How-to: So setzt du GIFs im Marketing gewinnbringend ein

How-to: So setzt du GIFs im Marketing gewinnbringend ein

Wer denkt, dass die kleinen lustigen Bewegtbilder nur in Foren oder Facebook-Kommentare gehören, irrt sich gewaltig. Seit 1984 existieren GIFs und entwickeln sich in ihren Anwendungsbereichen weiter. Sie geben den Empfängern mehr zu sehen und mehr Interaktionen als ein Bild, machen weniger Arbeit und kosten zudem weniger als ein selbst produziertes Video. Das macht sie zu einem genialen Tool, um Kundenbindung zu betreiben.
Wieso sind GIFs relevant?
GIFs gibt es schon ewig, doch die Einbindung auf Social Media und im E-Mail-Marketing macht sie für Marketer interessant. Schon lange sind sie weg vom Image des Tumblr-Beitrages eines Jugendlichen. Mittlerweile geschieht viel Kommunikation im Netz über den Austausch von Bildern; und Memes sind nicht die einzigen Inhalte, die gern geteilt werden. Oft ergibt sich auf Social Media eine wahre GIF-Schlacht. Dabei versucht der Antwortende den Vorredner zu übertrumpfen und das witzigere GIF zu finden, bzw. zu erstellen. Unternehmen, die sich hier gekonnt einklinken und ihre eigenen GIFs posten, können so eine wertvolle Beziehung zu ihren Kunden aufbauen und dadurch teilweise sogar ihre Conversions verbessern.
Hier findest du GIFs:
Reddit bietet einige gute Subreddits:
Und obwohl die vor- und zurückspulenden Videos an sich nicht direkt als GIFs zählen, sollten sie in dieser Aufzählung trotzdem Erwähnung finden:
Wie kann dein Business GIFs nutzen?
GIFs können in E-Mails oder Blogposts und natürlich auf Social Media eingesetzt werden. Hierbei sollte besonders darauf geachtet werden, dass die GIFs qualitativ hochwertig und etwas Besonderes sind, denn mittlerweile stechen die Bewegtbilder nicht mehr so sehr heraus, wie sie es zu Beginn taten. Oft genug werden z.B. Newsletter von genervten Empfängern weggeklickt, weil zu bunte oder unpassende GIFs eingefügt sind. Der Mock-Up Social Media Post von Vue ist dabei ein gutes Beispiel, wie Unternehmen es im Newsfeed mit einem besonderen GIF schaffen können, herauszustechen.

© Vue Ein GIF dieser Art ist natürlich mit einiger Arbeit verbunden. Niemand muss direkt am Anfang eigene kreative GIFs erstellen, genau dafür gibt es ja die oben aufgeführten GIF-Sammlungen. Um mit dem Format erst einmal vertrauter zu werden, kann beispielsweise zunächst nur auf Facebook und Twitter in Kommentaren mit GIFs reagiert werden. Ganz simpel wäre dabei ein „Danke“-GIF als Antwort auf eine positive Rückmeldung. Durch einen Austausch mit Kunden und Followern auf diesem Level wird die Kommunikation eher wie zwischen Freunden wirken und sie so viel persönlicher und direkter machen. Indem Unternehmen gerade trendende GIFs nutzen, zeigen sie, dass sie up-to-date sind und wissen, was in der Medienwelt derzeit passiert. Dabei ist es okay, sich auch mal nicht so ernst zu nehmen. So schickte Google einst als offizielle Antwort auf die Frage, ob die Gerüchte stimmen, dass YouTube seinen Livestreaming Service relauncht, an einen Daily Dot Reporter dieses GIF:
via GIPHY
GIFs bieten viele Möglichkeiten
Auch sonst schnell langweilig wirkende Informationen oder Anleitungen können durch GIFs lebendig wirken – eben durch ihr deutlich anschaulicheres Format. Ein How-to, das in wenigen Schritten erklärt ist, kann oft in Bildern deutlich schneller verständlich und meistens auch visuell ansprechender dargestellt werden.
Viele Unternehmen nutzen GIFs beispielsweise in Newslettern, um ihr neuestes Produkt anzuteasern oder zu präsentieren. Aber auch die Möglichkeit, eigene GIF Sticker zu erstellen, die Instagram-Nutzer in ihren Stories verwenden können, ist eine gute Option, um die eigene Marke bekannter zu machen. In einem weiteren Artikel zeigen wir, wie du selbst GIF Sticker erstellst, und liefern ein erfolgreiches Beispiel von der Brooklyn Soap Company.
Die genutzten GIFs müssen zwar zum Ton und grundsätzlich zu dem, wofür die Marke steht, passen, doch Anlässe, ein GIF einzubauen, finden sich überall. Solange die Umsetzung gut ist, passen auch Paarungen von Elementen zusammen, die man nicht unbedingt miteinander verbinden würde. Wie in dem folgenden Beispiel von YO! Sushi, das anlässlich des National Video Game Day einen kleinen Sushi-Pacman zum Leben erweckte.
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Die Vorteile von GIFs
GIFs sind tonlos und bringen den Empfänger nicht in die gleiche, unangenehme Situation wie einige Videos, die von selbst anfangen zu laufen und das Büro beschallen. Dadurch, dass sie nur wenige Sekunden lang sind, passen sie gut in die kurze Aufmerksamkeitsspanne, die wir uns mittlerweile online angewöhnt haben. Der Produktionsaufwand ist meistens gering und das Format lässt sich mittlerweile überall einsetzen: Auf Blogs, im E-Mail-Marketing, auf Facebook, Twitter oder WhatsApp. Einige Unternehmen nutzen das Format sogar für Out-Of-Home-Kampagnen.
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Do’s and Don’ts
Auch wenn du jetzt begeistert an der Tastatur sitzt und dir schnell das beste GIF für deinen Newsletter aussuchen möchtest, sollte immer darauf geachtet werden, nicht zu übertreiben. Das GIF muss immer noch zum Inhalt und Kontext des Beitrags oder deiner Seite passen. Außerdem muss, wie auch bei Bildmaterialien, die dir nicht gehören, bei GIFs die Quelle angegeben werden. Und ganz wichtig: Ein GIF spielt erst ab, wenn es vollständig geladen ist und kaum ein Nutzer wird mehr als wenige Sekunden warten bis das GIF zu sehen ist. Deswegen gilt es besonders in E-Mails die zugelassene Dateigröße zu beachten. Auch das Vorschaubild sollte immer bewusst ausgesucht werden, da GIFs in einigen Formaten erst nach dem Anklicken abgespielt werden.
GIFs sind auf jeden Fall einen Versuch wert und können als Format mit Beherzigung unserer Tipps Teil der erfolgreichen Marketingstrategie eines Unternehmens werden.
Dezent, zur Marke passend und doch ein Eyecatcher. © bohoo

