Der Optimization Score für Google Ads bildet jetzt Shopping-Kampagnen ab

Der Optimization Score für Google Ads bildet jetzt Shopping-Kampagnen ab

Es ist eine kleine Neuerung für alle, die diverse Werbekampagnen bei Google realisieren. Wer beispielsweise Search- und Shopping-Kampagnen umsetzt, kann nun für beide Bereiche Optimierungsempfehlungen von Google erhalten – in Echtzeit.
Der Optimization Score wird selbst optimiert
Bei Google Ads wird Marketern, die im Bereich Shopping Werbung machen, nun eine bessere Einsicht in ihre Möglichkeiten eröffnet, die sich für die Verbesserung der Kampagnen-Performance darbieten. Denn der Optimization Score Googles wird künftig auch Shopping-Kampagnen abdecken. Das geht aus dem Update bei der Google Ads-Hilfe hervor. Mit dem Optimization Score können Marketer ihre Google Ads-Konten optimieren, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Laut Google ist eine durchschnittliche Steigerung der Conversions um zehn Prozent möglich, wenn der Score auf dem Account Level um zehn Punkte verbessert wird.
Der Optimization Score liegt zwischen 0 und 100 Prozent, wobei die 100 Prozent-Marke bedeutet, dass eine Kampagne bereits optimal läuft. Das ist jedoch meist nicht der Fall. Deshalb gibt Google in diesem Tool konkrete Hinweise, was richtig und was falsch läuft. Und das nun neben den Search- auch für die Shopping-Kampagnen. Zudem findet sich ein kombinierter Score.
Shopping-Kampagnen werden im Optimization Score Tool abgebildet (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Google Darüber hinaus führt Google konkrete Empfehlungen, Recommendations, ein, die nur für die Shopping Ads gelten. So kann eine Empfehlung beispielsweise sein, zu den Smart Shopping-Kampagnen zu wechseln oder Seller Ratings zu integrieren. Insgesamt sollen die Recommendations „Gebote, Keywords und Anzeigen verbessern sowie die Gesamtleistung und Effizienz von Kampagnen steigern“. Die diversen möglichen Empfehlungen für den Search-Bereich könnt ihr hier nachvollziehen. Ein aktuelles Video Tutorial zeigt weitere Möglichkeiten der Optimierung.
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Wer bei Google Ads seine Kampagnen, ob in Search oder Shopping, stetig verbessern möchte, um schließlich mit einer besseren Performance und womöglich mehr Conversions belohnt zu werden, kann zudem auf einen knappen Best Practice Guide von Google zur Konto-Optimierung zurückgreifen. Zunächst hilft aber bereits die Einsicht im Optimization Score bei einem sinnvollen und simplen Monitoring der Shopping-Kampagnen bei Google Ads.

Google bringt grünes Ad Label für mobile Suche nicht zurück

Google bringt grünes Ad Label für mobile Suche nicht zurück

Google hat im Mai ein neues Interface für die mobile Suche vorgestellt. Ein zentraler Punkt neben den Favicons war hierbei, dass die Kennzeichnung von Ads nicht mehr über ein deutliches grünes Label, sondern eine Angabe im eher unauffälligen Schwarz gewährleistet wird. Zuletzt sahen User dieses grüne Label jedoch noch immer häufig und es wurde gemutmaßt, dass Google testen könnte, ob man dieses zurückbringt. Das ist nicht der Fall; vielmehr wurde das neue Design noch nicht umfassend ausgerollt.
Das schwarze Ads Label bleibt
Mit dem neuen Mobile Search Interface sind nicht alle User zufrieden gewesen. Denn die neue Angabe für Ads, die nun statt unter der Headline darüber steht, ist in Schwarz gehalten, hebt sich also farblich vom Ergebnistext nicht ab.
Neues Layout für Googles mobile Suche, © Google
Durch diese Farbänderung dürften Ads weniger ins Auge fallen – und womöglich häufiger geklickt werden, da sie eher wie organische Ergebnisse anmuten. Das hatte einige Nutzer gestört. Bill Harzer gestaltete sogar sein Favicon so, dass es sein organisches Suchergebnis wie eine Ad aussehen ließ; allerdings riet ihm Googles Danny Sullivan, das schnellstmöglich wieder zu ändern.

I’d suggest you switch back ASAP. This wasn’t unanticipated. In cases of inappropriate favicons — and this almost certain will be such — we can change the site to only get the default favicon https://t.co/wZYUBkW1Aa pic.twitter.com/W0kevj8EFw
— Danny Sullivan (@dannysullivan) May 27, 2019

Nachdem der Rollout des neuen Interface gestartet war, hatten zuletzt einige User wieder ein grünes Label für Ads, allerdings über dem Ergebnis entdeckt. Und sich gefragt, ob Google wegen des Unmuts einiger Nutzer wieder zur alten Markierungsfarbe zurückkehren wolle.

