OMR Festival 2019: Meditative Marketing Party im Superlativ

OMR Festival 2019: Meditative Marketing Party im Superlativ

Das OMR Festival 2019 liefert ein Kaleidoskop an Eindrücken, das jeder Besucher, Aussteller, Speaker etc. erst einmal verarbeiten muss. Wenn sich der Back to the 90s-Track von Adobe direkt neben Instagram, Google und den zahlreichen anderen Branchenriesen einreiht, ist die riesige Expo in vollem Gange; und wenn sich Hamburgs Oberbürgermeister Peter Tschentscher mit Bestsellerautor Yuval Noah Harari und Scooter auf der Bühne der Conference abwechselt, dann ist die Marketing Party auf einem mitreißenden Höhepunkt.
Das OMR Festival liefert vor allem Geschichten
Schon beim Einlass sorgten die Veranstalter des Festivals in diesem Jahr für einen Hit, der in Social Media schnell die Runde machte.

Here we go! @OMRockstars#omr19#ichbindabeipic.twitter.com/Je10JGmODt
— Matthias Wagner (@itsamattworld) May 7, 2019

Das Fazit der Besucher dürfte jedoch ganz anders ausfallen. Bereits am ersten Tag des Festivals überzeugte die Expo mit größter Vielfalt bei den Ständen, die alle interaktive Angebote vorzuweisen hatten. Beim Twitter-Stand etwa konnte man etwas über die rührende Geschichte zu Billy’s Donut erfahren; so hat das Unternehmen seinen Stand in Kooperation mit der Marke aufgebaut und den Besuchern auch gleich etwas Gebäck angeboten.

Thank you @Twitter for inviting me to #OMR19 in Hamburg, Germany! If you’re in the area, please stop by to grab a donut and have a chat! They’ve even built a replica Billy’s Donuts stand! #billysdonutspic.twitter.com/moKKEzOqUd
— Billy’s Donuts (@BillysDonuts) May 7, 2019

Nur ein paar Meter weiter nimmt Adobe die Marketing Fans mit auf eine Reise „Back to the 90s“, in der nicht nur über 20 Jahre altes Interieur gezeigt, sondern vor allem ein Einblick in die zarten Anfänge digitaler Werbebanner geliefert wird. Untern all den Ausstellern war in diesem Jahr auch OnlineMarketing.de vertreten.
Der OnlineMarketing.de-Stand bei der OMR Expo, © Marc Stahlmann Neben all den Ständen finden tausende Besucher Zerstreuung im facettenreichen Food-Bereich, beim Jahrmarkt-esquen Schießstand oder in der Networking Area. Das Networking gibt Raum, um Kollegen zu treffen, neue Leute kennenzulernen oder aufschlussreiche Interviews zu führen; auch gern im Pressebereich, der die Expo Hall überblickt. Die Menschenmassen tragen jedenfalls zu einem Grundrauschen bei, das immer wieder neue Impulse mit überraschenden Eindrücken kombiniert. Und Überraschungs-Acts liefert die OMR selbst reihenweise: ob Dendemann und Trettmann am Abend des ersten Tages oder Scooter in der Mittagspause des zweiten.

Döpdöpdöpdöp! pic.twitter.com/l17aq1VcqT
— OMR (@OMRockstars) May 8, 2019

Das Aufgebot an Persönlichkeiten ist eines globalen Markentreffens würdig. Ob Joko Winterscheidt oder Patrick Esume, Frank Thelen oder Sylvie Meis. Selbst Hamburgs Oberbürgermeister Peter Tschentscher zeigte sich am Tag der Conference auf der Hauptbühne der OMR, ehe Bestsellerautor Yuval Noah Harari, der von Obama empfohlen und Zuckerberg empfangen wird, on Stage über die Potentiale und Risiken von Algorithmen sprach.
Philipp Westermeyer begrüßt Peter Tschentscher auf der Bühne, © Tina Bauer If I can catch the attention of the Google search engine, the humans will follow,
meint Harari, der sich als technophob bezeichnet und ein beinah dystopisches Bild der Zukunft zeichnet. Algorithmen könnten uns besser kennenlernen als Ehepartner. Er sei Realist, erklärte Harari dann Kai Diekmann auf der Bühne.
Harari war eine Attraktion der Conference, © Tina Bauer Insgesamt ist die OMR aber von Geschichten geprägt, auch jener von Headspace-Gründer Andy Puddicombe. Der ehemalige Mönch hat mit seiner Meditations-App Millionen Leben bereichert – und auch live bei der OMR Conference seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt.
Das tiefere Nachdenken ist gefordert
Das ganze Erlebnis OMR ist extrem ambivalent. In einem Moment schallt eine Halle vor lauter Musik, im nächsten wird von tausenden Besuchern meditiert. Visitenkarten und LinkedIn-Kontakte werden getauscht, Bier miteinander getrunken, Leads gesammelt und Marken werden präsentiert. Bald erklärt DagiBee ihr Geschäftsmodell, bald kommen Rockstars wie Ellie Goulding oder Yext-Gründer Howard Lerman auf die Bühne.

“I want to make sure I work with a brand I really care about. […] a brand that I really collaborate with. […] Right now, I’m so obsesssed with the idea of brands that are eco conscious and sustainable.” (@elliegoulding) #OMR19#eco#sustainabilitypic.twitter.com/2HqAEBLBk8
— OMR (@OMRockstars) May 8, 2019

Lerman erklärte uns begeistert:
It’s the best digital marketing conference on the planet, the best I’ve seen. There’s nothing like it.
Howard Lerman von Yext und OnlineMarketing.de-Geschäftsführer Marc Stahlmann, © Marc Stahlmann Trotz der überbordenden Sinneseindrücke, die durch die Suprise Music Acts am zweiten Festivaltag noch ins Exzessive gepusht werden dürften, steht auch das tiefergehende Nachdenken im Vordergrund. Digitales Marketing braucht neue Lösungen und ob es um KI bei Google oder E-Commerce bei Alibaba geht, Wachstum basiert auf weitgehend durchdachten Strukturen. Davon bietet auch das OMR Festival genug, die Experience vom morgendlichen Kaffee bis zur abendlichen Party folgt einem Konzept, das in seiner Vielfältigkeit jedoch einen einzigartigen Ansatz entwickelt. Wenn die Technologie nicht deterministisch ist, dann haben wir allem im Online Marketing eine Vielzahl potentieller Ziele vor Augen. Diese Mehrdimensioanlität an Möglichkeiten wird beim Festival eindrucksvoll und allerorts repräsentiert.
Ist Technologie deterministisch?, © Tina Bauer Der Austausch bei diesem Festival dient auch dazu, diese Ziele klarer zu definieren. Dass hierbei das Branding und die Party genauso im Fokus stehen wie jedes einzelne aufschlussreiche Fachgespräch, wird dem Status quo der Branche nur gerecht.
Auf diese Weise erleben wir die wohl größte Online Marketing Party im Rahmen einer Konferenz und Messe; und können uns trotz all dem berechtigten Hype und immer neuen Superlativen im Bereich Sichtbarkeit von Marken und einer medienwirksamen Schärfung des Branchenprofils einer Meditation über das Marketing, wie wir es heute kennen und wie wir es uns morgen vorstellen, hingeben. Das kling fast schon absurd und ein wenig verrückt. Es spiegelt das OMR Festival womöglich aber besser wider als so mancher Vergleich mit den Bühnen der Branche. Keine sind wie jene der OMR.

