„THINK BIG!“ – Großflächige Event-Formate auf WEB.DE und GMX für einen eindrucksvollen Auftritt

„THINK BIG!“ – Großflächige Event-Formate auf WEB.DE und GMX für einen eindrucksvollen Auftritt

Maximale Aufmerksamkeit und Wirkung auf allen Devices
United Internet Media inspiriert mit seinen Event-Formaten – dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die vielseitigen Display-Großformate ermöglichen eine perfekte Markeninszenierung durch die Platzierung auf der Homepage und der Logout-Seite mit maximaler Aufmerksamkeit und Viewability. Das sorgt auch für beste Branding-Effekte Ihrer Kampagne – optimiert für alle Devices. Ob PC, Tablet oder Smartphone, United Internet Media bietet eine breite Auswahl an Events für vielfältige Werbemöglichkeiten: Video, Animation, Grafik und mehr. Je nach Zielgruppe oder Marketing-Ziel können Kampagnen als Tages-Event auf den Homepages von WEB.DE und GMX platziert oder auf den jeweiligen E-Mail-Logout-Seiten angezeigt werden. Große Fläche, kombiniert mit Premium-Reichweite: Mit der Buchung von zwei Homepage-Events werden beispielsweise an einem durchschnittlichen Tag rund vier Millionen Unique User* erreicht.
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Sicherheit und Qualität
United Internet Media garantiert Werbetreibenden eine qualitativ hochwertige Ausspielung ihrer Kampagnen mit 100% Brand Safety und höchstem Kundenvertrauen. Für die Qualität der Umfelder sorgt eine eigene Redaktion, die die Inhalte selbst erstellt und aktualisiert. United Internet Media steht auch für die Sicherheit und Qualität in der Kampagnenausspielung, denn TGP Target Group Planning ermöglicht höchste Datenqualität durch First-Party-Nutzerinformationen mit präziser Aussteuerung für 300 Zielgruppen-Merkmale und nachweislich besten Trefferquoten, wie Agenturtests beweisen.
Hoher Traffic garantiert optimalen Werbedruck
Die E-Mail ist relevanter denn je. Das zeigen die Ergebnisse der Studie „E-Mail für Dich 2.0“ von United Internet Media in Kooperation mit dem Institut MindTake. Beste Voraussetzung für erfolgreiche Online-Kampagnen mit idealen Werbeumfeldern. Das exklusive United Internet Media Portfolio mit den vermarkteten FreeMail-Portalen WEB.DE, GMX sowie 1&1 Mail und den Verzeichnismedien werden im Monat von rund 38 Millionen Unique Usern** genutzt, ca. zwölf Millionen Nutzer** verwenden die Angebote täglich. „THINK BIG!“, funktioniert vor allem mit großer Reichweite!
Special-Angebote für erfolgreiche Online-Kampagnen
Noch bis Ende Juli 2019 bietet United Internet Media seinen Kunden gleich zwei Special-Angebote an: „Nimm 3 – zahl 2“ und „Reach Out“. Beim ersten Angebot „Nimm 3 – zahl 2“ können Kunden drei Multi Screen Homepage Events buchen. Die günstigste Variante gibt es gratis on top. Dabei sind alle Event-Formate buchbar sowie die Wochentage und Portale frei wählbar. Beim zweiten Angebot „Reach Out“ garantiert United Internet Media 16 Millionen Ad Impressions bei einem Vorteils-TKP von 4,50 Euro. Beide Angebote entsprechen einem Rabatt von rund 30 Prozent – also auch richtig „BIG“.
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*Quelle: agof daily digital facts Januar – März 2019; United Internet Media, Ø Tag; Medienkombination aus WEB.DE Homepage (if Website BE), WEB.DE Homepage (mf MEW BE), GMX Homepage (if Website BE), GMX Homepage (mf MEW BE) 3,97 Mio. UU**Quelle: agof daily digital facts 2019-03; United Internet Media; Basis: Onliner-WNK 16+ Jahre (Internetnutzer letzte 3 Monate); Angaben in Mio. UU und Prozent

OVK bringt mit Initial/Subload Lösung, um Page Speed und Ad Load zu beschleunigen

OVK bringt mit Initial/Subload Lösung, um Page Speed und Ad Load zu beschleunigen

Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW hat jüngst das Konzept Initial/Subload vorgestellt, das eine bessere UX danke schneller ladender Seiten gewährleisten soll. Weißflächen sollen vermieden werden, da Werbemittel im Initialbereich des Downloads bereits ein Visual des Werbetreibenden aufzeigen müssen.
Polite Download abgelöst: Neue Lösung für schneller ladende Seiten
Die bisherige Lösung des BVDW zur Sicherstellung, dass Nutzer bei geladenen Seiten direkt die vorhandenen Ads sehen, war der Polite Download. Er sieht vor, dass nach dem Initialload bereits der Werbemittelinhalt dargestellt wird. Auch, weil die Werbeform im Gewicht der Datei dem initialen Download entspricht. Zudem darf hierbei das Nachladen erst nach dem Laden der Seite selbst gestartet werden, nicht direkt im Anschluss an den Initialload.
Diese Lösung soll durch Initial/Subload jedoch obsolet werden. Immerhin konnten die Vorgaben des Polite Downloads nicht umfassend eingehalten werden. Nun sieht der OVK eine neue Standardspezifikation vor, die bei Github im Detail nachzuvollziehen ist. Das Konzept wurde vom IAB Tech Lab bereits in seine LEAN-Richtlinien übernommen. Beim Konzept wird das Gesamtdateigewicht eines Werbemittels zweigeteilt in einen initialen und einen nachgeladenen Teil. Die Ladezeiten der Websites von Publishern, die im OVK versammelt sind, sollen nun deutlich geringer ausfallen, weil das Laden der Werbeinhalte vorerst auf den initialen Teil beschränkt wird. Andreas Kühner (United Internet Media), Leiter der Unit Ad Technology im OVK, erklärt:
Das Online-Erlebnis der Nutzer verbessert sich spürbar, denn die Websites laden deutlich schneller. Die neue Lösung macht das bisherige Konzept ‚Polite Download’‚ obsolet, das das ‚Polite‘-Versprechen zur Steigerung der Nutzerfreundlichkeit nur bedingt einlösen konnte.
Werbebotschaft muss nach Initialdownload vorhanden sein
Initial/Subload sieht vor, dass nach Abschluss des Initialloads bereits ein Motiv des Werbetreibenden auf der Werbefläche zu sehen ist. Die Werbebotschaft soll „unmittelbar mit dem Aufbau der Seite gestreut werden“ können. An diesem Punkt sollen technische KPIs wie Ad Impressions und Sichtbarkeitsmessungen erhoben werden. Weißflächen, die erst verzögert mit Werbeinhalten gefüllt werden, sollen auf diese Weise vermieden werden. Demnach werden die aufgerufenen Inhalte von Nutzern sofort gesehen. Die abgeteilten Subload-Anteile der Werbemittel werden dann nach dem vollständigen Laden der Website nachgeladen.
Für aufwendige Kreationen im Bereich der Werbemittel hat der OVK einige Lösungen bereit. Wenn das Gesamtdateigewicht beim Initialload nicht ausreicht, können bis zur Spezifikationsgrenze des Subloads zusätzliche Inhalte nachgeladen werden. Demnach wird der Subload  „durch das Event der Hauptseite „readystate=complete“ angestoßen“. Allerdings kann bei diversen Werbemitteln nicht in allen Integrationsvarianten auf dieses Event zugegriffen werden. So hat die Unit AdTechnology des OVK Lösungen bereitgestellt, die mit dem IAB Tech Lab abgestimmt werden. Diese Lösungen sind:
Direkter Zugriff auf das readystate-Event der Hauptseite
Alternativ: Reagieren auf das postmessage Signal „IAB_HOST_LOADED“ der Seite
Die maximale Wartezeit ist auf 4 Sekunden beschränkt
Wichtig: Es ist sicherzustellen, dass der Subload nur einmal pro Werbemittel gestartet wird, da unter Umständen entsprechende Signale mehrfach übergeben werden.
Wenn das neue Konzept des Online-Vermarkterkreises umfassend Anwendung findet, dürfte sich die Ladezeit der Websites also deutlich verringern. Und das hat nicht nur für den User und die Seitenbetreiber ob der optimierten UX Vorteile, sondern im Zuge dessen auch für die Performance der Ads.

