How-to: So setzt du GIFs im Marketing gewinnbringend ein

How-to: So setzt du GIFs im Marketing gewinnbringend ein

Wer denkt, dass die kleinen lustigen Bewegtbilder nur in Foren oder Facebook-Kommentare gehören, irrt sich gewaltig. Seit 1984 existieren GIFs und entwickeln sich in ihren Anwendungsbereichen weiter. Sie geben den Empfängern mehr zu sehen und mehr Interaktionen als ein Bild, machen weniger Arbeit und kosten zudem weniger als ein selbst produziertes Video. Das macht sie zu einem genialen Tool, um Kundenbindung zu betreiben.
Wieso sind GIFs relevant?
GIFs gibt es schon ewig, doch die Einbindung auf Social Media und im E-Mail-Marketing macht sie für Marketer interessant. Schon lange sind sie weg vom Image des Tumblr-Beitrages eines Jugendlichen. Mittlerweile geschieht viel Kommunikation im Netz über den Austausch von Bildern; und Memes sind nicht die einzigen Inhalte, die gern geteilt werden. Oft ergibt sich auf Social Media eine wahre GIF-Schlacht. Dabei versucht der Antwortende den Vorredner zu übertrumpfen und das witzigere GIF zu finden, bzw. zu erstellen. Unternehmen, die sich hier gekonnt einklinken und ihre eigenen GIFs posten, können so eine wertvolle Beziehung zu ihren Kunden aufbauen und dadurch teilweise sogar ihre Conversions verbessern.
Hier findest du GIFs:
Reddit bietet einige gute Subreddits:
Und obwohl die vor- und zurückspulenden Videos an sich nicht direkt als GIFs zählen, sollten sie in dieser Aufzählung trotzdem Erwähnung finden:
Wie kann dein Business GIFs nutzen?
GIFs können in E-Mails oder Blogposts und natürlich auf Social Media eingesetzt werden. Hierbei sollte besonders darauf geachtet werden, dass die GIFs qualitativ hochwertig und etwas Besonderes sind, denn mittlerweile stechen die Bewegtbilder nicht mehr so sehr heraus, wie sie es zu Beginn taten. Oft genug werden z.B. Newsletter von genervten Empfängern weggeklickt, weil zu bunte oder unpassende GIFs eingefügt sind. Der Mock-Up Social Media Post von Vue ist dabei ein gutes Beispiel, wie Unternehmen es im Newsfeed mit einem besonderen GIF schaffen können, herauszustechen.

© Vue Ein GIF dieser Art ist natürlich mit einiger Arbeit verbunden. Niemand muss direkt am Anfang eigene kreative GIFs erstellen, genau dafür gibt es ja die oben aufgeführten GIF-Sammlungen. Um mit dem Format erst einmal vertrauter zu werden, kann beispielsweise zunächst nur auf Facebook und Twitter in Kommentaren mit GIFs reagiert werden. Ganz simpel wäre dabei ein „Danke“-GIF als Antwort auf eine positive Rückmeldung. Durch einen Austausch mit Kunden und Followern auf diesem Level wird die Kommunikation eher wie zwischen Freunden wirken und sie so viel persönlicher und direkter machen. Indem Unternehmen gerade trendende GIFs nutzen, zeigen sie, dass sie up-to-date sind und wissen, was in der Medienwelt derzeit passiert. Dabei ist es okay, sich auch mal nicht so ernst zu nehmen. So schickte Google einst als offizielle Antwort auf die Frage, ob die Gerüchte stimmen, dass YouTube seinen Livestreaming Service relauncht, an einen Daily Dot Reporter dieses GIF:
via GIPHY
GIFs bieten viele Möglichkeiten
Auch sonst schnell langweilig wirkende Informationen oder Anleitungen können durch GIFs lebendig wirken – eben durch ihr deutlich anschaulicheres Format. Ein How-to, das in wenigen Schritten erklärt ist, kann oft in Bildern deutlich schneller verständlich und meistens auch visuell ansprechender dargestellt werden.
Viele Unternehmen nutzen GIFs beispielsweise in Newslettern, um ihr neuestes Produkt anzuteasern oder zu präsentieren. Aber auch die Möglichkeit, eigene GIF Sticker zu erstellen, die Instagram-Nutzer in ihren Stories verwenden können, ist eine gute Option, um die eigene Marke bekannter zu machen. In einem weiteren Artikel zeigen wir, wie du selbst GIF Sticker erstellst, und liefern ein erfolgreiches Beispiel von der Brooklyn Soap Company.
Die genutzten GIFs müssen zwar zum Ton und grundsätzlich zu dem, wofür die Marke steht, passen, doch Anlässe, ein GIF einzubauen, finden sich überall. Solange die Umsetzung gut ist, passen auch Paarungen von Elementen zusammen, die man nicht unbedingt miteinander verbinden würde. Wie in dem folgenden Beispiel von YO! Sushi, das anlässlich des National Video Game Day einen kleinen Sushi-Pacman zum Leben erweckte.
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Die Vorteile von GIFs
GIFs sind tonlos und bringen den Empfänger nicht in die gleiche, unangenehme Situation wie einige Videos, die von selbst anfangen zu laufen und das Büro beschallen. Dadurch, dass sie nur wenige Sekunden lang sind, passen sie gut in die kurze Aufmerksamkeitsspanne, die wir uns mittlerweile online angewöhnt haben. Der Produktionsaufwand ist meistens gering und das Format lässt sich mittlerweile überall einsetzen: Auf Blogs, im E-Mail-Marketing, auf Facebook, Twitter oder WhatsApp. Einige Unternehmen nutzen das Format sogar für Out-Of-Home-Kampagnen.
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Do’s and Don’ts
Auch wenn du jetzt begeistert an der Tastatur sitzt und dir schnell das beste GIF für deinen Newsletter aussuchen möchtest, sollte immer darauf geachtet werden, nicht zu übertreiben. Das GIF muss immer noch zum Inhalt und Kontext des Beitrags oder deiner Seite passen. Außerdem muss, wie auch bei Bildmaterialien, die dir nicht gehören, bei GIFs die Quelle angegeben werden. Und ganz wichtig: Ein GIF spielt erst ab, wenn es vollständig geladen ist und kaum ein Nutzer wird mehr als wenige Sekunden warten bis das GIF zu sehen ist. Deswegen gilt es besonders in E-Mails die zugelassene Dateigröße zu beachten. Auch das Vorschaubild sollte immer bewusst ausgesucht werden, da GIFs in einigen Formaten erst nach dem Anklicken abgespielt werden.
GIFs sind auf jeden Fall einen Versuch wert und können als Format mit Beherzigung unserer Tipps Teil der erfolgreichen Marketingstrategie eines Unternehmens werden.
Dezent, zur Marke passend und doch ein Eyecatcher. © bohoo

