Googles AMP Project stellt brandneuen JavaScript Support vor

Googles AMP Project stellt brandneuen JavaScript Support vor

Mit dem AMP Project vertritt Google eine einfache Vision: das Internet zu einem besseren Ort für Nutzer, Advertiser, Publisher und co. zu machen. Ein hochgesetztes Ziel, doch könnte Google sich auf einem gutem Weg befinden, wie neueste Änderungen zeigen: das JavaScript wird nun auch in AMP verfügbar sein.
Ein Teaser fürs Kommende
Auf Twitter kündigte das AMP Project sein neuestes Feature an, mit kleinem Vorgeschmack auf die Möglichkeiten des Skripts.

JavaScript is coming to AMP! 👏 🎉
With ‘amp-script’, custom #JS can operate within AMP Documents. Don’t believe us? The animation below was built using AMP Script!
Tune into #AMPConf April 17-18 to learn more and see how it’s done.
More info here 👉 https://t.co/dWISodWsdIpic.twitter.com/PteziUS11f
— AMP Project (@AMPhtml) April 11, 2019

Wenn auch die Animation bereits ansprechend sein mag, lässt sich noch wesentlich mehr erwarten. Weitere Neuigkeiten folgen bald, auf der AMP Conf 2019 in Tokio, am 17. und 18. April. Wenige weitere Informationen gab AMP Project jedoch bereits auf Twitter preis. Bekannt ist beispielsweise, dass das AMP Skript erstmal nicht bei E-Mails Anwendung finden wird, aus Gründen der Sicherheit. Ob dies sich eines Tages ändert, bleibt fraglich.

But don’t hold your breath for amp-script in emails 😇
That isn’t going to happen any time soon for security reasons.
— AMP Project (@AMPhtml) April 11, 2019

Einfacher Zugriff
Die Neuerungen des AMP Projects sind auf mehreren Ebenen interessant. Zunächst ist Java nicht nur eine der ältesten Sprachen des Internets, wie auch Searchengineland berichtet, sondern ebenso eine der am schnellsten wachsenden. Durch die Kompatibilität mit JavaScript bietet Google für andere Websites und Apps vereinfachten Zugriff auf AMP. Web Developer weltweit können AMP nun also effektiv anwenden – ein zuvor größeres Problem. Dass ein selbst entwickeltes JavaScript zuvor in AMP nicht eingeführt werden konnte, war eine große Einschränkung, die somit beseitigt wurde. Bis nächste Woche gilt abzuwarten, welche weiteren Optionen die Implementierung des JavaScripts bietet. Malte Ubl, welcher mitunter am AMP Project arbeitete und das Leitmotiv der AMP Conf 2019 vortragen wird, zeigt bereits Vorfreude, mittels eines kleinen Witzes auf Twitter.

Our Twitter account is stealing all the thunder from my keynote 🤣 https://t.co/QRfAlHINe5
— Malte Ubl (@cramforce) April 11, 2019

Wie ein Nutzer auf Twitter feststellte, ist dies nicht nur ein großer Tag für AMP selbst, sondern auch fürs JavaScript. Es lässt sich gespannt aufs Folgende warten und inwiefern es AMP hilft, seiner eigenen Vision näher zu kommen.

Position -1 bei Google? Relevanz von Discover kann nun in der Search Console nachvollzogen werden

Position -1 bei Google? Relevanz von Discover kann nun in der Search Console nachvollzogen werden

Für die SEO sind die Positionen eins bis zehn auf der ersten Seite der SERPs zentral. Wer es auf Potision 0 schafft, in die Featured Snippets, kann auf noch mehr Traffic hoffen. Mit Discover hat Google für Mobile einen Feed geschaffen, der relevante Inhalte ohne Suchanfrage zeigt. Obwohl technisch keine SERP, wird auf diesen Bereich als Screen der Position -1 referiert. Wie wichtig eine Positionierung hier ist, können einige Search Console-Nutzer jetzt in einem spezifischen Bericht nachvollziehen.
Ist Googles Discover Position -1?
Im vergangenen Jahr launchte Google Discover im Kontext der mobilen Suche. Dabei werden Inhalte, die für den Nutzer aufgrund seiner Einstellungen oder seines Suchverhaltens als relevant eingestuft werden, ohne Suchanfrage für den Nutzer bereitgestellt.

