt in abgedunkelten Pastelltönen in das dunkle Design ein.
Die Notizen-App Keep im Dark Mode. © Google Auch im Kalender ist der Hintergrund dunkelgrau und die Farben gedeckt – jedoch immer noch gut auseinanderzuhalten.
Auch der Google Calendar zeigt sich im augenschonenden Dunkelgrau. © Google Im Kalender und in den Notizen lässt sich das dunkle Theme über die allgemeinen Einstellungen aktivieren. Beide Anwendungen müssen aber zunächst auf das neueste Update gebracht werden, um den Dark Mode verfügbar zu machen. Der Dunkelmodus für die Kalender-App wird von allen Geräten unter Android N+ (also Nougat oder neuer) unterstützt. Android Q-Nutzer können außerdem ihr Betriebssystem auf Dark Mode stellen und somit alle Anwendungen by default dunkel sehen. Das Gleiche gilt für Google Keep, die Notizen-App. Hier ist der Dark Mode für alle Geräte unter Android L-P verfügbar.

Tinder überholt Netflix – Einnahmen der App steigen auf über 260 Millionen US-Dollar

Tinder überholt Netflix – Einnahmen der App steigen auf über 260 Millionen US-Dollar

Ende 2016 übernahm Streamingdienst Netflix die Erstplatzierung auf der Liste der meistverdienenden Apps aus dem Non-Gaming Bereich und behielt sie bis zum letzten Quartal bei. Doch jetzt hat eine neue Anwendung die Führung übernommen: die Dating App Tinder ist auf dem Vormarsch, unterstützt von allen Singles, die auf der Suche nach einem Partner sind.
Tinder konnte sich an die Spitze setzen. © Sensor Tower Netflix wollte keine Apple-Steuer mehr zahlen
Dass Netflix jetzt niedrigere Gewinne verzeichnet, könnte daran liegen, dass der Anbieter sich Ende 2018 dazu entschlossen, die sogenannte Apple Steuer nicht mehr zu zahlen. Statt Neukunden die Anmeldung via iTunes durchführen zu lassen, wurden sie auf die Website von Netflix weitergeleitet, um sich dort kostenpflichtig anzumelden. So umging das Unternehmen die Abgaben an Apple, die immerhin 15 Prozent betragen. Wie es nach den jetzigen Entwicklungen scheint, ist die „externe“ Zahlbereitschaft nicht so hoch wie angenommen.
Tinder auf dem ersten Platz mit Tinder Gold
Tinder hingegen gewinnt erfolgreich neue Tinder Gold und Tinder Plus Mitglieder und sichert sich so, nach den Angaben von Sensor Tower den ersten Platz. Im Vergleich zum Q1 2018 konnte die App ihre Einnahmen um 42 Prozent steigern. Die monatlichen Kosten betragen bei den Mitgliedschaften zwischen 15 und 28 Euro. Das Unternehmen veröffentlicht keine landesspezifischen Zahlen, doch weltweit kann die App drei Millionen Gold Mitglieder verzeichnen. Nach Tinder und Netflix sind Tencent Video, iQIYI und YouTube auf den folgenden Plätzen. Alle Anwendungen fokussieren sich auf Streaming, Video oder Musik.
Non-Paid Apps: TikTok auf dem Vormarsch
Wie zu erwarten, dominieren das Ranking nach Downloads im Non-Paid Bereich die Social Media Apps, in dieser Reihenfolge: WhatsApp, Messenger, TikTok, Facebook und Instagram. Im Q1 2019 war TikTok die App mit dem meisten Zuwachs. 188 Millionen Nutzer haben sich die App in besagtem Quartal heruntergeladen. Seit Q1 2018 bezeichnet die einen Zuwachs von 70 Prozent. Den meisten Zuwachs gab es durch die große Nachfrage in Indien. Dort luden sich 88,6 Millionen neue Nutzer die App herunter, in den USA lediglich 13,2 Millionen.
Durch In-App-Käufe konnte auch TikTok in Q1 einiges an Einnahmen generieren (18,9 Millionen US-Dollar weltweit), jedoch bei weitem noch nicht genug, um mit den großen Playern zu konkurrieren. Bei einer Steigerung der Nutzerausgaben um 222 Prozent im vergangenen Jahr kann in den nächsten Quartalen noch eine starke Entwicklung nach oben zu erwarten sein.
Der Google Play Store und der App Store verzeichnen gemeinsam eine Steigerung der Einnahmen um knapp 17 Prozent. © Sensor Tower Bei dem Blick auf die Einnahmen des Apple Stores sowie des Google Play Stores im Vergleich zu Q1 2018 wird deutlich, wie viel Potential in den Anwendungen liegt. Eine Steigerung von 15 Prozent der Einnahmen des App Stores und 20 Prozent des Google Play Stores lassen erkennen, dass Nutzer nach wie vor bereit sind, ihr Geld für Abonnements, zahlungspflichtige Apps oder In-App-Käufe auszugeben. Besonders zahlungswilligen Singles lässt sich sicher noch der ein oder andere Euro für die erhöhte Chance auf das perfekte Match aus der Tasche ziehen.