Beef bei Burger King: Art Director roastet Fastfood-Kette bei Instagram

Beef bei Burger King: Art Director roastet Fastfood-Kette bei Instagram

Der Vorwurf wiegt schwer: Burger King soll sich für seine Ads bei den Ideen des bekannten Art Directors Pablo Rochat bedient haben. Doch statt den Fast Food-Laden dafür vor Gericht zu zerren, hat der Kreative einen anderen Weg gefunden Rache zu üben, der für das Unternehmen schmerzhafter sein dürfte.
Penisse für Gerechtigkeit
Für Künstler dürfte der Diebstahl geistigen Eigentums ein Problem sein, mit dem sie sich regelmäßig herumschlagen müssen. Pablo Rochat entschied sich im Fall Burger Kings jedoch für einen anderen Weg.
Burger King recently stole my content for their IG ads. Instead of taking legal action, i drew a big fat penis and tagged them so it would show up on their ‘tagged photos’ page. Take that Burger King.
Statt Burger King dafür zu verklagen, versah er die Erwähnungen auf der Instagramseite des Unternehmens kurzerhand mit einem riesigen Penis. Der Weg zahlte sich für ihn bislang aus. Am Dienstag postete er den Vorfall auf verschiedenen Kanälen und erhielt dafür eine Welle der Solidarität.
Seinem Ärger über den Ideenklau macht er auf Burger Kings Instagramseite Luft. © Tina Bauer | OnlineMarketing.de Seitdem folgen immer weitere Darstellungen von Penissen auf dem Mentions Feed der internationalen Instagramseite Burger Kings. Neben einzelnen Bildern, die Phallus-Symbole zeigen, etwa von Kakteen, finden sich allerdings auch große, zusammenhängende Mosaike zwischen Burger essenden, normalen Menschen. Das meiste davon sogar auffallend in der orangefarbenen Corporate Identity des Unternehmens.

Starke Ähnlichkeit zwischen den Arbeiten des Kreativen und den Instagram Ads
Pablo Rochat kreiert unter anderem Tap-and-Hold-Spiele auf Instagram. Dabei postet er etwa Animationen in seinen Stories und fordert die Nutzer auf, diese mit einem Tap auf das Display einzufrieren. Ein Beispiel zeigt ein Katzenportrait deren Gesicht, also Augen, Nase und Mund, ihre Position verändern. Das Ergebnis kann mitunter verstörend oder lustig aussehen. Neben der Katze hat er dies auch bereits mit Animationen von Kim Kardashian oder Albert Einstein veröffentlicht. In einem Interview mit Vice erzählt er, dass er das Konzept zwar nicht erfunden, sich mit dieser Art von Arbeiten aber einen Namen als Kreativer gemacht habe und damit auch bekannt geworden sei. Vor diesem Hintergrund weist die Instagram Ad der Schweizer Niederlassung Burger Kings zu den Arbeiten Rochats eine unverkennbare Ähnlichkeit auf.
Links Pablo Rochat, rechts Burger King. Nachdem diese nicht die erste schlechte Erfahrung mit Unternehmen war, die jedoch bisher nur darin resultiert sind, geghosted zu werden, entschied er sich dafür, nicht zu klagen und die Verantwortlichen auch nicht zur Rede zu stellen.
Der kreative Ansatz zahlt sich aus. Burger King erhält seither fast minütlich neue Phallus-Symbole auf seinem Feed in den Erwähnungen. Dem Unternehmen bleibt derweil nichts anderes übrig, als das Thema auszusitzen. Andernfalls lassen sich die Erwähnungen auch ausschalten, dann aber muss der Fast Food-Riese gänzlich auf User Generated Content verzichten. Eine Zwickmühle, in die er sich selbst hineinmanövriert hat.
„Actually I don’t think the first set of panels were funny enough. May I try again, @burgerking? Phallic Imagery“, liest es sich auf den insgesamt 18 zusammenhängenden Bildern auf dem Mentions Grid Burger Kings. Rache ist kreativ
Mit der Aktion will Rochat lediglich auf lustigem und kreativem Wege Rache üben und auch andere damit unterhalten – so wie er es üblicherweise hält. „I felt that because they took an idea that I worked hard to develop on my own, I gave myself permission to get back at them in a creative way that really wouldn’t hurt them too much but would be fun and entertaining for everyone. The most important takeaway that I want people to get from this is that the best revenge is creative“, gab er gegenüber Vice an. Die nicht süße, sondern kreative Rache dürfte sitzen – immer mehr internationale Medien berichten über den Rachefeldzug des Künstlers. Während dieser Beifall erntet, fällt für Burger King öffentlichkeitswirksam eine Menge Häme ab.