Did I miss something or is the “ad” icon green again? …and in a box? pic.twitter.com/dfhVh75Uw7
— Lily Ray (@lilyraynyc) July 19, 2019

SEO-Experte Barry Schwartz interessierte sich für die Entwicklung und mutmaßte selbst, dass es sich um einen Test handeln könnte. Doch Danny Sullivan von der Google SearchLiaison klärte via Twitter darüber auf, dass es keineswegs um einen Test gehe. Und das, obwohl etwa Nutzerin Lily Ray sowohl die Favicons sehen konnte als auch das grüne Label.

Ah, I see. Maybe it is a test. I’ll try to check on it later.
— Danny Sullivan (@dannysullivan) July 19, 2019

Sullivan prüfte es und gab die entsprechende Antwort.

I checked. It’s not a test. With these types of changes, we sometimes don’t roll out to a tiny percentage for some last metrics gathering. That’s what’s happening here; I expect it’ll be complete in the coming weeks.
— Danny Sullivan (@dannysullivan) July 19, 2019

Demnach hat Google das neue Interface an eine Reihe von Nutzern noch nicht ausgerollt, um weitere Nutzungsdaten sammeln zu können. So werden vereinzelte User das grüne Label noch eine Zeit sehen, wohl aber nur ein paar Wochen. Dann wird die mobile Suche von der schwarzen Ad-Markierung bestimmt. Und die ist nicht besonders beliebt. Für Google und die Marketer aber könnte sich dieses Layout im wahrsten Sinne des Wortes auszahlen.

Google wird die AdSense App für iOS und Android einstellen

Google wird die AdSense App für iOS und Android einstellen

Ab 2020 wird die App für Googles AdSense in keinem App Store mehr vorhanden sein. Das gab das Unternehmen bekannt. Die App wird demnächst eingestellt, da Google für den Service komplett auf eine Web App setzt. Es wird vermehrt ins Mobile Web Interface investiert.
Die mobile Experience von AdSense wird verändert
70 Prozent des AdSense-Publikums greifen inzwischen mobil auf das Internet zu. Das gab Google in einem Blogpost bei Inside AdSense bekannt. Dabei wird betont, dass Google um die Wichtigkeit weiß, den Service mobil nutzen zu können. Dennoch werden die aktuellen App-Versionen für iOS und Android eingestellt. Dafür wird das AdSense Mobile Web Interface verstärkt optimiert, sodass die mobile Erfahrung über diesen Bereich im Browser für die Nutzer mehr Komfort bietet. Google gibt an, nach einer Review der eigenen Mobilstrategie zu dem Entschluss gelangt zu sein. Durch die Optimierung eines Web Interfaces, das alle Plattformen zu bedienen weiß, sollen AdSense Features künftig noch schneller bereitgestellt werden können.
Ende des Jahres sollen erste Verbesserungen für das Mobile Web Interface präsentiert werden. Zudem wird die App für AdSense ab Ende 2019 nicht mehr im Google Play Store oder in Apples App Store verfügbar sein. Schon in den kommenden Monaten wird sie abgesetzt. Die Erfahrung im mobilen Web, das Google durch die Mobile first-Indexierung selbst fördert, soll verbessert werden. Entwicklungen wie responsive mobile Websites, Accelerated Mobile Pages (AMP) und Progressive Web Apps (PWA) bieten mehr Optionen hierfür. Wie viele Publisher auch, konzentriert sich Google mit diesem Schritt nun verstärkt auf das mobile Web. Wer die AdSense App nutzt, sollte sich demnach auf die Änderung einstellen und darf von Google weitere Updates zum Service erwarten. Derzeit nutzen allerdings nur gut ein Drittel der AdSense User diesen von mobilen Geräten aus.

Google for Small Business und neue Local Campaign Features fördern lokale Unternehmen

Google for Small Business und neue Local Campaign Features fördern lokale Unternehmen

Google ist das Zentrum der Suchenden, besonders dann, wenn es gilt, Unternehmen näher kennenzulernen oder vor Ort ausfindig zu machen. Über Google My Business haben die Unternehmen die Chance, sich bestmöglich für die Nutzer zu präsentieren, sodass diese deren Adresse und Angebote, Websites usw. bei Google und Google Maps schnell finden. Damit sich besonders kleinere Unternehmen auf Google stark präsentieren können, hilft die Suchmaschine mit der Initiative Google for Small Business – und für mehr In-Store Sales gibt es ebenfalls neue Lösungen.
Google for Small Business soll das Wachstum mit Google fördern
Über Google kommen extrem viele Unternehmen und Verkäufer mit Nutzern in Kontakt, die zu Kunden gemacht werden wollen. Dabei brauchen gerade kleinere Marken und Unternehmen effektive Strategien, um schnell ihre Performance optimieren zu können. Sie können auf verschiedenste Tools zugreifen, um ihr Business zu präsentieren, wissen mitunter aber gar nicht, welches für sie am relevantesten ist. Das kann Zeit und Nerven kosten.
Mit der neuen Plattform Google for Small Business, einer Grow with Google-Initiative, die im Blogpost vorgestellt wurde, können diese kleineren Unternehmen schnell und unkompliziert auf die Tools und Lösungen zugreifen, die für sie am wichtigsten sind. Denn sie haben die Option, nach der Beantwortung einiger Fragen zum Unternehmen ein konkretes Ziel für dieses festzulegen. Darauf basierend erhalten sie Schritt-für-Schritt-Guides für die Nutzung der passenden Tools und Produkte von Google. So können etwa mehr Kunden erreicht, der Workflow optimiert oder die Sichtbarkeit in Search verbessert werden.
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Außerdem bietet Google for Small Business die Gelegenheit, um kostenfreie Grow with Google Workshops in der Nähe der Unternehmen zu finden. Zusätzlich werden Updates und News im Kontext von Lösungen für kleine Unternehmen bereitgestellt.