Beef bei Burger King: Art Director roastet Fastfood-Kette bei Instagram

Beef bei Burger King: Art Director roastet Fastfood-Kette bei Instagram

Der Vorwurf wiegt schwer: Burger King soll sich für seine Ads bei den Ideen des bekannten Art Directors Pablo Rochat bedient haben. Doch statt den Fast Food-Laden dafür vor Gericht zu zerren, hat der Kreative einen anderen Weg gefunden Rache zu üben, der für das Unternehmen schmerzhafter sein dürfte.
Penisse für Gerechtigkeit
Für Künstler dürfte der Diebstahl geistigen Eigentums ein Problem sein, mit dem sie sich regelmäßig herumschlagen müssen. Pablo Rochat entschied sich im Fall Burger Kings jedoch für einen anderen Weg.
Burger King recently stole my content for their IG ads. Instead of taking legal action, i drew a big fat penis and tagged them so it would show up on their ‘tagged photos’ page. Take that Burger King.
Statt Burger King dafür zu verklagen, versah er die Erwähnungen auf der Instagramseite des Unternehmens kurzerhand mit einem riesigen Penis. Der Weg zahlte sich für ihn bislang aus. Am Dienstag postete er den Vorfall auf verschiedenen Kanälen und erhielt dafür eine Welle der Solidarität.
Seinem Ärger über den Ideenklau macht er auf Burger Kings Instagramseite Luft. © Tina Bauer | OnlineMarketing.de Seitdem folgen immer weitere Darstellungen von Penissen auf dem Mentions Feed der internationalen Instagramseite Burger Kings. Neben einzelnen Bildern, die Phallus-Symbole zeigen, etwa von Kakteen, finden sich allerdings auch große, zusammenhängende Mosaike zwischen Burger essenden, normalen Menschen. Das meiste davon sogar auffallend in der orangefarbenen Corporate Identity des Unternehmens.

Starke Ähnlichkeit zwischen den Arbeiten des Kreativen und den Instagram Ads
Pablo Rochat kreiert unter anderem Tap-and-Hold-Spiele auf Instagram. Dabei postet er etwa Animationen in seinen Stories und fordert die Nutzer auf, diese mit einem Tap auf das Display einzufrieren. Ein Beispiel zeigt ein Katzenportrait deren Gesicht, also Augen, Nase und Mund, ihre Position verändern. Das Ergebnis kann mitunter verstörend oder lustig aussehen. Neben der Katze hat er dies auch bereits mit Animationen von Kim Kardashian oder Albert Einstein veröffentlicht. In einem Interview mit Vice erzählt er, dass er das Konzept zwar nicht erfunden, sich mit dieser Art von Arbeiten aber einen Namen als Kreativer gemacht habe und damit auch bekannt geworden sei. Vor diesem Hintergrund weist die Instagram Ad der Schweizer Niederlassung Burger Kings zu den Arbeiten Rochats eine unverkennbare Ähnlichkeit auf.
Links Pablo Rochat, rechts Burger King. Nachdem diese nicht die erste schlechte Erfahrung mit Unternehmen war, die jedoch bisher nur darin resultiert sind, geghosted zu werden, entschied er sich dafür, nicht zu klagen und die Verantwortlichen auch nicht zur Rede zu stellen.
Der kreative Ansatz zahlt sich aus. Burger King erhält seither fast minütlich neue Phallus-Symbole auf seinem Feed in den Erwähnungen. Dem Unternehmen bleibt derweil nichts anderes übrig, als das Thema auszusitzen. Andernfalls lassen sich die Erwähnungen auch ausschalten, dann aber muss der Fast Food-Riese gänzlich auf User Generated Content verzichten. Eine Zwickmühle, in die er sich selbst hineinmanövriert hat.
„Actually I don’t think the first set of panels were funny enough. May I try again, @burgerking? Phallic Imagery“, liest es sich auf den insgesamt 18 zusammenhängenden Bildern auf dem Mentions Grid Burger Kings. Rache ist kreativ
Mit der Aktion will Rochat lediglich auf lustigem und kreativem Wege Rache üben und auch andere damit unterhalten – so wie er es üblicherweise hält. „I felt that because they took an idea that I worked hard to develop on my own, I gave myself permission to get back at them in a creative way that really wouldn’t hurt them too much but would be fun and entertaining for everyone. The most important takeaway that I want people to get from this is that the best revenge is creative“, gab er gegenüber Vice an. Die nicht süße, sondern kreative Rache dürfte sitzen – immer mehr internationale Medien berichten über den Rachefeldzug des Künstlers. Während dieser Beifall erntet, fällt für Burger King öffentlichkeitswirksam eine Menge Häme ab.

