Update: Googles Featured Snippets beziehen Aktualität stärker mit ein

Update: Googles Featured Snippets beziehen Aktualität stärker mit ein

Featured Snippets sind für Suchende eine tolle Option. Ihnen wird direkt eine Informationsbox zur Suchanfrage geliefert, die im Bestfall alle relevanten Informationen enthält. Für Webmaster ist das Feature zweischneidig: einerseits kann man darüber viel Aufmerksamkeit und Traffic generieren. Andererseits bedeuten Featured Snippets in manchen Fällen auch, dass die Suchanfrage mit No Click bedient wird. Jetzt sorgt Google zusätzlich dafür, dass Nutzern immer die aktuellsten Angaben im Snippet angezeigt werden.
Aktualität ein Faktor bei Featured Snippets
Featured Snippets erscheinen dann, wenn Nutzer die gesuchten Informationen aller Wahrscheinlichkeit nach in einem solchen Format am besten einsehen können.
Hervorgehobene Snippets werden angezeigt, wenn über unsere Systeme festgestellt wird, dass Nutzer durch dieses Format leichter finden, was sie suchen – sowohl mithilfe der Beschreibung der Seite als auch dadurch, dass sie auf den Link klicken, um die eigentliche Seite zu lesen. Diese Snippets eignen sich besonders für Nutzer von Mobilgeräten sowie für jene, die eine Sprachsuche durchführen,
so heißt es bei Google. Bereits letzten Sommer stellte Google erweiterte Featured Snippets vor,  auch PDFs und Tweets können in diesem Format inzwischen auftauchen.
Ein Tweet als Featured Snippet in den Suchergebnissen, © Britney Muller – Twitter
Anfang des Jahres wurde eine Feedback-Funktion für die Snippets getestet, während zuletzt sogar zwei Featured Snippets zu einer Suchanfrage aufgetaucht waren.

So after 0 Rank, now there is even -1 Rank in Google Search? pic.twitter.com/bIvSs067GW
— Najam Ul Hasan (@najam_121) July 21, 2019

Die Arbeit am Format ist bei Google demnach beständig. Jetzt wurde per Blogpost erklärt, dass, obwohl die aktuellsten Resultate nicht immer die besten sind, Aktualität für bestimmte Suchanfragen stärken in den Fokus gerückt werden soll, wenn dazu Featured Snippets angezeigt werden.
As part of our ongoing efforts to make Search work better for you, a new algorithm update improves our systems’ understanding of what information remains useful over time and what becomes out-of-date more quickly.
Beispiele für das Algorithmus-Update
Google nennt als Beispiel für die Notwendigkeit, das Featured Snippet zu aktualisieren, die kommenden Schulferien im UK. Bei einer Suchanfrage nach diesen tauchte vor dem Update eine Fassung zu 2018/2019 auf, nun sind Angaben zu 2019/2020 zu finden. Auch bei der Suchanfragen nach „kommende[n] Schulferien [in] Deutschland“ findet sich nun eine aktuelle Angabe, allerdings auch mit bereits veralteten Hinweisen.
Featured Snippet zu kommenden Schulferien in Deutschland, Screenshot Google Bei Events, die an konkrete Zeitpunkte geknüpft sind, wird das Snippet mit der Zeit detailreicher; ein Beispiel liefert die Frage nach dem Start von Stranger Things Staffel 3 (die inzwischen bei Netflix zu sehen ist).
Featured Snippet-Optimierung über die Zeit, © Google Auch bei Rückrufaktionen, Veranstaltungen oder neuen Produkten sollten die Featured Snippets up to date sein, um dem User die optimalen Angaben machen zu können. Wie Google richtig bemerkt, verändert sich der Content im Web andauernd; wer aktuelle und umfassende Informationen zu bieten hat, kann bei bestimmten Suchanfragen also rasch im Featured Snippet landen, wenn der Content entsprechend optimiert ist. Das kann dem Traffic dann sehr zuträglich sein, wenn der Nutzer für nähere Informationen auf die Seite klicken muss. Ist im Snippet alles an wichtigen Informationen versammelt, könnte der Trend hin zu mehr No Click über Google jedoch weitergehen. Auch in diesem Kontext ist Aktualität von größter Bedeutung für Google. Davon profitieren die Nutzer immens, die Webmaster bedingt.

Keine noindex-Direktive in robots.txt-Dateien: Google macht ernst

Keine noindex-Direktive in robots.txt-Dateien: Google macht ernst

Webmaster, die noch immer noindex-Regeln für robots.txt verwenden, werden jetzt aktiv durch die Google Search Console gewarnt, dass diese bald nicht mehr unterstützt werden. Ein Entfernen wird angeraten. Einige Nutzer erhielten zahlreiche Mails von Google.
Google: Kein noindex bei robots.txt erwünscht
Anfang Juli hatte Google bekanntgegeben, dass robots.txt nach 25 Jahren als de facto-Standard zu einem formalen Internetstandard gemacht wird. Dabei hatte das Unternehmen auch vorgegeben, dass bisher inoffizielle Regeln wie die noindex-Direktive ab 1. September 2019 nicht mehr unterstützt werden.
Dass Google dahingehend ernst macht, zeigte sich nun in den Postfächern einiger Webmaster. Bei Twitter gaben sie an, dass die Google Search Console ihnen Mails geschickt hatte, um sie zu warnen, dass sie noch noindex-Elemente in robots.txt-Dateien aufzuweisen hatten. Würden diese nicht bis zum 1. September entfernt, könnte es Probleme für die Seiten geben.

