Google Currents übernimmt nach Ende von Google+

Google Currents übernimmt nach Ende von Google+

Gut sieben Jahre ist es nun her, dass Google+ einen Großteil der YouTube-Nutzer in den Wahnsinn trieb, indem es zur Registrierung nötigte. Nicht mal ein Jahr ist es her, dass ein massiver Datenleak nach acht Jahren schlechter Presse Google+ den Sargnagel verpasste. Nun allerdings ist das Netzwerk zurück – nicht nur besser denn je, sondern tatsächlich sinnvoll. In Form von Google Currents feiert Facebooks ehemaliger Widersacher nun sein Comeback, wie Google zuletzt in einem Blogpost berichtete, und ist für Unternehmen als Teil der G Suite verfügbar. Der Konkurrent bleibt allerdings derselbe.
Alles neu – außer der Code
Auch wenn Google+ offiziell beendigt wurde, findet sein Code in Google Currents weiterhin Anwendung und ist somit der neueste alte Bestandteil der G Suite. Statt auf die große Masse zu setzen, zielt Google Currents speziell auf Unternehmen und versucht eine bessere Organisation des Arbeitsplatzes zu ermöglichen. Trotz Überarbeitung des Designs bestehen weiterhin Ähnlichkeiten zum vorherigen Google+.
Trotz neuem Design lassen sich optische Ähnlichkeiten zu Google+ nicht leugnen (mit einem Klick gelangst du zum Vollbild) Des Weiteren sind laut Google neue Funktionen zu erwarten, einige alte bekannte sollte man jedoch nicht ausschließen. Die neuen orientieren sich dabei am gesetzten Fokus und dienen der Optimierung der eigenen Unternehmensorganisation. Google wirbt mit dem Ermöglichen wertvoller Diskussionen der Mitarbeiter, dem Hervorheben von Beiträgen und Threads des Gruppenleiters, sodass kein Mitarbeiter diese übersieht, aber auch dem Verwenden von Hashtags – eine Funktion, die Facebook Workplace beispielsweise nicht bietet. Ebenso können einzelne User auf die Analytics eines Posts zugreifen. Dadurch sei es möglich, wertvolle Beiträge und Ideen der Mitarbeiter zu sammeln, ohne mit einem überfluteten Postfach konfrontiert zu werden.
Google Currents ermöglicht es Beiträge hervorzuheben, sodass auch niemand im Workspace sie übersieht. Google Currents – Eine zweite Chance
Das Scheitern von Google+ ist beinahe seine eigene Tragödie, in Form von Currents bestehen nun allerdings realistische Chancen auf ein Comeback, wenn auch nur in der G Suite, welches diesmal erfolgreich mit Facebook Worklpace konkurrieren könnte. Das neueste Mitglied der G Suite bietet einige vielversprechende Funktionen, allem voran jedoch die Verbindung zu Google Mail, Docs, Calendar und dergleichen. Diese erfreuen sich bereits großer Beliebtheit im Alltag und wissen diesen zu vereinfachen – dass Unternehmen nun Google Currents in dieses Konzept mit einbinden würden, klingt durchaus plausibel. Admins der G Suite haben jetzt bereits die Möglichkeit, Zugriff auf die Beta Version von Google Currents fürs eigene Unternehmen zu beantragen. Ob Google Currents sich letztendlich etablieren und Facebook Workplace ernsthafte Konkurrenz bereiten wird, lässt sich abwarten, vielversprechend scheint es jedoch allemal. Es bleibt zu hoffen, dass Google aus den Fehlern des Vorgängers von Currents gelernt hat und sein Trauerspiel sich nicht wiederholt.

Facebook passt Einstellungen für verbesserte Brand Safety an

Facebook passt Einstellungen für verbesserte Brand Safety an

Content gibt es in den Weiten des Internets unendlich. Dass sich auch fragwürdige Inhalte darunter befinden, ist demnach selbstverständlich. Unternehmen sehen sich dann allerdings mit einem Problem konfrontiert, sobald eigene Werbung auf diese fragwürdigen geschaltet wird – und plötzlich ist das eigene Produkt problematisch. Facebook ist sich dessen bewusst und ist dies dementsprechend angegangen, wie das unternehmen zuletzt in einem Blogpost berichtet.

