Facebook passt Einstellungen für verbesserte Brand Safety an

Facebook passt Einstellungen für verbesserte Brand Safety an

Content gibt es in den Weiten des Internets unendlich. Dass sich auch fragwürdige Inhalte darunter befinden, ist demnach selbstverständlich. Unternehmen sehen sich dann allerdings mit einem Problem konfrontiert, sobald eigene Werbung auf diese fragwürdigen geschaltet wird – und plötzlich ist das eigene Produkt problematisch. Facebook ist sich dessen bewusst und ist dies dementsprechend angegangen, wie das unternehmen zuletzt in einem Blogpost berichtet.

Seit geraumer Zeit betreibt Facebook nun Mühen, schlechten Content von der Website zu entfernen. Als schlechter Content gilt hierbei etwa Spam, Nacktheit, Schimpfwörter, terroristische Propaganda und alles Weitere, was der eigenen Marke schaden könnte. Natürlich können sich derlei Beiträge immer mal wieder einschleichen, weshalb umso wichtiger ist, den Unternehmen Eines bieten zu können: Kontrolle über die eigene Werbung. Kein Unternehmen möchte mit grenzwertigem Content assoziiert werden, was letztlich in Branding-Schäden und weiteren Skandalen resultieren könnte. Dementsprechend stellt Facebook nun den Inventory Filter vor. Dieser bietet Unternehmen die Option zu bestimmen, zu welcher Art von Content die eigene Werbung geschaltet wird.
Der Inventory Filter bietet mehr Kontrolle übers eigene Branding, könnte jedoch weniger Reichweite bedeuten. Full Inventory bietet die größte Reichweite, selektiert jedoch keine Inhalte heraus, wodurch das Risiko bei problematischen Inhalten, die eigene Werbung zu schalten erhöht wird. Standard Inventory hingegen hält dies moderat. Werbung könnte bei leicht problematischen Inhalten geschaltet werden und bietet somit eine mittelmäßige Reichweite, bietet jedoch weiterhin Sicherheit der Marke gegenüber schlechtem Content. Von Facebook wird dies als Standard eingestellt. Limited Inventory bietet abschließend die kleinste Reichweite, dezimiert aber auch somit das Risiko schlechten Contents und liefert somit am meisten Brand Safety. Produkte, deren Zielgruppe beispielsweise Kinder sind, könnten sich sehr über diese Option freuen. Neben diesen Funktionen, bietet Facebook auch andere, wie die sogenannte Block List, welche Unternehmen die Freiheit bietet bestimmte Anbieter für die eigene Werbung komplett zu blockieren. Der Inventory Filter baut auf dieser und weiteren Funktionen von Facebook Business auf, um die höchstmögliche Brand Safety zu ermöglichen.
Keine Skandale, mehr Brand Safety
Mit den neuen Optionen zur verbesserten Brand Safety bietet Facebook Unternehmen eine angenehme Möglichkeit zur Kontrolle des eigenen Werbeumfeldes. Dass damit eine gesteigerte Transparenz herrscht, ist Unternehmen, so wie scheinbar der durch Skandale gebeutelten Plattform selbst, überaus wichtig. Denn bevor Ads aufgrund polarisierender Inhalte in einem unerwünschten Umfeld ausgespielt werden, lässt sich weniger Reichweite durchaus in Kauf nehmen. Auf wie viel Erfolg die Neuerungen letztendlich stoßen, bleibt abzuwarten.