Die AfD als Karnevalsverein? Absonderliches Suchergebnis bei Google Maps

Die AfD als Karnevalsverein? Absonderliches Suchergebnis bei Google Maps

Google Maps verfügt über eine gigantische Datenbank, welche nahezu alle Orte dieser Welt abdeckt. Um so eine aufzustellen, bedarf es gelegentlich jedoch auch einiger Hilfe. Dass auf diese nicht immer Verlass ist, hat sich kürzlich gezeigt, als einige Local Guides den Hauptsitz der AfD als Karnevalsverein angaben, wie GoogleWatchBlog berichtet.
Die Karte intakt halten
Wenn es auch manchmal so scheinen mag, kann Google nicht überall in der Welt auf einmal anwesend sein. Zwar wäre dies für Google Maps besonders praktisch, de facto funktioniert das aber nicht. Um die virtuelle Weltkarte also möglichst aktuell zu halten, verlässt Google sich außerhalb von Datenbanken und Algorithmen auf sogenannte Local Guides oder andere Nutzer der Website. Diesen steht es frei Änderungen vorzuschlagen oder selbst welche vorzunehmen. Wenn man diese jedoch nicht mit der nötigen Vorsicht begutachtet, schleichen sich hierbei teils kuriose Fehler ein, wie kürzlich beim Hauptsitz der AfD, welcher dadurch laut Angaben von Google Maps ein Karnevalsverein war.
Nutzer, die sich vor Kurzem den Hauptsitz der AfD bei Google Maps ansehen wollten, trafen auf eine interessante Beschreibung der Partei. ©GoogleWatchBlog
Dadurch, dass der Titel und weitere Angaben korrekt waren, ist der Fehler zunächst nicht aufgefallen. Mittlerweile wurde der Eintrag korrigiert und die AfD wird wieder als „Politische Partei“ angegeben.
Ein Fehler im System?
Nicht erstmalig erlauben sich Google-Nutzer einen derartigen Spaß. Kürzlich erst wurde per SEO-Hack das Nestlé-Logo bei der Google Suche als rot durchkreuzt angezeigt. Es gibt mehrere solcher Fälle. Großartig dramatisch mag das nicht sein, spricht jedoch womöglich für Schlupflöcher in Googles Prüfmechanismen. Änderungen wie diese bei Google Maps müssen für gewöhnlich durch mehrere Local Guides bestätigt werden, in diesem Fall fanden das jedoch anscheinend mehrere Local Guides sehr unterhaltsam, sowie diverse Nutzer, welche auf dieses Suchergebnis gestoßen sind, sodass die Bezeichnung als „Karnevalsverein“ durchgekommen ist. Diese Schlupflöcher bieten Nutzern ohne großen Aufwand eine theoretisch große Reichweite, wobei berücksichtigt werden muss, dass, sofern es sich hierbei um eine klare Auffälligkeit handeln würde, diese auch nicht ohne Weiteres bei Google durchkommen würde, wodurch der Einfluss auch nicht so groß ist, wie man meinen sollte. Nichtsdestotrotz, schmunzeln musste die ein oder andere Person deshalb allemal.

Kinderschutzmaßnahme: YouTube erwägt Entfernung aller Kindervideos von der Plattform

Kinderschutzmaßnahme: YouTube erwägt Entfernung aller Kindervideos von der Plattform

Das Wall Street Journal und weitere Medien berichten, dass YouTube in Erwägung zieht, jegliche Kindervideos von der Plattform in die Standalone App YouTube Kids zu verschieben. Nach den Angaben der Publisher, darunter auch The Verge, wird die Option von Google-Verantwortlichen geprüft. Zuletzt gab es viel Kritik, da massenhaft Kindervideos bei YouTube pädophile Kommentierung erfahren hatten. In der Folge löschte YouTube hunderte Kanäle und deaktivierte bei den meisten Kindervideos die Kommentarfunktion. Außerdem wird die Federal Trade Commission womöglich bei einer Untersuchung von Googles Praktiken auch diesen Aspekt bei YouTube unter die Lupe nehmen.
Ein gewagter Schritt steht im Raum
Wenn sich YouTube dazu entschließt, Kindervideos künftig nur noch bei YouTube Kids zu akzeptieren, könnte das für die Werbeeinkünfte einen mächtigen Dämpfer bedeuten. Denn die Popularität von Clips auch der jüngsten YouTuber ist groß, die Werbeplatzierungen, trotz des Aussetzens einiger Kampagnen während der letzten Skandale, sind wertvoll. Millionen von Werbe-Dollar könnten verloren gehen. Auf der anderen Seite gilt es, gerade die jüngsten YouTuber, aber auch Viewer zu schützen.
Doch allein der Aufwand, die zig Millionen Videos zu verschieben, wäre beträchtlich. Ein weiteres Problem ist die Frage der Sicherheit bei der App YouTube Kids selbst. Im frühen Stadium der App konnten unangemessene Videos auch dort lokalisiert werden, die graphische Darstellungen von Selbstmord, Pornographie etc. zeigten.
YouTube Kids soll Kindern eine sichere Umgebung bieten, © YouTube Und selbst wenn eine Migration aller Kindervideos zu YouTube Kids gelingt und diese dort gut gesichert werden können, ist weiterhin fraglich, ob ihnen dann noch die erwarteten Views zuteil werden. Andernfalls könnte YouTube auch vonseiten der Creators Kritik erwarten.
Dass YouTube also tatsächlich den Schritt geht und die Kindervideos von der Hauptplattform entfernt, ist derzeit zwar eine Möglichkeit, es muss aber nicht so kommen. Gegenüber The Verge gab ein Sprecher an, man habe
lots of ideas for improving YouTube and some remain just that — ideas.
Schließlich muss die Videoplattform einen Weg finden, um die Kinder zu schützen; was angesichts der zahlreichen Gefahren auch für andere Social Media gilt. Und Richtlinien, die Hate Speech oder sexuell missbräuchliches Verhalten ablehnen, reichen allein nicht aus. Es wird sich zeigen, welches Moment für YouTube letztlich überwiegt. Ein regulatorischer Eingriff vonseiten der FTC ist ebenfalls denkbar. Immerhin muss über kurz oder lang für YouTube, aber auch Plattformen wie Facebook und Instagram eine Lösung gefunden werden, die für mehr Schutz der Nutzer und Creators sorgt; nicht nur für die Kinder, aber vor allem für diese.