Seit geraumer Zeit betreibt Facebook nun Mühen, schlechten Content von der Website zu entfernen. Als schlechter Content gilt hierbei etwa Spam, Nacktheit, Schimpfwörter, terroristische Propaganda und alles Weitere, was der eigenen Marke schaden könnte. Natürlich können sich derlei Beiträge immer mal wieder einschleichen, weshalb umso wichtiger ist, den Unternehmen Eines bieten zu können: Kontrolle über die eigene Werbung. Kein Unternehmen möchte mit grenzwertigem Content assoziiert werden, was letztlich in Branding-Schäden und weiteren Skandalen resultieren könnte. Dementsprechend stellt Facebook nun den Inventory Filter vor. Dieser bietet Unternehmen die Option zu bestimmen, zu welcher Art von Content die eigene Werbung geschaltet wird.
Der Inventory Filter bietet mehr Kontrolle übers eigene Branding, könnte jedoch weniger Reichweite bedeuten. Full Inventory bietet die größte Reichweite, selektiert jedoch keine Inhalte heraus, wodurch das Risiko bei problematischen Inhalten, die eigene Werbung zu schalten erhöht wird. Standard Inventory hingegen hält dies moderat. Werbung könnte bei leicht problematischen Inhalten geschaltet werden und bietet somit eine mittelmäßige Reichweite, bietet jedoch weiterhin Sicherheit der Marke gegenüber schlechtem Content. Von Facebook wird dies als Standard eingestellt. Limited Inventory bietet abschließend die kleinste Reichweite, dezimiert aber auch somit das Risiko schlechten Contents und liefert somit am meisten Brand Safety. Produkte, deren Zielgruppe beispielsweise Kinder sind, könnten sich sehr über diese Option freuen. Neben diesen Funktionen, bietet Facebook auch andere, wie die sogenannte Block List, welche Unternehmen die Freiheit bietet bestimmte Anbieter für die eigene Werbung komplett zu blockieren. Der Inventory Filter baut auf dieser und weiteren Funktionen von Facebook Business auf, um die höchstmögliche Brand Safety zu ermöglichen.
Keine Skandale, mehr Brand Safety
Mit den neuen Optionen zur verbesserten Brand Safety bietet Facebook Unternehmen eine angenehme Möglichkeit zur Kontrolle des eigenen Werbeumfeldes. Dass damit eine gesteigerte Transparenz herrscht, ist Unternehmen, so wie scheinbar der durch Skandale gebeutelten Plattform selbst, überaus wichtig. Denn bevor Ads aufgrund polarisierender Inhalte in einem unerwünschten Umfeld ausgespielt werden, lässt sich weniger Reichweite durchaus in Kauf nehmen. Auf wie viel Erfolg die Neuerungen letztendlich stoßen, bleibt abzuwarten.

Instagram will Reichweite von grenzwertigem Content künftig einschränken

Instagram will Reichweite von grenzwertigem Content künftig einschränken

Freizügige Models, polarisierende Memes – dem und noch mehr, möchte Instagram zukünftig die Reichweite nehmen. Posts wie diese passieren knapp die Richtlinien der Plattform, sind jedoch oftmals hart an der Grenze und somit fürs Social Network vor allem eins: unangemessen. Dementsprechend plant Instagram derartige Beiträge nicht mehr anderen Nutzern zu empfehlen, was großen Einfluss auf die Onlinepräsenz diverser Accounts haben könnte. User und Influencer des Social Media-Giganten fragen sich nun natürlich, wer inwieweit betroffen ist. Doch lässt Instagram eine genaue Definition über die betroffenen Inhalte offen. Auch kommt die Frage nach einer Zensur auf, wenn den eigenen Beiträgen Reichweite genommen wird.
Content not worth spreading
Um Beiträgen die Reichweite zu nehmen, muss man wissen, welche Inhalte als nicht benutzerfreundlich gelten. Wie im Artikel von TechCrunch beschrieben, sind die Vorstellungen hierfür überaus klar:
The company specified that violent, graphic/shocking, sexually suggestive, misinformation and spam content can be deemed “non-recommendable” and therefore won’t appear on Explore or hashtag pages.
Aus den Empfehlungen wird also weitaus mehr entfernt als beispielsweise leicht bekleidete Frauen und rassistische Witze. Darstellungen von Gewalt, Fehlinformationen, aber auch Spam Posts werden ebenso in ihrer Reichweite marginalisiert. Interessant ist hierbei, wie schon Facebooks Henry Silverman erklärte, dass es oftmals diese Posts sind, welche am meisten Reichweite generieren. Dies ist kein Problem, welchem nur Facebook unterliegt, da dieses Verhalten ihm zufolge vollkommen menschlich sei.
Das Ende von Spam und Clickbait? Posts wie diesen, wird man zukünftig wohl nur noch selten begegnen. Dass Instagram Spam nun endlich einschränken will, ist eine grundlegend gute Sache, da dieser vielen Nutzern bereits ein Dorn im Feed ist. Selbiges gilt für Fehlinformationen – und bei Memes, welche die Grenzen des Humors mal wieder ausreizen, ist dies sicherlich diskutabel, letztendlich jedoch irgendwie vertretbar. Instagrams Vorhaben sexuell anzüglichem, nicht-expliziten Content die Reichweite zu nehmen, ist allerdings überaus kurios. Dieser ist schon lange Teil der Plattform und das aus gutem Grund.
Instagram funktioniert über das einfache System des Teilens und Veröffentlichen von Bildern; das ideale Konzept für Models, Cosplayer und Derartigem. Dass diese gegebenenfalls freizügige Bilder posten, ist selbstverständlich, denn genauso sind solche oftmals Bestandteil ihres Berufs. Dementsprechende Posts sind zumeist nicht anzüglich zu verstehen, sondern viel mehr künstlerisch. Keine stumpfe Pornografie, sondern professionell entworfene Bilder. Profile mit derartigem Content könnten hierbei also stark an Reichweite verlieren und unter Zensur eigener Beiträge leiden, wenn auch die von Instagram ausgewählten Posts weiterhin für Abonnenten sichtbar sind. Ob dies eine Problematik ist, welcher Instagram sich ebenfalls annehmen wird, steht noch aus.
Änderungen auf Instagram könnten den Influencern erhebliche Probleme bereiten
Den meisten Nutzern werden diese Änderungen wohl größtenteils nicht aufstoßen, gar auffallen. Eine Änderung der Empfehlungen ist eine, welche viele wohl kaum wahrnehmen. Influencer hingegen stoßen hierbei auf einige große Probleme. Diesen wird nämlich nicht klar kommuniziert, ab wann ein Post grenzwertig ist. Eine wichtige Information fürs eigene Marketing wird dementsprechend vorenthalten. Sobald ein Post zugelassen wird, geht man selbstverständlich davon aus, er sei für die Plattform soweit vertretbar. Dass dem wiederum nicht so ist, scheint fraglich. Problematisch ist ebenfalls, dass unangemessener Content natürlich mittels künstlicher Intelligenzen ermittelt wird. Grundsätzlich ist das nachvollziehbar, da sich die Masse an Beiträgen gar nicht anders verwalten lässt, bringt jedoch genauso Gefahren mit sich. YouTube zeigte diese ganz wunderbar auf, als die Adpocalypse begann, welche YouTube damals dazu bewegte, das Content ID System zu überarbeiten, um somit angemessen Content zu identifizieren. Dieses scheint jedoch weiterhin kaum zu funktionieren und zwingt diverse Influencer der Plattform in finanzielle Zwickmühlen, wie zuletzt auch The Verge berichtete.
Die Idee regulierten Contents ist grundsätzlich eine gute, welche die Nutzererfahrung bereichern kann, jedoch eine, die mit Vorsicht umzusetzen gilt und keinesfalls nur in eine Richtung gehen sollte.  Die Änderungen Instagrams stehen bisher noch aus und es bleibt zu hoffen, dass diese zur Zufriedenstellung aller angepasst werden, um die Nutzererfahrung tatsächlich zu optimieren.