The Digital Bash: Die größte Web-Konferenz der Digitalbranche geht in die 2. Runde

The Digital Bash: Die größte Web-Konferenz der Digitalbranche geht in die 2. Runde

Bei der Web-Konferenz The Digital Bash werden der Status quo und Best Practices zu aktuell relevanten Marketingstrategien ganz im Sinne unserer Zeit präsentiert – komplett digital. Das gibt dir die Möglichkeit, dich an deinem PC, Tablet oder Smartphone an einem Vormittag live mit reichhaltigem Expertenwissen von Brancheninsidern zu Conversion Optimierung, Amazon, Account Based Marketing und vielem mehr zu versorgen. Lerne ohne Anfahrtsaufwand von hochkarätigen Speakern und nutze dann das praxisorientierte Wissen.
Jetzt kostenlos Live-Zugang und Aufzeichnung sichern!
Visionäre und absolute Top-Experten beim Digital Bash am 21. Mai
Nach dem großen Erfolg des Auftakts im April geht Deutschlands größte Web-Konferenz der Digitalbranche, der Digital Bash, am 21. Mai in die zweite Runde. Diese Live-Vortragsreihe ist ein Projekt von OnlineMarketing.de. Der Vormittag im Zeichen moderner Marketing-Lösungen, aktueller Entwicklungen und passender Tipps bringt Speaker von renommierten Unternehmen und ihr jeweiliges Fachwissen zusammen. Das Beste für alle Teilnehmer: Wer sich eines der 2.500 Tickets sichert, erhält nicht nur einen Live-Zugang zur abwechslungsreichen Konferenz, der durch die ortsunabhängige, da auch mobil mögliche Nutzung größte Flexibilität bietet. Auch die Aufzeichnung der Vorträge ist im Paket enthalten. Damit liefert die größte derartige Konferenz der Digitalbranche ein Format, das zeitgemäß und zudem interaktiv ist; immerhin ist Raum für Fragen ein Teil des Konferenzkonzepts; mehr dazu erfährst du auf der Website.
So kommen Unternehmen und Interessierte jeder Größenordnung, ob Profis oder Anfänger in relevanten Marketing-Segmenten, auf ihre Kosten. Denn auf der Agenda stehen neben dem geballten Fachwissen auch nutzerfokussierte Best Practices.
Adobes Chief Experience Ambassador Julian Kramer spricht im ersten Vortrag über KI und die Auswirkungen auf Kundenerlebnisse und Geschäftsmodelle. Der deutsche Chef-Visionär des Software-Giganten weiß schon heute, wie Marken morgen von Künstlicher Intelligenz profitieren können und was das für die Zukunft bedeutet.
Einen weiteren Highlight-Vortrag wird Andreas Helios, Head of MEE Marketing von SAP, geben. Bei dem Marketing-Experten dreht sich beim Digital Bash alles um die Evolution von Account Based Marketing und wie wir mit besseren Technologien und mehr verfügbaren Daten als jemals zuvor schier unendliche Möglichkeiten bekommen, um die wirklich wichtigen Personen zu erreichen.
Mehr Umsatz mit schnellen Ladezeiten? Wie dieser Conversion Booster für mehr Umsätze auf deiner Webseite sorgt, erklärt Heinrich Rauh von Website Performance-Optimierer wao.io anhand eines praktischen Use Cases. Als einer der vier GAFA Player, mit einem schier endlos wachsenden Werbegeschäft, gerät Amazon immer mehr in den Fokus der E-Commerce-Landschaft. Peter Lauck, Director E-Commerce bei iProspect, erlaubt uns einen Einblick in den aktuellen Status quo des Werberiesen, dessen Lücke sich zu den Mitbewerbern Facebook und Google immer schneller schließt. Bei Markus Kellermann und Fabian Tosolini von xpose360 dreht sich alles um Micro-Influencer und deren Vorteile gegenüber ihren großen Kollegen. Die Nischen-Influencer sind die Hidden Champions im Social Web und ihr Einfluss sollte definitiv nicht unterschätzt werden. Last but not least gibt unsere Social Media-Expertin Tina Bauer zum Abschluss noch ein Update zu aktuellen Instagram Growth-Strategien, die kleinen und mittleren Unternehmen dabei helfen, sich auf der Plattform erfolgreich und nachhaltig zu etablieren.
Die Agenda im Überblick:
9.00 – 9.10 Uhr: Opening The Digital Bash 2. Edition
9.10 – 9.40 Uhr: Zwischen Business und Kreativität: KI-gestützte Kundenerlebnisse
9.40 – 10.10 Uhr: Conversion-Booster Ladezeit: Wie eine schnelle Webseite für mehr Umsatz sorgt
10.10 – 10.40 Uhr: Die Evolution von Account Based Marketing: Think big, target small
10.40 – 11.10 Uhr: Der Überflieger in der Werbung: Amazon Advertising 2019
11.10 – 11.40 Uhr: Micro-Influencer: Die Hidden Champions im Social Web
11.40 – 12.00 Uhr: Instagram Growth Hacks 2019
12.00 – 12.05 Uhr: Key-Takeaways und Abschluss
Mit 2.500 ist die Teilnehmerzahl für alle, die ihr Marketing aufs nächste Level heben möchten, begrenzt. Die Live-Teilnahme und der Zugang zur Aufzeichnung kosten dich dabei kein Geld. Sei schnell und sichere dir jetzt dein Ticket für den Wissensvorsprung in der Digitalbranche mit The Digital Bash von OnlineMarketing.de.  
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Webinar: Marketingerfolge messen und verstehen lernen

Webinar: Marketingerfolge messen und verstehen lernen

Die Ziele von Kampagnen können so variabel sein wie ihre Wirkung unvorhersehbar. Umso wichtiger ist es für Marken und Unternehmen, im Vorfeld konkrete KPIs zu definieren und den Erfolg oder die Effektivität der Kampagne detailliert zu messen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, da solch eine Messung über simple Schlüsse hinausgeht und beispielsweise Attributionsmodelle fordert. Im Webinar von AdRoll erfährst du deshalb ausführlich, wie sich Marketingerfolg haltbar messen lässt.
Direkt zur Anmeldung
Von der Evolution der Messung bis zum Verständnis der Ergebnisse
Mato Sauer, Head of News Business DACH bei AdRoll, wird in diesem 30-minütigen und damit knappen und doch aufschlussreichen Webinar zentrale Grundpfeiler der Erfolgsmessung für digitale Kampagnen in den Fokus stellen. Dabei werden die Herausforderungen für Marketer hervorgehoben; denn diese wachsen mit steigender Komplexität im digitalen Ökosystem. Allerdings bieten sich so auch ganz neue Potentiale. Und zwar nicht nur für die effiziente Erfolgsmessung, sondern auch für den langfristigen Erfolg überhaupt.
Mato Sauer von AdRoll, © AdRoll
Damit bei deinem Unternehmen beides Einzug hält, liefert Mato Sauer Insights zu folgenden Themenschwerpunkten:
Evolution der Erfolgsmessung im Marketing
Herausforderungen für Marketer
Zusammenarbeit zwischen der Finanz- und der Marketingabteilung
wie du Verständnis für die Messung deiner Marketingerfolge schaffst
Die Teilnehmer des Webinars können sich so einerseits branchenrelevante Expertise zunutze machen, andererseits sind sie aber auch eingeladen, sich an dem Gespräch über die Nutzung besserer Attributionsmodelle zu beteiligen, die die so wichtige Verknüpfung von Marketingstrategien direkt mit dem Geschäftserfolg erlauben.
Wenn du bei deiner Erfolgsmessung auch Potential siehst, das noch nicht ausgeschöpft wurde, dann melde dich jetzt zum Webinar von AdRoll an. Denn dessen Lehren können dein gesamtes Kampagnen-Management vereinfachen – und dir so den Weg zu mehr Erfolg im kompetitiven Digitalmarketing ebnen.
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Die F8 2019: Zuckerbergs große Kehrtwende