Google bestätigt Image Alt Text als Rankingfaktor

Google bestätigt Image Alt Text als Rankingfaktor

Die Optimierung des Rankings von Websites hängt an zahlreichen Faktoren. Doch es gibt immer wieder Stellschrauben, an denen sich noch drehen lässt, um bei Google eine bessere Position zu erreichen. Eine davon ist der Image Alt Text. Für Inhalte, die hierüber vermittelt werden, können Seiten in der Websuche ranken.
John Mueller gibt Bestätigung – und warnt Webmaster
Bei Twitter, das längst zu einer wichtigen Newsquelle für alle Webmaster und an Entwicklungen bei Google Interessierten avanciert ist, hat Googles Webmaster Trends Analyst John Mueller nun klargestellt, dass es lohnen kann, Content im Alternativtext für Bilder zu integrieren. Denn dank dieses Attributs kann das Ranking optimiert werden.

Pages can rank in websearch for content that’s in image alt-attributes, so I guess that’s a yes :). Easy to try out, if you want to double-check.
— 🍌 John 🍌 (@JohnMu) 19. Juni 2019

SEO-Experte Barry Schwartz, der zum Thema bei SEO Roundtable schreibt, bestätigt, dass viele Tests zeigen, inwieweit Seiten auch auf Grundlage der Image Alt-Attribute gerankt werden. Seiner Erfahrung nach ist eine erkennbare Optimierung im Ranking jedoch eher bei etwas unklaren oder abstrakten Suchanfragen möglich; für generische Anfragen ist das Attribut nur eine geringe Unterstützung.
Nichtsdestotrotz kann es im Zweifel hilfreich sein. Und Mueller schlägt den Webmastern vor, es auszuprobieren, um zu sehen, ob es beim Ranking hilft. Insofern könnte diese Option ein weiterer kleiner Kniff sein, der beim Kampf um die besten Google-Positionen einen Vorteil verschafft. Dabei macht Mueller auch klar, dass das Stuffing von Image Alt-Attributen keinen positiven Effekt haben wird. Denn die Google-Algorithmen können das inzwischen richtig interpretieren.

Folks have been stuffing alt attributes (or alt tags as we used to call them) for a really long time now. Our algorithms have learned to interpret them appropriately :-).
— 🍌 John 🍌 (@JohnMu) June 19, 2019

Wer sich nun aktiv mit seinem Ranking beschäftigt, wird im Juni zudem einige Entwicklungen erlebt haben und vielleicht kommt ein Search Algorithm Update.
Wieder ein Update von Google?
Anfang Juni hatte Google erstmals ein Core Algorithm Update vorangekündigt und Webmaster damit auf die Veränderungen in der Googlesuche hingewiesen. In der Folge gab Googles Danny Sullivan an, dass man künftige Core Updates aller Wahrscheinlichkeit nach auch im Vorwege ankündigen werde.
Zwar gab es beim Webmasters Account Googles bei Twitter keine Ankündigung, aber Barry Schwartz hat nun einige Indikatoren zusammengetragen, die auf ein mögliches Search Algorithm Update hindeuten. Für ein solches hat Google auch keine Vorankündigungen in Aussicht gestellt. Als Anzeichen deutet Schwartz auf Entwicklungen bei bekannten Tracking Tools hin. Darunter die Grafik von Rank Ranger:
Fluktuationen bei der Googlesuche über Desktop in den letzten 30 Tagen nach Rank Ranger (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Rank Ranger, Quelle: Barry Schwartz Die meisten User oder Webmaster berichten derweil von kleinen Veränderungen. Eine offizielle Bestätigung für ein weiteres Update nach dem jüngsten Core Algorithm Update und dem Update für mehr Diversität bei den SERPs steht noch aus. Während die Webmaster auf derlei Updates aber, wie Google immer wieder betont, nur sehr eingeschränkt reagieren können, ist die angeführte Option, das Image Alt-Attribut zu nutzen, um das Ranking zu verbessern, ein Faktor, der sich in speziellen Fällen auszahlen kann. Wie man die Bilder insgesamt für die Suchmaschine am besten integriert, zeigt Google selbst in einem Leitfaden. Hier lohnt ein Test und die Beobachtung der Google-Ergebnisseiten. Diese sollte man in Anbetracht der vielen Entwicklungen derzeit ohnehin genau im Auge behalten.