Instagram Guide: So schreibst du gute Captions für deine Posts

Instagram Guide: So schreibst du gute Captions für deine Posts

Vor drei Jahren veröffentlichten wir bereits einen Guide zum Verfassen von richtig guten Instagram Captions. Was hat sich seitdem auf der Plattform verändert?
Warum brauche ich gute Instagram Captions?
Dass nicht nur die Bilder, die auf Instagram gepostet werden, wichtig sind, sondern auch die Worte, die darunter stehen, maßgeblich zum Erfolg eines Posts beitragen, sollte nichts Neues sein. Während einige besonders ausdrucksstarke Bilder eher für sich stehen sollten, ohne langatmigen Text darunter, gibt es doch mindestens drei gute Gründe, warum du die Instagram Captions für dich nutzen solltest:
Du kannst dadurch die Verbindung zu deinen Followern stärken. Jeder guckt gern Behind-the-Scene-Videos und eine gute Caption ist für den Leser ähnlich.
Durch eine Caption kann das Engagement der Follower erhöht werden, z.B. indem ihnen eine Frage gestellt wird und sie diese beantworten.
In der Caption verbaute Hashtags helfen dabei, von neuen potentiellen Followern entdeckt zu werden.
Was macht eine gute Caption aus?
Wer jetzt vor dem Bildschirm sitzt und sich fragt, wie er neben perfekten Bildern auch noch perfekte Texte verfassen soll, dem wird gleich geholfen. Zur Erinnerung, das waren die Tipps in unserem bereits veröffentlichten Guide zu dem Thema:
#1 Verfasse gleich mehrere Entwürfe
#2 Das Wichtigste zum Anfang
#3 Call to Action einfügen
#4 Nutze bis zu vier Hashtags
#5 Nutze die Sprache deiner Zielgruppe
#6 …und entwickle deine eigene
Gute Instagram Captions sind kein Zauberwerk. Weder musst du Germanistik studiert haben, noch der geborene Entertainer sein, um mit deinen Captions mehr Engagement von deinen Followern zu bekommen und deine Bindung zu ihnen zu stärken. Wenn du deine Zielgruppe kennst und deine eigene Stimme gefunden hast, kannst du den Platz unter jedem Bild dazu nutzen, einen prägnanten Text zu verfassen, der die Aufmerksamkeit deiner Follower erregt.
Petas Caption beinhaltet eine emotionale Geschichte, einen Call to Action und einige sinnvolle Hashtags. Alles richtig gemacht. © peta
– Instagram Plane auch deine Captions im Voraus
Vorzuformulieren ist noch immer ein heißer Tipp. In einer Notiz-App lassen sich Ideen und Entwürfe zu einer guten Caption festhalten. Auch kleine Anekdoten oder Gedanken solltest du zeitnah zur Aufnahme des Bildes aufschreiben und speichern. Wenn du das Bild erst Wochen später postest, erinnerst du dich wahrscheinlich nicht mehr so gut an den Moment. Genau so wie du eventuell schon deinen Instagram Feed im Voraus planst, solltest du das gleiche Augenmerk auf die passenden Captions legen.
Verfasse nur Romane, wenn dein Publikum auch aus Romanlesern besteht
Der Text zu deinem Bild sollte möglichst einfach zu lesen sein. Natürlich variiert die Präferenz da auch je nach Publikum. Einige Audiences werden sicher lesefreudiger sein als andere, aber gerade deswegen ist es so wichtig, in Kontakt mit den Followern zu stehen und zu wissen, wer sie sind. Grundsätzlich kannst du dich mit bis zu 2.200 Zeichen, inklusive Emojis und bis zu 30 Hashtags, ordentlich austoben. Wenn du jedoch möchtest, dass die ganze Caption unter dem Bild angezeigt wird und deine Follower nicht auf den „Mehr Button“ klicken müssen, um weiterzulesen, solltest du dich auf 125 Zeichen beschränken. Diese sind das Maximum, das Instagram noch komplett anzeigt. Auch bei längeren Texten sollte trotzdem darauf geachtet werden, stark mit dem Teil, der in der Vorschau angezeigt wird, einzusteigen, um Follower dazu zu motivieren weiterzulesen.
Bei einigen Profilen, wie Humans of New York, wissen die Follower, dass es hauptsächlich um die Geschichte hinter dem bild, also den Text, geht und lesen gern die teilweise sehr langen Posts.
Wer Humans of New York abonniert hat, weiß, dass es hauptsächlich um die Geschichten in den Captions geht. © humansofny