Search Console Update: Neuer Filter offenbart Klicks, CTR und Co. für Android Apps

Search Console Update: Neuer Filter offenbart Klicks, CTR und Co. für Android Apps

Googles Search Console eröffnet seinen Nutzern immer wieder Wege, um Leistungsdaten einerseits umfassender, andererseits differenzierter zu betrachten. In einem Update zum Leistungsbericht wurden nun Performance-Daten für Android Apps integriert, die mit einer Website des Nutzers zusammenhängen.
Mehr Mobile Insights in der Search Console
Die Search Console sorgt dafür, dass Webmaster ihre Seiten immer aktuell fit für die SEO machen. Doch heutzutage sind nicht allein Websites für das Engagement und den Traffic relevant, sondern genauso Apps. Sofern ein Website-Betreiber eine App von Android in Zusammenhang mit seiner in der Search Console analysierten Seite nutzt, kann er für diese nun vielfältigere Performance-Daten im Leistungsbericht nachvollziehen. Demnach können für diese Apps sowohl die Klicks und die Impressions als auch die CTR und die Position bei einer separaten Suche im Bericht eingesehen werden.
Das bestätigt Google Webmasters auf Twitter:

Do you have an Android App associated with your website? 👉 In Search Console you can now see the app’s clicks, impressions, CTR, and position with a separate search appearance in the Performance report.
— Google Webmasters (@googlewmc) April 8, 2019

Wie Barry Schwartz bei SEO Roundtable berichtet, findet sich in der Console eine Filterfunktion für die Android Apps. Diese war zuvor für AMP-Artikel oder Rich Results usw. vorhanden.
Filter für Android Apps bei der Search Console, Quelle: Barry Schwartz, SEO Roundtable Die ersten Nutzer zeigen sich laut Twitter-Diskussion zufrieden. Doch sie warten nun auf mehr Informationen vonseiten Googles – und wünschen sich eine Übersicht auch für iOS-Apps.
Wie effektiv der neue Filter für die Android App ist, muss sich in der Praxis zeigen. Allerdings dürften differenzierte Performance-Daten aus dem Mobile-Bereich, die mit der eigenen Website in Verbindung stehen, Webmastern langfristig zu einem wichtigen Instrument werden.

Burger King lässt Kunden Werbung der Konkurrenz verbrennen

Burger King lässt Kunden Werbung der Konkurrenz verbrennen

Burger King ließ sich etwas Besonderes einfallen, um sein neues Payment-System in Brasilien zu promoten: Die hauseigene App verbrennt Werbeanzeigen auf dem Mobile Screen. Als Anreiz für die pyrotechnische Spielerei verschenkt die Fastfoodkette kostenlose Whopper.
Der spielerische Einsatz der Flammen als gelungene Promotion für BK Express
Burger King ist immer wieder für eine Überraschung gut. Der Burgergrill fiel zuletzt international mit der „Whopper Detour“ auf, einer Aktion basierend auf Geofencing, die eine Fahrt zu McDonald’s mit einem Gratis-Whopper in der nächsten Burger King-Filiale belohnte. Nun setzt Burger King die Sticheleien gegen seine Rivalen fort. Im neuesten Marketing Coup verwandelt sich die App in ein pyrotechnisches Werkzeug – zumindest virtuell. Dank Augmented Reality erkennt die Software Werbeanzeigen von Rivalen, seien es Plakate, Ads im Magazin oder Coupons, und setzt diese in Flammen. Nach dem Spektakel erscheint auf dem Bildschirm ein Gutschein für einen Whopper.
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Hinter der Idee steckt die Kreativagentur David, genauer gesagt deren Niederlassung in São Paulo. Rafael Donato, Creative Vice-President von David SP, erklärt den Hintergedanken der Kampagne in einem Statement:

Augmented reality is a fascinating tool. And when combined with a little pyrotecnics, is even better. With ‚Burn That Ad,‘ we hacked the competition by leveraging our biggest advantage, which is fire.

Die Aktion soll ein neues Bezahlungssystem in der App promoten: BK Express. Damit lässt sich das Essen vorbestellen und anschließend abholen, ohne in der Schlange warten zu müssen. Ariel Grunkraut, Marketing und Sales Director Burger King Brasilien, ergänzt:

Technology as a means to provide the best customer experience is one of our main investment targets in 2019. To create the BK Express experience, our exclusive payment technology via mobile phone available all around Brazil, we offer some fun interaction in augmented reality for our brand’s lovers through the app. And those using the service also gets a free Whopper.

Die Verbindung zum Alleinstellungsmerkmal Feuer ist schlüssig und die Kampagne geht erneut durch die internationalen Medien. Wir sind gespannt, was sich das Schnellrestaurant als nächstes ausdenkt.