How-to: Content Marketing mit Alexa

How-to: Content Marketing mit Alexa

Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Für Unternehmen stellen sie einen neuen Marketing- und Kommunikationskanal dar, der unter dem Begriff Voice Marketing zunehmend mehr Aufmerksamkeit erhält. Marketingexperte Sinan Arslan und Softwareentwickler Ziad El-Jayyousi von der Digitalagentur Neofonie zeigen auf, warum “Voice” zum zukünftigen Marketing Mix gehört und erläutern die Entwicklung in fünf Schritten am Beispiel eines eigenen Projektes.
Voice als Schnittstelle zum Kunden
Im Frühjahr gab Amazon bekannt, weltweit bereits mehr als 100 Millionen Amazon Echos verkauft zu haben. Die Verbreitung von Sprachassistenten erfreut sich auch in Deutschland wachsender Beliebtheit. Rund 15 Prozent aller Deutschen mit Internetzugang nutzen laut “Trendmonitor Deutschland“ Amazon Echo, Google Home oder einen HomePod. Dabei steht Amazon Echo mit der Künstlichen Intelligenz Alexa an erster Stelle, gefolgt von Google Home und dem darauf laufenden Google Assistant. Auch erste PKW-Hersteller liefern Alexa bereits ab Werk aus, so beispielsweise Audi im e-tron. Weitere Modelle sollen noch dieses Jahr folgen.
Vom Blogcast zum Alexa Skill
Was “Apps” auf dem Smartphone sind, nennt sich “Actions” in Google Assistant und “Skills” in Alexa. Die Möglichkeiten reichen dabei von einfachen Skills für Auskünfte bis hin zu komplexeren wie etwa Shopping Skills. Unternehmen können mithilfe von Skills ihren (potenziellen) Kunden mehr Service bieten – einfache Bestellmöglichkeiten, relevante Informationen oder ein direkter Draht zum Support sind nur einige Beispiele. Auch für das Content Marketing bieten Sprachassistenten hervorragende Distributionskanäle. Im konkreten Fall von Neofonie geht es um die Verbreitung von Blogcasts, die vertonte Fassung von Blogbeiträgen, die bislang “nur” über Spotify, iTunes und Soundcloud hörbar sind. Wie aber kommt der Audio Content auf Alexa?
Schritt 1: Den Grad der Individualisierung festlegen
Zu Beginn muss entschieden werden, ob der Skill individuell oder auf Basis einer “Vorlage” entwickelt werden soll. Alexa Skills Kit ist eine Sammlung aus Tools, Dokumentationen und Codebeispielen, um Entwicklern den Einstieg zu erleichtern. Mit den Skill Blueprints gibt es zudem umfangreiche Vorlagen, mit denen Alexa auch ohne Programmierkenntnisse neue Fähigkeiten beigebracht werden kann. Bei unserem Skill “Neofonie Blogcast” haben wir auf eine Mischung aus Vorlagen aus dem Amazon Web Service (AWS)-Portal sowie eine individuell entwickelte Lösung gesetzt. Auf diese Weise verkürzen wir die Zeit bis zum Go-live und können zukünftige Änderungen flexibel nach unseren eigenen Wünschen umsetzen.
Schritt 2: Den Skill entwickeln
Entscheiden sich Unternehmen, mit einem Blueprint zu arbeiten, ist dieser Prozess mitunter schon in wenigen Minuten abgeschlossen. Je nach Komplexität der Anwendung kann der Prozess mehrere Tage oder sogar Wochen in Anspruch nehmen – für unseren Blogcast Skill haben wir etwa drei bis vier Tage benötigt.

Um einen Skill zu kreieren, benötigen Entwickler zunächst einen kostenlosen Amazon Developer Account. In der sogenannten “Developer Console”, der Entwicklungsumgebung, hat Alexa einen eigenen Bereich. Entwickler haben zunächst die Wahl zwischen verschiedenen Modellen: Bei einem „One shot-Modell“ wird Alexa aktiviert und führt die definierte Funktion im gleichen Schritt aus – eine Interaktion findet somit nicht statt. Nützlich sind diese Skills bei der Abfrage einzelner Informationen, etwa dem Wetterbericht oder der Uhrzeit. Etwas komplexer sind Dialogmodelle, bei denen Nutzer und Skill miteinander interagieren. Hierbei müssen spezifische „Intents“ festgelegt werden, also alle Ereignisse, die in dem Gespräch stattfinden können – Aussagen und Fragen der Nutzer – und wie der Assistent auf diese reagieren soll. Manche Intents sind verpflichtend, etwa zum Aufrufen von Hilfe oder zum Beenden. Auch unser Blogcast Skill ist so ein Dialogmodell und beinhaltet dabei die Audio Player-Oberfläche für Alexa, um die mp3-Dateien abzuspielen. Wir haben daher Intents eingebaut, die es den Nutzern beispielsweise erlauben, zwischen der verschiedenen Blogcast-Folgen hin und her zu wechseln. Wurden die Dialogmodelle festgelegt, muss der Skill gehostet werden. Auch hierfür bietet Amazon mit AWS-Lambda eine hauseigene Lösung an.

Schritt 3: Skill auf Herz und Nieren prüfen
In dieser Phase wird der Skill ausführlich getestet. Unterschiedliche Testumgebungen und Nutzungsweisen können zu verschiedenen Ergebnissen führen. Aus diesem Grund sollte ein Skill von neutralen Nutzern geprüft werden, die bei der Entwicklung nicht involviert waren. Die “Developer Console” bietet hierfür eine Prüfbereich an, in dem bis zu zwanzig Nutzer aus der Entwickler-Community den Skill auf Herz und Nieren untersuchen und somit Fehlerquellen identifizieren können, die dem Entwicklungsteam bislang unbemerkt geblieben sind.