Well, Google really doesn’t want you to use ‘noindex’ directives in your robots.txt anymore. pic.twitter.com/GrPyTeSQSA
— Barry Adams (@badams) July 29, 2019

Interesting – Google is taking this really seriously! Remember to remove ‘noindex’ statements from Robots.txt! – Seen in Search Console just now. #[email protected]/fe7e23avYH
— Kim Dewe (@kimdewe) July 29, 2019

Twitter User Jay Holtslander gab sogar an, an einem Morgen plötzlich 81 Mails von Google zu diesem Thema in seinem Postfach gehabt zu haben.

No kidding! Got 81 emails this morning about it. pic.twitter.com/mQSzH29h7p
— Jay Holtslander (@j_holtslander) July 29, 2019

Wer also noch immer noindex-Elemente als Regeln für die robots.txt einsetzt, sollte sich nach Alternativen umsehen. Denn Google wird diese Regeln, das macht die Nachrichtenflut deutlich, künftig nicht mehr akzeptieren. Allerdings stellt die Suchmaschine selbst alternative Optionen in Aussicht. Darunter:
Noindex in Robots Meta Tags
404 und 410 HTTP Status-Codes
Schutz der Seite durch ein Passwort
Disallow in robots.txt
Die Seite mit dem Search Console Remove URL Tool temporär entfernen
Derlei Möglichkeiten bieten sich, um eine Seite in Sachen Crawling durch Google auszuschließen beziehungsweise zu kontrollieren. Webmaster sind nun angehalten, sich darauf zu verlassen, nicht aber auf die auf robots.txt bezogenen noindex-Regeln. Immerhin werden die Betroffenen von Google nur allzu deutlich daran erinnert. Und sonst könnten sie es ab dem 1. September selbst merken.

Paid und No Click werden stärker: Organischer Suchtraffic bei Google geht deutlich zurück

Paid und No Click werden stärker: Organischer Suchtraffic bei Google geht deutlich zurück

Aus dem Digital Marketing Report für Q2 2019 von Mekle geht unter anderem hervor, dass der organische Traffic über Suchmaschinen weiter abnimmt. Besonders im mobilen Kontext nehmen Paid Search Visits mehr Raum ein. Dazu bedient Google ohnehin immer mehr Suchen mit No Click.
Organische Search Clicks auf dem absteigenden Ast
Der Digital Marketing Report Merkles ist umfangreich und liefert Marketern zahlreiche Informationen, auch zur Entwicklung von Paid Search oder Amazon Ads. So zeigt sich etwa, dass die Ausgaben für Google Search Ads im Vorjahresvergleich um 15 Prozent gestiegen sind, während YoY die Ausgaben für Amazon Sponsored Products um zwölf Prozent anwuchsen.
Von besonderem Interesse für Webmaster dürften jedoch die dargestellten Entwicklungen in Bezug auf die organische Suche sein. 23 Prozent aller Seitenbesuche gingen von organischen Suchergebnissen aus. Aber schon bei einer übergeordneten Statistik zeigt sich, warum die organischen Klicks sich verringern. Denn Smartphones und Tablets waren für 59 Prozent aller organischen Klicks verantwortlich; bei den Paid Klicks aus der Suche liegt der Satz aber schon bei 65 Prozent.
Insgesamt verlor der organische Suchtraffic um sechs Prozent. Bei den bedeutenden Suchmaschinen, die Merkle in den USA untersuchte, konnte lediglich DuckDuckGo ein Plus verzeichnen. Auch die die mobilen organischen Search Visits zeigten das schwächste Wachstum seit 2016.
Selbst mobil sind organische Visits nicht mehr so stark im Wachsen begriffen, © Merkle Bei Google gingen die organischen Klicks aus der Suche insgesamt um acht Prozent YoY zurück, bei Yahoo um elf und bei Bing sogar um 26 Prozent.
Klare Verluste im organischen Bereich bei Google, Yahoo und Bing, © Merkle In Sachen Anteil an den organischen Klicks auf gewerblich geführte Seiten ist Google in Merkles Analyse natürlich unangefochten.
Google hat über 90 Prozent organischen Search Share, © Merkle Social Media mit noch geringer Referral-Relevanz
Über Social Media kommen indes vergleichsweise wenig Seitenbesuche zustande. Nur knapp vier Prozent der Besuche bei gewerblichen Seiten kommen von Social Media wie Facebook, Instagram oder YouTube; im Mobile-Kontext sind es immerhin fünf Prozent.
Nur ein paar Prozent der Besuche auf Unternehmensseiten kommen aus den sozialen Medien, © Merkle Der gesamte Bericht von Merkle hält zahlreiche weitere Erkenntnisse in diversen Kontexten bereit. So ist der Mobile-Bereich bei Facebook für 91 Prozent der Werbeausgaben verantwortlich. Advertiser bei YouTube haben zudem im Vergleich zum Vorjahr ihre Ausgaben für Ads um 43 Prozent gesteigert.
Die Erkenntnisse wurden von Merkle zusammen mit Kunden insbesondere in der Region Nordamerika zusammengestellt. Den gesamten Digital Marketing Report für Q2 könnt ihr hier einsehen. Die schwachen Zahlen für den organischen Traffic sind jedoch ein Zeichen der Zeit.
Wo Nutzer klicken, wenn sie bei Google suchen, © SparkToro, Jumpshot Besonders bei Google drängen Paid Search und No Click den für die Website-Betreiber so relevanten Aspekt weiter zurück; vor allem mobil. Daher dürfte die Entwicklung anhalten.