86 Prozent Viewability für Video Ads in Deutschland – Display sinkt weiter

86 Prozent Viewability für Video Ads in Deutschland – Display sinkt weiter

Für Display und Video Ads steht eine Metrik allem anderen voran: die Viewability. Nur Werbung, die ausreichend gesehen und wahrgenommen wird, kann letztlich Teil einer erfolgreichen Kampagne sein. Meetrics gibt regelmäßig Viewability Benchmarks bekannt, die zeigen, wie es um die digitale Sichtbarkeit in Deutschland und Europa bestellt ist. Dabei bestätigen sich Trends. Allerdings zeigen sich sowohl regional als auch in Bezug auf die Formate große Unterschiede.
Die Sichtbarkeit von Display sinkt weiter
Die Meetrics Viewability Benchmarks für das erste Quartal 2019 bestätigen einen Trend. Die Sichtbarkeit von Display Ads hat in Deutschland einen Prozentpunkt verloren und liegt nur noch bei 54 Prozent.
Meetrics Benchmarks Q1 2019 für Deutschland, © Meetrics Damit liegt die Display Viewability hierzulande sogar unter dem europäischen Schnitt (59 Prozent). In Österreich etwa liegt der Wert sogar noch bei 71 Prozent. Dort funktionieren auf dem Desktop beispielsweise auch Superbanner gut (62 Prozent Sichtbarkeit bei 21,1 Sekunden Viewable Viewtime). In Deutschland hingegen sind insbesondere die Halfpage Ads (66 Prozent) oder die Skyscraper (69 Prozent) in Sachen Viewability weit vorn. Mobil liegt die Sichtbarkeit prozentual unter dem Schnitt von Desktop, auch die Viewable Viewtime ist verständlicherweise geringer. Formate, die hier gut funktionieren, sind in Deutschland Mobile Banner 6:1 (59 Prozent Sichtbarkeit) oder Medium Rectangle (41 Prozent Sichtbarkeit). Im internationalen Vergleich hat das Formate MPU ebenfalls eine respektable mobile Sichtbarkeit
Meetrics Benchmarks Q1 2019 international, © Meetrics Für die Viewability wurden von Meetrics Standards des Media Rating Council and IAB angesetzt. Demnach müssen Display Ads zu 50 Prozent und mindestens für eine Sekunde im sichtbaren Bereich erscheinen. Bei Video Ads gelten ebenfalls 50 Prozent als ausreichend, wobei die Werbung mindestens zwei Sekunden sichtbar zu sein hat.
Besonders in Deutschland hoch: Die Sichtbarkeit von Video Ads steigt 
Gegenüber dem letzten Quartal hat sich die Sichtbarkeit von digitaler Videowerbung in Deutschland im ersten Quartal 2019 um fünf Prozentpunkte auf 86 Prozent gesteigert. Damit liegt die Video Viewability hier deutlich über dem internationalen Schnitt (72 Prozent). International ist hingegen die Sehdauer von Display (20,3 Sekunden) und Video (20,1 Sekunden) annähernd gleich. In Deutschland haben Display Ads (25,3 Sekunden) noch eine deutlich höhere Viewtime als Video Ads (18,8 Sekunden). Wir sehen dennoch eine fortlaufende Entwicklung hin zu erfolgreicherem Video Advertising; auch auf Kosten der Sichtbarkeit von Display Ads.
In Polen hingegen ist Display (59 Prozent) in Sachen Viewability den Video Ads (52 Prozent) noch ein Stück voraus. Aber auch das dürfte sich mit der Zeit klar verschieben. Doch nur, weil Statistiken Videowerbung eine inzwischen deutlich bessere Sichtbarkeit zuschreiben als Display Ads, heißt das nicht, dass letztere nicht mehr gewinnbringend eingesetzt werden können. Max von Hilgers, Managing Director und Co-Founder von Meetrics, fasst zusammen:
Video-Werbung schneidet bei der Sichtbarkeit zunehmend besser ab als Display-Werbung, aber es lohnt sich bei Display genau hinzuschauen. Hier sind die Qualitätsunterschiede bei der Platzierung sehr groß und es kommt auf die einzelnen Formate und Anbieter an, die den Unterschied machen. Unsere Messungen helfen auch mit Display-Werbung sehr gute Sichtbarkeitswerte zu erzielen und damit Reichweite und Branding-Effekte zu steigern.
Die Meetrics Viewability Benchmarks zeigen schließlich, dass Deutschland im europäischen Vergleich in Sachen Sichtbarkeit der Videowerbung gute Ausgangspositionen für Marketer liefert. Neben qualitativer und bestmöglich nativer Werbung kommt es wie im Display-Bereich auf das Format und vor allem auch das Umfeld an. Denn Sichtbarkeit allein bedeutet nicht, dass auch aktiv wahrgenommen wird und Viewability sorgt nur im richtigen Kontext ebenso für Awareness beim Nutzer; die im Bestfall von Branding-Effekten bis hin zur Conversion die gewünschten Kampagnenergebnisse hervorruft.
Den gesamten Bericht zu den Viewability Benchmarks von Meetrics findest du hier.