Schritt 4: Angaben vervollständigen
Hat der Skill seine Funktionstüchtigkeit unter Beweis gestellt, müssen nur noch einige formale Angaben ausgefüllt werden: Eine Kurzbeschreibung sowie eine ausführliche Erklärung, Angaben zum Entwickler und zum Absender. Sollte der Skill weitergehende Funktionen, wie etwa In-App-Käufe oder monetarisierte Werbung beinhalten, sind weitere Angaben, zum Beispiel zu einem Zielkonto, notwendig. Die Anwendung muss zudem einer bestimmten Kategorie zugeordnet werden, um die Auffindbarkeit zu erhöhen. Kurz vor der Absendung ist zudem der Zeitpunkt, zu dem Unternehmen den passenden Sprachbefehl zur Aktivierung ihres Skills festzulegen. Wir haben uns für „Alexa, starte Neofonie Blogcast“ entschieden. Der Befehl sollte eingängig und leicht zu merken sein – so haben Nutzer ihn schnell parat, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Funktion mehrmals benutzt und nicht nach einmaliger Nutzung vergessen wird.
Schritt 5: Zur Publikation freigeben
Nach dem Absenden über das AWS-Portal führt Amazon automatisch eine Kurzdiagnose durch. Diese dauert in der Regel nicht länger als eine Viertelstunde. Das Unternehmen prüft dabei, ob alle notwendigen Angaben ausgefüllt wurden und führt einen automatisierten Schnellcheck der Software durch. Anschließend wird der Skill manuell durch Amazon Mitarbeiter hinsichtlich der Nutzungsbedingungen, Dialogmöglichkeiten und softwareseitigen Funktionsfähigkeit geprüft. Damit ist die Entwicklungsarbeit grundsätzlich abgeschlossen, nach wenigen Tagen ist die Anwendung „live“ und kann von allen Inhabern eines Amazon Echos verwendet werden.

Fazit: Mach deine ersten Erfahrungen
Sprachassistenten werden beliebter und immer häufiger genutzt. Das Zitat von Microsoft-CEO Satya Nadella aus dem Jahre 2014 hat sich längst bewahrheitet: „Die menschliche Sprache ist das neue Interface“. Unternehmen sollten sich lieber heute als morgen Gedanken machen, wie und in welchem Umfang sie Voice Marketing nutzen und im Marketing-Mix integrieren wollen.
Voice als Schnittstelle zum Kunden ist sicherlich noch nicht in der Masse angekommen, jedoch auf dem besten Wege. Grund genug, erste Testprojekte mit digitalen Sprachassistenten zu starten und erste Erfahrungen zu sammeln – am besten bevor es der Wettbewerber tut.

Snap for Water: Mit Augmented Reality für sauberes Trinkwasser

Snap for Water: Mit Augmented Reality für sauberes Trinkwasser

Um die Aufmerksamkeit dafür zu stärken, dass sauberes Trinkwasser keine Selbstverständlichkeit ist, startet Snap in Kooperation mit Viva con Agua und bekannten Stars  seine bisher analoge „Water is a human right“-Kampagne nun auf Snapchat. Das Besondere daran: Sie basiert auf Augmented Reality und ist somit interaktiv.
Water is a human right: Snapchat kann auch auf ernste Themen aufmerksam machen
Während wir uns keine Gedanken um frisches Wasser machen müssen, haben 582 Millionen Menschen auf der ganzen Welt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mit der Kampagne machen Viva con Agua und Snapchat in Zusammenarbeit mit den Hamburger Agenturen Überground und Headraft nun darauf aufmerksam und haben dazu hochkarätige Celebrities ins Boot geholt. Mittels Snap Code können deren Fans nun selber Teil der Kampagne werden. Die „Water is a human right“-Kampagne ist dabei keineswegs neu. Zuvor startete sie bereits als Influencer- und Promi-Aktion, bei dem Stars wie Joko und Klaas, Jérôme Boateng oder Mats Hummels sich bei einem professionellen Fotoshooting mit der Message ablichten ließen.

In ebendiesem Design von Viva Con Agua startete die Charity-Aktion nun auch im digitalen Kosmos und macht die bisher von Celebrities getragene Kampagne mittels AR Lens auf Snapchat auch der breiten Fanbase zugänglich. Damit zeigt das Social Network, dass die Plattform sich auch mit ernsten Themen auseinandersetzen und Aufmerksamkeit generieren kann. Mit Partnern wie Fynn Kliemann, Visa Vie, McFitti oder auch Björn Beton von Fettes Brot wurden für die Kampagne reichweitenstarke und in verschiedensten Zielgruppen aktive Stars gewonnen.
Wer den Snap Code aktiviert, kann die Kampagne „Water is a human right“ interaktiv unterstützen und sich so für sauberes Trinkwasser einsetzen.

“In Deutschland können wir uns gar nicht vorstellen, dass Wasser keine Selbstverständlichkeit ist”, so Viva con Agua Mitgründer Michael Fritz. “[…] Uns war es wichtig, neue Wege zu gehen, um darauf aufmerksam zu machen. Wer Viva con Agua kennt, weiß, dass wir unsere Vision “Wasser für alle – alle für Wasser” mit Spaß verbinden – unser Markenzeichen sind Aktionen mit den universellen Sprachen Musik, Kunst und Sport. In Augmented Reality sehen wir großes Potenzial unsere Kampagnen aus der realen Welt auch virtuell weiterzuspielen, neue Zielgruppen abzuholen und mit Freude für eine gute Sache zu trommeln”. Wer ebenfalls Teil der Kampagne werden und die Aufmerksamkeit erhöhen will, der kann den untenstehenden Snap Code scannen und direkt loslegen.