Neuer Button im Knowledge Panel: Mit Get A Quote direkt Angebote anfragen

Neuer Button im Knowledge Panel: Mit Get A Quote direkt Angebote anfragen

Google testet allem Anschein nach erneut ein Feature für das Knowledge Panel von Unternehmen in Google My Business. Der CTA Get A Quote oder Request A Quote zeigt sich bei diversen Einträgen. Dabei mussten die Unternehmer nichts einstellen, der gut sichtbare Button tauchte automatisch auf.
Neuer CTA für Unternehmen bei GMB
Joy Hawkins, die als Expertin für Google My Business gilt und in zahlreichen Foren sowie auf Twitter aktiv ist, hat den neuen Button bei Business-Einträgen entdeckt und via Twitter geteilt.

Whoa…the “Request a Quote” button is now showing on branded searches on desktop and it’s HUGE. pic.twitter.com/efGv29wSOK
— Joy Hawkins (@JoyanneHawkins) July 24, 2019

Der CTA im Knowledge Panel zu Unternehmen zeigt sich mit dem Schriftzug Get A Quote oder Request A Quote. Demnach können Nutzer, die ein Unternehmen in der lokalen Suche entdeckt haben, mit diesem doch recht auffälligen Button direkt ein Angebot desselben anfordern. Hawkins hat im Local Search Forum einen Thread zum Thema gestartet.
Get A Quote CTA bei Googles Knowledge Panel, Quelle: Joy Hawkins Auch SEO Claire Carlile konnte den Button ausmachen und zeigt, was nach dem Klick folgt. Das Unternehmen soll dem User, der ein Angebot anfordert, eine persönliche Nachricht via Google Maps auf das Mobilgerät schicken.

So, a searcher wouldn’t see the ‘get a quote button’ if they weren’t logged into their google account? pic.twitter.com/uI5KX878M7
— Claire Carlile 🕊️ 🌊 🥑 🦥 (@clairecarlile) July 24, 2019

Um den Button nutzen zu können, müssen die User nach ersten Erkenntnissen derzeit bei einem Google-Konto eingeloggt sein. Wir selbst konnten das Phänomen in der Suche (noch) nicht reproduzieren.
Carlile mutmaßte außerdem, dass solch ein Button für eine künftige Monetarisierung prädestiniert sein könnte.

When something goes BIG AND BLUE it usually means it’s monetized? Getting my tinfoil hat on and predicting that paid for quotes are coming…or better still click through to ‘request a quote’ and get served some ads from that businesses competitors…👒💸 pic.twitter.com/Xv7pY7XAk1
— Claire Carlile 🕊️ 🌊 🥑 🦥 (@clairecarlile) July 24, 2019

Bislang scheint der CTA jedoch noch ein kleiner Test zu sein. Google hat sich noch nicht konkret geäußert. Klar ist aber, dass ein solcher Button Unternehmen gut zupass kommen könnte. Insbesondere, da er die digitale Unternehmenskommunikation vollkommen verkörpert und vor allem im schnelllebigen Kontext von GMB und lokalen Suchen für eine rasche Zusammenführung von Nutzer und Unternehmen sorgen könnte.

Position -1? Mehr Raum für Featured Snippets bei Google

Position -1? Mehr Raum für Featured Snippets bei Google

Das Featured Snippet ist eine enorm wertvolle Position bei Google. Als Position 0 betrachtet, möchten SEOs ihre Inhalte in diese Box bringen, um in der Suche ganz oben aufzutauchen. Doch kommt jetzt sogar die Position -1, ein zweites Featured Snippet für die gleiche Suchanfrage?
Zwei Featured Snippets in den SERPs
Wer auf Position 0 in Googles Suche landet, hat einiges richtig gemacht. Seit Januar können beispielsweise auch Inhalte wie PDFs oder Tweets als Grundlage für ein Featured Snippet dienen. Um die Qualität der Infoboxen zu bestimmten Suchanfragen zu steigern, testete Google Anfang des Jahres etwa auch blaue Feedbackleisten für die Snippets.
Neue Feedback-Leiste für Featured Snippets bei Google, © Venkat Thangi Nun hat Twitter User Najam Ul Hasan eine ganz neue Ansicht der Featured Snippets bei Google wahrgenommen. Dabei wird direkt unter einem Featured Snippet zur Suchanfrage – Position 0 – ein weiteres von einer anderen Quelle angezeigt; und der Entdecker fragt sich, ob es nun zu einer Position -1 kommen sollte.