5 Webdesign-Elemente, die eure PPC Performance entscheidend beeinflussen

5 Webdesign-Elemente, die eure PPC Performance entscheidend beeinflussen

Ihr schraubt und dreht in den Einstellungen eures Google Ads-Kontos und bastelt permanent an euren Ad-Texten, doch eure PPC Performance will sich einfach nicht verbessern? Schon mal in Erwägung gezogen, dass das Problem nicht in, sondern hinter eurer Anzeige liegt – genauer gesagt in eurem Webdesign?
Das Internet verzeichnet pro Tag etwa eine Million neue User – weltweit. Kein Wunder, dass immer mehr Unternehmer versuchen, mittels Suchmaschinenwerbung besser gefunden zu werden und Neukunden zu generieren – meist mit Google Ads. Das World Wide Web ist voll mit Tipps und Tricks rund um die Optimierung der eigenen Google Ads-Kampagne. Oftmals beziehen sich diese Empfehlungen direkt auf die Gestaltung und Ausgabe der Anzeigen an sich. Dabei setzt sich die Pay-per-Click Performance (kurz: PPC) aus weitaus mehr zusammen als bloß Keyword-Analysen und Zielgruppen-Targeting. Auch auf Webdesign-Ebene gibt es einiges zu beachten, wenn es darum geht, die eigene PPC Performance zu stärken.
Was nach dem Klick passiert, ist entscheidend
Um die Notwendigkeit eines ausgefeilten und vor allem modernen Webdesigns besser nachvollziehen zu können, lohnt sich ein kleiner Blick hinter die Kulissen von Google Ads. Das Ziel einer jeden Kampagne mit diesem Werbepartner ist klar: Ihr wollt mit eurem Produkt bzw. eurer Dienstleistung in Googles Suchmaschinenergebnisseiten (kurz: SERPs) ganz nach oben, um besonders viel Aufmerksamkeit zu erlangen. An welcher Position Anzeigen geschaltet bzw. sichtbar werden, bestimmt allerdings nicht der Werbetreibende, sondern Google selbst – und zwar anhand einer im Hintergrund laufenden Auktion. Bei dem Begriff „Auktion“ könnte man nun von der Annahme ausgehen, die Anzeigen des Höchstbietenden würden bevorzugt in den oberen Reihen der Suchmaschinenergebnisse geschaltet werden. Das stimmt auch – doch nur zum Teil.
Stets danach bestrebt, seinen Nutzern die hilfreichsten Inhalte zu ihren Suchanfragen zu präsentieren, orientiert sich die Google Auktion bei der Vergabe von Werbeplätzen nicht allein an der Gebotshöhe bzw. am Klickpreis. Genauso wichtig ist auch die Qualität der Landingpages, auf die User beim Klicken der Ad weitergeleitet werden. Und da sind wir auch schon beim Thema: Wie sieht es hinter euren Google Anzeigen aus? Präsentiert ihr euren potenziellen Kunden genau das, was eure Ads versprechen? Wenn nicht, werden eure Besucher – insbesondere potenzielle Neukunden – schnell wieder abspringen. Die Bounce Rate wird auch Google registrieren und daraufhin den Quality Score eurer Anzeigen abwerten. Ergo: Eure Anzeigen rutschen in den SERPs weiter ab, euer Sichtbarkeitsindex sinkt und eure Werbekampagne war vergebliche Mühe. Zeigt euch und euer Produkt bzw. eure Dienstleistung immer von der besten Seite. Die folgenden fünf Webdesign-Elemente können euch dabei helfen, euren Webauftritt und damit auch eure PPC Performance entscheidend zu beeinflussen.
Worauf ihr in puncto Webdesign besonders achten solltet …
1. Ästhetik
Der erste Eindruck zählt. Er ist bekanntlich der wichtigste und auch ein Moment, der sich im Nachhinein in den seltensten Fällen korrigieren lässt. Überlasst daher nichts dem Zufall, wenn es um euren Internetauftritt geht. Eine veraltete oder vom unerfahrenen Hobby-Programmierer „zusammengeschusterte“ Website stellt schnell die Vertrauenswürdigkeit und Glaubwürdigkeit eines Unternehmens infrage. Die bessere Wahl ist ein individuelles State of the Art-Design, das eure Corporate Identity widerspiegelt. Trotz aller ästhetischen Spielereien solltet ihr allerdings immer die Usability im Auge behalten. Die Website des Architekten Daniel Boddam ist zugleich innovativ und hochwertig und extrem übersichtlich in ihrem Design, das dem Wirkungsraum des Architekten Rechnung trägt.
Daniel Boddams Website ist ästhetisch und gut zugänglich (mit einem Klick aufs Bild gelangt ihr zur größeren Ansicht), Screenshot danielboddam.com
Wem nützt schon ein umwerfendes Design, wenn sich die User in diesem überhaupt nicht zurechtfinden? Hier wären wir auch schon beim nächsten Punkt: Struktur.
2. Interne Logik & Struktur
Herzstücke jeder Website sind die interne Logik und Struktur, die den Besucher ohne Umwege zum Ziel führen sollen. Eine übersichtliche Menüführung, die dazu beiträgt, dass potenzielle Kunden schnell an gewünschte Informationen gelangen, freut nicht nur User, sondern auch den Google Crawler, um Inhalte und intern verknüpfte Elemente leichter zu erfassen. Dabei muss die Navigation der eigenen Inhalte höchst flexibel auf unterschiedliche Geräte reagieren können und die Benutzerfreundlichkeit gewährleisten. In diesem Context spricht man von „Responsiveness“.
3. Responsiveness
Eine nicht unerhebliche Dauer wird das Internet mobil genutzt. Umso wichtiger, dass deine Webinhalte auch korrekt in der mobilen Version verfügbar, sprich responsive sind. Das technische Paradigma Responsive Design – realisiert durch die Programmiersprachen HTML5, JavaScript oder CSS3 – trägt dazu bei, dass Webinhalte den Anforderungen der einzelnen Endgeräte entsprechend korrekt angezeigt werden können. Die auf die kleineren Displays angepassten Bilder, Texte und Navigationsstrukturen erleichtern das Interagieren mit der Website und tragen zur Benutzerfreundlichkeit bei. Das responsive Webdesign wird auch bei Google thematisiert; wobei die grafische Anpassung der Inhalte stets von Vorteil für die Performance ist.