Die F8 2019: Zuckerbergs große Kehrtwende

Die F8-Konferenz von Facebook fand am 30. April und 1. Mai 2019 wieder im McEneryConvention Center im kalifornischen San José statt. 2007 als achtstündiger Facebook-Hackathon gestartet, ist die F8 heute ein zweitägiger globaler Event für Entwickler, Designer,Marken und Innovatoren, die sich über die Facebook-Technologien und Netzwerkeinformieren wollen. Mark Zuckerberg gibt in seiner Keynote fast jedes Jahr Einblicke in diePläne des Internet-Riesen und in die Innovationen der Facebook App-Familie mit Facebook,WhatsApp, Instagram, Facebook-Messenger und der Datenbrille Oculus.
Schon im Vorfeld waren viele Analysten erstaunt darüber, dass Datenskandale wieCambridge Analytica sich nicht auf Facebooks Geschäft ausgewirkt haben – Umsatz undNutzerzahlen sind im ersten Quartal 2019 wieder gestiegen. Dennoch sind dieDatenprobleme nicht spurlos an dem Internet-Riesen vorbeigegangen. Denn: DiePrivatsphäre war bei Facebooks zehnter F8 dass allumfassende Thema.
Die private Zukunft
Auf der diesjährigen F8 kündigte Mark Zuckerberg den wohl größten Richtungswechsel seitder Gründung an. Die gesamte Unternehmung wird darauf getrimmt, die Privatsphäre undSicherheit von nun an immer an die erste Stelle zu setzen. Produktübergreifend und globalvon der Infrastruktur bis zur App wird jeder Bereich revidiert und umgekrempelt. Und das istgut so. Dabei setzt Zuckerberg auf sechs Prinzipien:
Private Interaktionen
Verschlüsselung
Verkürzte Datenhaltung (Speicherung)
Sicherheit
Interoperabilität
Sichere Datenspeicher
Diese sechs Prinzipien werden zum Leitbild der „The future is private.”-Initiative desFacebook-Konzerns.
Facebook hat seinen News Feed komplett neu designt, aufgeräumter und mit neuen Menü-Anordnungen. Nachdem das Unternehmen in den vergangenen Jahren die Plattformen primär als„öffentliche Marktplätze“ gebaut hat, geht es nun darum, den Fokus auf privateKonversationen und Gruppen in geschützten Räumen zu legen. Das wird auch Zeit. Dieechten und vermeintlichen Skandale des Medienkonzerns um Mark Zuckerberg nahmenÜberhand. Da ist es folgerichtig und auch klug, alle Bereiche zu überprüfen und an die neueDevise anzupassen.
Die Zweiteilung des Lebens
Die Kernbotschaft dieser F8 war so klar, laut und deutlich wie schon lange nicht mehr. Eineechte Kehrtwende mit Ansage. An die neuen Werte haben sich auch externe Entwickler zuhalten. Sie müssen nun nach den neuen Bedingungen agieren. Das wird nicht allen leichtfallen, aber meines Erachtens dabei helfen, Facebooks Ruf in der Welt stark aufzuwerten.Zuckerbergs Idee stellt auf eine Zweiteilung des Lebens ab: „Im Leben gibt es öffentlicheRäume wie den Marktplatz und private Räume wie unsere Wohnzimmer – in unseremdigitalen Leben brauchen wir auch öffentliche und private Räume.“ In den letzten 15 Jahrenseien Facebook und Instagram zu „digitalen öffentlichen Marktplätzen“ geworden, in dergrößere Communities interagieren. Doch heute wollten die Menschen auch sichere, privatedigitale Kommunikationsräume, mit zusätzlichen Instrumenten für private Zahlungen undHandel. Geschlossene Gruppen mit ihren Kommunikationsmöglichkeiten seien der amschnellsten wachsende Bereich der Online-Kommunikation.
Facebook setzt auf ein neues Feature für private Gruppen, in denen die Nutzer sicher interagieren können. Das Netzwerk – sozial, sicher, schnell
Das private Social Network soll die Kommunikation sicher verschlüsseln, geschlossene Social-Features enthalten und über alle Plattformen nutzbar sein. Und genau das passiert gerademit dem Facebook-Messenger, Instagram und WhatsApp: Wir können bald endlichPlattform-übergreifend miteinander kommunizieren. Verschlüsselt. Sicher. Schnell.Während viele sich im Vorfeld darüber aufgeregt haben, finde ich das wirklich sinnvoll. Dennwarum soll ich für verschiedene Kontakte verschiedene Plattformen nutzen, wenn diese alleaus dem gleichen Haus kommen? Mir persönlich sind die Features und Benefits auchwichtiger als die Plattformen. Und hier vor allem die Verschlüsselung und Geschwindigkeit.Das wird nun mit der neuesten Iteration des Messengers plattformübergreifendsichergestellt.
Auch die Lightspeed-Initiative begeistert mich: Während viele Apps ohne Grund immergrößer und langsamer werden, besinnt sich Facebook auf seine ursprünglichen F8-Hackerqualitäten und will den Messenger kleiner (unter 30MB) und schneller (Kaltstart in 1.3 Sekunden) machen. Das erfreut mein Techie-Herz. Die heutigen aufgeblasenen Apps ohne Codeoptimierungen ärgern mich nämlich schon lange.
Sicherheit statt wilder Westen
Natürlich gab es weitere Ankündigungen zu WhatsApp und Instagram, und auch eineGeneralüberholung der Facebook-App wurde am 30. April in den USA (und später im Restder Welt) veröffentlicht. Aber die bedeutendste Änderung bleibt für mich die Kraft, mit derMark Zuckerberg seine Unternehmung in die Zukunft bringen will. In eine Zukunft ohneDaten- und Hackerskandale. Das wird ein harter Weg, wie er selbst zugibt, aber auch dereinzig richtige Weg aus meiner Sicht. Die neue Strategie dürfte auch zuträglich sein für dasWerbegeschäft, denn Marken wollen auf sicheren Plattformen werben – und nicht im wildenWesten.
Auf der Hardwareseite gefielen mir besonders die Ankündigungen, dass das Videotelefonie-Gerät „Portal“ mit WhatsApp-Support im Herbst 2019 nach Europa kommt. Und dieDatenbrille „Oculus Quest“, das Stand-Alone Virtual Reality-Device, wird am 21. Mai globalveröffentlicht.
Übrigens: Alle Teilnehmer der F8 erhalten kostenlos eine Oculus Quest im Wert von 399 US-Dollar. So werden Entwickler ganz nebenbei an neue Plattformen herangeführt. DieserSchachzug ist clever und zeigt: Trotz aller Kompromissbereitschaft ist und bleibt MarkZuckerberg mit Facebook auf Kurs. Auch die neue Privat-Strategie des Unternehmens hat inmeinen Augen das Zeug dazu, das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen. Und damitletztlich das Facebook-Imperium zu stärken.

OnlineMarketing.de auf dem OMR Festival: Triff uns beim Marketing Event des Jahres

OnlineMarketing.de auf dem OMR Festival: Triff uns beim Marketing Event des Jahres

Das OMR Festival 2019 ist ein Superlativ der Szene. Mit 90.000 genutzten Quadratmetern in zehn der Hamburger Messehallenist es die größte Version des Events und bringt bei der Expo und Conference nicht nur das Who’s Who des Digital Marketings, sondern die gesamte Branche zusammen. Neben Live Podcasts, Masterclasses und außerordentlichen Vorträgen bietet die Expo mit über 400 Ausstellern vielfältige Einblicke in den Marketingkosmos. Auch OnlineMarketing.de ist mit einem eigenen Stand dabei. Komm bei uns vorbei und lerne deinen wichtigsten Touchpoint zur Digitalbranche vor Ort kennen.
OnlineMarketing.de als Aussteller bei der OMR Expo
In Halle B6, Booth A13 triffst du das Team von OnlineMarketing.de, am 7. und 8. Mai auf dem OMR Festival. Du hast noch kein Ticket für die Expo? Dann nimm schnell noch an unserer Verlosung auf Facebook teil und gewinne eins von 10 Expotickets für beide Tage!