So after 0 Rank, now there is even -1 Rank in Google Search? pic.twitter.com/bIvSs067GW
— Najam Ul Hasan (@najam_121) July 21, 2019

Diese Annahme wäre nur dann folgerichtig, wenn das untere Snippet als Position 0 gilt; ist diese dem oberen zuzuschreiben, müsste das angehängte Featured Snippet nach der Systematik bei Google eher Position 0,5 bekleiden. Einige Nutzer schlagen die Alternativen 00 oder 0a und 0b vor. Unabhängig von der Benennung eröffnet dieses doppelte Featured Snippet für SEOs einige Möglichkeiten.
Bug oder Test bei Google?
Bislang ist nicht klar, ob diese doppelten Featured Snippets nur einen Fehler darstellen oder tatsächlich das Ergebnis eines Tests bei Google sind. Da der Tweet von Googles renommiertem Webmaster Trends Analyst John Mueller geliked, jedoch nicht kommentiert wurde, scheint ein Test nicht ganz unwahrscheinlich.
Wir selbst konnten bei der gleichen Suchanfrage die Ansicht mit zwei Snippets nicht reproduzieren. Allerdings würde eine solche Webmastern ganz neue Chancen bieten, um ihre Inhalte in der Suche zu profilieren. Die Featured Snippets bei Google erregen immerhin eine starke Aufmerksamkeit.
Featured Snippet nach Google, © Google Häufig tauchen in den Snippets Antworten von Wikipedia auf. Doch je nach Suchanfrage haben viele andere Seiten die Chance, diese Position oder womöglich bald Positionen bei Google einzunehmen. Google beschreibt die Snippets als „eine aus einer Website extrahierte Zusammenfassung der Antwort, einen Link zur jeweiligen Seite sowie den Titel und die URL der Seite“. Antworten auf die Suchanfragen werden automatisiert gefunden:
Google stellt programmatisch fest, ob sich auf einer Seite eine mögliche Antwort befindet, und blendet das Ergebnis als hervorgehobenes Snippet ein.
Um in die Featured Snippets zu gelangen, braucht es vor allem eine klar verständliche Seitenstruktur. Content-Varianten wie Text-Paragraphen, Daten in Tabellen, Überschriften usw. werden in den Snippets oft gesehen. Außerdem sind geordnete und ungeordnete Listen oft vorhanden. Der Einsatz von Strukturierten Daten ist hierbei für das Verständnis der Inhalte bei Googles Crawler ebenfalls wichtig. Informiert ihr euch darüber, wie ihr in HTML eine Liste mit Bullet Points oder mit einer Aufzählung erstellt, wird euch in der Googlesuche übrigens ein etwaiges Easter Egge erwarten.

I’m slightly enjoying the ironic fact that the Featured Snippet for “bulleted list in html” is displayed as an ordered list and “numbered list in html” is an unordered list 🤭🤓 pic.twitter.com/upbgy97VL0
— Izzi Smith (@izzionfire) July 21, 2019

Featured Snippets als Chance zum Klick
Obwohl die Featured Snippets dazu beitragen, dass immer mehr Suchanfragen über No Click bedient werden, bieten sie doch gute Chancen zum Klick. Denn gerade bei Listen oder Aufzählungen sind nur Ausschnitte im Snippet vorhanden, beispielsweise bei der Liste der Bundespräsidenten. Wer alle sehen möchte, klickt also auf die Quelle des Snippets. Interessant ist allerdings, dass etwa bei der Suchanfrage „die sieben weltwunder“ vor zwei Jahren noch fünf Einträge im Snippet mit Wikipedia als Quelle angezeigt wurden, mit dem Verweis auf weitere Einträge bei der Seite.
Featured Snippet zu den sieben Weltwundern bei Google 2017, Screenshot Google Inzwischen werden alle sieben Einträge direkt im Snippet angezeigt.
Featured Snippet zu den sieben Weltwundern bei Google 2019, Screenshot Google So müssen die Webmaster sich bei ihrer Jagd auf Position 0 oder gar -1 darauf gefasst machen, dass Google mit einen entsprechenden Snippet Anfragen schon in den SERPs bedient. Das ist die Entwicklung. Mehr Snippets aber würden für den User mehr Diversität in den Ergebnissen bedeuten – und damit Googles Anspruch bestärken. Auch das kann dem Wettbewerb zuträglich sein, damit nicht ein Snippet als allgemeiner Informationsgeber dominiert. Ob die diversen Snippets in der Ansicht aber künftig ausgerollt werden, bleibt zunächst offen.