Into Z Future: Research zeigt, was Gen Z wirklich will

Into Z Future: Research zeigt, was Gen Z wirklich will

Die Generation Z erscheint den älteren Generationen weiterhin teilweise unverständlich. Doch mit der steigenden Kaufkraft der jüngsten Verbraucher und dem Eintritt der ersten Angehörigen dieser Generation in den Arbeitsmarkt hat es sich Snapchat mit Hilfe von GlobalWebIndex und JWT Intelligence at Wunderman Thompson zur Aufgabe gemacht, die bald größte Bevölkerungsgruppe unter die Lupe zu nehmen und ihre Gewohnheiten sowie ihr (kreatives) Verständnis von der Welt zu erklären.
Mit dem Smartphone aufgewachsen
© The Youth of the Nations: Global Trends Among Gen Z Zwischen 2015 und 2018 ist die Zeit, die Gen Z mit ihren Smartphones täglich verbrachte, um über ein Drittel angestiegen. Die meiste Zeit werden dabei soziale Netzwerke und Chats genutzt. 92 Prozent gaben an, im letzten Monat auf sozialen Plattformen unterwegs gewesen zu sein, 91 Prozent chatteten online mit ihren Freunden. Die Nutzung von Laptops und Computern, um online zu gehen, sinkt für diese Generation derweil beständig. Snapchat macht sich diese Erkenntnisse bereits zunutze und gibt an, den eigenen Content immer „full screen vertical, quickly paced, highly visual, and personal“ zu erstellen, um der Zielgruppe Inhalte in dem Format zu liefern, das diese gewohnt ist und sehen will. Doch ganz verschwunden sind PCs noch nicht. Besonders die Idee einer Multi-Screen Experience lässt sich durch diese Daten weiter verfolgen: die Smartphones könnten als Zusatz zu Laptop oder PC dienen und die Screen-Erfahrung ergänzen, statt sie zu ersetzen.
„Erstellt Content mit ihnen, nicht für sie“
Die Grundaussage der zwei über die Gen Z verfassten Berichte lautet: Marken und Unternehmen müssen verstehen, wie sie mit der Gen Z arbeiten können, statt lediglich Content für sie zu produzieren. Dass Gen Zers extrem technik- und besonders mobilaffin sind, gelten als bekannte Eigenschaften dieser Gruppe, doch die Daten, die die zwei Berichte zusätzlich zusammenfassen, sind eine wertvolle Grundlage für jeden Marketer, der die nächste Generation ansprechen möchte.
If you are a marketer creating any kind of visual campaign packaging or platform, you need to completely understand how they are creating their own visual platform already,
erklärte Lucie Greene, Director of JWT Intelligence at Wunderman Thompson, die Erkenntnisse des Berichts in Cannes. Die Studie zeigte, dass 27 Prozent der Gen Zers nach eigenen Angaben bereits eine App gehackt haben, um eine Funktion auszuführen, über die diese eigentlich nicht verfügt. Unternehmen können daran erkennen, dass diese Generation schnellen Wandel und Anpassung erwartet. Sie erwartet, dass Marken und Unternehmen sich genau so schnell weiterentwickeln, wie die jungen Kunden das tun. 48 Prozent der untersuchten Teilnehmenden gaben an, ihre Freizeit für die Arbeit an einem kreativen Projekt zu nutzen und beispielsweise digitale Kunst oder Memes zu erstellen. Genau das beweist die eingangs angemerkte Grundaussage: Die Gen Z wird selten zufrieden mit Content sein, der für sie erstellt wird, viel mehr sollten Marken das kreative und technische Können der Generation nutzen und mit ihr gemeinsam arbeiten.
Die Generation Z ist und will aktiv sein
TOMS lieferte hierfür ein gutes Beispiel. Der Schuhhersteller nahm auf seine Tour gegen Gun Violence die junge Aktivistin Winter BreeAnne Minisee mit. Sie sei eine junge Stimme, die auf ihren Channels natürlich über die Aktion berichtet, und es gelte, die jungen Leute zu erreichen. Der Bericht beschreibt:
Teens are certainly setting a new tone for visual culture—after an era of posed photos against millennial-pink backdrops, a new wave of social content mixes selfies with spoken word, imperfect collages with augmented reality (AR) landscapes, and illustration with candid livestreams. This is layered with the need to live their truth, and an acute sense of social responsibility.
Jedem, der in Zukunft plant, die Gen Z anzusprechen, sei ans Herz gelegt, beide Berichte, „Into Z Future“ und „The Youth of the Nations: Global Trends Among Gen Z“ zu lesen. Die Key Findings von „Into The Future“ sind nachfolgend einmal zusammengefasst:
© Into Z Future

Harry Potter macht Pokémon GO Konkurrenz: Wizards Unite vor dem Launch

Harry Potter macht Pokémon GO Konkurrenz: Wizards Unite vor dem Launch

Die Straßen der Welt, Parks, Bahnhöfe usw. werden bald ein ganzes Stück magischer sein. Denn das lang erwartete Mobile Game Harry Potter: Wizards Unite, das im Stil dem Megahit Pokémon GO ähnelt, wird am Freitag online gehen. Zunächst allerdings nur in den USA und Großbritannien, dem Mutterland des populären Zauberers. Die Erwartungshaltung ist trotzdem weltweit riesig. Aber wird das Game ein Hit wie Pokémon GO, das noch immer zahlreiche Spieler hat und kann es womöglich sogar ein Marketing-Potential entfalten?
Zeit für einen neuen Mobile Game Hype? Harry Potter-Spiel vor dem Launch
Im Sommer 2016 sah man allerorten Menschen mit ihren Smartphones durch die Gegend laufen, immer auf der Suche nach einem weiteren Pokémon. Das AR-gestützte Mobile Game Pokémon GO wurde zum großen Hype; und zeigt bis heute Wirkung, denn noch immer gibt es viele Spieler. Laut BusinessofApps wurde Anfang 2019 die Milliardenmarke für Downloads geknackt, während die Umsatzzahlen im März 2019 auf 2,45 Milliarden US-Dollar angestiegen waren. Spieleentwickler Niantic hatte schon im Sommer 2016 eine Monetarisierung des Games via Sponsored Locations angestoßen. Dieses Feature sorgte bei lokalen Läden nach Zahlen vom Frühjahr 2017 für 500 Millionen Besuche in den Partner Stores. So waren nicht nur die Spieler und die Entwickler zufrieden, auch zahlreiche Marketing-Partner konnten profitieren. Es gibt inzwischen sogar Pokémon GO-Feste in verschiedenen Städten dieser Welt.