Snap for Water: Mit Augmented Reality für sauberes Trinkwasser

Snap for Water: Mit Augmented Reality für sauberes Trinkwasser

Um die Aufmerksamkeit dafür zu stärken, dass sauberes Trinkwasser keine Selbstverständlichkeit ist, startet Snap in Kooperation mit Viva con Agua und bekannten Stars  seine bisher analoge „Water is a human right“-Kampagne nun auf Snapchat. Das Besondere daran: Sie basiert auf Augmented Reality und ist somit interaktiv.
Water is a human right: Snapchat kann auch auf ernste Themen aufmerksam machen
Während wir uns keine Gedanken um frisches Wasser machen müssen, haben 582 Millionen Menschen auf der ganzen Welt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mit der Kampagne machen Viva con Agua und Snapchat in Zusammenarbeit mit den Hamburger Agenturen Überground und Headraft nun darauf aufmerksam und haben dazu hochkarätige Celebrities ins Boot geholt. Mittels Snap Code können deren Fans nun selber Teil der Kampagne werden. Die „Water is a human right“-Kampagne ist dabei keineswegs neu. Zuvor startete sie bereits als Influencer- und Promi-Aktion, bei dem Stars wie Joko und Klaas, Jérôme Boateng oder Mats Hummels sich bei einem professionellen Fotoshooting mit der Message ablichten ließen.

In ebendiesem Design von Viva Con Agua startete die Charity-Aktion nun auch im digitalen Kosmos und macht die bisher von Celebrities getragene Kampagne mittels AR Lens auf Snapchat auch der breiten Fanbase zugänglich. Damit zeigt das Social Network, dass die Plattform sich auch mit ernsten Themen auseinandersetzen und Aufmerksamkeit generieren kann. Mit Partnern wie Fynn Kliemann, Visa Vie, McFitti oder auch Björn Beton von Fettes Brot wurden für die Kampagne reichweitenstarke und in verschiedensten Zielgruppen aktive Stars gewonnen.
Wer den Snap Code aktiviert, kann die Kampagne „Water is a human right“ interaktiv unterstützen und sich so für sauberes Trinkwasser einsetzen.

“In Deutschland können wir uns gar nicht vorstellen, dass Wasser keine Selbstverständlichkeit ist”, so Viva con Agua Mitgründer Michael Fritz. “[…] Uns war es wichtig, neue Wege zu gehen, um darauf aufmerksam zu machen. Wer Viva con Agua kennt, weiß, dass wir unsere Vision “Wasser für alle – alle für Wasser” mit Spaß verbinden – unser Markenzeichen sind Aktionen mit den universellen Sprachen Musik, Kunst und Sport. In Augmented Reality sehen wir großes Potenzial unsere Kampagnen aus der realen Welt auch virtuell weiterzuspielen, neue Zielgruppen abzuholen und mit Freude für eine gute Sache zu trommeln”. Wer ebenfalls Teil der Kampagne werden und die Aufmerksamkeit erhöhen will, der kann den untenstehenden Snap Code scannen und direkt loslegen.

Facebook Business Pages Update: Das müssen Marketer jetzt beachten

Facebook Business Pages Update: Das müssen Marketer jetzt beachten

Auf den Business Pages von Facebook wird es zum kommenden 01. August eine Veränderung geben, auf die Marketer sich jetzt einfach vorbereiten können. In dem kommenden Update werden einige Felder gelöscht, die derzeit noch auf der Informationsseite eines Unternehmens zu finden sind. Facebook rät seinen Kunden, die Informationen, die sonst nicht mehr gespeichert wären, in die Seitenbeschreibung zu integrieren.

Social media managers…
Facebook is removing a number Page info fields on August 1st
– Company Overview– Biography– Affiliation– Personal Interests+ Maybe others
h/t @MariSmithpic.twitter.com/glcIH9q3N6
— Matt Navarra (@MattNavarra) June 17, 2019

Matt Navarra tweetete einen Screenshot von der Ankündigung, die Mari Smith entdeckte. Zu den Feldern, die ab dem 01. August nicht mehr auftauchen werden, gehören:
Mission (Mission)
Unternehmensübersicht (Company Overview)
Steckbrief (Biography)
Info (Affiliation)
Persönliche Interessen (Personal Interests)
Vereinfachung oder Verlust relevanter Daten?
Alle aufgelisteten Felder erscheinen unter dem Reiter „Info“ einer Seite auf Facebook, der für manche Kunden ein wichtiger Anlaufpunkt auf der Suche nach weiterführenden Informationen über das Unternehmen ist. Die Entscheidung des Sozialen Netzwerks, einige der Felder zu streichen, könnte damit zusammenhängen, dass auf einer Business Page das Wichtigste in der Seitenbeschreibung steht und die zusätzlichen Informationen oftmals eher Varianten des bereits Geschriebenen sind. Auch ist fraglich, inwieweit beispielsweise die persönlichen Interessen relevant sind. Wenn die zusätzlichen Daten nicht wirklich etwas ergänzen, und sich teilweise nur doppeln, ergibt es tatsächlich Sinn, diese einfach nicht mehr abzufragen bzw. anzuzeigen. Dadurch könnte Facebook seine Sammlung überflüssiger Daten etwas reduzieren.
Die Veränderung ist nicht groß, aber etwas, das in der Marketingstrategie bedacht werden muss. Unternehmen, die in den Kategorien viele Informationen teilen, die sie an keiner anderen Stelle angeben, sollten diese unbedingt vor dem Update in die Seitenbeschreibung übernehmen. Dies kann auch ein guter Zeitpunkt sein, um die Beschreibung frisch anzugehen und zu überprüfen, ob sie noch zum aktuellen Stand des Business passt.