Videos und Artikel werden den Usern angezeigt und diese können per Icon kontrollieren, ob sie mehr oder weniger zu solchen Themen sehen möchten. Auf diese Weise lernt Google ihre Interessen noch besser kennen. Daher klicken User womöglich auch häufig auf solche Inhalte und verschaffen Discover damit eine große Bedeutung für Publisher, Produzenten und Websites.
Die Voraussage über die Interessen der Nutzer in Form von Content-Vorschlägen kann nicht mit den eigentlichen SERPs verglichen werden, da ja keine Suchanfrage stattgefunden hat. Dennoch wird, wie auch Barry Schwartz bei SEO Roundtable erkannt hat, mitunter die Positionierung in Discover selbst von Google-Mitarbeitern als Position -1 angesehen. Googler Malte Ubl erklärt bei Twitter, dass in Analytics derselbe Referrer für Traffic aus der Suche und aus Discover genutzt wurde.

So far Google’s Discover product (the -1 screen on Android among other surfaces) looked like Search traffic in Analytics software, because it is using the same referrer. Search Console now splits out Discover traffic, so you can see the split for your site https://t.co/JMPNFm7jyT
— Malte Ubl (@cramforce) April 10, 2019

Deshalb gibt es nun in der Search Console einen Bericht, um den Discover Traffic gesondert zu betrachten.
Die Search Console soll Aufschluss über die Relevanz von Discover geben
Um Publishern und Websites Insights zur Sichtbarkeit in Discover zu ermöglichen, wird die Search Console einen neuen Bericht anbieten. Dieser soll verschiedene Fragen beantworten, darunter: Wie oft taucht meine Seite bei Discover auf? Außerdem wird gezeigt, wie viel Traffic auf diese Weise entsteht, welche Inhalte gut funktionieren und wie sich die Performance des Contents bei Discover im Vergleich zu den Suchergebnissen schlägt. Der Bericht wird allerdings nur für Websites angezeigt, die bei Discover überhaupt eine bedeutende Sichtbarkeit erreicht haben. Die angezeigten Daten werden dann von März 2019 an fortlaufend nachvollziehbar sein.
Der Google Feed, nun Discover, hatte bereits im letzten Jahr 800 Millionen monatlich aktive Nutzer und dürfte aufgrund seiner oft passenden Content-Vorschläge gute Klickraten versprechen. So ist der Klang der Position -1 trotz der Tatsache, dass es sich nicht um Suchergebnisse handelt, doch recht zutreffend. Letztlich sind Discover und Search Traffic aber getrennt voneinander zu betrachten, was mit dem neuen Search Console-Bericht nur unterstrichen wird. Für Publisher und Websites ist es aber umso wichtiger, die besten Positionen bei Google – top Platzierungen in den SERPs, vielleicht im Featured Snippet und im Bestfall auch bei Discover – zu erreichen. Und egal, wie die Positionen genannt werden, das ist das Ziel für SEOs und der Ansatz für viel Traffic über Google.

Davor und danach: Neue Suchfunktion bei Google grenzt Ergebnisse ein

Davor und danach: Neue Suchfunktion bei Google grenzt Ergebnisse ein

Wer bei Google nach Informationen sucht, dem werden in der Regel die aktuellsten Inhalte zum Thema vorgeschlagen – oder die vermeintlich relevantesten. Oft suchen Nutzer aber auch nach Content, der älter ist, in einem ganz spezifischen Zeitraum veröffentlicht wurde oder zu einer anderen Zeit aktuell war. Deshalb testet Google nun eine Art Vorher-Nachher-Suchfunktion, die über die Funktion des Datumsfilters hinausgeht.
Ergebnisse bei Google nach Daten konkret eingrenzen
Google hat eine neue Suchfunktion in die Betaphase gebracht, die Ergebnisse vor und nach einembestimmten Datum hervorrufen kann. Das bestätigt die Google SearchLiaison auf Twitter:

For many searches, surfacing fresh information often ensures the best relevancy. However, sometimes people want to find older yet also relevant information. Our tools have long made this possible. Now we’re testing new before: and after: commands to make this even easier….
— Google SearchLiaison (@searchliaison) April 9, 2019

Im Jahr 2011 erklärte Google in einem Blogpost, dass die Aktualität und Relevanz für Suchergebnisse elementar sind:
Search results, like warm cookies right out of the oven or cool refreshing fruit on a hot summer’s day, are best when they’re fresh. Even if you don’t specify it in your search, you probably want search results that are relevant and recent.
Bei der Suchmaschine finden sich bereits einige Optionen, um Suchen zeitlich einzugrenzen. Beispielsweise können Ergebnisse auf die letzte Stunde, den letzten Monat etc. und sogar auf einen festgelegten Zeitraum beschränkt werden.
Bei der Googlesuche können bereits Zeiträume für die Ergebnisanzeige angegeben werden, Screenshot Google Hierzu muss die Tools-Leiste in der Suche ausgeklappt werden. Mit der neuen Suchfunktion im Test soll aber ein Filter direkt in der Search Box anwendbar sein.