– Instagram Nutze den Link in Bio und Shoutouts und stelle deinen Followern Fragen
Ergänzend zu dem, was wir bereits in unserem Guide zu Calls to Action geschrieben haben, sollte hier noch etwas mehr erwähnt werden. Fragen an die Follower, die Aufforderung etwas zu tun (z.B. den Link in der Bio zu nutzen oder Freunde zu verlinken) sind nach wie vor sehr beliebt auf der Plattform. Zusätzlich sind Shoutouts von anderen Accounts ein gutes Mittel, um deren Follower auf sich aufmerksam zu machen.
Besonders bei kleinen, aber eigentlich bei allen Marken, ist es wichtig, auch auf die Kommentare der Follower einzugehen. © fleetpiratde
– Instagram Behalte trendende Hashtags im Blick
Das Thema Hashtags ist nach wie vor umstritten. Letztlich ist es jedem selbst überlassen, ob er die 30 Hashtags ausnutzen will. Wenn du dich jedoch dazu entscheidest, dann stelle sie entweder ans Ende deiner Caption oder sogar in den ersten Kommentar unter dem Post. So stören sie nicht und du erreichst trotzdem mehr Leute. Bei der Auswahl kann besonders darauf geachtet werden, welche Hashtags aktuell am trenden sind und diese können dann aufgegriffen werden.
Mercedes Benz verschwendet nicht viele Worte. Nach einer prägnanten Caption nutzt der Account den Platz für einige Fakten. © mercedesbenz
– Instagram Achte auf Lesbarkeit – Emojis und Absätze können helfen
Die meisten Accounts, auch seriösere, nutzen mittlerweile Emojis auf Instagram. Dort gehören sie zur Sprache wie Hashtags. Mit Emojis können Marken besser ihre Persönlichkeit herausstellen und längere Texte aufbrechen. Und da es bei Instagram Captions vor allem um die gute Lesbarkeit geht, ist das ein entscheidender Vorteil. Auch Absätze können helfen, das Leseerlebnis angenehmer zu gestalten.
© Will Francis – Unsplash
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So findest du einen Inhalt
Einige Tools, wie Captiona, versprechen Hilfe bei Ratlosigkeit über den Inhalt. Tools wie die Hemingway App oder Grammarly helfen bei der Korrektur von Texten und sollen sie leichter lesbar machen. Während das zur Vebesserung der Texte beitragen kann, ist eine App, die die kreative Arbeit übernehmen soll, eher nicht das Gelbe vom Ei. Wem partout nichts einfällt, der sucht online nach coolen Zitaten von berühmten Leuten, die irgendwie zum Bild passen.
Grundsätzlich wollen deine Follower aber deine Stimme hören und wissen, was du über das Bild zu sagen hast. Am Anfang kann es schwierig sein, viel zu erzählen. Fang eventuell mit der Entstehung des Bildes an. Warum, wann und wo ist es entstanden? Und mit etwas Übung kommst du schnell ins Geschichtenerzählen und schreibst richtig gute Captions.

Twitter wehrt sich gegen Spammer: Nur noch 400 neue Followings am Tag möglich

Twitter wehrt sich gegen Spammer: Nur noch 400 neue Followings am Tag möglich

Spammer sind, wie in allen sozialen Medien, auch auf der Nachrichtenplattform Twitter ein lästiges Problem. Um dieses Problem einzudämmen, hat Twitter jetzt die Anzahl der Accounts, denen am Tag neu gefolgt werden darf, von 1.000 auf 400 heruntergesetzt. Durch diese Maßnahme erhofft die Plattform sich, dass die Anzahl von Spammern reduziert wird, die vielen Accounts folgen und wieder entfolgen, um eine größerer Anzahl an Followern zu generieren. Diese Methode nennt Twitter „churning“ und verbietet sie in den Twitter Regeln.
Im ewigen Kampf gegen Spamming
Viele User wunderten sich über das Limit von ausgerechnet 400 Accounts. Twitter gab an, nach einigen Nachforschungen herausgefunden zu haben, dass Accounts, die mehr als 400 neue Accounts am Tag abonnieren, höchstwahrscheinlich Spammer sind. Indem die Zahl trotzdem noch sehr hoch gesetzt ist (einige Nutzer machten sich unter dem Tweet darüber lustig, dass sie Jahre gebraucht hatten, um so vielen Accounts zu folgen), wird sichergestellt, dass der Standardnutzer in keiner Form eingeschränkt wird.

