Neuerungen bei Google Ads sorgen für besseres Shopping-Erlebnis

Neuerungen bei Google Ads sorgen für besseres Shopping-Erlebnis

Auf dem Event Google Marketing Live verkündete der Konzern gleich mehrere Neuerungen: Zwei neue Werbeformate bieten Werbetreibenden neue Möglichkeiten, YouTube bekommt ein Tool für Bumper Ads, die sogenannte Bumper Machine, und Shoppable Ads werden optimiert – vorerst aber nicht am deutschen Markt.
Zwei neue Werbeformate
Die erste Neuerung sind Discovery Ads. Diese werden Nutzern besonders gezielt und prominent über den Discover Feed in der App, auf YouTube oder Gmail ausgespielt – und verringern dadurch Streuverluste. Google spricht nach ersten Tests sogar von einer Verringerung des Cost per Lead (CPL) um 20 Prozent.
Das zweite neue Werbeformat sind Gallery Ads. Im Laufe des Jahres soll der Anzeigentyp in der Googlesuche auftauchen und sich dort nahtlos einfügen. Vier bis acht Bilder und bis zu drei Headlines können pro Anzeige eingefügt werden.
© Google Ads Werben auf YouTube leicht gemacht
Ein weiterer Schritt, den Google unternehmen möchte, betrifft YouTube. Auf der Videoplattform treiben sich viele potentielle Kunden herum, die im richtigen Mindset sind, um von Werbung angesprochen zu werden. Einige Hindernisse, wie beispielsweise fehlender Video Content, verhinderten bisher besonders für kleine Marken das Werben auf YouTube. Doch Google versucht, dies ab sofort einfacher zu gestalten. Für die eben erwähnten Discovery Ads auf YouTube sind keine Videos nötig, sondern nur hochwertige Produktbilder, z.B. aus Social Media-Kampagnen. Die Bumper Maschine, über die wir bereits berichteten, filtert mit Hilfe von Machine Learning aus bestehenden Videoclips die interessantesten Momente (die beispielsweise Informationen über die Marke, menschliche Gesichter, Bewegung oder Kontraste enthalten) heraus und schneidet sie zu mehreren 6-Sekunden-Clips zusammen, aus denen Werbetreibende auswählen können. Anschließend steht es den Advertisern frei, die Clips weiter zu bearbeiten.
Google Shopping neu designed
© Google Ads Viele Nutzer sind auf Google unterwegs, um sich inspirieren zu lassen. Google Search und Images oder auch auf YouTube sind daher optimale Werbeplattformen. Aus diesem Grund können Nutzer die Shopping Ads jetzt an genau diesen Orten finden, wie auch auf den neu designten, personalisierten Google Shopping-Seiten. Dort finden Käufer Millionen Produkte, inklusive Reviews und Videos. Erwerben können sie diese je nach Filtereinstellung online, über einen Laden in der Nähe oder neu direkt über Google.
Um den Kauf in Läden zu unterstützen, wird es für Marken und Unternehmen auch einfacher gemacht, ihren Kunden „buy online, pick up in store“-Möglichkeiten zu bieten. Zum Testen der Betaversion dieses Einkaufserlebnisses, können Marken sich hier eintragen. Google gibt den Kunden die Sicherheit, die nötig ist, um einen Spontankauf zu tätigen. Für alle Produkte mit einem kleinen blauen Einkaufswagensymbol, die direkt über die Suchmaschine gekauft werden, bietet Google einen Kundenservice und verspricht, sich zu kümmern, falls eine Lieferung nicht ankommt oder etwas mit dem Produkt nicht in Ordnung ist.
Get discovered in more places
Neu ist auch die Erweiterung der Smart Shopping Campaigns auf Shopping Campaigns with Partners. Diese ermöglichen es Marken, ihr eigenes Budget in die Kampagnen ihrer Einzelhändler zu stecken und dadurch relevante Produkte für sie zu promoten. Ein Gewinn für beide Seiten. Für Deutschland ist die Einführung der verbesserten Shopping-Kampagnen allerdings im Jahr 2019 noch nicht geplant.
Alle Änderungen sollen maßgeblich zu einem besseren Shoppingerlebnis beitragen. Bessere Immersion und weniger Friktion leiten Kunden einfacher durch die Erfahrung bis zum Warenkorb. Auch in Hinblick mit der Ausweitung auf Sprachassistenten helfen die neuen Werbetypen. Schließlich sollen die smarten Helfer auch immer mehr von unserem Einkauf übernehmen. Wer sich dort also mit seinen Anzeigen in den Suchergebnissen gut positioniert, hat gute Chancen, sein Produkt am ehesten unter die Kunden zu bringen.