The before: & after: commands return documents before & after a date. You must provide year-month-day dates or only a year. You can combine both. For example:
[avengers endgame before:2019] [avengers endgame after:2019-04-01] [avengers endgame after:2019-03-01 before:2019-03-05] pic.twitter.com/bo1rSeulbH
— Google SearchLiaison (@searchliaison) April 9, 2019

Demnach müssen Nutzer konkrete Daten im Schema Jahr-Monat-Tag angeben, auch wenn die einfache Jahresangabe ebenso funktioniert. Dabei erklärt Google, dass Angaben zu „vor 2018“ in den 1.1.2018 umgewandelt werden. Entsprechend wird „nach 2018“ zum 31.12.2018 umgewandelt. Bei der Angabe der Daten können sowohl Bindestriche als auch Slashes verwendet werden. Und wer den Monat mit nur einer Ziffer angibt, kommt immer noch zu Ergebnissen. Google hat diese Funktion im vergangenen Jahr entwickelt und stellt die Möglichkeit für weitere Optimierungen in den Raum. Die Testphase soll nun zeigen, wie gut die Option bereits funktioniert.

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Was noch verändert werden könnte
Wenn die neue Filterfunktion verwendet wird, wird nur dann ein Datum angezeigt, sofern dieses besonders relevant erscheint. Das könnte von Google noch geändert werden.

When using our existing date filtering tools, a date is always shown for each page listed. Dates are only shown for before: & after: if our systems think they’re especially relevant to show. This is a behavior we might change…. pic.twitter.com/Yz83ZEIL0O
— Google SearchLiaison (@searchliaison) April 9, 2019

In der News-Suche allerdings sollen immerzu Daten angegeben werden. Das Unternehmen stellt aber auch klar, dass Daten bei vielen Seiten schwer zu ermitteln oder womöglich sogar falsch sind. Dann muss sich auf Schätzungen verlassen werden.
Eine weitere Entwicklung bei Googles Suche ist, dass die Option „nach Datum sortiert“ künftig nur noch bei News-Suchen zur Verfügung stehen wird.

Within news search, sort-by-date is very useful. That’s because we often have good confidence about the dates associated with stories. Sort-by-date works there because the dates are meaningful and valid…. pic.twitter.com/GizY7zfNpO
— Google SearchLiaison (@searchliaison) April 9, 2019

Wer Feedback zu den Optionen bereitstellen möchte, kann das in Googles Hilfeforum für die Suche und den Assistant tun. Die neue Suchfunktion dürfte vielen Nutzern die Recherche nach Inhalten erleichtern, die in einem bestimmten Zeitraum veröffentlicht wurden oder relevant waren, heute aber von Google nicht mehr prominent angezeigt werden. Mit dem Bevor-und-danach-Feature zeigt Google, dass die Suchmaschine in Sachen ganzheitlicher Informationsvermittlung weiterhin Standards zu setzen weiß.