Du kannst jetzt Kinotickets direkt über Facebook buchen

Du kannst jetzt Kinotickets direkt über Facebook buchen

Wer mal wieder ins Kino gehen möchte, wird heutzutage meist online inspiriert. Ein Trailer bei YouTube kann der Auslöser sein oder eine Ad bei Facebook oder Instagram. Vielleicht wird auch einfach nach dem neuesten Blockbuster gesucht. Facebook ermöglicht Nutzern ab sofort, direkt über die Plattform Kinofilme zu finden, Trailer zu schauen und die passenden Kinotickets unmittelbar zu buchen.
Kinotickets noch einfacher kaufen
Der Weg zum Kauf eines Kinotickets wird im digitalen Raum weiter verkürzt. Ich kann einfach bei Google nach einem Film suchen, bekomme passende Spielzeiten präsentiert und bin mit wenigen Klicks beim Ticketkauf über den Anbieter. Ähnlich simpel wird das Erlebnis nun bei Facebook laufen. Nehmen wir an, mir begegnet eine Ad für einen aktuellen Film oder ich bin einfach neugierig, was überhaupt gerade im Kino läuft. Dann kann ich entweder im Newsfeed in der Suchleiste „Filme“ eingeben oder einfach unter „Entdecken“ auf „Filme“ klicken.
Bei Facebook werden mir Filme für meinen Standort angezeigt (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), Screenshot Facebook Beim Klick auf Pokémon Meisterdetektiv Pikachu bekomme ich nicht nur den Trailer und die Laufzeit direkt präsentiert. Dazu werden mir auch die Spielzeiten in nahe gelegenen Kinos angezeigt.
Anzeigen der Spielzeiten und eine Ticket Ad bei Facebook, Screenshot Facebook Der nächste Klick leitet mich direkt zum entsprechenden Kino und dem Ticketkauf für die Vorstellung weiter. DeinKinoticket.de ist einer der ersten Partner von Facebooks neuer Initiative. Geschäftsführer Joe Fuhrmann erklärt:
Von Beginn an ist es das Ziel von DeinKinoticket.de, den Prozess des Ticketkaufs so einfach und leicht zugänglich wie möglich zu gestalten. Wir freuen uns, dieses Bestreben durch unsere Partnerschaft mit Facebook weiter voranzutreiben. Dadurch werden die Möglichkeiten zum einfachen und schnellen Kauf von Kinotickets enorm erweitert.
Beispiel zum Ticketverkauf über DeinKinoticket, © Facebook Wirklich der erste Anlaufpunkt für Kinogänger?
Zwar ist nicht gesagt, dass Kinogänger nun zuerst bei Facebook schauen, dass sie ihre Karten buchen können. Immerhin ist der Klick auf die Website des Kinos, in das man für gewöhnlich geht, nicht allzu problematisch; vor allem, wenn der Filminteressierte über Google kommt. Dort lässt sich das aktuelle Kinoprogramm ebenfalls extrem schnell finden und passende Vorstellungen werden ebenso präsentiert. Allerdings hat Facebook den Vorteil, dass Filmvorschläge aus Ads, geteilten Beiträgen oder der Kommunikation über den Messenger direkt überprüft werden können So nimmt die immer noch größte soziale Plattform überhaupt einen wichtigen Aspekt der Unerhaltungsindustrie für sich ein. Mit Blick auf die Zukunft wären aber Angaben für die einzelnen Streamingdienste und deren aktuelle Angebote vielleicht wohl noch mehr von Engagement gekrönt.

Instagram testet leichteren Prozess, um gehackte Accounts zurückzuerlangen

Instagram testet leichteren Prozess, um gehackte Accounts zurückzuerlangen

Es ist derzeit keine Seltenheit, dass die Konten von Instagrammern gehackt und in der Folge komplett übernommen werden. In diesem Fall ist es für die eigentlichen Account-Eigner schwer, wieder Zugriff auf ihr jeweiliges Konto zu erlangen, während die Hacker damit auf illegitime Weise verfahren können. Nun testet die Plattform einen neuen Verifizierungsprozess, der es nicht nur den Hackern erschweren soll, mit gekaperten Accounts zu arbeiten, sondern vor allem den Kontoinhabern simpler wieder Zugriff gewähren dürfte – selbst wenn Nutzername und Kontaktdaten verändert wurden.
Weg von E-Mail und Support-Dokument
Die Sicherheit des eigenen Instagram-Kontos kann durchaus ins Wanken geraten, wenn Hacker es auf diesen Account abgesehen haben. Im letzten Jahr kaperten solche beispielsweise hunderte Accounts, löschten die Bio im Profil oder änderten Kontaktinformationen. Auf diese Weise wurde für die eigentlichen Kontoinhaber der Zugriff extrem erschwert.
Inzwischen gibt es bei Instagram eine Reihe von Optionen, um das Konto zu schützen. Eine davon ist die zweistufige Authentifizierung. Außerdem stellt Instagram Tipps bereit, wie man sich verhalten soll, wenn man den Verdacht hat, dass das Konto gehackt wurde, weil zum Beispiel ungewöhnliche Posts abgesetzt werden. Da geht es um das Ändern des Passworts oder um das Melden des Kontos. Bisher war im Falle, dass der Zugriff auf das Konto verwährt wurde, eine Mail von Instagram mit Angaben zu den Kontoänderungen die Folge. Dann musste ein Dokument ausgefüllt oder Unterlagen an Instagram geschickt werden werden.
Doch jetzt soll sich der Prozess verändern, wie Engadget berichtet. Demnach wird die App genutzt, um nach Informationen wie der zuerst verwendeten E-Mail-Adresse oder der zuerst verwendeten Telefonnummer zu fragen. In der Folge wird Instagram einen sechsstelligen Code an eine angegebene Kontaktinformation deiner Wahl senden. Mit diesem Prozess sollen die Nutzer innerhalb der App wieder Zugriff auf ihre Konten erlangen können, selbst wenn Hacker die Kontoinformationen schon verändert haben.
Noch ist nicht klar, wann diese In-App-Lösung für alle Nutzer verfügbar sein wird. Die Option der schnellen Rückgewinnung von Accounts über die App selbst ist für Instagram ein wichtiges Anliegen, damit Nutzer mehr Vertrauen in die Sicherheitsmaßnahmen entwickeln. Tatsächlich werden derlei Vorkehrungen Konto-Hacks wohl kaum verhindern können. Allerdings könnten sie es Hackern schwerer machen, mit gestohlenen Accounts davonzukommen. Und für die Nutzer ist ein rascher Zugriff auf ihre Konten nach einem Hack einfacher umzusetzen.
Was Instagrammer tun können, um den Kontozugang nicht zu verlieren
Da Konto-Hacks nun keine Seltenheit sind und keineswegs nur Firmenkonten betreffen, sollten Nutzer sich im Klaren darüber sein, was im Falle eines solchen Hacks zu tun ist. Aber schon im Vorwege können Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Zunächst ist die Zweifaktor-Authentifizierung wichtig, um den Zugriff für Unbefugte zu erschweren. Außerdem ist ein komplexes Passwort sinnvoll, ebenso der öfter durchgeführte Austausch desselben. Zudem gilt es dann, die Aktivitäten des Accounts im Auge zu haben, auch wenn man nicht selbst aktiv ist. Wer weiß, wer es gerade sein könnte. Daher sollte auch das Postfach nicht vernachlässigt werden. Kommt eine Mail von Instagram und ist das Konto gehackt, sollte schnell reagiert werden. Dann, und mit den passenden Informationen oder im Zweifel Unterlagen zur Verifizierung, kann das Konto schnell wieder freigeschaltet werden.
Mit dem geplanten Prozess zur Wiedererlangung des Konto-Zugriffs in der App wäre eine solche schnelle Reaktion noch einfacher. Wir warten gespannt ab, ob Instagram die Option, von der berichtet wurde, demnächst für die Nutzer ausrollt.