Mehr User erreichen, die in den Store kommen
Wer ein lokales Business betreibt und über Google insbesondere auch Nutzer erreichen möchte, die letztlich in das Geschäft vor Ort kommen, kann auf die Local Campaigns zurückgreifen. Die Kombination von GMB-Daten, Werbeelementen und einem Budget macht es Googles Machine Learning möglich, die Geschäfte auf den Google Properties bestmöglich zu bewerben, sodass Ladenbesuche erhöht werden. Dabei können die Ads bei Maps, in der Suche, bei YouTube usw. auftauchen.
In jüngeren globalen Studien mit zehn Advertisern fand Google heraus, dass diese im Mittel einen fünf Mal höheren inkrementellen ROAS verzeichnen konnten, wenn sie auf Local Campaigns gesetzt haben. Neu ist bei diesen Kampagnen nun einerseits, dass Unternehmen künftig auch Anrufe für das lokale Geschäft über Googles Local Campaigns fördern können, selbst wenn es für die Ladenbesuche keine Messung gibt. Andererseits können von jetzt an Location Groups erstellt werden. Diese ermöglichen es, einzelne Angebote von bestimmten Orten besser zu promoten. Beispielsweise bei Nachfolgeangeboten, für die auch das Messaging in der Ad angepasst werden kann. Zuletzt wird genauso das Asset Reporting für diese Kampagnen nun für alle Nutzer ausgerollt, um die Performance besser messen zu können.
Weitere Möglichkeiten, um lokal Käufer zu generieren
Google bringt Advertisern aber noch mehr Optionen, um den Nutzer rasch in einen Käufer zu verwandeln. Bei den Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit können nun Angebotszusätze wie Rabatte – „20 % Ersparnis“ – oder Sonderangebote „Kaufe zwei, zahle einen“ eingesetzt werden.
Local Inventory Ads bei Google, © Google Dieses Feature ist vorerst nur in Australien und den USA verfügbar, soll aber zeitnah in weitere Länder kommen.
Für das Smart Bidding hat Google inzwischen saisonale Anpassungen eingeführt – was bei Produkten wie Schwimmkleidung, Grillutensilien und dergleichen zum Tragen kommt. Zudem können bei Google auch in der Suche differente Zielgruppen angesprochen werden, wenn die Kampagnen zuvor über Ausrichtung auf Zielgruppen optimiert wurden. Dabei werden stetig neue Kategorien verfügbar gemacht.
Mit diesen Neuerungen erweitert Google für kleine und lokalorientierte Unternehmen das Spektrum an Lösungen, um über die Suchmaschine prominenter aufzutauchen, sodass im besten Fall die In-Store Sales deutlich profitieren. Die Performance zu optimieren, muss für alle Unternehmen in diesem Kontext das Ziel sein; und über Google for Small Business können die kleineren Player angeleitet erkennen, wie sie ihre Ressourcen in Kooperation mit Google optimal einsetzen. Dass eine Abhängigkeit von Google für Unternehmen, die lokal gefunden werden wollen, besteht, ist eindeutig; daher müssen Marken die Möglichkeiten, die Google bietet und die sich immer vermehren, einschätzen können und für den eigenen Erfolg zu nutzen lernen.

Google startet Bericht für Landing Pages von Shopping-Kampagnen

Google startet Bericht für Landing Pages von Shopping-Kampagnen

Bei Google Ads hat es erneut ein kleines Update gegeben, das einigen Marketern gut zupass kommen dürfte. Die Performance von Landing Pages für Shopping-Kampagnen kann bei der Seite für die Leistungsbewertung von Zielseiten eingesehen werden.
Mehr Insights zu den Landing Pages der Kampagnen bei Google Ads
Bei Google Ads wird jetzt auch für die Landing Pages von Shopping-Kampagnen ein Bericht ermöglicht. Google erklärt, dass Marketer so sehen können, welche der Landing Pages dieser Kampagnen die meisten Sales generieren und welche eventuell noch optimiert werden müssen.
Landing Page-Übersicht bei Google, © Google Um Conversions von Landing Pages zu tracken oder auf etwaige Probleme hingewiesen zu werden, können die Marketer die Seite für die Bewertung der Leistung von Landing Pages nutzen.
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Darüber hinaus gibt Google auf einer gesonderten Seite im Support Hinweise dazu, wie Anzeigen und eine Zielseite optimiert werden können. Einige der Tipps für eine gelungene Landing Page beziehen sich konkret auf eine zur Ad passende Zielseite.
Ad und Landing Page müssen korrelieren, © Google Weiterhin fragt Google ab, ob die Seite für Mobile optimiert oder ob die Navigation auf dieser Zielseite einfach genug für die Nutzer ist. All diese Hinweise gilt es zu beachten, damit die Landing Page letztlich zur Conversion beitragen kann. Wie gut diese Seiten schließlich im Kontext von Google Shopping Ads performen, können die Marketer also jetzt bei Google Ads direkt nachvollziehen.