Follow, unfollow, follow, unfollow. Who does that? Spammers. So we’re changing the number of accounts you can follow each day from 1,000 to 400. Don’t worry, you’ll be just fine.
— Twitter Safety (@TwitterSafety) April 8, 2019

In letzter Zeit hatte Twitter einige Maßnahmen ergriffen, um Spam-Accounts schneller zu entdecken und zu sperren. Nutzer können Tweets, die ihnen wie Spam vorkommen, seitdem melden und genau definieren, was ihre Verdächtigung ist. Im vergangenen Jahr sank die Nutzerzahl der Plattform beständig ab – nach eigenen Angaben wegen der Aufräumaktion von Fake Accounts auf der Plattform, die gelöscht wurden.
„Don’t worry, you’ll be just fine“
Den Durchschnitts-User sollte das neue Limit tatsächlich nicht beeinträchtigen, doch einige Business-Accounts sorgten sich um den Kontakt zu ihren Kunden. Diese Sorgen kann Twitter ausräumen. User können auch Direktnachrichten an einen Account verschicken, der ihnen nicht zurückfolgt, sofern in den Einstellungen „Erhalte Direktnachrichten von jedem“ ausgewählt ist. Auch könnte ein sogenannnter Deep Link gepostet werden, wenn beispielsweise eine öffentliche Anfrage auf Twitter kommt, um die Konversation in die privaten Nachrichten zu verlegen. Auf diese Weise muss keiner der Accounts dem anderen folgen.

Instagram Top 10: Das sind Deutschlands beliebteste Instagrammer

Instagram Top 10: Das sind Deutschlands beliebteste Instagrammer

Das Social Media Marketing auf Instagram ist aufgeblüht. Die Facebook Tochter gehört mittlerweile zu den erfolgreichsten Apps unter Millennials. Viele Unternehmen träumen von einem Millionenpublikum und kooperieren mit einflussreichen Instagram-Accounts, um deren Follower zu erreichen. Doch wie schafft man es als Marke, eine breite Follower Basis zu erschaffen? Wir haben die erfolgreichsten Accounts auf der Plattform für euch als Inspiration zusammengetragen.
Social Media Ranking: Die 10 reichweitenstärksten Stars auf Instagram
Instagram ist in der jüngsten Vergangenheit immer stärker in das Visier der Marketer geraten. Das Werben in der App hat sich unter Facebooks Führung weiterentwickelt und für nicht wenige Nutzer ist die Präsenz auf Instagram ein Fulltime Job. Die Influencer geben in dem Social Network per Bild oder Video Einblicke in ihr Leben und begeistern so Millionen Nutzer, die ihnen folgen. Wenn eine solche Masse an Menschen in einem Kanal erreicht werden kann – und die Nutzerzahlen steigen stetig an -, wird das Marketing schnell hellhörig. Daher sind auch zahlreiche Unternehmen Fan der App geworden, die hoffen hier ihre Zielgruppe zu erreichen.
© Will Francis – Unsplash
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Fußball und Social Media Stars dominieren die Instagram Top 10
Ein Thema beschäftigt die Instagram-Gemeinde mehr als alles andere: Die Follower lieben Sport. Bei näherer Betrachtung macht Deutschland seinem Namen als Fußballnation alle Ehre, denn die Mehrheit der Accounts stammt aus dem Fußball-Kosmos. So bedankt sich beispielsweise ein Star wie Thomas Müller gerne nach einem Spiel mit einem Bild bei seinen Fans, die ihm bei Instagram folgen, oder veröffentlicht Schnappschüsse aus dem Training.
Heidi Klum, die lange Zeit einen Platz an der Spitze ergattern konnte, wurde trotz ihrer 5 Millionen Follower mittlerweile komplett aus der Rangliste verdrängt. Neue Emporkömmlinge machen ihr den Platz streitig, bislang haben es zwei Social Media-Berühmtheiten in das Ranking geschafft. Weitere werden mit Sicherheit in Zukunft folgen. Instagram Star Pamela Reif beispielsweise (3,9 Millionen Follower) landet zwar noch nicht in den Top 10, arbeitet jedoch konstant daran.
Wir haben die erfolgreichsten Accounts auf der Plattform für euch zusammengetragen.
Hinweis: Dieser Artikel wird seit seines Erscheinens monatlich mit aktuellen Zahlen von InfluencerDB überarbeitet. Einige Plätze haben sich leicht verschoben, aber die Fußballer halten sich konsequent. Jérôme Boateng und Dagmara Ochmanczyk alias Dagi Bee wurden mittlerweile aus der Top 10 verdrängt. Letzte Aktualisierung am 10.09.2018.
Klick dich durch:

Vorherige SeiteNächste SeitePlatz 10: Zedd
Der Musikproduzent und DJ hatte seinen größten bisherigen Erfolg mit der Single “Clarity”. Bekannt unter dem Künstlernamen Zedd, heißt der russisch-deutsche Exfreund von Selena Gomez eigentlich Anton Zaslavski. Zuletzt brachter er Mitte Februar mit Katy Perry zusammen das Lied 365 heraus.
Foto: Zedd – Instagram

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Facebook löscht 120 illegale Gruppen- ein Tropfen auf heißem Stein?

Facebook löscht 120 illegale Gruppen- ein Tropfen auf heißem Stein?