4. Technische Fehler
Nicht nur mit euren Anzeigen, sondern auch mit dem Design und der Struktur eurer Landingpage konntet ihr Besucher von euch bzw. eurem Produkt überzeugen und zu einer Conversion bewegen. Vorausgesetzt es haben sich keine technischen Fehler auf eurer Webpräsenz eingeschlichen, die unweigerlich dazu führen, dass eure Besucher weder weiterführende Informationen aufrufen noch den gewünschten Bestellprozess durchführen können. Wie würdet ihr reagieren, wenn sich bei einer PayPal E-Mail-Kampagne ein Fehler eingeschlichen hätte, wie das Beispiel zeigt?
Kleine Fehler im Design können große Auswirkungen haben, Quelle: OMSAG
Das Resultat bei Fehlern kann häufig der Absprung der Nutzer sein, Quelle: OMSAG
Mit fehlerhaften Buttons und Links ist daher nicht zu spaßen. Überprüft unbedingt vor dem Schalten einer Anzeige, dass jede einzelne Funktion, die eng mit der Customer Journey verzahnt ist, einwandfrei funktioniert.
5. Seitenladegeschwindigkeit
Niemand steht gerne in der digitalen Warteschleife – auch eure potenziellen Kunden nicht. Mag eure Anzeige noch so interessant sein: Wird das Aufrufen der dahinter befindlichen Zielseite zur Geduldsprobe, leidet eure PPC Performance. Aber wann genau ist die Schmerzgrenze des Wartens erreicht, an der User die Interaktion abbrechen? Im Netz kursiert zu diesem Thema die magische Drei-Sekunden-Regel. Ob eure Seiten wirklich in maximal drei Sekunden geladen werden sollte, erfahrt ihr hier.
Wie schnell eure Inhalte abrufbar sind, könnt ihr ganz leicht kostenlos mit Tools wie beispielsweise PageSpeed Insights berechnen lassen. Einfach Domain-Namen eingeben und euch wird der Speed Score angezeigt. Zugleich erhaltet ihr hier Empfehlungen, die euch dabei unterstützen, den Aufbau eurer Website zu beschleunigen. Mit dem neuen Tool Test My Site können Website-Betreiber auch die mobile Website-Geschwindigkeit ermessen, vergleichen und Lösungsvorschläge wahrnehmen.
Das Tool zeigt auch die Konkurrenz und ihre Geschwindigkeit im Vergleich an, © Google
Je benutzerfreundlicher eure Website, desto besser für eure PPC Performance
Fassen wir zusammen: Wer seine PPC Performance maßgeblich optimieren und damit sein Werbebudget möglichst effektiv einsetzen will, sollte nicht nur in der Lage sein, relevante Keywords zu ermitteln und ansprechende Anzeigentexte zu entwerfen. Genauso wichtig sind die Websites, die sich hinter euren Anzeigen verbergen. Je mehr sie der Userintention entsprechen, desto qualitativ hochwertiger stuft der Suchmaschinen-Gigant diese ein und schreibt dies eurem Google-Auktion-Quality Score zugute. Ihr könnt also wesentlichen Einfluss auf die Preisgestaltung eurer Ads nehmen und somit auch mit einem geringeren Budget gut sichtbare Werbeplätze ergattern. Mithilfe von regelmäßigen A/B-Tests könnt ihr zudem überprüfen, welche Website-Version die höchste Resonanz bei eurer Zielgruppe hervorruft und eure Anzeigen sowie euer Webdesign noch weiter optimieren.
Übrigens: Das Webdesign beeinflusst nicht nur den Erfolg eurer SEA-Kampagne wesentlich. Auch die Algorithmen von Suchmaschinen sprechen positiv auf die Website an, die den User in puncto Responsiveness, Design und Navigationsstruktur überzeugen. Dadurch kann sich auch die Sichtbarkeit in den organischen SERPs deutlich verbessern. Wer auf ein ausgereiftes und zeitgerechtes Webdesign setzt, punktet daher gleich doppelt.

Budweiser korrigiert lächerlich diskriminierende Werbung aus den 50ern

Budweiser korrigiert lächerlich diskriminierende Werbung aus den 50ern

Budweiser hat zum Weltfrauentag ehemalige Printwerbung neu interpretiert. Die direkte Gegenüberstellung der Motive soll die Verschiebung der Markenwerte hin zu einem starken und gleichberechtigen Frauenbild demonstrieren.
Eine Biermarke mit Makeover zum Weltfrauentag
Die 50er und 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts sind für sexistische und stereotypische Rollenbilder in der Werbung bekannt. Der Mann arbeitet hart und die Frau macht ihm das Leben drumherum so angenehm wie möglich – so der allgemeine Konsens. Da machten die Biermarken keine Ausnahme, vor allem da Alkoholika ohnehin vorrangig Männer als Zielgruppe bedachten.
Das US-amerikanische Budweiser als Marke des Brauerreigiganten Anheuser-Busch InBev nahm den diesjährigen Weltfrauentag zum Anlass, sich aktiv mit dem damaligen Sexismus auseinanderzusetzen und endgültig damit aufzuräumen. Dazu engagierten die Verantwortlichen drei Künstlerinnen, um Plakate aus der fraglichen Zeit neu zu interpretieren: Heather Landis, Nicole Evans und Dena Cooper. Aus den Illustrationen entstand eine Kampagne, die als Fullpager in der New York Times, Los Angeles Times und im Chicago Tribune erschienen sind.
Aus antiquierten Rollenbildern wird modernes Weltbild
Die Künstlerinnen modellierten die Alltagssituationen um. So präsentierte Budweiser 1962 einen Mann, der von der Arbeit kommt und am Essen schnuppert, das seine Frau – natürlich Hausfrau – zubereitet hat. Er wird aufgefordert die Krawatte zu lockern und sein Bier zu genießen. Die Version aus 2019 zeigt hingegen eine Frau mit Hund, die sich etwas von einem Lieferservice hat kommen lassen und am Freitagabend nach der Arbeit endlich Zeit für etwas Entspannung findet.