Text Ads im Karussell-Format in Googles mobiler Suche entdeckt

Text Ads im Karussell-Format in Googles mobiler Suche entdeckt

Die Werbeanzeigen in den SERPs bieten Advertisern ein großes Performance-Versprechen, da Nutzer um diese Ads kaum herumkommen. Außerdem fällt die Markierung mit Anzeige beim neuen Layout weniger auf als zuvor. Jetzt hat SEMrush darauf hingewiesen, dass Google mobil Text Ads im Karussell-Format testen könnte. Das verspricht mehr Visibility für mehr Marken. Aber leidet die Conversion?
Text Ads als Carousel gesichtet
In einem Tweet gibt der SEO-Anbieter SEMrush an, dass bei der mobilen Suche mit der Anfrage „xfinity“ eine Carousel Ad-Folge aufgetaucht ist. Dabei handelte es sich bei den einzelnen Ads darin um Text Ads. Dieses Phänomen ist bisher bei Google noch nicht vorhanden gewesen.

A carousel of text ads on mobile is something we’re seeing for the first time 🤔 Has anyone spotted this [email protected]@[email protected]@TheSEMPost ❓ pic.twitter.com/fe7BteeOqy
— SEMrush (@semrush) June 20, 2019

Nun stellt sich die Frage, ob Google die Option derzeit testet. Bekannt sind die Karussell-Ads auch von anderen Plattformen wie Facebook, wo verschiedene Visuals und Textbausteine in eine solche Anzeige integriert werden können. Bei Google finden sich auch Carousel Ads, etwa für Autos; und im letzten Jahr wurde das Format für Shopping Ads getestet, wie unter anderem The SEM Post berichtete. Doch ein sogenanntes Karussell mit verschiedenen Text Ads zu einem konkreten Suchbegriff ist den Usern neu.
Von Google gibt es hierzu bislang keine Angaben. Dabei sind die Möglichkeiten, die mit dem Prinzip einhergehen, eindeutig. Google kann mehr Ads in den SERPs unterbringen, ohne diese damit auf den ersten Blick zu überladen. Außerdem würde dem Bestreben nach mehr Diversität in den Suchergebnissen auf diese Weise sogar im Bereich der bezahlten Ergebnisse Rechnung getragen. Für den Nutzer könnte sich das durchaus als vorteilhaft erweisen. Und für Google wären zusätzliche Werbeeinkünfte damit verbunden; denn so eine Platzierung im Carousel dürfte nicht ganz günstig sein. Allerdings befürchten die Nutzer, dass die CTR und die Conversions leiden könnten. Das kann bei Karussell-Formaten schnell passieren.

Interesting! It’s like a PAA for ads… Wonder how CTR will be affected.
— Itamar Blauer (@ItamarBlauer) June 20, 2019

Nichtsdestotrotz wäre eine Platzierung in einem solchen Format für manche Marken vielleicht erfolgversprechend, weil sie womöglich besser als keine Platzierung in den SERPs sein könnte. Ob es aber überhaupt zu einem solchen Angebot für Advertiser kommt, steht längst nicht fest. Denn Google testet viele Optionen. Diese Text Ads als Carousel wirken jedoch, als würden sie sehr gut in das Umfeld der mobilen SERPs passen.

Logos, Content Teaser und mehr: Google Search krempelt seinen Look um

Logos, Content Teaser und mehr: Google Search krempelt seinen Look um

Bei ihrer Einführung 1997 sollte die Suchmaschine das Angebot im Netz überschaubar darstellen und den Zugang vereinfachen. Die Möglichkeiten und Formate im Internet haben sich seither unendlich vervielfacht: Neben unzähligen Websites sind Bilder, Videos und auch AR hinzugekommen. Gestern kündigte Google an, das Desgin der SERPs den aktuellen Bedürfnissen anzupassen und damit auch weiterhin zu einer positiven Nutzererfahrung beizutragen.
Logos, Teaser und bessere Kennzeichnung von Ads
Der neue Look soll Nutzern helfen, schneller zu finden, wonach sie suchen. Neben den Unternehmensnamen und ihren Logos werden demnach künftig auch kleine Content Teaser angezeigt.
Das neue SERP-Design (rechts) stellt das Branding und Inhalte in den Vordergrund. Zusätzlich verändert Google auch die Kennzeichnung bezahlter Ads, die jeweils über den organischen Ergebnissen zu finden sind: War sie vorher in grüner Farbe und mit Rahmen ausgestattet, soll sie nun in unauffälligem Schwarz über der Anzeige stehen.
Das neue Design passt sich dem allgemeinen Trend an und wird visueller. Die Action Buttons und nützlichen Content-Ausschnitte sollen die SERP übersichtlicher für den Nutzer machen. So gewinnt er schneller einen Eindruck darüber, was ihn erwartet. Der Überblick soll auf diese Weise schneller und zuverlässiger zum gewünschten Ergebnis führen.