Das Festival versammelt insgesamt 1.000 Influencer, dazu 5.000 Brands und vor allem ganz viel Branchenwissen. Wer Fynn Kliemann, Bonnie Strange,Joko Winterscheidt, Lena Gercke, Paul Ripke und viele weitere Stars und Branchengrößen auf den Expo-Bühnen verfolgen möchte, hat die Chance, das große Spektrum der Marketing-Welt live, in Farbe und vor allem ganz persönlich anzutreffen. Das ist für dich auch eine Gelegenheit, um am Stand von OnlineMarketing.de Einblick in aktuelle Marketing-Trends und unser Produktportfolio zu erhalten; oder du teilst uns direkt deine Meinung darüber mit, wer oder was das Digitalmarketing in Zukunft richtig rockt.
Du bist auf der Suche nach Kooperationen? An unserem Stand kannst du dich von den Mitarbeitern über unsere Werbeformate und das gesamte Portfolio informieren lassen, das von Leadkampagnen bis Advertorials ein breites Spektrum an Angeboten umfasst, das passend auf deine Bedürfnisse zugeschnitten werden kann. Sprich uns einfach an oder vereinbare am besten noch schnell einen Termin! Und wem bei all den Terminen und Schedules die Planung etwas zu Kopf steigt, der kann an unserem Stand auch ohne groß nachzudenken gewinnen – dafür sorgt unser ganz spezielles OnlineMarketing.de-Glücksrad.

Wir freuen uns, wenn du vorbeikommst und mit uns in den Hallen der OMR Expo deine Sicht auf das digitale Universum diskutierst, Fragen stellst oder einfach neugierig bist, was sich alles hinter OnlineMarketing.de verbirgt. Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche, vor Ort beim OMR Festival in Hamburgs Messehallen: Meet us @ OMR, Halle B6, Booth A13!
Jetzt Termin am Stand vereinbaren!

„Das Duopol zwischen Platzierung und Inhalt ist entscheidend“ – Ilhan Zengin im Interview

„Das Duopol zwischen Platzierung und Inhalt ist entscheidend“ – Ilhan Zengin im Interview