Statt dem Mann, der nach der Heimarbeit 1958 ein Bier von seiner Frau eingeschenkt bekommt, stößt heute ein Paar nach getaner Renovierungsarbeit bei einer Pizza gemeinsam an.

Die frisch verheiratete Frau, die 1959 unsicher ist, wie sie ihren Ehemann zufrieden stellen kann, wird zu einer rundum glücklichen und sich selbst verwirklichenden Person, die Freundinnen auf ein Bier trifft. Die vorherrschenden Motive sind also Unabhängigkeit, Gleichberechtigung und Selbstverwirklichung.

Es gehört definitiv Mut dazu, die aus heutiger Sicht unangemessenen Anzeigen von damals hervorzuholen und sie öffentlich zu diskutieren. Schließlich macht sich der Konzern damit auch angreifbar. Monica Rustgi, Vice President Marketing von Budweiser, sieht es aber vielmehr als Möglichkeit denn als Gefahr:

For us, it’s all about using our past to really serve as a launch pad showing women in a more balanced fashion.

Hinter der Kampagne steht die Agentur VaynerMedia aus New York, die von der Medienikone Gary Vaynerchuk gegründet wurde. Die Ads werden außer in Print schon bald in Digital und Social Media zu sehen sein. Am Freitag gingen sie bereits beim offiziellen Budweiser Account auf Twitter online.

This year, in honor of #InternationalWomensDay, we are reimagining our ads of the past to better portray balance and empowerment. Budweiser is proud to partner with @seeher2020, an organization devoted to the accurate portrayal of women in media and advertising. pic.twitter.com/0XCyW3GWp1
— Budweiser (@budweiserusa) March 8, 2019

Budweiser unterstützt jetzt #SeeHer
Gleichzeitig nutzt Budweiser die Kampagne für die Bekanntmachung einer größeren Weichenstellung. Der Konzern verkündet in diesem Zuge, dass er nun Teil der #SeeHer-Bewegung ist. Dabei handelt es sich um eine Initiative der Association of National Advertisers, die sich für ein zeitgemäßes Frauenbild in der Werbung einsetzt. Die Kampagne ist der Startschuss für eine langfristige Zusammenarbeit, erklärt Monica Rustgi gegenüber The Drum:

As a leader in advertising, it’s our responsibility to showcase women in more balanced and empowered roles. We are proud to officially announce our long-term partnership with #SeeHer to better inform and evaluate our future creative.

Die Aufarbeitung der Werbemotive erinnert an eine Kampagne der brasilianischen Biermarke Skol, die vor zwei Jahren für Aufmerksamkeit sorgte. Die Macher verfolgten ein ähnliches Prinzip der Neuinterpretation ihrer eigenen Werbung. Allerdings musste Skol dafür nicht 70, sondern nur 15 Jahre in die Vergangenheit blicken.

AdTech-Pionier John Nardone über Tracking ohne Google ID, Ad Fraud und Innovation

AdTech-Pionier John Nardone über Tracking ohne Google ID, Ad Fraud und Innovation