Bilanz von Google Webmasters: Die Nutzerfahrung wird immer besser

Bilanz von Google Webmasters: Die Nutzerfahrung wird immer besser

Letztes Jahr überarbeitete Google die von ihm ausgewählten Kriterien, damit Internetseiten bei mobiler Suche weiter oben gerankt werden. Hinzu kam dabei ein Kriterium: Page Speed. Wie gut die Performance einer Website ist, sollte demnach beeinflussen, an welcher Position auf den SERPs sie rankt. Die daraus resultierende Entwicklung, hat Google nun in einem Blogpost anerkannt.
Google Webmasters preist Performance an
Positiv erkannte Google an, dass das unterste Drittel an Websites bei ihren User-Centric Performance Metrics eine Steigerung von 15 auf 20 Prozent aufweist. 2017 fand in diesem Bereich gar keine Steigerung statt. Unser-Centric Performance Metrics umfassen die gesamte Leistung einer Website und treffen somit eine Aussage darüber, wie schnell und zuverlässig diese operiert, um den Nutzern einen angenehmen Aufenthalt auf dieser zu ermöglichen. Die Geschwindigkeit der Seite ist dafür allerdings kein alleinstehendes Kriterium. Ebenso wird das Laden von Skripten im Hintergrund, die Stabilität der Seite, das Rendern von Objekten oder auch die Verfügbarkeit von Links mit einbezogen. Kurzum, dass die Seite möglichst gut funktioniert und den Nutzern keinen Grund zur Beschwerde gibt. Diesen ist es nämlich nicht nur das schnelle Bereitstehen der Seite und Laden der Ergebnisse wichtig, sondern auch das Vermeiden weiterer Unannehmlichkeiten. Überflüssiges Ruckeln kann genauso frustrieren wie zu lange Ladezeiten.
Dem Netz sein Ökosystem
Doch nicht nur im unteren Drittel darf Google Webmasters Besserungen feststellen. Laut eigenen Angaben durften 95 Prozent aller Länder im Verlaufe des letzten Jahres sich über erhöhte Geschwindigkeiten freuen, was offensichtlich ein unfassbar guter Wert ist. Diese ist insofern wichtig, dass Nutzer eher dazu tendieren eine Seite zu verlassen, sobald die Geschwindigkeit nicht angemessen ist. Aufgrund dieser Besserung durfte Google Webmasters feststellen, dass die Rate zum Verlassen von Seiten um 20 Prozent gesunken ist, bei durch von Google Search initiierten Ergebnissen. Diese Performanceoptimierungen wurden  anhand von über 200 Millionen einzelnen URLs ermittelt.
Ein großes Danke
Google bedankt sich für die hervorragende Arbeit, motiviert jedoch genauso alle weiteren Webmaster, es hierbei nicht zu belassen. Es sollte im Interesse einer jeden Website sein, die bestmögliche Nutzererfahrung zu ermöglichen. Dafür muss man allerdings immer weiter an der eigenen Seite arbeiten und beachten, wo Besserung möglich sei. Anbei bietet Google einige nützliche Tools, um dies zu ermöglichen, unter anderem die PageSpeed Insights, den Chrome User Experience Report und eine Dokumentation, inwiefern Web Perfomance wichtig ist. Es bleibt gespannt abzuwarten, inwieweit die Website Performances sich dieses Jahr gesteigert haben.

Farbige Icons für Shopping, Maps und Co. – Google testet neue Menüleiste

Farbige Icons für Shopping, Maps und Co. – Google testet neue Menüleiste

Allem Anschein nach testet Google zurzeit eine optimierte Version seiner Menüleiste. Die Änderung verhält sich hierbei offenbar kleiner Natur und stattet die Suchkategorien der Menüleiste mit thematisch passenden Icons aus, wie Joe Youngblood auf Twitter feststellte. Nach aktualisieren der Website traf Youngblood auf die Icons und stolperte somit nahezu über Googles neueste Änderung.

Well this is new…. right? pic.twitter.com/Rg9KE1sWdx
— Joe Youngblood (@YoungbloodJoe) March 28, 2019

Interessant ist hierbei, dass Google seine Suchfilter 2010 bereits mit Icons ausgestattet hatte, diese Änderung 2011 für die Desktopversion jedoch wieder entfernte, wie Barry Schwartz in seinem Artikel zum Thema erzählte. Wie in Youngbloods Screenshot zu sehen ist, wären alle Icons im schlichten Grau, mit Ausnahme der ausgewählten Kategorie, welche in den Farben Googles angezeigt wird.
Der Wert kleiner Änderungen
Google ist seit langem eine der größten und meist benutzten Websites der Welt. Dementsprechend ist es vollkommen natürlich, dass jede noch so kleine Änderung wahrgenommen wird, weshalb diese auch von großem Wert sein können. Genauso wird die Frage aufgeworfen, inwiefern Suchmaschinenmarketing und –optimierung von dieser Änderung betroffen sein werden. In diesem Fall höchstwahrscheinlich kaum bis gar nicht. Zwar mögen die Icons die Website gegebenenfalls visuell ansprechender machen, jedoch ist bisher nicht von neuen Suchkategorien oder Derartigem auszugehen. Die Änderungen scheinen somit ausschließlich ästhetischer Natur zu sein. Da wir diesen Test jedoch nicht replizieren können, lässt sich schwer sagen, ob noch mehr folgt, was Auswirkung auf Marketing und Optimierung haben könnte, oder nicht. Nichtsdestotrotz scheint es eine schöne kleine Änderung zu sein, welche Nutzern der Suchmaschine helfen könnte, das, was sie suchen, noch schneller zu finden.