Wenn es um Video Advertising geht, bieten Events wie die Digital Distillery facettenreiche Insights. Die Veranstaltung in Berlin hat uns zahlreiche Eindrücke von der Entwicklung im Bereich Video vermittelt. Trotzdem haben wir uns gefragt, wie und wo Videowerbung in naher Zukunft besonders erfolgversprechend wirkt. Daher haben wir mit dem Veranstalter und CEO von ShowHeroes, Ilhan Zengin, gesprochen und aufschlussreiche Insights erhalten.
Video Advertising: Viele Gesichter und doch ähnliche Ziele
Die Werbung über Videos kann so divers sein wie in allen anderen digitalen Werbebereichen auch; vielleicht sogar noch diverser. Ob Bumper Ads oder Kampagnen-Trailer, ob YouTube oder Facebook, Video Advertising begegnet uns überall. Zusehends auch mehr in Apps, wo immer wieder neues Inventar geschaffen wird. Das In-App Advertising bietet große Potentiale, während die Strategie, bei Instagram oder etwa auch Pinterest auf Video zu setzen, wiederum neue Ansätze liefert.
Doch egal wie vielfältig Videowerbung sich darstellt, letztlich muss sie einen Effekt haben. Die KPIs können natürlich variieren, es kann um Brand Awareness gehen oder um Conversions – entsprechend werden oftmals CTAs integriert. Aber wie lassen sich diese mit der Forderung nach möglichst nativen Videos in Einklang bringen und was ist eigentlich wichtiger, der Content oder das Umfeld?
Das Interview
OnlineMarketing.de: Autoplay Videos stören die meisten Nutzer im Browser und sind dort meist nur stummgeschaltet zulässig. Ist Mute Autoplay auch für In-App Advertising sinnvoll oder bräuchte es hierbei Sound als Trigger?
Ilhan Zengin: Das hängt natürlich bei einer App – und das ist ja auch ein Vor- und Nachteil einer App – stark davon ab, wofür sie genutzt wird. Wenn ich mir beispielsweise WhatsApp als Messaging App mit Unmuted Autoplay vorstelle, denn fände ich es als Nutzer extrem nervig. Ich bin in der App und erwarte erstmal keinen Sound. Der einzige Sound, den ich bei WhatsApp habe, ist wenn mir jemand eine Sprachnachricht schickt. Und die muss ich ja auch per Click-to-Play engagen.
Im Gespräch mit Ilhan Zengin bei der Digital Distillery
, © ShowHeroes Wenn ich aber jetzt eine App habe wie eine Gaming App, bei der ich sowieso mit Sound interagiere – weil es vielleicht wichtig zu hören ist, ob Punkte gemacht wurden – , ist es wieder etwas ganz anderes, wenn zum Beispiel ein Interstitial oder Rewarded Video kommt. Da macht es dann wieder Sinn. Es hängt also ganz stark von der Art der App ab. Ist es eine App, wo sich der Nutzer in einer positiven, Medienkonsum bejahenden Situation befindet oder ist es so, dass er die App ganz klar dafür nutzt, um zum Beispiel zu kommunizieren oder zu lesen. Deshalb kann man das nicht verallgemeinern. Von der App hängt ab, wie du Werbung ausspielen kannst, was stört und was vielleicht auch hilft.
OnlineMarketing.de: Deiner Einschätzung nach: könnte Video Advertising in den Social Messengern zum nächsten großen Ziel der Marken werden?
Ilhan Zengin: Das finde ich extrem schwierig. Ich kann nur dazu sagen, dass es natürlich verlockend ist, wenn man sich die Reichweiten anschaut. Und gerade WhatsApp wurde ja für extrem viel Geld gekauft, weil man natürlich hofft, diese Reichweite irgendwann auch monetarisieren zu können. Bevor Facebook an die Börse gegangen ist, hat man auch gedacht, was soll das werden. Es ist ein Riesenprodukt mit extrem viel Reichweite gewesen, das sich dann über relativ viele Ads, die es [in der Masse, Anm. d. Red.] vor dem Börsengang ja gar nicht gab, auf einen grünen Zweig gebracht hat, wenn man sich den Stock Value anschaut. Deshalb gehe ich schon davon aus, dass man auch bei WhatsApp in der Lage sein wird, über verschiedene Advertising-Produkte definitiv einen Value zu schaffen; für den Owner in diesem Fall.
Ob es jetzt zwingend Video sein muss, da bin ich mir nicht so sicher. Na klar kannst du mit Muted Autoplay Videos abspielen, aber wenn, dann muss es mehr in Richtung Relevance gehen, also Semantic Targeting. Und dann wird es schwierig, denn dann müsste alles, was du geschrieben hast, komplett gescprapt werden, um zu sehen, um was für Inhalte es geht. Vielleicht greift das zu sehr in die Privatsphäre der Nutzer ein und wollen die überhaupt die passende Video Ad in der Messaging App wiederfinden, wo sie vielleicht gerade eine Nachricht geschickt haben, die ein bisschen privater gewesen ist. Ich kann mir vorstellen, dass es vor dem Hintergrund der Reichweite Sinn macht; eine User Experience und einen Use Case sehe ich derzeit nicht. Und ich kenne auch keinen Case, wo es kundenseitig sinnvoll umgesetzt wurde.
OnlineMarketing.de: Glaubst du, dass im Zweifelsfall bei Video Ads eher deren Content oder eher das Umfeld, in dem sie ausgespielt werden, als View Trigger fungiert? Hast du da Erfahrungswerte?
Ilhan Zengin: Das ist eine sehr, sehr gute Frage. Ich könnte dir jetzt eine geschönte Variante erzählen, dass Content King ist. Aber wenn wir ehrlich sind, ist das Umfeld immer nochmal einen Tick wichtiger. Und wenn ich Umfeld sage, meine ich damit nicht konkret, in was für einem Channel wir uns befinden – also Sports, Lifestyle oder Food –, sondern ich meine die Platzierung. Am wichtigsten ist immer die Platzierung – und dann Relevanz. Du kannst eine schlechte Platzierung haben und super relevantes Targeting, relevanten Content und der wird einfach weniger engaged. Und davon leben ja auch Outstream-Formate. Wir machen ganz bewusst Instream, da wird der Content als Segway, als Transition Vehicle benutzt, um Relevanz zwischen dem Geschriebenen, dem Bewegtbild und der Bewegtbild-Ad herzustellen. Aber auch das funktioniert Below Article oder Bottom Page natürlich viel, viel schlechter als Middle Article oder vielleicht Top Article, wenn die Relevanz da ist. Du musst immer dieses Duopol zwischen Platzierung und Inhalten sehen. Inhalt alleine tut es nicht. Und die Platzierung kann auf jeden Fall den Inhalt entschärfen.
OnlineMarketing.de: Sollten Publisher darauf setzen, ihr Inventar möglichst nativ monetarisiert zu wissen? 
Ilhan Zengin: Die Frage ist: was ist nativ? Wir sagen immer, dass Video Ads dann nativ sind, wenn sie einmal von der Darreichung, also der Art der Integration visuell entsprechend so eingebettet sind, dass sie als Empfehlung oder passend zum Artikel ausgespielt werden können. Im zweiten Schritt sind sie dann nativ, wenn sie über eine kontextuelle Relevanz kommen. Wenn ich mich in einem Instream-Umfeld bewege, mir zum Beispiel Middle oder Long Form Content bei Spiegel TV anschaue, dann wäre die Ad, die mir ausgespielt wird – also eine Pre- oder eine Mid-Roll – dann nativ, wenn sie im weitesten Sinne auf den Inhalt referiert. Oder wenn du dir The Fast and the Furious anguckst, dann wird dir eine Auto-Ad angezeigt, weil die Audience über das Engagement mit dem Content angezeigt hat, dass sie sich für einen gewissen Themenbereich interessiert.
Es wird wesentlich komplexer, wenn du dich im Artikel aufhältst. Weil ein Artikel viel mehr verschiedene Inhalte hat, die anders zueinander stehen als vielleicht in einem Film. Und wenn du dann versuchen möchtest, diesen Artikel mit Video Content anzureichern, dann musst du in der Lage sein, den Artikel zu filtern, um passenden Video Content auf die Seite zu bringen – und dazu noch die passende Ad. Genau da besteht auch die Herausforderung in der Herstellung der idealen Relevanz zwischen dem Zeitpunkt, wann der Nutzer sich entschieden hat, auf eine Seite zu gehen und dem Zeitpunkt, wenn diesem Nutzer eine Video Ad ausgespielt wird. Damit beschäftigen wir uns auch: wie kann ich das semantisch sauber herleiten, wie kann ich Inhalt ausliefern, der relevant ist und wie kann ich dann noch die Bewegtbild-Ad einschließen. Idealerweise ist das die Journey. Ich habe zum Beispiel ein Automotive-Umfeld als Publisher, ich habe Content, der inhaltlich, aber auch emotional genau diesen Automotive Content aufgreift als Bewegtbild und dann habe ich eine Ad, die als Mid-Roll ausgespielt wird, die sich auch im Automotive-Umfeld aufhält.
OnlineMarketing.de: Ist eine ähnliche Werbeintegration wie im Podcast auch bei Videos von Creators etwa denkbar, um eine ähnlich große Akzeptanz für die Werbung zu erreichen?
Ich glaube, was immer wieder ein spannendes Thema ist, das sind Engagement-Formate. Das haben wir bei Plista schon vor sieben Jahren gemacht, da wollte es keiner kaufen, weil es nicht skalierbar ist. Das sind Videos, die mit verschiedenen Interaktionsmöglichkeiten, Calls-to-Action, die Möglichkeit geben, die Story des Videos zu verändern, etwa andere Elemente einfliegen zu lassen oder einen Sound abzuspielen. Das wären integrative Formate, wo Rich Media und Video ineinander übergehen. Das wird es immer geben, aber ich bin mir komplett sicher, dass es nie das nächste große Ding werden wird. Weil es einfach keinen Scale hat.
Wir bedanken uns herzlich für das Interview und die interessanten Einsichten zu diesem spannenden und zukunftsorientierten Thema.

Wie Chefkoch aus Videoinventar das Maximum herausholt – Tessa Nieman im Interview

Wie Chefkoch aus Videoinventar das Maximum herausholt – Tessa Nieman im Interview

Wir kennen es alle: auf der Suche nach einem passenden Rezept landen wir bei Chefkoch.de und lassen uns die Zutaten und Zubereitung für Hauptspeise oder Nachtisch präsentieren. Wer öfter auf den digitalen Ratgeber zurückgreift, geht vermutlich direkt über die App zur Rezept-Rezension über. Und am besten ist es doch, wenn wir die ganze Zubereitung im Video verfolgen können. Der Fokus auf Video ist groß, weil die Nutzer Bewegtbilld gewohnt sind und dieses bei der SEO nützlich ist. Doch neben mehr Traffic bietet es vor allem Werbeinventar, das die Einkünfte mächtig ankurbelt.
Chefkoch wächst in alle Richtungen – und Video ist ein Haupttreiber
Die Website Chefkoch.de gehört in Deutschland sicher zu den meistgecklickten Angeboten. Denn sie ist für viele Anlaufstelle Nummer eins, wenn es ums Essen geht. Im März waren laut Zahlen der AGOF 19,5 Millionen Unique User auf den Angeboten der Seite. Im April dürfte dieser Wert durch Ostern wieder markant gestiegen sein. Zu dem Angebot zählen rund 350.000 Rezepte und Chefkoch, das seit Jahren zu Gruner + Jahr gehört, bietet neben der Website auch eine App und ein Magazin an. In Sachen Video sind digital immer mehr Rezepte mit eigens produziertem Bewegtbildinhalt versehen. Und vor diese Videos werden Pre-Roll Ads geschaltet, was für mehr Einkünfte spricht. Darüber hinaus bietet Chefkoch TV gebündelt zahlreiche Videos, die Nutzer für ihr perfektes Gericht in Anspruch nehmen können. In den sozialen Medien ist die Marke natürlich auch vertreten.