John Nardone fand seinen Einstieg ins Marketing bereits 1988 bei Ogilvy & Mather. Nach Stationen bei Procter & Gamble und Pepsi war er Teil des Teams, das 1994 die ersten Werbebanner ins Netz gestellt hat. Damals legte er mit Modem Media den Grundstein für die heutige Online-Werbung. Seitdem beschäftigte sich Nardone insbesondere mit Marketing Mix Modelling bei MMA und baute die DMP [x+1] auf, die 2004 an Rocketfuel ging. Aktuell ist er CEO der Datenaktivierungsplattform Flashtalking. Darüber hinaus ist John der Branche als Mitgründer des Internet Advertising Bureaus bekannt.
Im Interview spricht John Nardone über die alten Zeiten und was sich in den vergangenen Jahren verändert hat. Er erklärt, welche Rolle Technologie bei Personalisierung spielt und wie die Branche mit Ad Fraud sowie Brand Safety umgehen sollte. Abschließend gibt John den CEOs noch seinen wichtigsten Tipp mit auf den Weg.
Interview mit John Nardone, CEO von Flashtalking
OnlineMarketing.de: Erzählen Sie doch bitte ein wenig über Ihre Rolle bei Flashtalking und wie Sie dorthin gekommen sind.
John Nardone: Heute bin ich CEO von Flashtalking, aber in der Online-Welt bin ich schon seit 1994 unterwegs, quasi mit der Geburt dieser Branche. G.M. O’Connell, der Begründer von Modem Media, der weltweit ersten Digitalagentur, rekrutierte mich von Pepsi. Er überzeugte mich davon, dass wir an der Geschichte der Werbung im digitalen Raum mitschreiben könnten und forderte mich auf: „Hilf mit, die Regeln für einen ganz neuen Teil der Branche zu gestalten und die Werbelandschaft zu transformieren.“ Das fand ich spannend. Er überzeugte mich mit der Idee, dass ich, wenn ich zu Modem wechseln würde, der David Ogilvy für das digitale Zeitalter werden könnte!
Als ich G.M. neulich auf einer Feier traf, war er überzeugt davon, dass sich erneut eine riesige Chance auftut: die Verbindung von Voice und Werbung, die abermals einen völlig neuen Zugang zum Werbemittel eröffnet. Nach meiner Zeit bei Modem war ich elf Jahre auf der analytischen Seite der Branche tätig. 2015 bin ich dann zu Flashtalking gekommen, weil mir die Kreation in der Werbung fehlte. Nun, da Machine Learning-gestützte Creative Analytics und sprachaktivierte Werbung Realität werden, glaube ich, dass wir an der Schwelle zu etwas Revolutionärem stehen. Ich bin sehr gespannt, herauszufinden, wohin uns der Weg in diesem Jahr führen wird.
Gab es für Sie in den letzten Jahren eine besonders bedeutende Entwicklung in Bezug auf Werbetechnologien? Wie hat sich dadurch Ihr Blick auf die Branche verändert?
Der Wegfall der Google ID brachte für Flashtalking erhebliche Veränderungen mit sich. Wir vertraten schon lange die Meinung, dass es möglich sei, dem Markt bessere Daten zu liefern als das, was Google geboten hat. In den letzten Jahren haben wir uns u.a. mit der Entwicklung von fTrack, einer Lösung für Cookieless-Tracking, auf Produkte konzentriert, die auf dem Glauben fußen, dass Werbetreibende selbst über bessere Daten verfügen und diese nutzen sollten.
Besonders die Nutzung der Google-Plattform war im Markt fest verankert. In den Kundengesprächen haben wir darum immer wieder festgestellt, dass die Menschen nicht bereit waren, Google nicht mehr zu nutzen. Jetzt stehen sie vor den vollendeten Tatsachen und die Auswirkungen sind enorm. Als im letzten Jahr in Europa die Google ID wegen der DSGVO wegfiel, ist in der Branche zunächst die gesamte Dateninfrastruktur zusammengebrochen.
Kunden waren gezwungen, ihre AdTech-Wahl zu überdenken, was sich für uns als ausgesprochen positiv herausgestellt hat. Werbetreibende und Agenturen schauen sich nun unsere datenbezogenen Innovationen und Produkte genauer an und sagen, „Wow, dieses Zeug ist wirklich differenziert.“ Für mich hat sich herauskristallisiert, dass wir was tun können und es hat uns ermutigt, bestimmter auf dem Markt aufzutreten und uns als echte Alternative zu behaupten.
Was glauben Sie, wie Marketing- und AdTech-Unternehmen Daten zukünftig für personalisierte Marketingmaßnahmen nutzen werden?
Wenn ich mit Kunden spreche, weise ich sie oft darauf hin, dass sie als Team viel Zeit aufgewendet haben, um ihre Kunden zu verstehen sowie herauszufinden, wo und wie man die Zielgruppe erreicht. Das Ziel jedes Kunden sollte es doch sein, seine First-Party-Daten sinnvoll mit den Daten von anderen Quellen zu kombinieren. Um erfolgreich personalisierte Werbung auszuliefern, müssen Kunden verstehen, in welchem Kontext und unter welchen Umständen die Zielgruppe Kontakt mit Werbung bzw. der Marke hat. Sie müssen außerdem in der Lage sein, die Werbebotschaft im Laufe der Zeit anzupassen, wenn sich Kontext und Umstände ändern. Unser Ansatz konzentriert sich auf diese vollständige Formel:
Wer + Kontext + Umstände + Zeit.
Wird dies mit dem Wissen kombiniert, welches Gerät gerade genutzt wird, ob Handy oder Desktop oder Tablet, dann erlaubt es viele Einblicke auf Kontext und Umstände. In den USA konzentriert sich unser Ansatz auf diese komplette Gleichung. In Europa sind wir aufgrund der DSGVO stärker eingeschränkt.
Diese Denkweise in eine Werbestrategie und ein Kreativkonzept zu integrieren, erfordert ganz neue Fähigkeiten. Bei den Kreativteams und den Kunden ist dieses Paradigma noch nicht vollständig angekommen. Um die Vorteile der Technologie vollumfänglich nutzen zu können, bedarf es eines Lernprozesses, dem sich Flashtalking verschrieben hat.
Werden wir eine Einigung über die Standards für Brand Safety und Ad Fraud sehen? Welche Präventivmaßnahmen können AdTech-Anbieter ergreifen, um Brand Safety-Probleme zu beseitigen?
Ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich von diesen Problemen höre, denn es gibt so viele Tools für Brand Safety und gegen Betrug. Aber auch hier ist es eben so, dass das Werkzeug nur so gut ist wie der Anwender. Offen gesagt, denke ich, dass die Agenturen und die Kunden in diesem Zusammenhang wirklich nachlässig sind, weil sich die Agenturen nicht die Arbeit machen wollen, private Marktplätze zu kuratieren. Sie wollen in der Lage sein, im offenen Web zu surfen, schnell und einfach Dinge zu kaufen und sagen zu können: „Ich habe das Tech-Tool gekauft, also habe ich alles getan, was ich tun kann.“ Aber damit ist es eben nicht getan.
Es ist Fakt, dass es Menschen mit betrügerischen Absichten gibt, diese werden nicht verschwinden. Also müssen Agenturen und Kunden sich damit abfinden, mehr zu tun, als nur mit dem Kauf einer Technologie ein Kästchen abzuhaken. Sie werden Strategien entwickeln müssen, die sich auf die Inventarqualität konzentrieren. Meiner Meinung nach bedeutet das, einen Schritt zurückzugehen und sich zu fragen: „Wie schließe ich mit seriösen Publishern Verträge ab? Ich möchte nach wie vor programmatische Buchungen vornehmen, aber zumindest möchte ich wissen, mit wem ich Geschäfte mache.“ Ja, das ist mehr Arbeit.
Haben Sie Ratschläge für die CEOs und Marketingverantwortlichen von AdTech-Unternehmen?
Zumindest in unserer Branche würde ich sagen, innoviert, innoviert, innoviert. Man darf nicht für einen Moment aufhören, innovativ zu sein. Die Veränderungen kommen immer schneller. Um am Ball zu bleiben, muss man schnell sein.
Zweitens ist das „Produkt“ mehr als nur die Technologie, die zur Verfügung steht. Ihr Produkt umfasst sowohl das intellektuelle Kapital, um die Technologie zu nutzen, als auch die Menschen, die helfen, sie für Ihre Kunden nutzbar zu machen. Gerade im Marketing benötigen Kunden und Agenturen Support.
Vielen Dank für das Interview!