Um das Logo im Suchergebnis anzuzeigen, können Webseitenbetreiber ihr gewünschtes Creative („Favicon“) für organische Suchergebnisse festlegen, indem sie der Kopfzeile ihrer Homepage zuvor einen Link-Tag zugefügt haben. Google erläutert das genaue Vorgehen in seiner Seach Console-Hilfe.
Sichtbarkeit bekommt so eine neue Bedeutung auf den SERPs. Wer nicht untergehen will, der sollte von dem Anzeigen des Logos unbedingt Gebrauch machen – denn das bietet ebenfalls einen wertvollen Branding-Effekt. Auch die Content Teaser bieten die Möglichkeit zur überzeugenden Positionierung. Der User sieht bereits auf der SERP, ob ein Klick lohnt.
Während die bisherige Ad-Kennzeichnung werbliche Inhalte deutlich von den organischen Ergebnissen abgegrenzt hat, müssen Nutzer nun genauer hinschauen. Zwar ist die Kennzeichnung als Ad künftig gefettet, springt dafür allerdings nicht mehr direkt ins Auge.
Das Redesign wird in den kommenden Tagen weltweit ausgerollt.

Google launcht neuen Ads Editor und Updates für den Keyword Planner

Google launcht neuen Ads Editor und Updates für den Keyword Planner

Für Advertiser bei Google gibt es gleich mehrere News. Zum einen launcht Google seinen Google Ads Editor, v1 mit zahlreichen Updates. Zum anderen wird auch der Keyword Planner mit einigen nützlichen Neuerungen versehen, etwa der Option bis zu zehn Seed Keywords bei der Suche nach neuen Ideen einzugeben.
Der neue Google Ads Editor ermöglicht das Management über verschiedene Accounts
Zum ersten Mal seit dem Rebranding von Google AdWords hin zu Google Ads wird der Ads Editor mit Updates versehen. Die neue Version hilft Werbetreibenden vor allem durch die Funktion zum Cross-Account Management. Das heißt, dass im Editor UI nicht mehr bloß für ein Konto eine Änderung vorgenommen werden kann. Vielmehr kann nun innerhalb eines Fensters bei verschiedenen Google Ads-Konten eine Aufgabe gleichzeitig bearbeitet werden. So kann etwa ein Keyword Set bei verschiedenen Accounts angesetzt werden oder relevante Statistiken lassen sich gleich für jegliche Konten herunterladen.
Weiterhin wurde das Interface für den Editor optimiert. Einerseits wurde eine Suchfunktion integriert, um schneller zu den gesuchten Optionen zu gelangen. Andererseits wurde ein Edit Panel am rechten Rand eingebaut, da eine Untersuchung der UX zeigte, dass Nutzer mitunter bei den Einstellungen die Orientierung verloren.
Optionen im neuen Ads Editor
Nutzer des Editors können künftig benutzerdefinierte Regeln erstellen, um Best Practices zu markieren und sinnvolle Kampagnenintegrationen zu gewährleisten. Darüber hinaus werden Non-Skippable Video Ads nun vollständig unterstützt. Und für Videokampagnen finden sich jetzt weitere CTA- und Überschriftsfelder, wobei sich dies nicht auf TrueView beschränkt.
Zusätzlich lassen sich bei Smart Display-Kampagnen Zielgruppenlisten mit „positiven“ und „negativen“ Usern erstellen. Außerdem gibt es neue Optionen für das Management der App-Kampagnen.
Im Kontext der Budgetverwaltung lässt sich auf empfohlene Tagesbudgets zurückgreifen oder auf Gebotsstrategien für erfolgreiche Smart Bidding-Kampagnen. Schließlich lassen sich im Ads Editor auch die Anrufe und das Messaging verwalten. Die Berichte und die Conversions in Bezug auf Calls lassen sich in einer Einstellung bearbeiten, während für Call-Only Ads neue Überschriftenoptionen vorhanden sind. Außerdem gibt es die völlige Unterstützung für Messaging-Erweiterungen bei Ads.
The new Google Ads Editor is a step forward. The new design makes it easier to manage and make edits across accounts and campaigns,
meint Jamie Kahn, Associate Director im Suchmaschinenmarketing bei Horizon Media.
Auch der Keyword Planner liefert neue Features
Marketer können sich bei Google ebenfalls über einige Updates für den Keyword Planner freuen. Matt Southern stellt beim Search Engine Journal die wichtigsten vor. Demnach können Nutzer nun bis zu zehn Seed Keywords eingeben, wenn sie neue Ideen für ihre Kampagne suchen. Mit mehr Keywords pro Suche sollte auch die Entdeckung weiterer Keyword-Möglichkeiten für die Ausrichtung der Kampagne erleichtert werden.
Der nächste Login beim Keyword Planner wird den Usern die Neuerungen vorstellen.
Die Updates beim Keyword Planner (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), Quelle: Matt Southern, Search Engine Journal Dabei dürfte der Keyword Trends-Bericht, der monatlich heruntergeladen werden kann, von besonderem Interesse für die Marketer sein. Trends für individuelle Keywords können beim Hovern über die Charts erkannt werden. Zusätzlich lassen sich Keyword-Ideen zu Gruppen zusammenschließen und als Set für Kampagnen hinzufügen. Auch können neue Ideen in bereits existierenden Kampagnen eingefügt werden, während das vorgeschlagene Budget als Feature ebenfalls neu ist. Letztlich findet sich noch ein granulares Wettbewerbs-Ranking im Kontext der Keyword-Ideen.
Wieder einmal liefert Google den Werbetreibenden und Google Ads-Nutzern also einige hilfreiche Updates, um Kampagnen in Zukunft noch effektiver zu gestalten und in der Folge zu verwalten. Solange Google, aber auch Facebook oder Amazon ihre Werbenetzwerke mit solcher Regelmäßigkeit deutlich optimieren, werden sie als Plattform für Ads und erste Anlaufstelle für Advertiser so schnell keinen Boden verlieren. Wie nützlich die Neuerungen in der Praxis sind, muss sich allerdings kampagnenspezifisch erst noch beweisen.