Googles Mobile-Friendly und AMP Test jetzt mit Code Editor

Googles Mobile-Friendly und AMP Test jetzt mit Code Editor

Google verkündet ein hilfreiches neues Feature für seine Testing Tools. Der Mobile-Friendly Test sowie das AMP Testing Tool sind ab sofort mit einem Code Editor ausgestattet.
Änderungen mit dem Code Editor live testen
Die beiden Werkzeuge weisen jeweils ein Fenster für die zu prüfende URL und eines für Code auf. Zuvor war lediglich das Einfügen einer URL möglich. Bei der Überprüfung der Mobile-Friendlyness oder AMP-Fähigkeit einer Seite können User also nun live Änderungen auf Code-Ebene vornehmen und direkt erneut testen.
Google zeigt in einem Tweet beispielhaft die Funktionsweise des Werkzeugs:

Some good news to start your week! 📢 New feature in the Mobile Friendly and AMP Tests: they now support code editing 🎉
Try it out and let us know what you think…https://t.co/Ei6gfMpjjk https://t.co/RKqeVb3HAG pic.twitter.com/GlHE2p7qNg
— Google Webmasters (@googlewmc) March 25, 2019

Bei dem Test auf Code-Ebene gelten die gleichen Parameter wie zuvor auch. Das Update erleichtert Webmastern und Entwicklern ihre Arbeit und macht lästiges Copy-Pasten überflüssig.
Zuletzt hatte Google einen Code Editor für den Rich Results Test vorgestellt.

Google Search Console Update: 4 neue Features für den Sitemap-Bericht

Google Search Console Update: 4 neue Features für den Sitemap-Bericht

Google stellt wieder ein paar Updates für die neue Search Console vor. Rund um den Sitemap-Bericht sind nun einige altbekannte, aber auch überarbeitete Funktionen verfügbar.
Alte und neue Features für den Sitemap-Bericht in der Search Console
Das Update verkündete Google über den Webmasters Account auf Twitter. Zu den hinzugefügten Features gehören:
Sitemaps in einem neuen Tab öffnen
Sitemaps löschen
Detailsansicht der Sitemaps für etwaige Fehler
Integration von RSS und Atom
Ein Klick auf eine Sitemap in der Übersicht öffnet die detaillierte Ansicht. Google veröffentlichte mit dem Tweet einen Screenshot als Beispiel.
Die Detailansicht einer Sitemap mit möglichen Fehlern. Insbesondere das Entfernen von XML-Sitemaps erfreut die Webmaster-Gemeinde. Bislang war dies nur über die traditionelle Search Console möglich. Die Option findet sich oben rechts am Bildrand neben dem Button, um die Sitemap in einem neuen Tab zu öffnen.
Das Löschen der Sitemap hindert Google nicht daran die Sitemap zu crawlen. Es sorgt lediglich dafür, dass die Daten nicht mehr an die Search Console weitergeleitet werden. Die endgültige Entfernung der Sitemap kann nur über den Server erfolgen, der die Website hostet.
Die alte Search Console hat ausgedient
Google stattet die moderne Search Console Stück für Stück mit neuen Funktionen aus und deaktiviert dann die ersetzten Optionen in der traditionellen Version. Der alte Bericht zu Sitemaps wird dementsprechend schon bald eingestellt.
Google deaktiviert nach und nach die Optionen, die bereits überführt sind. Die Überführung soll bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. Einen Vergleich der alten und neuen Search Console, der zeigt, welche Optionen bereits verfügbar sind, und weitere Informationen zur Migration findet ihr auf der eigens dafür eingerichteten Hilfeseite.