Um aus erster Hand zu erfahren, wie Chefkoch die eigene Marke via Video weiterentwickelt und dabei Video Advertising zu seinen Gunsten nutzt, haben wir mit Tessa Nieman, Head of Digital Brand Solutions Management bei Gruner + Jahr, gesprochen. Sie verrät, inwieweit auf neue Formate gesetzt wird, um diese Entwicklung noch zu stärken und welche Art von Content die Nutzer künftig erwartet.
Das Interview
OnlineMarketing.de: Videos werden für Chefkoch zu einer wertvollen Ressource. Liegt das in erster Linie auch daran, dass sie dabei helfen, bei Google und Co. prominenter aufzutauchen? Immerhin bedienen sich Nutzer gern der Videos, wenn es um Rezepte geht.
Tessa Nieman bei der Digital Distillery, © Digital Distillery Tessa Nieman: Tatsächlich sind Videos für den SEO-Bereich bei Chefkoch relevant. Die Zutaten und Zubereitung des Rezepts selber sind dabei aber noch wichtiger. Es ist nicht so, dass jedes Rezept auch immer gleich mit einem Video ausgestattet ist. Das Video ist der Additional Content für den User und hilft, wenn der User über die Suchmaschine zum Rezept gekommen ist, ihn dann auf der Plattform zu halten. Dann schickt man ihn über verschiedene Sprungstellen nochmal in den Video-Bereich. Wo Video für uns sehr relevant wird, das sind die Social Media. Gerade bei Pinterest, die gerade Video gelauncht haben, da nutzen wir den Video Content am meisten.
OnlineMarketing.de: Bei wie viel Prozent aller Gerichte finde ich schätzungsweise schon Videos?
Tessa Nieman: Wir haben ungefähr 350.000 Rezepte. Dabei gibt es natürlich immer wieder Dopplungen. Aber ich würde sagen, mit Video Content versehen sind so 50 Prozent der Rezepte.
OnlineMarketing.de: Durch die Videos auf der Plattform Chefkoch ist aber auch die Monetarisierungsoption durch Video Ads hinzugekommen? Ist diese Einnahmequelle inzwischen gewichtiger als Display-Werbung wie Banner auf der Seite?
Tessa Nieman: Tatsächlich ist Video eher auf dem dritten oder vierten Platz der Monetarisierung für uns. Display und große Native Advertising-Kooperationen sind der Haupttreiber für den Umsatz.
OnlineMarketing.de: Wie relevant ist der Faktor, dass die Chefkoch Videos grundsätzlich zeitlos sind? Bedeutet das langfristig mehr Klicks und auch mehr Impressions für die Video Ads?
Tessa Nieman: Das ist ein totaler Evergreen Content für uns. Deswegen haben wir 2017/2018 die Strategie gefahren, dass wir vor allem den Content – sowohl Artikel als auch Rezepte sowie die eigene Videorubrik – stark aufgebaut und viel produzierten Content eingekauft haben. Es ist aber nicht so, dass wir die View-Through-Rate und die Verweildauer auf den Artikeln so unbedingt erhöhen müssen; wir erhöhen die Verweildauer und die User Interaction auf den Rezepten selbst, indem wir immer wieder neue Inspirationen anbieten. Das kann ein Video sein, muss es aber nicht unbedingt. Das kann genauso gut ein passendes Produkt sein, wenn ich gerade etwa ein Steak braten will und die passende Pfanne mit angezeigt wird. Bei uns ist Video eine Hautpstrategie und wir denken immer auch in Video – aber wir haben so viele Mechanismen, auf die wir zurückgreifen können, dass es sich immer mit anderen Sprungstellen, die wir auf der Plattform einbinden, austarieren muss.
OnlineMarketing.de: Ist die Rubrik Chefkoch TV entstanden, weil die Rezeptionsstandards der Nutzer sich gerade bei der Suche mehr und mehr gen Video entwickeln?
Tessa Nieman: Ja, das merkt man schon. Die Rubrik ist eher wichtig für die Seitenstruktur, dass wir quasi eine gebündelte Fläche für Videos haben. Wir haben aber auch gemerkt, dass gerade in Social Media – ich glaube 2016/2017 ging das auf Facebook los – die Videos hoch- und runtergespielt werden. Wir haben pro Tag ein Facebook Video, das wir hochladen, auf Instagram haben wir mindestens drei in der Story und im Feed, auf Pinterest laden wir momentan pro Tag 15 Videos hoch. Darüber versuchen wir die User wieder auf die Plattform zu ziehen. Wir haben ein eigenes Video Editor Team. Die funktionieren als Zulieferer für die einzelnen Abteilungen innerhalb von Chefkoch; und größter Stakeholder ist das Social Media Team.
OnlineMarketing.de: Wird das Video Ad-Inventar programmatisch verkauft?
Tessa Nieman: Tatsächlich nicht. Wir sind ja Mitglied der Ad Alliance. Gruner + Jahr bildet mit dem Vermarkter IP und smartclip das Bündnis der Ad Alliance. Das klassische Instream wird über die IP Deutschland verkauft, das klassische Outstream über smartclip. Da ist ein Teil programmatisch, aber eher der unrelevantere Teil.
OnlineMarketing.de: Kann die Chefkoch-App auf noch mehr In-App Advertising setzen, wenn es um Video geht? 
Tessa Nieman: Wir haben dieses Jahr ganz klar die Strategie und wollen wieder mehr auf App-Monetarisierung setzen. Knapp die Hälfte des Gesamt-Traffics von Chefkoch ist in den Apps von iOS und Android. Wir wollen da sehr gerne wieder verstärkt drauf schauen und gucken, wo wir noch mehr Videos einbinden können oder neue Sprungstellen schaffen, um die User auf die Videos zu leiten.
OnlineMarketing.de: Irgendwann ist das Inventar für Video Ads bei den Rezepten und bei YouTube erschöpft. Heißt das dann, neue Formate zu entwickeln?
Tessa Nieman: Tatsächlich planen wir bei Gruner + Jahr, über mehrere Ideen in den Audio-Bereich reinzugehen. Bei Chefkoch muss man sagen, haben wir momentan stark den Fokus auf Voice-Anbietern. Wir machen viel mit Google Home, wir machen einen neuen Skill für den Google Home Hub und dann noch Alexa. Es gibt auch Ideen Sprachsteuerung der Rezepte direkt auf der Website anzubieten. Podcast wäre auch eine Option, man muss aber gucken, wo das dann in die Strategie reinpasst.
OnlineMarketing.de: Setzt Chefkoch.de selbst auf Video-Werbung, um sich bei TikTok, Instagram und Co. weiter in den Vordergrund zu spielen?
Tessa Nieman: Das brauchen wir nicht stark zu betreiben. Wir haben knapp 20 Millionen Uniques auf der Plattform und da ist ein großer Bekanntheitsgrad vorhanden. Und wenn wir neue Produkte launchen, dann nutzen wir erstmal das Inventar von Gruner + Jahr und teilweise auch das Magazin ein bisschen, sodass man das miteinander verbindet. Wir müssen aber relativ wenig Marketing machen.
Wir bedanken uns herzlich für das Interview und die interessanten Einsichten aus erster Hand zu Chefkoch und seinem Video-Ansatz im Marketing.

Die GMP-Con 2019: Das Fachevent zur Google Marketing Platform

Die GMP-Con 2019: Das Fachevent zur Google Marketing Platform

e-dialog und lunapark veranstalten in Kooperation mit Google die erste deutsche Fachkonferenz für die Google Marketing Platform, die den Teilnehmern lehrreiche und praxisorientierte Insights zu den verschiedenen GMP-Lösungen wie Analytics oder dem Data Studio vermittelt. Ob Advertiser, Campaign Manager, Analyst, Webentwickler usw. – die diversen Sessions geben Aufschluss über erfolgreiches Marketing mit Googles Marketing Platform.
Bis zum 30.04. kannst du dir noch ein Early Bird Ticket sichern. 
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Fachexpertise en masse in 12 Workshops auf 2 parallelen Tracks
Am 26. und 27. Juni 2019 treffen sich im Komed im Mediapark in Köln nicht nur zahlreiche Experten im Bereich Google Marketing Platform, sondern auch all jene, die die GMP mit seinen sämtlichen Lösungen zu ihrem Vorteil nutzen oder ihre Marketingstrategien über Google einfach mit Fachwissen angereichert optimieren möchten.