Amazon-Shop-Optimierung: So klappt es mit der Performance

Amazon-Shop-Optimierung: So klappt es mit der Performance

Amazon betrachtet die Verkaufszahlen als Leistungsindikator beim Ranking von Produkten. Je häufiger ein Produkt verkauft wird, desto wahrscheinlicher wird es, dass andere Käufer den gleichen Artikel kaufen – und desto wahrscheinlicher wird Amazon dieses Produkt in den organischen Suchergebnissen höher positionieren. Damit wirkt sich die PPC-Performance direkt auf die organischen Suchergebnisse aus.
Ein weiterer wichtiger Faktor, der den Algorithmus beeinflusst, ist die Conversion Rate. Je höher die Click-Through-Rate und die Conversion Rate für ein bestimmtes Keyword sind, desto höher wird ein Produkt für dieses Keyword in den Suchergebnissen eingestuft.
Die Regel ist also einfach: Mehr Verkäufe = höheres Ranking und höheres Ranking = mehr Verkäufe.
Ein hohes Ranking bei Amazon kann einen Shop auf die nächste Stufe bringen und viele Verkäufe generieren. Die Liste der folgenden Faktoren ist ein guter Ausgangspunkt, um seine Amazon-Produkt-Positionierung zu verbessern.
Logistik und Service im Hintergrund
Der Verkäufer kann auch mit seiner eigenen Performance überzeugen: schnell reagieren, Pakete nach Bestellung zeitnah versenden, gute Ware verkaufen, freundlich und zügig Nachrichten beantworten. Das wichtigste Anliegen eines Verkäufers muss immer die Zufriedenstellung des Käufers sein. Wer beispielsweise ein angebotenes Produkt nicht auf Lager hat, muss damit rechnen, aus den Ergebnissen entfernt zu werden.
Kundenrezensionen
Die Kundenrezensionen haben einen großen Einflussfaktor auf die Conversion Rate und sind somit ein wichtiger Rankingfaktor auf Amazon. Produkte mit guten Kundenrezensionen (in der Regel vier Sterne oder mehr) werden in den Amazon-Suchergebnissen grundsätzlich höher positioniert. Eine schnelle Reaktion auf Käuferbeschwerden hilft die „Abschreckung“ potenzieller Käufer zu reduzieren und zeigt, dass der Verkäufer sich um die Käuferzufriedenheit sorgt.
Buy Box – die prominenteste Platzierung
Für die meisten Artikel gibt es eine Reihe von Kaufoptionen. Viele Käufer klicken nicht weiter auf alle Angebote des Verkäufers, sondern kaufen direkt von der Produktseite, indem sie auf die Schaltfläche „In den Warenkorb“ klicken. Wenn ihr der Verkäufer seid, der die „Buy Box“ hat, dann gehört dieser Verkauf euch. Die Amazon BuyBox beinhaltet die Schaltfläche „In den Einkaufswagen“ und befindet sich auf jeder Produktdetailseite in der rechten oberen Ecke.
Der Buy Box-Algorithmus beginnt mit der Analyse jedes konkreten Produktangebots aller Verkäufer. Er bewertet jedes Angebot auf Grundlage der Verkäuferperformance, des Preises und anderen Variablen wie FBA (Fulfilment by Amazon), Lieferzeit, Retourenquote etc. Um eine Platzierung in der Buy Box zu bekommen, müssen Verkäufer ihre Kennzahlen unter die Lupe nehmen, sich auf die wichtigsten davon konzentrieren und diese auch kontinuierlich optimieren. Der Verkäufer muss dabei natürlich auch preislich wettbewerbsfähig sein, was aber nicht automatisch bedeutet, dass der Produktpreis der günstigste sein muss. Der niedrigste Preis garantiert nicht, dass genau dieser Verkäufer die Buy Box gewinnt.
Der Bestseller-Rang
Der Bestseller-Rang ist die sich ständig ändernde Anzahl, die Amazon Produkten zuordnet, um anzuzeigen, wie gut ein Produkt im Vergleich zu anderen Produkten derselben Kategorie verkauft wird. Das Produkt mit dem Verkaufsrang 1 ist das meistverkaufte Produkt in dieser Kategorie, mit dem Verkaufsrang 2, das zweitbeste Produkt und so weiter. Die ersten Positionen werden stündlich erneuert, die schlechteren werden dagegen täglich oder noch seltener aktualisiert.
Wenn ein Produkt keinen Verkaufsrang hat, dann ist es entweder ein neues Produkt oder es wurde eine lange Zeit nicht verkauft (zwei Jahre und mehr). Je näher der Verkaufsrang an Nummer eins liegt, desto schneller verkauft sich der Artikel im Allgemeinen. Dazu muss noch gesagt werden, dass jede Hauptproduktkategorie (z. B. Küche, Haushalt & Wohnen) ihre eigene „Persönlichkeit“ hat und unterschiedlich auf Verkäufe und Verkaufsrang reagiert. Als Beispiel kann eine Lunchbox mit einem Verkaufsrang von 50.000 ein paar Mal pro Woche verkauft werden, aber ein Buch mit exakt demselben Verkaufsrang wird wahrscheinlich etwa viermal pro Jahr verkauft.