Google Podcasts bringt Suchoption für einzelne Episoden

Google Podcasts bringt Suchoption für einzelne Episoden

Die Präsentation von Podcasts in Apps, bei Streamingdiensten und im Web spielt für die Betreiber eine immer wichtigere Rolle, da sich der Podcast zu einem etablierten und gefragten Format entwickelt. So kommt eine Episodensuche für die Nutzer der App Google Podcasts gelegen, weil sie nicht nur die Orientierung an Podcastnamen, sondern ebenso an einzelnen Themen und Keywords ermöglicht. So können User flexibler auf Podcasts aufmerksam werden.
Neue Funktion für die Google Podcasts App
9to5Google berichtete von der Neuerung, die letzte Woche eingeführt wurde. Ab sofort können bei Googles Standalone Android App für Podcasts, die im Play Store zum Download bereitsteht, mit einer Suchanfrage auch einzelne Folgen der Podcasts gefunden werden. Bis dahin hatte eine bestimmte Suche nur die einzelnen Podcastnamen für die Ergebnisse in Betracht gezogen. Suche ich nach „Programmatic Advertising“, finde ich in der App tatsächlich zahlreiche Folgen von Podcasts, die dieses Thema explizit behandeln – ohne dass der Podcastname das zwingend klargestellt hätte.
Ergebnisse für Podcastfolgen in Googles App bei der Suche nach „Programmatic Advertising“, Screenshot Bei den Suchergebnissen finden sich unter „Folgen“ erst einmal fünf entsprechende Optionen, ein Klick auf „Mehr“ gibt weitere passende Episoden aus verschiedenen Podcasts preis.
Mit diesem Feature ermöglicht es Googles Android App einerseits den Nutzern, tatsächlich genau die Folgen ausfindig zu machen, die zu konkreten Themen Auskunft geben. Andererseits ergibt sich für die Macher von Podcasts die Chance, ihre jeweiligen einzelnen Episoden als Aushängeschild zu nutzen. Denn wenn User in der Google Podcasts App lediglich nach den Podcastnamen gehen, werden sie davon ausgehend nicht zwingend auf die einzelnen und oft diversen Inhalte schließen können.

#RAIN#podcast summit off to great start. @ZackRW, Founder and Head of Product, @Google Podcasts announces search results will include specific episodes via #audio search, and other discovery and uptake tools for the 2 billion Android users. pic.twitter.com/C9fpRvKoJP
— Mossappeal (@mossappeal) March 5, 2019

Schon beim Launch im Juni 2018 hatte Google angekündigt, Barrieren beim Podcast-Hören abbauen zu wollen. Künstliche Intelligenz soll in der App zusätzlich dazu beitragen, dass dem Hörer aufgrund seiner Hörgewohnheiten die passenden Podcasts und Folgen vorgeschlagen werden.
Allerdings bemängeln einige User, dass Autoplay in der App für folgende Episoden nicht abgeschaltet werden kann oder dass ein Auto Download nicht möglich ist. Google hat demnach noch Aufholbedarf.
Die Relevanz für eine geeignete Podcast-Suche steigt
Vor wenigen Jahren waren Podcasts womöglich eine Randerscheinung in Deutschland. Inzwischen hören 22 Prozent (Stand Juli 2018) der Bevölkerung regelmäßig Podcasts und es werden stets mehr. Große Streamingdienste wie Spotify setzen vollkommen auf die Entwicklung. Mit dem Kauf von Podcast-Netzwerk Gimlet Media und der Creator-Plattform Anchor hat das Unternehmen Schritte eingeleitet, um eine vorherrschende Stellung im Audio-Markt um die gestärkte Podcast-Komponente zu erweitern. Nun soll, so berichten Heise und weitere Medien, Spotify besonders auf deutsche Podcast-Formate bauen, um weitere Hörer hierzulande zu generieren; etwa ein Talk mit Palina Rojinksi.
Podcasts sind ein Format, das Hörer auch von Premium-Abonnements überzeugen kann, daher Spotifys Bestreben. Außerdem werden die Hörer, die in der Regel relativ jung, oft gebildet und zahlungsfreudig sind, ebenso durch in den Folgen integrierte Werbung kaum abgeschreckt. Deshalb sind Podcasts ein starker Weg, um mit Inhalten Follower und Einnahmen zu generieren.
Früher hatten alle ne Band, heute haben alle nen Podcast,
sagte OMR-Gründer Philipp Westermeyer 2018 auf der INREACH. Daher sind viele, bereits erfolgreiche Podcasts schon dabei, ihre Monetarisierungspotentiale auszuschöpfen. Für weitere Formate, die für Hörer Folgen bereitstellen, die ihnen weiterhelfen sollen, gilt es, sich prominent zu präsentieren. Und neben Spotify, Soundcloud, iTunes Podlist und Co. bietet Googles Podcasts App eine weitere Möglichkeit. Wer seinen Podcast dort integrieren möchte, kann den Developer Guidelines Googles folgen. Und darauf setzen, dass Folgen mit konkreten Keywords im Titel von potentiellen Hörern schneller gefunden werden können.