OVK bringt mit Initial/Subload Lösung, um Page Speed und Ad Load zu beschleunigen

OVK bringt mit Initial/Subload Lösung, um Page Speed und Ad Load zu beschleunigen

Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW hat jüngst das Konzept Initial/Subload vorgestellt, das eine bessere UX danke schneller ladender Seiten gewährleisten soll. Weißflächen sollen vermieden werden, da Werbemittel im Initialbereich des Downloads bereits ein Visual des Werbetreibenden aufzeigen müssen.
Polite Download abgelöst: Neue Lösung für schneller ladende Seiten
Die bisherige Lösung des BVDW zur Sicherstellung, dass Nutzer bei geladenen Seiten direkt die vorhandenen Ads sehen, war der Polite Download. Er sieht vor, dass nach dem Initialload bereits der Werbemittelinhalt dargestellt wird. Auch, weil die Werbeform im Gewicht der Datei dem initialen Download entspricht. Zudem darf hierbei das Nachladen erst nach dem Laden der Seite selbst gestartet werden, nicht direkt im Anschluss an den Initialload.
Diese Lösung soll durch Initial/Subload jedoch obsolet werden. Immerhin konnten die Vorgaben des Polite Downloads nicht umfassend eingehalten werden. Nun sieht der OVK eine neue Standardspezifikation vor, die bei Github im Detail nachzuvollziehen ist. Das Konzept wurde vom IAB Tech Lab bereits in seine LEAN-Richtlinien übernommen. Beim Konzept wird das Gesamtdateigewicht eines Werbemittels zweigeteilt in einen initialen und einen nachgeladenen Teil. Die Ladezeiten der Websites von Publishern, die im OVK versammelt sind, sollen nun deutlich geringer ausfallen, weil das Laden der Werbeinhalte vorerst auf den initialen Teil beschränkt wird. Andreas Kühner (United Internet Media), Leiter der Unit Ad Technology im OVK, erklärt:
Das Online-Erlebnis der Nutzer verbessert sich spürbar, denn die Websites laden deutlich schneller. Die neue Lösung macht das bisherige Konzept ‚Polite Download’‚ obsolet, das das ‚Polite‘-Versprechen zur Steigerung der Nutzerfreundlichkeit nur bedingt einlösen konnte.
Werbebotschaft muss nach Initialdownload vorhanden sein
Initial/Subload sieht vor, dass nach Abschluss des Initialloads bereits ein Motiv des Werbetreibenden auf der Werbefläche zu sehen ist. Die Werbebotschaft soll „unmittelbar mit dem Aufbau der Seite gestreut werden“ können. An diesem Punkt sollen technische KPIs wie Ad Impressions und Sichtbarkeitsmessungen erhoben werden. Weißflächen, die erst verzögert mit Werbeinhalten gefüllt werden, sollen auf diese Weise vermieden werden. Demnach werden die aufgerufenen Inhalte von Nutzern sofort gesehen. Die abgeteilten Subload-Anteile der Werbemittel werden dann nach dem vollständigen Laden der Website nachgeladen.
Für aufwendige Kreationen im Bereich der Werbemittel hat der OVK einige Lösungen bereit. Wenn das Gesamtdateigewicht beim Initialload nicht ausreicht, können bis zur Spezifikationsgrenze des Subloads zusätzliche Inhalte nachgeladen werden. Demnach wird der Subload  „durch das Event der Hauptseite „readystate=complete“ angestoßen“. Allerdings kann bei diversen Werbemitteln nicht in allen Integrationsvarianten auf dieses Event zugegriffen werden. So hat die Unit AdTechnology des OVK Lösungen bereitgestellt, die mit dem IAB Tech Lab abgestimmt werden. Diese Lösungen sind:
Direkter Zugriff auf das readystate-Event der Hauptseite
Alternativ: Reagieren auf das postmessage Signal „IAB_HOST_LOADED“ der Seite
Die maximale Wartezeit ist auf 4 Sekunden beschränkt
Wichtig: Es ist sicherzustellen, dass der Subload nur einmal pro Werbemittel gestartet wird, da unter Umständen entsprechende Signale mehrfach übergeben werden.
Wenn das neue Konzept des Online-Vermarkterkreises umfassend Anwendung findet, dürfte sich die Ladezeit der Websites also deutlich verringern. Und das hat nicht nur für den User und die Seitenbetreiber ob der optimierten UX Vorteile, sondern im Zuge dessen auch für die Performance der Ads.