PPC-Optimierung
Amazon-Anzeigen basieren auf einem Pay-Per-Click-Modell (PPC) und sind eine sehr lukrative Methode, um hohe Umsätze mit einem konkreten Produkt zu erzielen. Dank PPC-Kampagnen werden auch neue Produkte sichtbarer gemacht. Die Käufer klicken auf Anzeigen, kaufen die dazugehörenden Produkte und diese rutschen dann entsprechend automatisch nach oben. Wenn sich ein Produkt besser verkauft, wird Amazon es auch in den organischen Suchergebnissen höher platzieren.
Der Kampagnenaufbau in der PPC-Strategie ist essenziell für ein gut funktionierendes Konto und macht eine erfolgreiche Optimierung möglich. Es empfiehlt sich, für jedes Produkt zwei Kampagnen laufen zu lassen: Am besten startet man mit einer automatischen Kampagne, die mindestens ein bis zwei Wochen laufen sollte. Nachdem eine solide Datenmenge erfasst wurde, müssen die Keywords mit hoher Conversion aus der automatischen Kampagne definiert und in eine neue, manuelle Kampagne hinzugefügt werden.
In einer manuellen Kampagne müssen drei separate Anzeigengruppen für jede Keyword-Option (weitgehend passende, passende und genau passende Wortgruppe) erstellt werden. Man solle sich bei der Keyword-Recherche nicht blind auf die Google-AdWords-Daten verlassen. Es besteht ein Risiko, falsche Keyword-Listen zu erstellen, die für die Suchanfragen der Amazon-User einfach nicht relevant sind. Lohnenswert ist es auch, sich mit den Long Tail-Keywords zu beschäftigen, die normalerweise drei oder mehr Keywords enthalten und ein spezifisches Suchziel des Käufers hervorheben. Das heißt, man spricht den Käufer an, der sich im unteren Bereich des Conversion Funnels befindet und dementsprechend nur noch wenige Schritte bis zur Konvertierung entfernt ist. Long-Tail-Keywords sind für Verkäufer lukrativ, da sie tendenziell eine höhere Conversion Rate und niedrigere CPC-Kosten aufweisen und für diese Keywords weniger Wettbewerb herrscht.
KPIs
Wenn die Kampagnenstruktur aufgebaut ist und die ersten Anzeigen geschaltet werden, gibt es ein Wort, das der Verkäufer nie vergessen darf: Kennzahlen (KPIs). Denn wenn die eigenen Kennzahlen nicht regelmäßig erfasst werden, kann man auch das Wort Gewinn vergessen. Vor allem die folgenden KPIs sollten beobachtet und optimiert werden: Verkäufe, Umsatz, Kosten sowie durchschnittliche Umsatzkosten (Average Cost of Sales = ACoS).
Bei ACoS geht es primär darum, einen Mindestwert (Break-Eve-ACoS) festzulegen, der nicht überschritten werden darf, um profitabel zu sein. Break-Even-ACoS ist aber nicht das Ziel. Der Verkäufer hat keine Intention, einen Nullgewinn mit einer Kampagne zu generieren. Deshalb muss noch ein Ziel-ACoS definiert werden.
Wenn der Ist-AcoS größer als der Ziel-ACoS ist, bedeutet dies, dass man zu viel Geld ausgibt. Hier lohnt es sich das eigene Gebot zu senken, um zu testen, ob man die Kosten verringern kann, ohne dass es sich erheblich auf Umsatz auswirkt. Keywords, die über einen längeren Zeitraum keine Umsätze generieren und auch nach einer Senkung des Keyword-Gebots nicht rentabel bleiben, sollten aus der manuellen Kampagne entfernt und in die Liste der auszuschließenden Keywords hinzugefügt werden. Schafft man es, die PPC-Kampagne auf einen Ziel-ACoS zu optimieren, wird schließlich auch Gewinn erzielt.
Für einen Amazon-Verkäufer ist es wichtig, Zeit zu investieren, um zu lernen, wie man seine PPC-Kampagnen auf Amazon richtig strukturieren sollte. Dies ist umso wichtiger, je größer das eigene Produktportfolio ist. Laufen die Kampagnen bereits? Dann sollte man sich auf die Auswertung und Optimierung konzentrieren. Dank gezielter ACoS-Senkung werden unnötige Werbeausgaben vermieden. Mit der Erweiterung negativer Keyword-Listen und des Setups von Longtail-Keywords ist man auf dem richtigen Weg sein Ziel zu erreichen.
Amazon-SEO und Amazon-PPC als Einheit
Zusammenfassend ist Amazon-SEO und Amazon-PPC ein System, das aufeinander aufbaut. Das heißt, wenn man oben die Basis schafft, ein Listing perfekt gestaltet, und dann durch PPC mit den richtigen Anzeigen das ganze schön strukturiert und somit die Verkäufe generiert, rutscht das Produkt automatisch in der organischen Suche höher.