Die SEO Basics: Google veröffentlicht neuen JavaScript Guide

Die SEO Basics: Google veröffentlicht neuen JavaScript Guide

JavaScript ist ein wichtiger Bestandteil nahezu jeder Internetseite und damit diese auch auf Erfolg stoßen, veröffentlichte Google Webmasters nun einen Guide, welcher die effektive Anwendung zur Suchmaschinenoptimierung erklärt. Die Anleitung basiert auf einer Serie von YouTube Videos, welche Martin Splitt auf dem Kanal von Google Webmasters veröffentlichte und auch den Guide in Kooperation mit Lizzi Harvey verfasste.
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JavaScript und seine Möglichkeiten fürs SEO
Die Anleitung zum JavaScript fasst hierbei viel des bereits in der Videoserie Gesagten auf und nimmt darauf Bezug, um sowohl Lesern als auch Zuschauern einen wirksamen Eindruck in die Web-Erweiterung zu geben. Zu beachten ist dennoch, dass es sich hierbei lediglich um Basistipps handelt, wodurch der Webmasters-Beitrag besonders attraktiv für Neueinsteiger ist und diejenigen, welche ihre Wissenslücken zum Thema auffüllen möchten. Wer nach einem komplexen und tiefgreifenden Einblick zur Thematik sucht, wird hier also nicht fündig. Im Folgenden zeigen wir dir eine Kurzzusammenfassung der wichtigsten, im Guide dargestellten Informationen.
Die Anleitung startet mit einer einfachen Grafik, welche die Funktionsweise des Googlebots erklärt und wie er das JavaScript verarbeitet. Unterteilt ist das hierbei in drei Schritte: Crawling, Rendering und Indexing.
So verarbeitet der Googlebot das JavaScript. © Google Des Weiteren etabliert die Anleitung einfache Grundeinweisungen, welche jeder einhalten kann, um die eigene SEO voranzutreiben. Dazu gehören folgende:
Gestalte einzigartige Titel und Meta-Beschreibungen, beziehungsweise Auszüge
Schreibe kompatible Codes
Meta-Robot-Tags sind mit Vorsicht zu genießen
Benutze Lazy-Loading, um die Performance deiner Website zu verbessern und sie somit benutzerfreundlicher zu gestalten
Schreibe bedeutsame HTTP-Codes
Zu den HTTP-Codes wurde ebenso eine Liste bereitgestellt, welche einzelne Codes nennt und ihre jeweilige Funktion erklärt.
Diese HTTP-Codes könntest du nutzen, um den Googlebot zu deinem Vorteil zu nutzen. © Google Webmaster können auf all dies nun zurückgreifen, um ihre SEO im Kontext von Javascript zu unterstützen. Wenn auch nur kurz, ist der Guide nichtsdestotrotz hilfreich. Für diejenigen, welche sich nun jedoch einen tieferen Einblick wünschen, steht weiterhin die dazugehörige Videoreihe zur Verfügung. In dieser wird die Thematik noch detaillierter dargestellt.

Fehlende Fakten ergänzen: Neues Feature für Googles Knowledge Panel?

Fehlende Fakten ergänzen: Neues Feature für Googles Knowledge Panel?

Googles Knowledge Panel liefert Suchenden unmittelbar passende Informationen zur Suchanfrage. Dabei sind jedoch nicht immer alle Details vorhanden. Deshalb fordert Google im Test die Nutzer selbst auf, Informationen zu ergänzen. Das könnte die Angaben Googles in den SERPs weiter optimieren, aber auch No Click Searches fördern.
Nutzer können Googles Knowledge Panel verbessern
Einige Nutzer haben zuletzt beobachtet, dass Google für die eigenen Knowledge Panels einen Test durchführt. Hierbei werden die User aktiv um Hilfe gebeten, wie Barry Schwartz bei Search Engine Roundtable berichtet. Im Knowledge Panel selbst ist in diesem Test, der nur für vereinzelte Nutzer sichtbar war, eine Aufforderung von Google zu finden:
Help others by suggesting these missing facts.
Die Twitter User Brian Freiesleben und Valentin Pletzer haben entsprechende Screenshots gemacht.
Googles Test Feature im Knowledge Panel, © Brian Freiesleben

Google is testing if it wants you to edit the knowledge graph.
“Help others by suggesting these missing facts” #google #mobile #knowledgegraph pic.twitter.com/rt189JQgjy
— Valentin Pletzer (@VorticonCmdr) July 18, 2019

Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich hierbei lediglich um einen von Googles vielen begrenzten Tests. Jedoch könnte sich das mögliche Feature für Nutzer und Google als wertvoll erweisen. Denn wenn User fehlende Informationen für das Knowledge Panel ergänzen, erhalten einerseits die Suchenden noch umfassendere Detailinformationen direkt in den SERPs. Das kommt Google zugute, das Usern die bestmöglichen Ergebnisse liefern möchte. Das tut die Suchmaschine jedoch verstärkt über No Click. Genau dieser Aspekt dürfte Webmaster auch abschrecken. Denn mit immer mehr Informationen in den SERPs wird die Klickwahrscheinlichkeit gesenkt. Wenn aber, wie in den Beispiel-Panels, eine Quelle wie Wikipedia angegeben ist, gibt ein umfassenderes Knowledge Panel zumindest auch den Hinweis auf die zahlreichen Informationen, die bei dieser Quelle vorhanden sind.
Frage nach der Autorität
Ob das Feature zeitnah eingeführt wird, ist nicht absehbar. Es wäre sicher sinnvoll, einige Details zu den Informations-Panels zu ergänzen, sofern möglich. Allerdings stellt sich auch die Frage, ob jeder Nutzer die Mögilchkeit hat und welche Hürden es gibt. Sind diese niedrigschwellig, könnten falsche Informationen in das Knowledge Panel geraten, wenn die Autorität beim Ergänzenden gar nicht vorhanden ist. Und wenn Google das eigens prüfen müsste, hätte man wenig gewonnen, weil man die Details dann auch eigens einpflegen könnte. Sind die Angaben hingegen nur mit einem seriösen Quellenverweis möglich, könnte es funktionieren.
Fürs Erste aber bleibt das Feature nur eine Idee, ein kleiner Test. Er zeigt jedoch, wie detailverliebt Google in Bezug auf seine SERPs ist. Und die haben wiederum für uns alle ein gewisses Gewicht.