Amazon-Shop-Optimierung: So klappt es mit der Performance

Amazon-Shop-Optimierung: So klappt es mit der Performance

Amazon betrachtet die Verkaufszahlen als Leistungsindikator beim Ranking von Produkten. Je häufiger ein Produkt verkauft wird, desto wahrscheinlicher wird es, dass andere Käufer den gleichen Artikel kaufen – und desto wahrscheinlicher wird Amazon dieses Produkt in den organischen Suchergebnissen höher positionieren. Damit wirkt sich die PPC-Performance direkt auf die organischen Suchergebnisse aus.
Ein weiterer wichtiger Faktor, der den Algorithmus beeinflusst, ist die Conversion Rate. Je höher die Click-Through-Rate und die Conversion Rate für ein bestimmtes Keyword sind, desto höher wird ein Produkt für dieses Keyword in den Suchergebnissen eingestuft.
Die Regel ist also einfach: Mehr Verkäufe = höheres Ranking und höheres Ranking = mehr Verkäufe.
Ein hohes Ranking bei Amazon kann einen Shop auf die nächste Stufe bringen und viele Verkäufe generieren. Die Liste der folgenden Faktoren ist ein guter Ausgangspunkt, um seine Amazon-Produkt-Positionierung zu verbessern.
Logistik und Service im Hintergrund
Der Verkäufer kann auch mit seiner eigenen Performance überzeugen: schnell reagieren, Pakete nach Bestellung zeitnah versenden, gute Ware verkaufen, freundlich und zügig Nachrichten beantworten. Das wichtigste Anliegen eines Verkäufers muss immer die Zufriedenstellung des Käufers sein. Wer beispielsweise ein angebotenes Produkt nicht auf Lager hat, muss damit rechnen, aus den Ergebnissen entfernt zu werden.
Kundenrezensionen
Die Kundenrezensionen haben einen großen Einflussfaktor auf die Conversion Rate und sind somit ein wichtiger Rankingfaktor auf Amazon. Produkte mit guten Kundenrezensionen (in der Regel vier Sterne oder mehr) werden in den Amazon-Suchergebnissen grundsätzlich höher positioniert. Eine schnelle Reaktion auf Käuferbeschwerden hilft die „Abschreckung“ potenzieller Käufer zu reduzieren und zeigt, dass der Verkäufer sich um die Käuferzufriedenheit sorgt.
Buy Box – die prominenteste Platzierung
Für die meisten Artikel gibt es eine Reihe von Kaufoptionen. Viele Käufer klicken nicht weiter auf alle Angebote des Verkäufers, sondern kaufen direkt von der Produktseite, indem sie auf die Schaltfläche „In den Warenkorb“ klicken. Wenn ihr der Verkäufer seid, der die „Buy Box“ hat, dann gehört dieser Verkauf euch. Die Amazon BuyBox beinhaltet die Schaltfläche „In den Einkaufswagen“ und befindet sich auf jeder Produktdetailseite in der rechten oberen Ecke.
Der Buy Box-Algorithmus beginnt mit der Analyse jedes konkreten Produktangebots aller Verkäufer. Er bewertet jedes Angebot auf Grundlage der Verkäuferperformance, des Preises und anderen Variablen wie FBA (Fulfilment by Amazon), Lieferzeit, Retourenquote etc. Um eine Platzierung in der Buy Box zu bekommen, müssen Verkäufer ihre Kennzahlen unter die Lupe nehmen, sich auf die wichtigsten davon konzentrieren und diese auch kontinuierlich optimieren. Der Verkäufer muss dabei natürlich auch preislich wettbewerbsfähig sein, was aber nicht automatisch bedeutet, dass der Produktpreis der günstigste sein muss. Der niedrigste Preis garantiert nicht, dass genau dieser Verkäufer die Buy Box gewinnt.
Der Bestseller-Rang
Der Bestseller-Rang ist die sich ständig ändernde Anzahl, die Amazon Produkten zuordnet, um anzuzeigen, wie gut ein Produkt im Vergleich zu anderen Produkten derselben Kategorie verkauft wird. Das Produkt mit dem Verkaufsrang 1 ist das meistverkaufte Produkt in dieser Kategorie, mit dem Verkaufsrang 2, das zweitbeste Produkt und so weiter. Die ersten Positionen werden stündlich erneuert, die schlechteren werden dagegen täglich oder noch seltener aktualisiert.
Wenn ein Produkt keinen Verkaufsrang hat, dann ist es entweder ein neues Produkt oder es wurde eine lange Zeit nicht verkauft (zwei Jahre und mehr). Je näher der Verkaufsrang an Nummer eins liegt, desto schneller verkauft sich der Artikel im Allgemeinen. Dazu muss noch gesagt werden, dass jede Hauptproduktkategorie (z. B. Küche, Haushalt & Wohnen) ihre eigene „Persönlichkeit“ hat und unterschiedlich auf Verkäufe und Verkaufsrang reagiert. Als Beispiel kann eine Lunchbox mit einem Verkaufsrang von 50.000 ein paar Mal pro Woche verkauft werden, aber ein Buch mit exakt demselben Verkaufsrang wird wahrscheinlich etwa viermal pro Jahr verkauft.