Vergangenen Donnerstag hat sich der Security Journalist Brian Krebs auf Facebook auf die Suche nach Gruppen gemacht, die gegen die Richtlinien der Plattform verstoßen. Er fand 120 geschlossene Facebookgruppen, deren Mitglieder untereinander kriminelle Dienstleistungen bewarben.
In einer zweistündigen Suche fand der Journalist 120 Cybercrime-Gruppen
Die illegalen Aktivitäten beinhalteten unter anderem Spamming, Kreditkartenbetrug und Identitätsdiebstahl. Nach einer, laut eigenen Angaben ca. zweistündigen Suche, stellte Krebs die gefundenen Gruppen in einem PDF zusammen und veröffentlichte die Entdeckungen auf seiner Seite. Viele der Gruppen waren leicht zu finden, denn sie machen schon in ihrem Namen keinen Hehl aus ihrer Funktion. „buying and selLing without any credit card online“ oder „Spam & Hacker, all tools free“ heißen die Gruppen mit insgesamt 300.000 Mitgliedern. Jeder mit einem Facebook Account könnte so leicht den fragwürdigen Gruppen beitreten. Der Algorithmus würde schnell weitere Gruppen mit ähnlichen Zielen vorschlagen und so das Problem verstärken.
Der Screenshot einer sehr aktiven Gruppe, die überwiegend mit Identitätsdiebstahl beschäftigt war. © KrebsOnSecurity
Erst nach den Hinweisen von Brian Krebs wurden Gegenmaßnahmen eingeleitet. Es wurde sich in wenigen Stunden um das Problem gekümmert und die 120 Gruppen gelöscht.
We investigated these groups as soon as we were aware of the report, and once we confirmed that they violated our Community Standards, we disabled them and removed the group admins. We encourage our community to report anything they see that they don’t think should be in Facebook, so we can take swift action,
gab Pete Voss von Facebook als Statement an den Journalisten.
Reicht Facebooks Reaktion?
So gerät Facebook wieder einmal stark in die Kritik: wie kann es sein, dass jeder Nippel sofort gebannt wird und solche Gruppen jahrelang (das Durchschnittsalter der Gruppen lag bei zwei Jahren) bestehen können? Es sollte Facebook schließlich möglich sein, diese Gruppen nach ihren Namen zu filtern und so zumindest die offensichtlichen unter ihnen frühzeitig zu löschen. Zum anderen stellt sich die Frage, was mit der Löschung der Gruppen getan ist. Solange nicht alle aktiven Mitglieder von der Plattform gebannt werden, können sofort neue Gruppen gebildet werden. Auch gab Krebs an, Gruppen mit einer Mitgliederanzahl unter 25 bei seiner Suche vernachlässigt zu haben; diesen könnten die Mitglieder aus den gelöschten Gruppen nun beitreten.

Facebook testet Textformatierung in Gruppenbeiträgen

Facebook testet Textformatierung in Gruppenbeiträgen

Facebook testet gerade verschiedene Formatierungen für Text in Posts. Diese Funktion scheint jedoch auf Gruppen beschränkt. Die Möglichkeit Text zu formatieren ist nützlich, um Textpassagen etwa hervorzuheben und dürfte wohl auch Aufmerksamkeit auf sich ziehen – zumindest für den Anfang.
Zitieren, aufzählen, unterstreichen – Formatierungs-Optionen in Gruppenbeiträgen
User können wohl bald Textpassagen im Beitrag unterstreichen und zitieren.
So berichten Nutzer, dass Elemente nun unterstrichen, kursiv oder fett geschrieben werden können. Auch das Hinzufügen von Bullet Points oder Kenntlichmachen von Zitaten ist möglich. Steht das Feature zur Verfügung, findet sich in der Beitragsmaske ein Formatierungssymbol. Mit Klick auf das Zeichen werden die verschiedenen Möglichkeiten eingeblendet. Der untenstehende Screenshot zeigt alle vorhandenen Formatierungsmöglichkeiten, eine Funktion zum Unterstreichen von Text, wie oben zu sehen, war dort bis dato nicht zu finden.
Headlines, Bullet Points, Aufzählungen und Zitate könnten bald in Gruppenbeiträgen möglich sein.
Für mehr Ordnung?
Inwieweit das Formatierungs-Tool zu mehr Übersichtlichkeit in Gruppen und insbesondere für Threads führt, wird sich zeigen. Obwohl es sich durchaus eignet, bestimmte Textpassagen oder Zitate hervorzuheben, könnte es beim Rollout für User durchaus für mehr Unordnung in Gruppen sorgen, sobald die Formatierungsfunktion für alle Gruppenmitglieder freigeschaltet ist.
Das Feature funktioniert zurzeit ausschließlich auf Desktop, für Mobile Devices steht es nicht zur Verfügung. Formatierte Beiträge können jedoch auf Mobile gesehen werden.