SEO, Facebook Ads & Reputations- und Backlinkanalyse: 4 kostenlose Checks für deine Allround Performance

SEO, Facebook Ads & Reputations- und Backlinkanalyse: 4 kostenlose Checks für deine Allround Performance

In Zusammenarbeit mit eviom (SEO-Check), direct interactive von Burda (Facebook-Werbekonto-Analyse), reputativ (Reputationsanalyse) und Löwenstark (Backlinkanalyse) bieten wir dir einen kostenlosen Rundumcheck für deine Online-Präsenz an. Je nach Bedarf kannst du entweder alle vier Bereiche prüfen lassen oder dich für einzelne entscheiden. Die Experten analysieren deinen Status vorab und erläutern dir die Ergebnisse nach einem vereinbarten Termin in etwa einer halben Stunde.
SEO-Check: Ranking im Fokus
Für viele Unternehmen ist der organische Traffic ein wichtiges Standbein. Google (aber auch Yahoo, DuckDuckGo oder Bing) leiten User nach Suchanfragen auf die Websites weiter. Im Idealfall sind dies transaktionale Anfragen, also etwa mit einer konkreten Kaufabsicht. In den Anfangszeiten war es noch recht einfach, für bestimmte Keywords hoch zu ranken. Heute sieht das schon ganz anders aus. Hier ist eine umfangreiche und stetige Optimierung der eigenen Website gefragt, um gute Rankings zu erzielen.
Unser Partner eviom nimmt sich der Sache an und prüft für dich Punkte wie:
Strategie (Ist die interne Verlinkung sauber und stark? Welche Keywords hast du im Fokus?)
Inhalt (Könnte der Content noch stärker optimiert sein? Nutzt du die richtigen Meta Tags?)
Technik (Ist die Seite schnell genug? Wie steht es mit Canonicals?)
In 30 bis 40 Minuten Beratungszeit erhältst du alle relevanten Informationen zu deiner SEO Performance und wie du sie verbessern kannst.
Zum SEO-Check
Analyse deines Facebook-Werbekontos: Kampagnen mit Know-how optimieren
Facebook bleibt mit seinen weit über zwei Milliarden Nutzern für zahlreiche Werbetreibende extrem relevant. Während sehr viele Kampagnen beim Sozialen Netzwerk laufen, brauchst du den Durchblick, um deine Ad in den Vordergrund stellen und eine gute Performance erzielen zu können. Zum Glück gibt es dafür ausgewählte Experten, die mit langjähriger Erfahrung einen Blick auf dein Werbekonto bei Facebook werfen und dir gezielt Tipps zur Verbesserung geben können.
Das Team von unserem Partner, der Burda-Agentur direct interactiv, nimmt speziell folgende Aspekte in Augenschein:
Account-Struktur (Kampagnenaufbau, Werbemittelnutzung, Targeting)
Facebook Pixel-Integration
Auswertung aktueller Kampagnen-Performance
Technische Möglichkeiten (Nutzung von Custom Audiences, Lookalikes, Werbemittelmix, Placements, etc.)
Ein 15- bis 30-minütiges Telefongespräch unterrichtet dich über den Status quo deines Werbekontos bei Facebook.
Zum Facebook-Werbekonto-Check
Reputations-Check: So optimierst du dein Ansehen online
Reviews und Markenvertrauen zählen heute zu extrem wichtigen Aspekten im digitalen Business. Die Experten von reputativ prüfen daher deine Online-Reputation ganz und gar abgestimmt auf deine Branche und deine Web-Präsenz. Konkret beleuchtet werden dabei:
Online-Bewertungen (Bewertungsportale, lokale Verzeichnisse & Co.)
Brand & Trust-Keywords (die wichtigsten organischen Suchbegriffe zum Unternehmen)
Online-PR (Google News, lokale Suchergebnisse)
Mit der Optimierung von derlei Faktoren können das Brand Image aufpoliert und womöglich sogar der Umsatz und die Conversions gesteigert werden. Ein Gespräch von 20 bis 30 Minuten gibt dir Auskunft über deine digitale Reputation – und wie du sie nachhaltig verbessern kannst.
Zur Reputationsanalyse
Backlinkanalyse: Dein Linkprofil wird individuell und branchenspezifisch geprüft
Die Agentur Löwenstark bietet auch eine kostenfreie Backlinkanalyse an. Dabei wird dein Linkprofil flexibel analysiert. Je nachdem, in welcher Branche dein Unternehmen oder deine Web-Präsenz anzutreffen ist und abhängig von Besonderheiten deiner Seiten. Die Maßnahmen, die Löwenstark dir nach der Analyse vorschlägt, können deine Sichtbarkeit und dein Ranking positiv beeinflussen. Besonders im Fokus stehen:
Schädliche Backlinks (Minderwertige Webverzeichnisse, Bookmarks, Linklisten etc.)
Trustlink-Potentiale (welche Links bringen deine Rankings nach vorne)
Wettbewerbs-Check (wo sind Wettbewerber besser aufgestellt)
Auch nach der Backlinkanalyse kannst du in 20 bis 30 Minuten alle wichtigen Erkenntnisse erfahren – und dazu wertvolle Tipps, wie dein Linkprofil weiter optimiert wird.
Zur Backlinkanalyse
Du kannst nun selbst entscheiden, ob beziehungsweise welches der Checkups du annehmen möchtest. Warum nicht gleich alle vier? Aus der Erfahrung heraus können wir sagen, dass sich immer Optimierungspotential findet. Der Check mit einem unserer Partner wird das sicherlich bestätigen. Und am Ende lässt sich deine Performance womöglich sogar in verschiedenen Bereichen steigern.