PPC-Optimierung
Amazon-Anzeigen basieren auf einem Pay-Per-Click-Modell (PPC) und sind eine sehr lukrative Methode, um hohe Umsätze mit einem konkreten Produkt zu erzielen. Dank PPC-Kampagnen werden auch neue Produkte sichtbarer gemacht. Die Käufer klicken auf Anzeigen, kaufen die dazugehörenden Produkte und diese rutschen dann entsprechend automatisch nach oben. Wenn sich ein Produkt besser verkauft, wird Amazon es auch in den organischen Suchergebnissen höher platzieren.
Der Kampagnenaufbau in der PPC-Strategie ist essenziell für ein gut funktionierendes Konto und macht eine erfolgreiche Optimierung möglich. Es empfiehlt sich, für jedes Produkt zwei Kampagnen laufen zu lassen: Am besten startet man mit einer automatischen Kampagne, die mindestens ein bis zwei Wochen laufen sollte. Nachdem eine solide Datenmenge erfasst wurde, müssen die Keywords mit hoher Conversion aus der automatischen Kampagne definiert und in eine neue, manuelle Kampagne hinzugefügt werden.
In einer manuellen Kampagne müssen drei separate Anzeigengruppen für jede Keyword-Option (weitgehend passende, passende und genau passende Wortgruppe) erstellt werden. Man solle sich bei der Keyword-Recherche nicht blind auf die Google-AdWords-Daten verlassen. Es besteht ein Risiko, falsche Keyword-Listen zu erstellen, die für die Suchanfragen der Amazon-User einfach nicht relevant sind. Lohnenswert ist es auch, sich mit den Long Tail-Keywords zu beschäftigen, die normalerweise drei oder mehr Keywords enthalten und ein spezifisches Suchziel des Käufers hervorheben. Das heißt, man spricht den Käufer an, der sich im unteren Bereich des Conversion Funnels befindet und dementsprechend nur noch wenige Schritte bis zur Konvertierung entfernt ist. Long-Tail-Keywords sind für Verkäufer lukrativ, da sie tendenziell eine höhere Conversion Rate und niedrigere CPC-Kosten aufweisen und für diese Keywords weniger Wettbewerb herrscht.
KPIs
Wenn die Kampagnenstruktur aufgebaut ist und die ersten Anzeigen geschaltet werden, gibt es ein Wort, das der Verkäufer nie vergessen darf: Kennzahlen (KPIs). Denn wenn die eigenen Kennzahlen nicht regelmäßig erfasst werden, kann man auch das Wort Gewinn vergessen. Vor allem die folgenden KPIs sollten beobachtet und optimiert werden: Verkäufe, Umsatz, Kosten sowie durchschnittliche Umsatzkosten (Average Cost of Sales = ACoS).
Bei ACoS geht es primär darum, einen Mindestwert (Break-Eve-ACoS) festzulegen, der nicht überschritten werden darf, um profitabel zu sein. Break-Even-ACoS ist aber nicht das Ziel. Der Verkäufer hat keine Intention, einen Nullgewinn mit einer Kampagne zu generieren. Deshalb muss noch ein Ziel-ACoS definiert werden.
Wenn der Ist-AcoS größer als der Ziel-ACoS ist, bedeutet dies, dass man zu viel Geld ausgibt. Hier lohnt es sich das eigene Gebot zu senken, um zu testen, ob man die Kosten verringern kann, ohne dass es sich erheblich auf Umsatz auswirkt. Keywords, die über einen längeren Zeitraum keine Umsätze generieren und auch nach einer Senkung des Keyword-Gebots nicht rentabel bleiben, sollten aus der manuellen Kampagne entfernt und in die Liste der auszuschließenden Keywords hinzugefügt werden. Schafft man es, die PPC-Kampagne auf einen Ziel-ACoS zu optimieren, wird schließlich auch Gewinn erzielt.
Für einen Amazon-Verkäufer ist es wichtig, Zeit zu investieren, um zu lernen, wie man seine PPC-Kampagnen auf Amazon richtig strukturieren sollte. Dies ist umso wichtiger, je größer das eigene Produktportfolio ist. Laufen die Kampagnen bereits? Dann sollte man sich auf die Auswertung und Optimierung konzentrieren. Dank gezielter ACoS-Senkung werden unnötige Werbeausgaben vermieden. Mit der Erweiterung negativer Keyword-Listen und des Setups von Longtail-Keywords ist man auf dem richtigen Weg sein Ziel zu erreichen.
Amazon-SEO und Amazon-PPC als Einheit
Zusammenfassend ist Amazon-SEO und Amazon-PPC ein System, das aufeinander aufbaut. Das heißt, wenn man oben die Basis schafft, ein Listing perfekt gestaltet, und dann durch PPC mit den richtigen Anzeigen das ganze schön strukturiert und somit die Verkäufe generiert, rutscht das Produkt automatisch in der organischen Suche höher.