Verdoppelte Downloadzahlen dank Genderswap – Snapchat stärker denn je

Verdoppelte Downloadzahlen dank Genderswap – Snapchat stärker denn je

Früher eine der weltweit größten Apps, doch mit der Zeit wurde die Konkurrenz zu stark, um an der Spitze zu bleiben. Auch wenn Snapchat sich immer weit oben halten konnte, sah der Instant Messenger sich stets durch Plattformen wie Instagram bedroht. Genauso das neue Design, welches 2017 eingeführt wurde, ließ Snapchat an Nutzern einbüßen und letztendlich folgte nie das Wachstum, welches sich die Plattform erhoffte. Mit der Einführung der Genderswap Lens, ein Filter, mit dem Nutzer und Nutzerinnen das jeweilige Geschlecht tauschen können, ging die App wieder viral und die Downloadzahlen haben sich rapide verdoppelt. Doch ist dies nicht das erste Mal, dass Snapchat dank kurzzeitigem Trend mehr Downloads verbuchen darf und die Frage bleibt, ob man es diesmal ausuzubauen weiß, wie auch OneZero berichtet.
Von Frau zu Mann und andersrum
Auf diversen Social Networks postete man Bilder von sich als Frau oder wahlweise Mann. Es wurde heiß darüber diskutiert, ob der Filter sexistisch oder auch transfeindlich sein könnte, oder viel mehr die Art und Weise, in der dieser genutzt wurde. Für die meisten hingegen schien die Genderswap Lens nichts als ein harmloser Spaß zu sein. So oder so erregte der neue Snapchat Filter reichlich Aufmerksamkeit und sorgte dafür, dass die App wieder viral ging.
Auch bei uns in der Redaktion durfte sich der Filter über Anwendung freuen. Zuletzt machte Snapchat auf sich Aufmerksam über den tanzenden Hot Dog. Die Downloadzahlen stiegen plötzlich massiv, fielen jedoch auch wieder ab, als der Hype sein jähes Ende fand.

Snap CEO on company earnings: The dancing hot dog was loved by all https://t.co/S9d04Nl5KCpic.twitter.com/yNvFteOM0I
— Gizmodo (@Gizmodo) August 10, 2017

Snapchat wusste nicht zu expandieren und es stellt sich die Frage, ob der Big Player aus seinen Fehlern gelernt hat. Auch dieses Mal steigen die Downloads enorm, doch wie viele Nutzer wiederkehrend oder tatsächlich neu sind, ist fraglich. Letzten Endes sollte Snapchat nun Maßnahmen ergreifen die hinzugekommenen Nutzer auch zu halten.
Endlich in Kooperation
Im Vergleich zu anderen Social Networks, wo oftmals auch plattformübergreifend Beiträge geteilt werden, schien Snapchat immer weitestgehend isoliert. Das soll sich nun ändern. Um mehr Aufmerksam auf die Plattform zu ziehen, wird Snapchat sich künftig mit der Dating App Tinder und der Vide Chat App Houseparty verbinden lassen. Ein bisher großes Problem Snapchats war, dass immer wieder neue Gimmicks aus der Westentasche gezogen werden mussten, um User auf sich aufmerksam zu machen, wie der tanzende Hot Dog oder nun eben die Gender Swap Lens. Ebenso die Baby Lens, welche den Nutzer oder die Nutzerin als Baby anzeigt. Dieses Feature erfreute sich jüngst größter Beliebtheit, wie einige Publisher in Social Media zeigen.

Wenn dies nicht der Fall war, war die von Instagram ausgehende Konkurrenz schlichtweg zu groß. Da Snapchat sich nun erstmalig außerhalb der eigenen Plattform verfügbar macht, könnte dies auch in einer konstanten Downloadsteigerung resultieren.
Zurzeit ist der Instant Messenger auf einem Hoch und es bleibt gespannt abzuwarten, welche verrückte Idee Snapchat als nächstes viral gehen lässt. Die Genderswap Lens hält sich bisher als Trend weiterhin, wenn auch das ursprüngliche Hoch bisher verflogen ist. Das Internet ist schnelllebig und täglich entstehen neue Trends. Stetig so kreative Ideen vorzubringen, dass man an diesen teilhaben kann ist schwierig, doch ist Snapchat nicht erstmalig Internettrend geworden. Eine gewünschte Konstanz bleibt dabei aus, die Kooperation mit anderen Netzwerken könnte hierbei jedoch helfen, da dies Nutzern und Nutzerinnen einen Grund bietet, die Plattform weiterhin anzuwenden.