Google Shopping-Kampagnen bald automatisch in Googles Bildersuche

Google Shopping-Kampagnen bald automatisch in Googles Bildersuche

Google hat Werbetreibende, die Google Shopping Ads ausspielen, davon unterrichtet, dass ihre Kampagnen demnächst auch in der Bildersuche bei Google auftauchen können; und zwar ohne Opt-In. Ob diese Entwicklung allen Advertisern zugute kommt, bleibt jedoch fraglich.
Google Bilder wird Teil des Suchnetzwerks für Shopping Ads
Die Relevanz von Bildinhalten für Ads ist unbestritten. Bilder funktionieren als Kaufanreiz besonders gut, Bewegtbild häufig umso besser. Google hatte vergangene Woche Shoppable Ads für die Bildersuche vorgestellt, die es Advertisern – derzeit vereinzelten im Test – ermöglichen, ihre Produkte mit passenden Bildern zu verlinken und Suchenden zu präsentieren.
Während diese Option Werbetreibenden gefallen dürfte, hat die Suchmaschine nun angekündigt, dass Ende März das Suchnetzwerk für die Shopping Ads um den Bereich Google Bilder erweitert wird. Davon berichtet etwa Clix Marketing. Laut der Mail Googles werden Kampagnen aus Google Shopping automatisch dafür qualifiziert, ebenfalls in der Bildersuche aufzutauchen, sofern Nutzer dort mit relevanten Keywords suchen. Die Advertiser brauchen für diese Option nun nicht mehr den Opt-In im Bereich Suchnetzwerk-Partner. Denn mit der Integration ins Suchnetzwerk wird Google Bilder zu einer weiteren Plattform für die Shopping Ads.
Clix Marketing zeigt die E-Mail von Google in Gänze:
Die Mail Googles an die Advertiser, Quelle: Clix Marketing Ist die Änderung für Google sinnvoller als für die Advertiser?
Das Unternehmen erhebt Google Bilder vom optionalen Raum zu Targeting mit Shopping Ads zu einem, der vorgegeben wird; da er demnächst zum Suchnetzwerk gehört. Google vermutet, dass Werbetreibende einen Anstieg beim Traffic im Suchnetzwerk und weniger Traffic im Bereich Suchnetzwerk-Partner wahrnehmen werden, wenn ihre Kampagnen bei letzterem laufen. Tun sie das nicht, werden sogar drei bis zehn Prozent Zuwachs beim Traffic bei geringeren CPC und ähnlichen Conversion Rates erwartet.
Doch, wie bei Clix Marketing ebenfalls anklingt, wie können die Werbetreibenden diese Conversion Rates vergleichen? Noch gibt es keine Segmentierung zur Messung nur über Google Bilder. Vielleicht soll dies folgen. Und wer immer sich dagegen entschieden hat, bei den Suchnetzwerk-Partnern per Opt-In eine Werbeausspielung zu erreichen, hat womöglich seine Gründe.
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Nun wird Googles Bildersuche aber vom Partner- in den Suchnetzwerk-Bereich verschoben. Und die Shopping-Kampagnen könnten dort auch dann auftauchen, wenn es den Advertisern nicht zupass kommt. Denn die Suchintention kann bei der Unterscheidung, ob ein Nutzer über Search oder die Bildersuche nach etwas sucht, stark variieren.
Allerdings werden User über Ads mit Bildinhalten so angesprochen, wie sie es aus Social Media beim Feature Shopping in den Instagram Stories zum Beispiel gewohnt sind. Daher könnten sich der Traffic und die Conversion Rates tatsächlich durch den aktuellen Schritt, der Ende März vollzogen sein soll, erhöhen. Ob das jedoch für das Gros der Advertiser gilt, bleibt abzuwarten. Zumindest ist die Kontrolle der Werbetreibenden etwas eingeschränkt worden, während Google seine immense Relevanz nutzt, um Usern noch mehr möglichst passende Werbung gerade im bildbasierten Kontext zu bieten.
Wer bei Google nun Shopping-Kampagnen ausspielt, sollte diese Entwicklung nicht ignorieren und genau beobachten. Vielleicht profitieren letztlich alle Beteiligten; Google selbst wird jedoch am ehesten die Vorteile dieser Verschiebung erfahren.