Google testet Teilen-Buttons für Suchergebnisse

Google testet Teilen-Buttons für Suchergebnisse

In einem Test mit einigen Usern hat Google jüngst drei Buttons in die Suche integriert, bei dem einer explizit das Teilen einzelner Ergebnisse ermöglicht. Google bestätigte den Test und es ist nicht das erste Mal, dass Ergebnisse geteilt werden können. Aber hätte die Funktion Einfluss auf den Traffic oder das Nutzerverhalten?
Die Buttons für das schnelle Teilen
Einige Nutzer waren bei Google unlängst verwirrt: handelte es sich bei den Buttons, die bei Suchergebnissen plötzlich aufgetaucht waren, um einen Fehler oder um einen Test? Barry Schwartz berichtet bei Search Engine Land über das Phänomen. Dabei nimmt er Bezug auf Screenshots von Nutzern, die zeigen, dass bei Suchergebnissen in der Googlesuche drei Buttons zur Verfügung standen. Mit diesen ließ sich das Ergebnis zum einen teilen, zum anderen konnte es per Button in einem neuen Fenster geöffnet werden und darüber hinaus war es möglich, die Cache Page zu öffnen. Twitter User Tom Pool und Will O’Hara gaben Beispiele.

What’s with these new icons in SERPs? Ability to share, open cache & open in a new tab! Is this new? @[email protected]@searchliaison#SEOpic.twitter.com/xKnx0szR5m
— Tom Pool (@cptntommy) July 15, 2019

Actually my colleague screengrabbed them. Thought they were from a plugin at first. Three little dots to the right of the snippet, when you mouseover you get those three icons. pic.twitter.com/pBp2wtwf1K
— Will O’Hara 👨🏽‍💻 (@willohara) July 15, 2019

Der Test dieses neuen Interface war nur wenigen Nutzern vorbehalten und endete beinah so schnell, wie er gekommen war. Während noch gemutmaßt wurde, ob es sich bei den Funktionen lediglich um einen Bug handelte, bestätigte Googles Danny Sullivan bei Twitter, dass es tatsächlich ein Test war.

Yes, this is a test.
— Danny Sullivan (@dannysullivan) July 16, 2019

Immerhin testet Google – das im letzten Jahr über 3.200 Änderungen an der Suche vorgenommen hatte – immer wieder neue Features und Interface-Elemente. So gab es zuletzt neue Icons für die Suchkategorien in einem Re-Design.
Welchen Effekt könnte das Ergebnis-Teilen haben?
Dass die Buttons tatsächlich umfassend in der Suche eingesetzt werden, scheint zum aktuellen Zeitpunkt unwahrscheinlich. Denn der Mehrwert ist noch nicht bewiesen. Ein Suchergebnis per Button teilen zu können, ist sicher nicht das Feature, auf das viele Nutzer gewartet haben. Allerdings testet Google genau deshalb, um das Nutzerverhalten zu analysieren. Und eine Share-Funktion taucht nicht zum ersten Mal auf. 2012 gab es im Rahmen von Google+ bereits einen Share Link, der beim Hovern über das Ergebnis auftauchte, wie ebenfalls Barry Schwartz seinerzeit berichtete.
Aber würden derlei Funktionen den Traffic für Seitenbetreiber erhöhen? Das lässt sich weder belegen noch verneinen, der Einfluss auf Seitenbesuche dürfte aber nur gering sein. Verändern könnten derlei Teilen-Buttons jedoch das Nutzerverhalten. Die User kennen schließlich diese Teilen-Funktionen von anderen Seiten. Nichtsdestotrotz ist das Teilen über das Kopieren einer URL immer noch genauso gut möglich. Und ein Suchergebnis zu teilen, von dem man noch nicht weiß, was die Seite liefert, ehe man darauf klickt, ist ebenfalls keine Aktion, die allzu häufig vorkommen dürfte. Dennoch ist der Test ein aufschlussreicher Einblick in Optionen, die Google für die Nutzer der Suche abwägt. Gerade das socialesque Teilen dürfte für User zu einem immer relevanteren Aspekt im digitalen Raum geworden sein.