Der Social Media Boost für deine Suchmaschinenoptimierung

Der Social Media Boost für deine Suchmaschinenoptimierung

Ob und wie sich Social Media-Kanäle auf SEO auswirken, ist eine viel diskutierte Frage, die auch von Google nicht immer einheitlich beantwortet wurde. Während früher Social Media Links noch als direkter Rankingfaktor eingestuft wurden, ist ihnen dieser direkte Einfluss von Google längst wieder aberkannt worden.
Der heutige Einfluss auf das SEO Ranking ist dennoch über die sogenannten Social Signs sichergestellt, die sich aus Likes und Shares auf den verschiedenen Plattformen zusammensetzen. Eine hier existente Korrelation wurde mehrfach und unter anderem auch von MOZ nachgewiesen.
SEO als Element der Social Media Strategie
SEO und Social Media hängen enger zusammen, als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Durch das Posten von qualitativ hochwertigen Inhalten werden Follower gewonnen, die Besuche der Seite steigen und die eigene Website kann an Bekanntheit gewinnen. Auf Dauer wird der in Social Media getätigte Aufwand dann mit einem Zugewinn an Vertrauen und einem höheren Rang belohnt. Dafür braucht es aber auch die richtige Social Media-Strategie. Nicht jeden sprechen die gleichen Beiträge an. Um Nutzern einen echten Mehrwert zu bieten, muss also die richtige Ansprache gewählt werden. Hierfür muss der Social Media Manager seine Kunden kennen, kennenlernen bzw. eine Community aufbauen, und das alles im Rahmen einer wohlüberlegten Social Media-Strategie mit klaren Zielen. Zu einer solchen Strategie sollte auch ein Content-Plan gehören, um unregelmäßiges oder übermäßiges Posten zu vermeiden. Darüber hinaus sollten Soziale Netzwerke als eine Möglichkeit zur Keyword-Recherche gesehen werden. Nur wer weiß, in welchem Zusammenhang User Keywords verwenden, kann auch auf diese Keywords hin optimieren und Inhalte kreieren, die für die Nutzer relevant sind.
Steigerung des Branded Search Volumes durch Social Media
Social Media Marketing ist eine sinnvolle Maßnahme zur Steigerung des Branded Search Volumes. Durch das Verbreiten von fachlich oder thematisch passenden Inhalten innerhalb der Community, etablieren sich Firmen als Experten auf ihrem Gebiet. Durch das regelmäßige Posten von stets qualitativ hochwertigen Inhalten, fördern sie die Entstehung eines Markenbewusstseins. Dieses Markenbewusstsein führt wiederum zu einem subjektiven Bevorzugen der Marke und abschließend zur Steigerung des Branded Search Volumes. Die Branded Search, bei der vom Kunden nach dem Produkt (Keyword) in Kombination mit dem Markennamen gesucht wird, hat verschiedene positive Effekte auf die SEO. Denn nicht nur die Relevanz der kombinierten Suche steigt, sondern vor allem auch die Relevanz der Marke für das Keyword. Das bedeutet, dass die Marke ihr Ranking auch bei der reinen Suche nach einem Keyword, das häufig in Verbindung mit ihr verwendet wurde, verbessern kann.
Stetig gewinnt das Influencer Marketing an Bedeutung. Mit bereits über einer Milliarde Nutzer auf Instagram, erkennen auch immer mehr Unternehmen das Potential für sich. Bereits 44 Prozent der Unternehmen haben laut dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) im Jahr 2019 ein Budget für Influencer eingeplant.
© BVDW Und das nicht ohne Grund: Branding Kampagnen können, laut Benchmark Report von Influencer Marketing Hub, auf diesem Weg einen acht Mal höheren ROI als alternative Methoden im Brand Building und bei Engagement Rates erreichen.
Eine brandneue Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen, liefert Instagram in Zukunft mit den sogenannten Branded Content Ads für Stories und den Feed. Erscheinen wird die Funktion für die Ads im Feed in den nächsten Wochen und für die Stories in den kommenden Monaten. Das besondere an dieser Form der Instagram-Werbung ist, dass sich die Verantwortlichen nicht mehr zwischen der Werbung über Influencer oder dem Erstellen von Werbeanzeigen entscheiden müssen. Sie haben jetzt die Möglichkeit den Branded Content der Influencer als Ads im Feed oder über die Story zu verbreiten. Der große Vorteil ensteht durch die Kombination von hoher Werbewirkung durch vertraute Influencer und der größeren Reichweite durch das Kampagnentargeting. Dank Targeting werden sogar User erreicht, die weder der Marke noch dem Influencer folgen. Solch Branded Content könnte Marken auch bei Influencer-getriebenen Suchanfragen zu mehr Relevanz verhelfen.
Social Media als Link Building Alternative
Mit hohem Aufwand versuchen Experten seit den Anfängen der Suchmaschinenoptimierung, Backlinks für sich zu gewinnen. Eine geschickte Methode ist es dabei, qualitativ sehr hochwertigen Content über die eigenen Social Media Accounts zu verbreiten. Im besten Fall nehmen andere angesehene Seiten verbreitete Inhalte auf und generieren so wertvolle Backlinks. Sollte dies nicht der Fall sein, ist trotzdem etwas erreicht, denn die Verweildauer, Klicks und Shares senden einen positiven Impuls an die Suchmaschine und sorgen so für erhöhte Sichtbarkeit.
Nutzer zu Markenbotschaftern zu machen ist etwas, auf das Unternehmen hinarbeiten müssen. Sie müssen sich diesen Luxus erst verdienen, weshalb hier von Earned Media gesprochen wird. Das Ganze basiert auf viralen Effekten, bei denen Inhalte von Nutzern weiterverbreitet oder selbst erstellt und verbreitet werden. Diesen Effekt versuchen Unternehmen über Content-Produktionen, Beziehungen zu Bloggern oder über genaue Zielgruppenansprache mit gegenseitiger Kommunikation zu erreichen. Obwohl aufwändige Produktionen und Kooperationen Kosten verursachen, lohnt sich die Earned Media-Strategie, sofern Nutzer die Botschaften weiterverbreiten. Geht beispielsweise ein produziertes Video in einem Blogbeitrag viral, steigen Zugriffszahlen, Backlinks, Branded Search, Engagement Rates und vieles mehr. Im Gegensatz zu den verwandten Paid und Owned Media kann Earned Media vor allem durch seine hohe Glaubwürdigkeit überzeugen. Als Nachteil einer nur schwer kontrollierbaren Verbreitung muss die eingeschränkte Steuerbarkeit der Kampagne beachtet werden.
Ein Best Case Beispiel liefert die Kampagne WeAccept von Airbnb, die sich während des Super Bowls 2017 gegen Diskriminierung jedweder Form einsetzte. Laut Shortyawards wurde der Facebook und Instagram Content zur Kampagnenunterstützung 90.000 Mal geteilt, in der ersten Halbzeit des Super Bowls wurden 33.000 Tweets zum Hashtag #weaccept verzeichnet und die Kampagne erzeugte insgesamt 87 Millionen Impressions.
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Beim diesjährigen Super Bowl überzeugte etwas Burger Kings „Eat Like Andy“, das viral ging und vor allem extrem viele Suchanfragen zu Andy Warhol und Burger King generierte:
Google Trends beim Super Bowl 2019, © Google, Burger King YouTube Videos für eine starke SEO
Nicht zu vergessen ist der positive Einfluss von YouTube Videos auf Webseiten. YouTube gehört nicht nur zu Google, sondern ist eine der wichtigsten Social Media-Plattformen, mit Hilfe derer sich Nutzer austauschen können. Auf Webseiten eingefügte Videos erhöhen den Traffic, schaffen Vertrauen und fördern die Verweildauer auf der Webseite. User gelangen beispielsweise über die in den Suchergebnissen angezeigten Videos, auf die Webseite oder sehen den Clip direkt auf YouTube. Des Weiteren werden so die Social Signs über YouTube verbessert. Geht ein Video, wie oben erwähnt, viral, bleibt eine Verbesserung des Rankings nicht lange aus. Gerade Videos haben aufgrund der vermittelbaren Emotionen ein hohes Potential an Viralität. Zusätzlich lassen sie sich auf allen Social Media-Kanälen leicht verbreiten und genießen extrem hohe Beliebtheit bei den Social Media-Nutzern.
Fazit
Der direkte Einfluss von Social Media auf die SEO ist begrenzt. Jedoch gehen von Social Media eine ganze Reihe indirekter positiver Effekte auf die Suchmaschinenoptimierung aus. Mit einer geschickten Social Media-Strategie und qualitativ hochwertigen Inhalten kann hier einiges in Sachen natürliches Link Building, Branded Search Volume, Earned Media und am Ende natürlich in Bezug auf das Ranking erreicht werden. Keyword Stuffing und eine rein SEO-orientierte Social Media-Strategie führen hier aber ohne echte Mehrwerte nicht zum Erfolg. Der Erfolg liegt in der nachhaltigen Relevanz begründet, das betont Google nur zu gern. Hier liegt eine Differenzierung zu Social Media-Inhalten vor, die sich aber überbrücken lässt, wenn Content gepostet wird, der sich an aktuelle und anhaltende Nutzerinteressen richtet. Das mag sich positiv auf dein Ranking auswirken.