Jeder Fünfte kauft Produkte nach Influencer-Werbung – besonders junge User sind empfänglich

Jeder Fünfte kauft Produkte nach Influencer-Werbung – besonders junge User sind empfänglich

Der Kontakt von Internetnutzern zu Influencern nimmt zu, insbesondere wenn jüngere User im Fokus stehen. Den Großteil der Nutzer stören dabei Ads der Influencer nicht, wenn sie auch als solche gekennzeichnet sind. Da ist es wenig verwunderlich, dass gut ein Viertel der Befragten der BVDW-Studie auch schon auf Grundlage solcher Werbung ein Produkt gekauft hat.
Influencer sind Teil des Alltags für junge Internetnutzer
Der BVDW hat in einer Umfrage zum Umgang mit Influencern in Deutschland 1.051 Personen befragt und sich ein repräsentatives Meinungsbild für die Bevölkerung ab 16 Jahren hierzulande verschafft. Die Erkenntnisse der Studie zeigen, dass jüngere Nutzer in der Regel deutlich mehr mit Influencern in Social Media in Berührung kommen. Mehr als jeder Vierte (26 Prozent) kommt mindestens täglich mit Influencern bei YouTube, Instagram und Co. in Kontakt.
BVDW-Umfrage zum Kontakt mit Influencern, © BVDW Dabei gibt es zwischen Frauen und Männern nur sehr geringe Unterschiede, was die Häufigkeit des Kontakts in den sozialen Medien angeht. Allerdings wird deutlich: je jünger die Nutzer sind, desto häufiger kommen sie mit Influecern in Kontakt. 44 Prozent der 16- bis 24-Jährigen haben mehrmals täglich Kontakt, während bei den 35- bis 44-Jährigen nur acht Prozent diese Angabe machten. Ein Viertel der 45- bis 54-Jährigen gab an, seltener als einmal pro Monat mit einem Influencer in sozialen Medien in Berührung zu kommen.
Wenig überraschend spielt das Alter beim Kontakt mit Influencern in Social Media eine große Rolle (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © BVDW Die Kontakte zeigen im Kontext des Marketing auch Wirkung. Denn gut jeder Fünfte hat bereits aufgrund der Aussagen oder Bewerbung vonseiten eines Influencers ein Produkt gekauft oder eine spezifische Marke ausgewählt. Auch hier gilt, dass jüngere User schon deutlich öfter aufgrund von Influencer-Werbung etwas gekauft haben.
Vor allem junge Nutzer kaufen im Rahmen von Influencer Marketing (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © BVDW Als bester Treiber für Verkäufe in diesem Sinne dient natürlich die Bindung von Influencer und Nutzer. Je öfter diese miteinander interagieren – oder der Nutzer zumindest Inhalte des Influencers rezipiert –, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kaufintention besteht. Das bestätigt eine weitere Statistik. Wer regelmäßig in Kontakt mit Influencern kommt, kauft eher die von diesen beworbenen Produkte. Für 43 Prozent der Befragten gilt das. Hier ist jedoch vor allem die Altersklasse von 35 bis 44 Jahren mit 52 Prozent aktiv. Und es zeigt sich ebenfalls: Frauen kaufen bei regelmäßigem Kontakt zu Influencern deutlich eher bei einer Marke (49 Prozent), die sie bei diesen entdeckt haben, als Männer (37 Prozent).
Beinah jeder Zweite hat bei regelmäßigem Kontakt zu Influencern schonmal bei einer von diesen beworbenen Marke gekauft (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © BVDW Die meisten Nutzer stört die Influencer-Werbung nicht – wenn sie gekennzeichnet ist
Auf die Frage, ob es als störend empfunden wird, dass Influencer gegen ein Entgelt Produkte oder Marken empfehlen, antworteten immerhin 22 Prozent mit ja. Knapp ein Drittel (32 Prozent) stört das grundsätzlich nicht. Für die meisten aber, 40 Prozent der Befragten, ist dieses Marketing nicht störend, solange die Werbung als solche gekennzeichnet ist. Wieder wird deutlich, dass jüngere Nutzer sich ebenfalls weniger an der Werbung stören als ältere. Gleichzeitig fordern sie jedoch prozentual am stärksten eine Werbekennzeichnung ein.
Der werbliche Charakter bei Influencern stört jüngere Nutzer weniger (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © BVDW Die jüngeren Generationen haben weniger Probleme mit Werbung. Sie erkennen darin einen Nutzen für sich. Wichtig ist, dass Werbung auch als solche gekennzeichnet wird, egal, ob auf klassischen Kanälen oder im Influencer Marketing,
erklärt BVDW-Geschäftsführer Marco Junk.
Die Umfrage des BVDW stammt aus dem März und hat damit Aktualität vorzuweisen. Sie offenbart, dass das Influencer Marketing hierzulande funktioniert und in Anbetracht der Akzeptanz gerade in der jüngsten befragten Zielgruppe noch große Potentiale liefert. Dabei muss jedoch die Kennzeichnungspflicht für soziale Medien unbedingt ernst genommen werden. Über 70 Prozent der Nutzer stört es nicht, wenn bei YouTube, Instagram oder Snapchat Werbung von Influencern gemacht wird.
Die Einflussnahme von populären Personen des öffentlichen Lebens ist sicherlich keine wirklich neue Werbeform. Doch die zunehmende Akzptanz dieses Marketing-Segments bedeutet eine Etablierung, die Marken künftig zu noch innovativeren Kooperationen mit Influencern inspirieren könnte und sollte. Das A und O beim erfolgreichen Influencer Marketing bleibt jedoch die regelmäßige Interaktion – weshalb die Inhalte der Influencer stets einem Qualitätsanspruch genügen müssen, um für die Integration werblicher Inhalte prädestiniert zu sein.