Adblocker-Rate in Deutschland steigt nur minimal

Adblocker-Rate in Deutschland steigt nur minimal

Die Geschichte der ersten Adblocker beginnt in den 90er Jahren, in denen Programme für Fernseher erschienen, die in den Werbepausen auf den nächsten Kanal umschalteten. Schon damals gerieten sie stark in die Kritik und setzen sich nie wirklich durch. Zu Zeiten von Amazon Prime und Netflix sind Werbepausen ohnehin passé, stattdessen werden die Werbefilter jetzt im Internet gegen Pop-Ups und Werbeanzeigen eingesetzt.
Adblocker-Rate bleibt nahezu unverändert
Adblocker schützen den Nutzer vor störender Werbung und verbessern oftmals die Performanz der Übertragung. Kein Wunder also, dass mittlerweile fast ein Viertel der Deutschen einen Adblocker installiert hat. Ein beständiger Dorn im Auge der Webseitenbetreiber, denn schließlich werden auch viele Gratisdienste durch Werbung finanziert und durch Adblocker gefährdet. So wird beständig nach neuen Lösungen gesucht, die Anzeigenunterdrücker zu umgehen.
Umso mehr sollte es die Betreiber beruhigen, dass die Rate laut neuer Statistik des OVK im vergangenen Jahr 2018 nicht bedeutend angestiegen ist. Während die Rate im ersten Quartal 23,40 Prozent betrug, stieg sie im zweiten auf 24,45. Nach einem kleinen Abfall im dritten Quartal auf 23,71 Prozent stieg die Rate im vierten Quartal wieder um 0,24 Prozent auf 23,95 Prozent. Bei der Untersuchung handelt es sich um eine technische Messung der bei den Vermarktern geblockten Werbung.
Die Adblocker-Rate blieb über die letzten vier Quartale nahezu konstant. Höherer Fokus auf qualitative Werbung
Der Anteil der blockierten Werbung ist relativ hoch, aber stabil. Statt daran zu arbeiten, Adblocker zu umgehen, sollte in Zukunft besonderer Fokus auf qualitativ hochwertige Werbung gelegt werden. Zusammenschlüsse wie die „Coalition for Better Ads“, der z.B. Google und Facebook angehören, plädieren dafür, höhere Standards für die Internetwerbung zu schaffen und Nutzern so ein angenehmeres Online-Erlebnis zu ermöglichen. Werbung mit Mehrwert und nicht als Störfaktor, fordert auch Dirk Maurer, der Stellvertretende OVK-Vorsitzende.