Logos, Content Teaser und mehr: Google Search krempelt seinen Look um

Logos, Content Teaser und mehr: Google Search krempelt seinen Look um

Bei ihrer Einführung 1997 sollte die Suchmaschine das Angebot im Netz überschaubar darstellen und den Zugang vereinfachen. Die Möglichkeiten und Formate im Internet haben sich seither unendlich vervielfacht: Neben unzähligen Websites sind Bilder, Videos und auch AR hinzugekommen. Gestern kündigte Google an, das Desgin der SERPs den aktuellen Bedürfnissen anzupassen und damit auch weiterhin zu einer positiven Nutzererfahrung beizutragen.
Logos, Teaser und bessere Kennzeichnung von Ads
Der neue Look soll Nutzern helfen, schneller zu finden, wonach sie suchen. Neben den Unternehmensnamen und ihren Logos werden demnach künftig auch kleine Content Teaser angezeigt.
Das neue SERP-Design (rechts) stellt das Branding und Inhalte in den Vordergrund. Zusätzlich verändert Google auch die Kennzeichnung bezahlter Ads, die jeweils über den organischen Ergebnissen zu finden sind: War sie vorher in grüner Farbe und mit Rahmen ausgestattet, soll sie nun in unauffälligem Schwarz über der Anzeige stehen.
Das neue Design passt sich dem allgemeinen Trend an und wird visueller. Die Action Buttons und nützlichen Content-Ausschnitte sollen die SERP übersichtlicher für den Nutzer machen. So gewinnt er schneller einen Eindruck darüber, was ihn erwartet. Der Überblick soll auf diese Weise schneller und zuverlässiger zum gewünschten Ergebnis führen.

Um das Logo im Suchergebnis anzuzeigen, können Webseitenbetreiber ihr gewünschtes Creative („Favicon“) für organische Suchergebnisse festlegen, indem sie der Kopfzeile ihrer Homepage zuvor einen Link-Tag zugefügt haben. Google erläutert das genaue Vorgehen in seiner Seach Console-Hilfe.
Sichtbarkeit bekommt so eine neue Bedeutung auf den SERPs. Wer nicht untergehen will, der sollte von dem Anzeigen des Logos unbedingt Gebrauch machen – denn das bietet ebenfalls einen wertvollen Branding-Effekt. Auch die Content Teaser bieten die Möglichkeit zur überzeugenden Positionierung. Der User sieht bereits auf der SERP, ob ein Klick lohnt.
Während die bisherige Ad-Kennzeichnung werbliche Inhalte deutlich von den organischen Ergebnissen abgegrenzt hat, müssen Nutzer nun genauer hinschauen. Zwar ist die Kennzeichnung als Ad künftig gefettet, springt dafür allerdings nicht mehr direkt ins Auge.
Das Redesign wird in den kommenden Tagen weltweit ausgerollt.