Die GMP-Con ist die erste Fachkonferenz ihrer Art in Deutschland, die sich explizit auf die Google Marketing Platform bezieht. Sie bietet Hands-On Trainings sowie Vorträge zu Google Analytics, dem Google Tag Manager, Google Optimize, Google Data Studio und Display & Video 360. Damit werden sämltiche GMP-Bereiche abgedeckt, die für den Marketing Mix beinahe jedes Unternehmens oder Advertisers von Belang sein dürften.
Dabei werden von Branchenexperten die wertvollen und praxisbezogenen Inhalte schon am 26. Juni in verschiedenen ausführlichen Trainings für Einsteiger dargestellt. Teilnehmer können sich hier zwischen vier Optionen entscheiden:
Google Analytics Training: von den Grundlagen bis zur Individualisierung
Google Tag Manager Training: von den Grundlagen bis zu Best Practices und Übungen
Conversion Optimierung mit Google Optimize: von den Grundlagen übers Interface bis zur Auswertung
Google Data Studio Training: von den Grundlagen über Cases bis zum Q&A

Die gesamte GMP-Palette wird thematisiert, © GMP-Con
Am 27. Juni folgen auf zwei parallel laufenden Tracks zwölf facettenreiche Sessions, die sich vor allem an fortgeschrittene Nutzer richten; doch wer am ersten Tag ein Training absolviert hat, kann sich ebenfalls dazu zählen. Durchsetzt von Mittags- und Kaffeepausen fürs obligatorische und immer neue Netzwerken werden verschiedene Sessions angeboten. Da gibt es die GTM Hacks, um den Tag Manager alltagstauglich nutzen zu können oder die Insights zur Conversion Optimierung über Analytics und Optimize. Ein Workshop zur Google Cloud Platform, Big Query und Machine Learning wirkt ebenso vielversprechend wie der Vortrag zur richtigen Einschätzung der Attribution. Das gesamte Programm bietet für jede Marketingsituation einen lehrreichen Ansatzpunkt.
Eine Closing Keynote von Google beschließt mit Aussicht auf Networking mit zahlreichen gleichgesinnten Marketern die fachspezifische und vielfältige Konferenz in innovativer Atmosphäre im Media Park Köln.
Bis zum 30.04. kannst du dir noch ein Early Bird Ticket sichern. 
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Die Zukunft von Video Ads liegt auch im Addressable TV

Die Zukunft von Video Ads liegt auch im Addressable TV

Bei der Digital Distillery in Berlin traf sich die Branche, um den Status quo des Video Advertising sowie dessen künftig Entwicklung zu diskutieren. Dabei wurden Potentiale und Fallstricke genannt. Da wir bei Video zunächst auch an YouTube denken und die Verbindung von Googles Suchmaschine zur Videoplattform schlechthin immer größer wird, haben wir uns gefragt, was die Zukunft von Video für Google selbst bedeutet. Holm Münstermann stand uns Rede und Antwort und bemerkt, dass zum Video nicht nur das Bewegtbild selbst gehört und Outstream eine große Zukunft hat.
Warum Google für die Entwicklung von Video so wichtig ist
YouTube ist natürlich das Aushängeschild, wenn es um digitale Videoplattformen geht. Nach jüngeren Erkenntnissen der Arbeitsgemeinschaft Fersehforschung (AGF) hat YouTube bei den unter 30-Jährigen das klassische Fernsehen abgelöst. Werbelösungen für Zuschauer an TV-Bildschirmen hat die Plattform längst bereitgestellt. Doch auch die Suchmaschine Google ist in Kombination mit YouTube für die Weiterentwicklung von Video-Standards von Bedeutung. Nicht nur, dass Googles Daten Video Advertising etwa über TrueView effektiver machen sollen, Google hat bisher beispielsweise auch Trailer Ads im Karussell in der Suche getestet. Ohnehin steigt die Zahl der Videos in den SERPs, gerade mobil, da immer mehr Menschen auf Bewegtbild zurückgreifen, um Informationen oder How-tos wahrzunehmen.
Daher bleibt in Anbetracht der immensen Marktmacht von Google und YouTube die Frage bestehen, welche Entwicklungen uns hier erwarten werden; denn diese werden für beinah alle Nutzer von Belang sein. Googles Head of News & Broadcast DACH, Holm Münstermann, der bei der Digital Distillery über die Zukunft von Video gesprochen hat, erklärt uns im Interview, warum die Umgebung für Videos wichtiger wird und wie mit Addressable TV und Anleihen aus dem Audio-Bereich eine zielgruppenspezifischere Ansprache ermöglicht wird.
Das Interview
OnlineMarketing.de: Die Zukunft von Video ist eine vage Umschreibung, aber wofür? Google zeigt, besonders mobil, bei vielen Suchanfragen Videos als Referenz in den SERPs. Ist das eine Entwicklung, die weiter voranschreiten wird und ein Beispiel für die Zukunft von Video bei Google?
Im Gespräch mit Holm Münstermann, © ShowHeroes Holm Münstermann: Der Nutzer steht bei Google immer an erster Stelle. Und wir haben in den letzten Jahren deutlich gesehen, dass sich das Nutzerverhalten verändert hat. Video hat dabei eine entscheidende Rolle gespielt, Nutzer konsumieren immer mehr und mehr Videoinhalte, vor allem auf ihren Smartphones. Durch die größeren Bandbreiten und durch die immer stärkere Verfügbarkeit von Videomaterial steigt auch das Suchergebnis Video. Die beiden Faktoren, Verfügbarkeit und das Interesse der Nutzer, spielen dabei eine Rolle. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Entwicklung noch weiter in diese Richtung gehen wird.
OnlineMarketing.de: Können wir in Zukunft so etwas wie Branded Video Advertising in der Google-Suche erwarten?
Holm Münstermann: Unsere Videoplattform YouTube bietet genau das heute schon. Da gibt es eine unendliche Anzahl von Videosuchergebnissen [und entsprechende Werbevideos von Marken, Anm. d. Red.] . Viele Marken nutzen YouTube, um ihre Kunden effektiv und zielgerichtet anzusprechen. Und auch hier, wenn immer mehr Nutzer Videos konsumieren, werden auch immer mehr Marken ihre Zielgruppen mit Video gezielt erreichen können.
OnlineMarketing.de: Könnte Google die große Content-Fülle für noch mehr Antworten in der Google-Suche nutzen, indem zum Beispiel Videos direkt in den SERPs abgespielt werden? Und sehen wir dann mehr No Click-Suchen?
Holm Münstermann: Wir orientieren uns hier immer am Nutzerverhalten. Und Nutzer wollen selbst entscheiden, wann sie ein Video anschauen wollen, und wann eben nicht. Das haben wir ganz klar bei YouTube beobachtet und haben uns zum Beispiel von non-skippable 30sec Ads verabschiedet.
OnlineMarketing.de: Gehört zur Zukunft von Video auch, dass der Kontext im Umfeld noch mehr Eingang in die Betrachtung findet, sodass die Qualität für Creator und Werbetreibende auch bei Einflüssen von außen gewährleistet werden kann?
Holm Münstermann: Unser oberstes Ziel ist es, für Werbetreibende und Creator ein sicheres Umfeld zu bieten. Daran arbeiten wir mit einem Mix von Richtlinien, manueller Prüfung und dem Einsatz von Technologie mit Hilfe von Maschinellem Lernen.
OnlineMarketing.de: Im Bereich Programmatic verspricht Programmatic Audio Advertisern Vorteile durch eine besonders zielgruppenspezifische Ansprache. Kann Ähnliches im Bereich Video durch Entwicklungen wie Addressable TV gewährleistet werden?
Holm Münstermann: Natürlich. Das muss es sogar. Bei Video ist es für uns sogar noch naheliegender als für Audio. Wir sehen ein Video auf allen Plattformen. Genauso wie der User erwartet, dasselbe Video auf allen Plattformen sehen zu können, wollen wir, dass der Werbekunde den Nutzer auch auf allen Plattformen einheitlich erreichen und folgen kann. Er muss dabei die Frequency managen können, er muss dasselbe Targeting haben, er muss überall da, wo Bewegtbild gezeigt wird, dieses Bewegtbild auch mit Werbung belegen können – zentral eingebucht für alle Plattformen. Es ist unser Ziel, diese Medienkonvergenz herzustellen, plattform- und formatübergreifend, so dass am Ende jede Werbeinsel im Fernsehen genauso gezielt und programmatisch buchbar ist wie die Pre-Roll auf einer Webseite.
OnlineMarketing.de: Sind hierbei künftig auch über den Google Assistant gewonnene Daten von zentraler Bedeutung? Erhalte ich als User zum Beispiel präzisere standortbasierte Video Ads?
Holm Münstermann: Location ist ein schon immer ein Targeting-Kriterium gewesen. Unser Ziel ist es, dem Werbekunden unterschiedliche Targeting Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, damit dieser seine Zielgruppen effektiv erreichen kann.
OnlineMarketing.de: Können Anfragen an den Assistant besseres Targeting gewährleisten, da sie womöglich konkreter sind als eingetippte Suchanfragen?
Holm Münstermann: Es spielt in erster Linie keine Rolle auf welcher Plattform Suchanfragen kommen. Das Ziel ist immer, dem Nutzer die relevantesten Informationen zu liefern, unabhängig davon, wie und wo er die Suchanfrage stellt.
OnlineMarketing.de: Gibt es Trends für Video-Formate, in deren Umfeld Werbung sich besonders auszeichnet?
Holm Münstermann: Bei Video-Formaten finde ich persönlich Bumper Ads richtig gut. Das sind die Sechs-Sekunden-Video-Formate auf YouTube. Die stören den Nutzer nicht und erreichen ihn trotzdem. Sie sind auch so kurz, dass sie nicht geskippt werden müssen. Und uns ist es immer wichtig, dass der Nutzer eine gute Erfahrung hat, damit er Werbung als positiv wahrnimmt. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Werbung entweder kurz ist – und verträglich sowieso – oder aber skippable. Das sind unsere TrueView-Formate. Ich gehe davon aus, dass sich das auch auf anderen Websites durchsetzen wird. Am Ende ist entscheidend, dass der Nutzer die Werbung wahrnimmt und im besten Fall auch interagiert und klickt. Damit werden Viewability und Click-Through-Performance noch stärker in den Mittelpunkt rücken.
OnlineMarketing.de: Es gibt im Audio-Bereich Werbeblöcke, die zwischengeschaltet werden und eine hohe Akzeptanz bei den Nutzern genießen. Kann sowas für Video auch funktionieren, dass bei Creator Videos im Video nochmal ein Block geschaltet wird, der mehr Akzeptanz erfährt, weil er einfach nativer ist?
Holm Münstermann: Das ist interessant, aber bei Videos schwerer umsetzbar. Da müssen wir sehr stark aufpassen, zwischen Werbung und Content noch sauber zu trennen.
Wir bedanken uns herzlich für das Interview und die interessanten Einsichten zu diesem spannenden und zukunftsorientierten Thema.

