Harry Potter macht Pokémon GO Konkurrenz: Wizards Unite vor dem Launch

Harry Potter macht Pokémon GO Konkurrenz: Wizards Unite vor dem Launch

Die Straßen der Welt, Parks, Bahnhöfe usw. werden bald ein ganzes Stück magischer sein. Denn das lang erwartete Mobile Game Harry Potter: Wizards Unite, das im Stil dem Megahit Pokémon GO ähnelt, wird am Freitag online gehen. Zunächst allerdings nur in den USA und Großbritannien, dem Mutterland des populären Zauberers. Die Erwartungshaltung ist trotzdem weltweit riesig. Aber wird das Game ein Hit wie Pokémon GO, das noch immer zahlreiche Spieler hat und kann es womöglich sogar ein Marketing-Potential entfalten?
Zeit für einen neuen Mobile Game Hype? Harry Potter-Spiel vor dem Launch
Im Sommer 2016 sah man allerorten Menschen mit ihren Smartphones durch die Gegend laufen, immer auf der Suche nach einem weiteren Pokémon. Das AR-gestützte Mobile Game Pokémon GO wurde zum großen Hype; und zeigt bis heute Wirkung, denn noch immer gibt es viele Spieler. Laut BusinessofApps wurde Anfang 2019 die Milliardenmarke für Downloads geknackt, während die Umsatzzahlen im März 2019 auf 2,45 Milliarden US-Dollar angestiegen waren. Spieleentwickler Niantic hatte schon im Sommer 2016 eine Monetarisierung des Games via Sponsored Locations angestoßen. Dieses Feature sorgte bei lokalen Läden nach Zahlen vom Frühjahr 2017 für 500 Millionen Besuche in den Partner Stores. So waren nicht nur die Spieler und die Entwickler zufrieden, auch zahlreiche Marketing-Partner konnten profitieren. Es gibt inzwischen sogar Pokémon GO-Feste in verschiedenen Städten dieser Welt.

Looks like some Trainers are ready to trade Pokémon in Chicago! 🔄 Hopefully, it results in some Lucky Pokémon! 📍: Chicago #PokemonGOFest2019pic.twitter.com/L12LMZk9C7
— Pokémon GO (@PokemonGoApp) June 16, 2019

Der Erfolg der App ist unbestritten und diese hat sicher auch Menschen begeistert, die zuvor weniger mit Pokémon zu tun hatten. Mit Harry Potter: Wizards Unite kommt nun ein ähnlich gelagertes AR Mobile Game auf den Markt. Es ist ebenfalls von Entwickler Niantec, konzipiert zusammen mit Portkey Games und WarnerBros. Entertainment. Und die Harry Potter-Fangemeinde ist riesig. In den kommenden Wochen könnte sich nun zeigen, ob das neue Spiel den Erfolg der Pokémon-Version wiederholen kann.

The worldwide launch of Harry Potter: Wizards Unite begins this Friday, June 21! Keep your eyes peeled and wand ready for more information as the game goes live in your region soon. #WizardsUnitepic.twitter.com/ckk4s4mi8a
— Harry Potter: Wizards Unite (@HPWizardsUnite) June 19, 2019

Am Freitag, 21. Juni, beginnt der weltweite Launch, wenn auch zunächst nur die USA und Großbritannien profitieren. Danach soll das Spiel in andere Länder kommen, wobei hierfür kein konkretes Datum genannt wird.
Ein Traum für Fans wird wahr
Seit J.K. Rowlings epochemachenden Büchern und den erfolgreichen Verfilmungen haben viele Fans von Harry Potter den Wunsch, selbst einmal in die magische Welt einzutauchen. Dank des AR Games soll das möglich sein. So heißt es auf der Website:
,Harry Potter: Wizards Unite‘ verbindet Inhalte und Charaktere, die du aus der ursprünglichen Harry-Potter-Reihe und aus den ,Phantastische Tierwesen‘-Filmen kennst, zu einem einmaligen Erlebnis in der Wizarding World. Es ist deine Aufgabe deinen Zauberstab bereit zu halten, dir die wichtigsten Zaubersprüche ins Gedächtnis zu rufen, genug Zaubertränke zu brauen und mitzuhelfen, das Desaster zu bekämpfen, das den Muggeln die Geheimnisse der Zauberei zu enthüllen droht.
Die Synopsis gibt an, dass magische Wesen auf geheimnisvolle Weise in der Muggelwelt aufgetaucht sind – hier wird die AR-Integration in unsere Welt schon aufgerufen. „Hexen und Zauberer aus aller Welt müssen sich verbünden“, damit die Gegenstände und Wesen wieder an ihren Platz kommen. Als „Rekrut der Eingreiftruppe zur Wahrung des Geheimhaltungsstatuts“ kannst du im Spiel deine eigenen Fähigkeiten in der magischen Welt von Harry Potter, Newt Scamander und Co. unter Beweis stellen. Es gibt sogenannte „Findbare Gegenstände“ zu entdecken, Zaubertränke zu brauen und Mehrspielergefechte zu absolvieren.
Die Zauberwelt wird in unsere integriert, © Niantec, Warner Bros. Entertainment Inc. Allein die Erwähnung, dass die Zauberer öfter eine Rast machen sollten, „in Gasthäusern, die du an Muggelorten auf der ganzen Welt findest“, deutet auf die Integration von Sponsored Locations hin, die die Monetarisierung der App vorantreiben sollen. Dazu können sie für lokales Marketing dienen. Schaue dir hier noch einen weiteren Trailer an:
[embedded content]
Wie erfolgreich das Game letztlich wird und ob es sich für die ein oder andere Marke lohnt, auf diesen Zug aufzuspringen, können wir ab Freitag von den Reaktionen und Downloadzahlen in den USA und im UK abhängig machen. Und dann gespannt warten bis Harry Potter: Wizards Unite auch bei uns verfügbar ist.