Stories in externen Apps, Multiplayer- und AR-Plattform: Snapchat krempelt sich um

Stories in externen Apps, Multiplayer- und AR-Plattform: Snapchat krempelt sich um

Auf Snapchats erstmalig abgehaltener Pressekonferenz, dem Snap Partner Summit, am 04. April hat das Unternehmen einige spannende Neuerungen bekanntgegeben. Unter anderem will Snapchat seine Stories und Ads auf andere Apps ausweiten, die App um eine Multiplayer Plattform erweitern und gab die Entwicklung der neuen Augmented Reality Plattform „Scan“ bekannt.
Stories und Ads auch in anderen Apps verfügbar
Am interessantesten für Werbetreibende ist wohl die Neuerung, dass durch die Öffnung für externe Partner, die Stories der User und somit auch Ads in anderen Apps sichtbar sein werden. Das wird sich auszahlen, denn sobald Snapchats SDK integriert ist, können Werbetreibende auch über die Grenzen von Snapchat hinaus Nutzer erreichen. Eine der offenen Fragen ist aber definitiv noch, wie Snapchat die Nicht-User tracken möchte, um den Werbetreibenden aussagekräftige Statistiken und Daten zur Verfügung stellen zu können, ohne deren Privatsphäre zu missachten. Außerdem wurde noch nicht öffentlich gemacht, wie der Eintrag zwischen App-Entwicklern und Snapchat geteilt werden soll.
Snap Stories werden bei Tinder angezeigt werden. © TechCrunch Dass zwischen den Stories, die bald in anderen Apps wie Tinder oder Houseparty laufen werden, auch Ads geschaltet werden, ist denkbar, aber bisher noch nicht umgesetzt. Für die Apps, die die Stories integrieren, hat es den großen Vorteil, dass sie keine Nachahmungen herstellen müssen. Sie kriegen das Original und haben deutlich weniger Entwicklungsarbeit. Die Snapchat Accounts werden so deutlich an Wert gewinnen. Für die User bedeuten die Partnerschaften auch Ergänzungen wie die Möglichkeit, mit dem Bitmoji Kit den eigenen Bitmoji auf die Fitbit Smartwatch zu übertragen, oder Vorschaubilder von Netflix in die Story einzufügen. Es mag Snapchats Followerschaft nicht erweitern, aber sicher die bestehenden Nutzer glücklich machen.
In the United States, Snapchat now reaches nearly 75 percent of all 13 to 34-year-olds, and we reach 90 percent of 13 to 24-year-olds. In fact, we reach more 13 to 24-year-olds than Facebook or Instagram in the United States, the U.K., France, Canada and Australia,
stellte CEO Evan Spiegel klar.
Ready? Set. Play! Heute beginnen die Snap Games
Um die Nutzer länger auf der Plattform zu halten, launcht ab heute die Snap Games Plattform in Kooperation mit einem australischen Game Studio. Nutzer können in Echtzeit mit ihren Freunden spielen und dabei weiterchatten. Bis zu sieben Freunde können in der Bitmoji Party, die an Mario Party erinnert und aus mehreren Minispielen besteht, gleichzeitig miteinander konkurrieren. In den Spielen geht es z.B. darum, zu verhindern, in den Pool geschubst zu werden, in einem anderen balanciert man gemeinsam auf einer sich drehenden Schallplatte. Die Gewinner erhalten Coins, mit denen sie z.B. neue Kleidung für ihre Bitmojis kaufen können.
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We wanted to build something that makes us feel like we’re playing a board game with a family of over a long holiday weekend. Something that makes us feel like we’re sitting with friends, controllers in hand, looking at the same screen,
so Will Wu, Head of Gaming bei Snap.
Das Konzept ist ähnlich wie bei Facebook Messengers Instant Games, bei Snapchat müssen die Spiele aber nicht extra heruntergeladen werden. Die verfügbaren Spiele können Nutzer über den neuen Raketen-Button in der Chatleiste aufrufen. Um die Spiele zu monetarisieren haben sich die Entwickler Folgendes ausgedacht: Spieler können sechs Sekunden lange Werbespots angucken, um mehr Power oder einen Bonus zu erhalten. Während Messaging der Hauptbestandteil der App bleibt, können Nutzer jetzt, während sie auf eine Antwort warten, in der App bleiben und sich die Zeit mit Spielen vertreiben.
Gleichungen lösen mit Snapchat
Auch die neue integrierte Augmented Reality Plattform „Scan“ wird für mehr time spend auf Snapchat sorgen. Sie soll Ende des Jahres gelauncht werden. In Partnerschaft mit Photomath und Giphy lassen sich Matheaufgaben lösen und zur Umgebung passende GIFs einfügen. Neue Lenses können bisher fünf berühmte Wahrzeichen in Echtzeit Funken sprühen lassen oder sie mit Pizza bedecken. Das Mehr an Zeit, die auf der Plattform verbracht wird, legt nahe, dass auch die Ad Views hochgehen werden.
Das können die neuen Lenses. © TechCrunch Obwohl Snapchat dadurch wohl weder bedeutend mehr Nutzer gewinnen, noch eine andere Zielgruppe als die unter 25-Jährigen ansprechen wird, sind die neuen Features ein guter Weg, die bestehende Nutzerschaft glücklich und zufrieden zu halten, was laut Spiegel auch das aktuelle Ziel von Snap ist.