SEO World Rankings: Diese Domains bilden die internationale SEO-Elite

SEO World Rankings: Diese Domains bilden die internationale SEO-Elite

Search- und Content Marketing-Experte Searchmetrics hat die „SEO World Rankings“ für 2018 ermittelt. Die internationale Rangliste zeigt, welche Domains im vergangenen Jahr besonders viel Sichtbarkeit bei Google dazugewinnen konnten. Die Ergebnisse sind in Form einer übersichtlichen Infografik verpackt.
Altbekannte Flaggschiffe in den Top 3
Für die Bestimmung der World Rankings hat Searchmetrics die Google Indices aus insgesamt zehn Märkten ausgewertet. Neben Deutschland umfasst die Analyse Brasilien, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz, Spanien, Türkei, Großbritannien und die USA. Als Grundlage für die Auswertung dient die SEO Visibility, eine Kennzahl, die Searchmetrics selbst eingeführt hat. Sie basiert auf verschiedenen Faktoren, welche die Performance einer Website in der Suche maßgeblich abbilden. Die Ergebnisse aus 2018 wurden den Rankings aus dem Vorjahr gegenübergestellt, um eine Entwicklung daraus ableiten zu können.
Unter den ersten drei Plätzen gab es wenig Veränderungen: wikipedia.org, youtube.com und facebook.com bilden die internationale Top 3 und dominieren damit am meisten Märkte. Wikipedia steht sogar in sieben von zehn Ländern an erster Stelle. Überraschenderweise ist Twitter wieder auf Platz 5 beheimatet. Derweil muss apple.com dafür vom Treppchen weichen. Damit performt eine der wertvollsten Marken der Welt in der Google-Suche momentan schlechter als erwartet.
Bemerkenswert positiv ist hingegen der Erfolg von Amazon: In gleich sechs Ländern ist der Versandhandel unter den ersten zehn Plätzen dabei. Dies sind Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, England und die USA. Der abschließende internationale Gewinner lautet aber YouTube – youtube.com konnte 2018 in allen Märkten am meisten Sichtbarkeit hinzugewinnen.
Der Fokus auf Deutschland bestätigt diesen Trend. youtube.com ist die stärkste Domain. Dahinter folgen amazon.de und das Wörterbuch linguee.com.
User Generated Content auf dem Vormarsch
Google, Amazon, Facebook und Apple nehmen immer noch nahezu 40 Prozent der Top 10 aller analysierten Märkte ein. Auch wenn Facebook Einbußen in der Sichtbarkeit hinnehmen musste, halten sich die Technkonzerne wacker an der Spitze. Betrachtet man jedoch die Kategorien, stammen über die Hälfte der Gewinner aus dem Medien- & Eventbereich. Der E-Commerce ist mit 18 Prozent ebenfalls stark angewachsen. Daniel Furch, Director Marketing EMEA bei Searchmetrics, kommentiert die Ergebnisse:

Vier von fünf Domains an der Spitze der globalen Gesamtsieger hinsichtlich der Performance in organischen Suchergebnissen sind Webseiten, die durch usergenerierte Inhalte erfolgreich sind. Gleichermaßen wenig Überraschendes, wenn man sich den Trend zu den Vorjahren anschaut, denn erstens verfügen diese Domains über eine große Brand-Recognition und zweitens werden auf allen ‚Portalen‘ kontinuierlich massenhaft neue, in der Regel hochwertige Inhalte erzeugt, die – besonders im Falle von Wikipedia – auch noch hervorragend und nutzerfreundlich strukturiert und verlinkt sind. Nicht zuletzt deshalb spielen sicherlich auch hier Usersignale wie CTR und Verweildauer – sei es direkt oder indirekt – eine Rolle für die organische Sichtbarkeit dieser Domains, da Suchmaschinen wie Google einen starken Fokus auf relevante Inhalt haben. Taucht man in die konkreten nationalen Indizes ein, finden sich zudem auch Medienportale auf den vorderen Plätzen, die ebenfalls ständig neue und aktuelle Inhalte bereithalten.

Die Infografik: SEO World Rankings 2018