Study App: Facebook bezahlt Nutzer erneut für Datenweitergabe

Study App: Facebook bezahlt Nutzer erneut für Datenweitergabe

Gestern gab Facebook die Veröffentlichung einer neuen App bekannt: Study from Facebook soll dem Unternehmen wichtige Insights liefern, was die Zielgruppe des Unternehmens wirklich möchte. Zu diesem Zweck können sich Freiwillige die App herunterladen, die daraufhin trackt, welche anderen Apps auf dem Gerät vorhanden sind und wie diese benutzt werden. Die Bereitstellung ihrer Daten wird den Teilnehmern vergütet.
Die Erkenntnisse sollen Facebooks Dienste verbessern
The Facebook Study program helps us learn which apps people value and how they’re used. We gain valuable insights using data from groups of participants that we use to improve Facebook Company Products.
Zuvor hatte Facebook Kritik dafür geerntet, junge Nutzer mit Geschenkkarten für eben diese Daten zu bezahlen. Mit dem erneuten Anlauf möchte das Soziale Netzwerk alles richtig machen und setzt auf Transparenz als vertrauensfördernde Kraft. Facebook verspricht, keine Passwörter zu sammeln oder die Inhalte von beispielsweise Nachrichten zu analysieren. Außerdem sollen die Daten nicht an Dritte verkauft und nicht zu Targetingzwecken genutzt werden. Alle Teilnehmenden werden regelmäßig daran erinnert, dass sie ihre Daten verkaufen, mit der Möglichkeit, direkt auszusteigen.
Die Study App versucht möglichst transparent zu sein. © Facebook So funktioniert Study from Facebook
Nicht jeder Facebook-Nutzer kann sich die App einfach herunterladen. Stattdessen werden Nutzer auf Facebook über Ads auf das Marktforschungsprogramm hingewiesen und eingeladen, daran teilzunehmen. In einem nächsten Schritt überprüft Facebook, ob der potentielle Teilnehmende „qualifiziert“ ist, heißt: über 18, und anschließend kann die App über den Google Play Store heruntergeladen werden. Zunächst wird es nur Teilnehmende aus Indien und den Vereinigten Staaten geben.
Diese Daten sammelt die Study App:

Die auf dem Gerät installierten Anwendungen
Die Zeit, die mit den Apps verbracht wird
Das Land, das Gerät und den Netzwerktyp der Teilnehmenden
Die Funktionen, die innerhalb anderer Apps genutzt werden
Nicht alles ist transparent
Trotz des Versprechens von Transparenz verrät Facebook nicht, wie viel Teilnehmende der Marktforschung für ihre Daten bezahlt bekommen. In dem früheren Anlauf wurden Nutzern monatlich Geschenkkarten im Wert von 20 US-Dollar gegeben. Dies war für die jungen Amerikaner damals eventuell ein Anreiz, der groß genug war, um an der Studie teilzunehmen. Bei über Achtzehnjährigen könnte dieser Betrag jetzt zu wenig sein. Anders stellt sich die Situation in Indien dar: Es kann vermutet werden, dass dort für 20 US-Dollar im Monat extra, ohne zusätzliche Arbeit, mehr Leute bereit sind, ihre Daten herzugeben. Und auch wenn das Vorgehen Facebooks dieses Mal keinen Grund zur Kritik lässt, kommt die App erst, nachdem der vorherige heimliche Versuch gescheitert ist.
Im Wettbewerb mit der Konkurrenz