D2M Summit 2019: Die Trendkonferenz zu Content & Social Media Marketing

D2M Summit 2019: Die Trendkonferenz zu Content & Social Media Marketing

Jeder, der seinen Content im Netz verbreiten möchte, steht vor der Herausforderung, genügend Aufmerksamkeit zu bekommen und nachhaltige Effekte beim Kunden zu erreichen. So vieles wird mittlerweile, um die Aufmerksamkeit der User heischend, im Internet angeboten. Doch wie können sie wirklich angesprochen werden? Der wirkungsvolle Einsatz von Content, Social Media, Community und Messenger-Kommunikation ist demnach ein relevantes Thema, das auf dem D2M SUMMIT 2019 besprochen wird. Im Fokus steht die Diskussion zu Kunden- und Servicekommunikation im digitalen Zeitalter.
Die Fachkonferenz zu Content und Social Media Marketing sowie Community & Engagement Management findet vom 21.- 23. Mai im Hotel east Hamburg statt. Ein wichtiges Element des D2M SUMMIT ist der Erfahrungsaustausch entlang von Projektberichten, interaktiven Workshops und Expertenbeiträgen. Das Programm beginnt mit den optionalen Pre-Conference Seminaren am 21. Mai und geht mit den zwei Konferenztagen am 22. und 23. Mai weiter.
Jetzt Ticket sichern!
Die Workshops bieten praxisnahe Einblicke
Social Media Kommunikationsstrategie: Die Digital-Strategin Katja Evertz von FleishmanHillard, zeigt den Teilnehmern, dass Social Media-Kommunikation für nachhaltigen Erfolg in einen strategischen Gesamtrahmen eingebettet sein muss. In dem Workshop lernen Teilnehmer praxisnah die Eckpfeiler für die Optimierung ihrer Social Media-Kommunikationsstrategie.
Content Marketing und Content Distribution: Als Dozent und Berater für Online Marketing, Social Media und Digitale Kommunikation kann Thorsten Ising in seinem Workshop Konzepte und Wege zu Verstärkung der Aufmerksamkeit und besserer Verbreitung von hochwertigen und nutzbringenden Inhalten lehren und weitergeben.
Social Media Monitoring & Analyse: In diesem Workshop führt Stefan Evertz, Berater für digitale Kommunikation bei Cortex digital, Teilnehmende in die Grundlagen von Social Media Monitoring und Analyse ein und gibt eine Auswahl geeigneter Technologien an die Hand.
Storytelling, Engagement und Communication an den Konferenztagen
Die zwei anschließenden Konferenztage der Trendkonferenz bieten einen umfassenden Überblick über die aktuellen Herausforderungen und Ansatzpunkte. Während der erste Konferenztag am 22. Mai unter dem Motto „Mehr Storytelling & Brand Authority für Content & Social Media Marketing“ steht, geht es am 23. Mai in den Vorträgen um neue Engagement & Conversation-Ansätze für die Kunden- & Servicekommunikation. Renommierte Referenten aus der Praxis, von z.B. Zalando, innogy und Booking.com, sprechen über folgende Themen:
Erfolgsfaktoren für eine starke Marken- und Themenauthorität
Merkmale für Corporate Storytelling mit Begeisterungspotential
Anforderungen bei der Orchestrierung und Distribution von Inhalten
Empfehlungen für die Kundenbindung über eine Community oder Social-Media-Gruppe
Ansatzpunkte für einen wirkungsvollen Einsatz von Messenger-Diensten
Empfehlungen für das Design und die Umsetzung einer Chatbot-Kommunikation

Um die Gelegenheit für Insider-Einblicke in die Branche und auf die neuesten Trends und Tools zu nutzen, kann jetzt bis zum 30. April bei der aktuellen Ticketverlosung von fünf Zwei-Tages-Konferenztickets (22. und 23.Mai) unter https://www.d2m-summit.de/ticketverlosung teilgenommen werden.
Wer nicht mehr so lange warten möchte, kann direkt unseren exklusiven Community-Rabatt Code OM19D2M einlösen und 20 Prozent Rabatt auf den aktuellen Ticketpreis erhalten.
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