Google hat im letzten Jahr über 3.200 Änderungen an der Suche vorgenommen

Google hat im letzten Jahr über 3.200 Änderungen an der Suche vorgenommen

Googles Ziel ist es, den Suchenden mit den relevantesten und qualitativ wertvollsten Informationen passend zur Suchanfrage zu versorgen. Dabei hat sich das Bild in der Suche längst stark verändert: Featured Snippets, neue Icons, überarbeitete Sucheinstellungen, Knowledge Panels und vieles mehr. Google nimmt immer wieder kleine und auch mal größere Neuerungen im Search-Bereich vor. Im letzten Jahr sogar über 3.200.
Die ständige Wandlung der Googlesuche
In einem Blogpost zeigte Googles Danny Sullivan von der Public SearchLiaison auf, wie stark sich die Suche bei der relevantesten Suchmaschine der westlichen Welt verändert. Hierbei wird auf Features wie das Featured Snippet eingegangen, für das es klare Richtlinien gibt, und das dem Suchenden auf den ersten Blick zentrale Informationen zu seiner Suchanfrage liefern soll.
Aber auch das Knowledge Panel kann für die Suchenden wichtig sein. Es zeigt, wie Googles Algorithmus Fakten zu Personen, Unternehmen usw. erkennt und soll sachliche Informationen liefern. Da Sullivan aber betont, dass das System nicht perfekt ist, ist dabei das User Feedback immer von Interesse. Bei als inkorrekt erkannten Elementen setzt Google nicht nur auf die Berichtigung in der Suche, sondern gibt diese Informationen auch an Quellen wie Wikipedia weiter, um das Ökosystem insgesamt zu optimieren. Autorisierte Vertreter können ihr eigenes Knowledge Panel über eine Identitätsbestätigung selbst in die Hand nehmen.
Mit Features wie Autocomplete oder verwandten Suchen soll den Nutzern das Suchen erleichtert werden. Da bei Predictive Features nicht direkt diese Suchanfragen eingegeben wurden, ist Google vorsichtig mit der Anzeige. Schockierende Anfragen werden nicht vorgegeben.
Googles Search Features: Featured Snippet, Knowledge Graph, Autocomplete (mit einem Klick aufs Bild gelangt ihr zur größeren Ansicht), © Google Das Ranking und die Neuerungen
Im weiteren Verlauf seines Posts klärt Sullivan darüber auf, dass das Ranking bei Google über einen Algorithmus läuft. Und er betont, dass auch dieser nicht perfekt ist. Da der Algorithmus auf hunderten Variablen beruht, ist er äußerst komplex. Und um ihn zu optimieren, werden zahlreiche Veränderungen im Bereich der Suche vorgenommen. Mehr als 3.200 allein im letzten Jahr. Nur einige davon waren für die Nutzer direkt erkennbar, etwa der Launch von neuen Features. Andere wiederum waren simplen Updates für das System geschuldet.

Willst du wissen, wie effektiv dein Google Ads-Konto läuft? Sichere dir, exklusiv für OnlineMarketing.de-Leser, den kostenlosen SEA-Check und lass deinen Account auf Herz und Nieren überprüfen!
Direkt zur gratis Analyse
Die Zahl der Änderungen ist enorm, wenn man bedenkt, dass 2009 etwa eine Änderung pro Tag vorgenommen wurde, allerdings spezifisch bezogen auf den Search-Algorithmus. Das gab Matt Cutts damals in einem Google Webmasters Video an, wie Search Engine Land zu berichten weiß.
[embedded content]
Die Zahl der Änderungen hat sich also deutlich erhöht, aber das Suchvolumen ist ebenso stark gewachsen, die Anforderungen der Nutzer sind inzwischen sehr hoch. Für Webmaster bedeutet die Angabe nurmehr, dass sie sich stets auf Wandel einstellen müssen – insbesondere bei Core Algorithm Updates etc. Dabei können sie selbst wenig tun, um darauf zu reagieren, außer ihre Seiten stetig zu optimieren. Die Core Updates sollen künftig aber vorangekündigt werden. An kleinere Änderungen wie die Favicons kann man sich mitunter jedoch anpassen. Eine aktuelle Änderung bei Google betrifft das News Tab auf Desktop in der Suche, das in den kommenden Wochen ein neues Design erhalten wird.

Over the next couple weeks we’re rolling out a redesigned News tab in Search on desktop. The refreshed design makes publisher names more prominent and organizes articles more clearly to help you find the news you need. Check it out 👇 pic.twitter.com/xa2aZfO4Qd
— Google News Initiative (@GoogleNewsInit) July 11, 2019

Der Nutzer erhält demnach immer wieder neue, im besten Fall auch bessere Optionen, um auf Inhalte zuzugreifen oder sie direkt wahrzunehmen. Immerhin werden immer mehr Suchanfragen mit No Click bedient. Die Webmaster müssen sich weiterhin an Google ausrichten und sollten die wichtigsten der Änderungen verfolgen. Trotzdem sollte der Fokus auf der Optimierung der eigenen Seiten liegen, das erkennt Googles Algorithmus in erster Linie an.