Nach mittlerweile 15 Jahren auf dem Markt scheint das Soziale Netzwerk fest entschlossen, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten und scheut sich nicht, tief in die Tasche zu greifen, um weiterhin relevant zu bleiben. Dabei besonders wichtig: Die jungen Zielgruppen, die sich zunehmend eher auf Snapchat oder TikTok die Zeit vertreiben. Um zu erkennen, welche Funktionen der Konkurrenz besonders gern genutzt werden und welche Facebook dementsprechend eventuell selbst ins Repertoire aufnehmen sollte, wird Study from Facebook wertvolle Einsichten liefern.
Dabei ist die Art, die App einzuführen ein recht schlauer Schachzug von Facebook: Dadurch, dass nicht jeder teilnehmen kann, sondern nur einige Nutzer eine Einladung erhalten, bekommt die Studie eine Art Clubcharakter. Außerdem ist ein kleiner Reward für viele schon genug Anreiz, um ihre Daten herzugeben.
Human nature has shown us that providing some sort of reward, no matter how small, is often sufficient to make people agreeable to turning over their personal information,
erklärte Nathan Wenzler, der bei der Cybersecurity von Moss Adams arbeitet, dem Guardian gegenüber. Ob nach den Datenskandalen, die Facebook sich in der Vergangenheit geleistet hat, noch viele Nutzer bereit sein werden, dem Sozialen Netzwerk ihre Daten freiwillig zur Verfügung zu stellen, ist unklar, doch wenn genug Leute ihr mobiles Verhalten von Facebook tracken lassen, kann das Unternehmen aus den Daten extrem relevante Erkenntnisse erlangen, die es besonders auch bei der jüngeren Zielgruppe wieder wettbewerbsfähig machen könnten.

WhatsApp Newsletter sind ab Dezember 2019 verboten

WhatsApp Newsletter sind ab Dezember 2019 verboten

Newsletter sind nach wie vor ein elementares Kommunikationsinstrument für Unternehmen. Neben jenen, die im E-Mail-Postfach landen, ist auch die Versendung über Messenger populär. Doch ausgerechnet über den größten Messenger weltweit, WhatsApp, dürfen ab Anfang Dezember keine Newsletter mehr versendet werden. Eine Business-Kommunikation über die App ist dennoch möglich.
Stopp für professionelle Newsletter-Nutzung von WhatsApp
Facebooks Tochter WhatsApp hat über 1,5 Milliarden aktive Nutzer weltweit. Da bietet es sich für Unternehmen natürlich an, über diesen Kanal ebenfalls Newsletter auszuspielen. Man verspricht sich eine bessere Öffnungsrate als bei Mails. Doch damit ist ab Dezember Schluss, wie Meedia zunächst berichtete. In den FAQs gab das Unternehmen jüngst bekannt, dass Newsletter ab dem 7. Dezember 2019 nicht nur verboten sind, es wird sogar gerichtlich gegen Unternehmen oder Personen vorgegangen, die die Nutzungsbedingungen missachten. Und zu diesen gehört, dass der Versand von Massennachrichten untersagt ist. Das stellt WhatsApp unmissverständlich klar:
[…] WhatsApp ist entschlossen, die ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen – einschließlich rechtlicher Schritte – zu nutzen, um Missbrauch zu verhindern, der gegen unsere Nutzungsbedingungen verstößt. Dazu gehören beispielsweise automatisierte Nachrichten, Massennachrichten oder eine nicht personenbezogene Verwendung. Aus diesem Grund ergreifen wir neben der technologischen Durchsetzung auch rechtliche Maßnahmen gegen Einzelpersonen oder Unternehmen, für deren Missbrauch uns plattformbezogene Nachweise vorliegen. WhatsApp behält sich das Recht vor, unter solchen Umständen rechtliche Schritte einzuleiten.
Wer die Nutzungsbedingungen missachtet, kann seinen Kontozugang verlieren, aber auch gerichtlich belangt werden. Bisher hatte WhatsApp den Massenversand, also Newsletter über die App, ebenfalls als nicht persönliche Kommunikation verurteilt, aber weitgehend geduldet. Trotz der rigorosen Ankündigung können all jene, die einen WhatsApp Newsletter versenden, aber bis Anfang Dezember über eine Reorganisation dieser Kommunikation nachdenken.
Business-Kommunikation über WhatsApp trotzdem möglich
WhatsApp stellt nichtsdestotrotz Optionen zur Verfügung, die Unternehmen eine Kommunikation mit ihren Kunden ermöglichen. Dazu zählen sowohl die WhatsApp Business App als auch die WhatsApp Business API. Eine Interaktion mit Kunden ist dank dieser Optionen etwa über Tools möglich, die Nachrichten automatisiert sortieren und beantworten können. Auch ein Kunden-Support oder eingestellte Benachrichtigungen für diese Kunden können mit der Business App eingerichtet werden.
Kommunikation über die WhatsApp Business App, © WhatsApp So müssen Unternehmen sich ab Ende des Jahres auf diese Funktionen konzentrieren, um die Geschäftskommunikation über WhatsApp aufrechtzuerhalten. Ein Massenversand über die App ist nicht mehr möglich. Aber neben der Option, den eigenen E-Mail Newsletter bewusst zu optimieren gibt es auch im Social Media-Raum zahlreiche Möglichkeiten, um die Business-Kommunikation voranzutreiben. Das Stichwort sind personalisierte Interaktionen, sei es über WhatsApp und den Messenger, auf Instagram, Twitter, Facebook usw. Damit Kunden die Nachrichten lesen, die Unternehmen ihnen senden, ist außerdem etwas Kreativität gefragt. Diese wird WhatsApp mit der aktuellen Ankündigung also nur fördern.