„Willkommen bei Libra“ – Facebooks Kryptowährung wird vorgestellt

„Willkommen bei Libra“ – Facebooks Kryptowährung wird vorgestellt

Mit Libra möchte Facebook Milliarden Menschen empowern. Die neue Kryptowährung ist da und sie hat zahlreiche namhafte Partner vorzuweisen. Die Währung soll Zahlungsprozesse weltweit erleichtern und schneller machen, verspricht einfachen Zugang und Sicherheit sowie Stabilität. Wird sie sich durchsetzen?
Libra kommt und will Misstrauen entgegentreten
Facebook erklärt Libra, das jüngst vorgestellt wurde, als „Geld neu definiert“. Auf der Website der neuen Kryptowährung, die auf Blockchain-Technologie basiert, wird man mit dem Fakt konfrontiert, dass gut 31 Prozent der Weltbevölkerung keinen Zugang zu Bankkonten hat und dass Auslandsüberweisungen nicht nur lange dauern, sondern auch im Schnitt 7 Prozent Gebühr verlangen. Diesen und weiteren Problemen möchte Libra begegnen.
[embedded content]
Dafür hat man bereits bemerkenswerte Partner gefunden, die dabei helfen sollen, das Misstrauen, was Kryptowährungen bisher gegenübergebracht wird, zu mindern. Zu diesen Partnern zählen MasterCard, Uber, eBay, Lyft, VISA, PayPal, Vodafone, Spotify und viele mehr. So erklärte etwa Spotifys Chief Premium Business Officer Alex Norström bei TechCrunch: 
One challenge for Spotify and its users around the world has been the lack of easily accessible payment systems – especially for those in financially underserved markets. In joining the Libra Association, there is an opportunity to better reach Spotify’s total addressable market, eliminate friction and enable payments in mass scale.
Wer nun mit Libra zahlt, kann bei diesen Partnern womöglich auf Extra-Gebühren verzichten, die ihm anderswo begegnen würden. Außerdem möchte Facebook weitere Anreize wie Rabatte schaffen. Dazu möchte man die Währung mit noch vielen weiteren Partnerorganisationen in Verbindung bringen.
Der Zugang und die Sicherheit
Der große Vorteil von Libra soll einerseits der simple Zugang sein. Es braucht im Prinzip nur eine Datenverbindung und den Zugang zu einem Smartphone. Dann kann die Währung auf der ganzen Welt genutzt werden. Dabei sollen Transaktionen extrem schnell und aufgrund der zugrundeliegenden Blockchain-Struktur auch sehr sicher sein.
Darüber hinaus stützt eine Reserve von aktuellen stabilen Währungen auch die Stabilität dieser Kryptowährung. Facebooks Ziel ist es, mit zahlreichen Produkten und Dienstleistungen ein System zu entwickeln, dass Libra in den Alltag und die alltägliche Zahlung der Menschen integriert.
Die Libra-Vorteile auf einen Blick (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Facebook Libra Diese Integration wird erleichtert, da Entwickler eigene Apps etc. erstellen können, die mit Libra operieren. Denn die Kryptowährung basiert auf Open Source-Ressourcen und ein Testnet ist bei GitHub inzwischen live. Zudem wurde mit Move eine neue Programmiersprache konzipiert, um Entwicklern die Integration des Libra-Zahlungssystems so einfach wie möglich zu machen. Weitere Informationen hierzu finden diese hier.
Facebook wird Libra erst 2020 für die Öffentlichkeit launchen; und das Unternehmen wird die Währung nicht allein kontrollieren. Auch das ist ein Schritt, um mehr Vertrauen dafür zu erlangen. Vielmehr wird ein Konsortium von Firmen, die mindestens zehn Millionen US-Dollar für das Projekt investiert haben, Entscheidungen treffen. Dazu gehören auch VISA, Uber und Andreessen Horowitz. Schließlich soll eine Unterfirma mit dem Namen Calibra dafür sorgen, dass Facebook-Daten nicht mit Bezahlvorgängen über Libra vermischt werden.
Wer mehr über die Kryptowährung, ihre Einsatzmöglichkeiten, die Währungsstabilität, die Partner usf. erfahren möchte, kann sich Facebooks ausführliches Libra Whitepaper zu Gemüte führen oder auf der jüngst gelaunchten Website stöbern. Die Ambitionen für diese Währung sind groß. Aber mit dem Rückgang von Bargeld und einer digital-mobil-zentrierten Welt könnte sich Libra tatsächlich als eine Währung der Zukunft etablieren.