Looks like some Trainers are ready to trade Pokémon in Chicago! 🔄 Hopefully, it results in some Lucky Pokémon! 📍: Chicago #PokemonGOFest2019pic.twitter.com/L12LMZk9C7
— Pokémon GO (@PokemonGoApp) June 16, 2019

Der Erfolg der App ist unbestritten und diese hat sicher auch Menschen begeistert, die zuvor weniger mit Pokémon zu tun hatten. Mit Harry Potter: Wizards Unite kommt nun ein ähnlich gelagertes AR Mobile Game auf den Markt. Es ist ebenfalls von Entwickler Niantec, konzipiert zusammen mit Portkey Games und WarnerBros. Entertainment. Und die Harry Potter-Fangemeinde ist riesig. In den kommenden Wochen könnte sich nun zeigen, ob das neue Spiel den Erfolg der Pokémon-Version wiederholen kann.

The worldwide launch of Harry Potter: Wizards Unite begins this Friday, June 21! Keep your eyes peeled and wand ready for more information as the game goes live in your region soon. #WizardsUnitepic.twitter.com/ckk4s4mi8a
— Harry Potter: Wizards Unite (@HPWizardsUnite) June 19, 2019

Am Freitag, 21. Juni, beginnt der weltweite Launch, wenn auch zunächst nur die USA und Großbritannien profitieren. Danach soll das Spiel in andere Länder kommen, wobei hierfür kein konkretes Datum genannt wird.
Ein Traum für Fans wird wahr
Seit J.K. Rowlings epochemachenden Büchern und den erfolgreichen Verfilmungen haben viele Fans von Harry Potter den Wunsch, selbst einmal in die magische Welt einzutauchen. Dank des AR Games soll das möglich sein. So heißt es auf der Website:
,Harry Potter: Wizards Unite‘ verbindet Inhalte und Charaktere, die du aus der ursprünglichen Harry-Potter-Reihe und aus den ,Phantastische Tierwesen‘-Filmen kennst, zu einem einmaligen Erlebnis in der Wizarding World. Es ist deine Aufgabe deinen Zauberstab bereit zu halten, dir die wichtigsten Zaubersprüche ins Gedächtnis zu rufen, genug Zaubertränke zu brauen und mitzuhelfen, das Desaster zu bekämpfen, das den Muggeln die Geheimnisse der Zauberei zu enthüllen droht.
Die Synopsis gibt an, dass magische Wesen auf geheimnisvolle Weise in der Muggelwelt aufgetaucht sind – hier wird die AR-Integration in unsere Welt schon aufgerufen. „Hexen und Zauberer aus aller Welt müssen sich verbünden“, damit die Gegenstände und Wesen wieder an ihren Platz kommen. Als „Rekrut der Eingreiftruppe zur Wahrung des Geheimhaltungsstatuts“ kannst du im Spiel deine eigenen Fähigkeiten in der magischen Welt von Harry Potter, Newt Scamander und Co. unter Beweis stellen. Es gibt sogenannte „Findbare Gegenstände“ zu entdecken, Zaubertränke zu brauen und Mehrspielergefechte zu absolvieren.
Die Zauberwelt wird in unsere integriert, © Niantec, Warner Bros. Entertainment Inc. Allein die Erwähnung, dass die Zauberer öfter eine Rast machen sollten, „in Gasthäusern, die du an Muggelorten auf der ganzen Welt findest“, deutet auf die Integration von Sponsored Locations hin, die die Monetarisierung der App vorantreiben sollen. Dazu können sie für lokales Marketing dienen. Schaue dir hier noch einen weiteren Trailer an:
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Wie erfolgreich das Game letztlich wird und ob es sich für die ein oder andere Marke lohnt, auf diesen Zug aufzuspringen, können wir ab Freitag von den Reaktionen und Downloadzahlen in den USA und im UK abhängig machen. Und dann gespannt warten bis Harry Potter: Wizards Unite auch bei uns verfügbar ist.

Google bringt YouTube Livestreams und interaktiv 3D-Elemente in Display Ads

Google bringt YouTube Livestreams und interaktiv 3D-Elemente in Display Ads

Heute reicht es oft nicht mehr aus, allein mit Display Ads für ein neues Produkt oder die Marke selbst zu werben. Die User sind in einem schnelllebigen Netz unterwegs und bewegen sich auf Plattformen mit ansprechenden Visuals, Video Content oder interaktiven Formaten. Daher bietet Google nun zwei besonders interaktive Werbeerfahrungen an. Die Integration von YouTube Livestreams sowie von immersiven 3D Features in Display Ads.
Das neue Display-Format Swirl macht Produkte erfahrbarer
Swirl wurde von Google für das Mobile Web konzipiert und ist bei Display & Video 360 verfügbar. Dieses Format ist eines von zwei neuen, die Googles Produktmanagerin Rashi Verma im Blogpost vorstellt. Dank Swirl können Nutzer mit den beworbenen Produkten interagieren als wären sie wirklich greifbar. Sie lassen sich in alle Richtungen drehen und ein Zoom hinein und wieder hinaus ist möglich. Das Kosmetik-Unternehmen Guerlain zeigt anhand eines Parfums, wie wirkungsvoll das in einer Display Ad sein kann.

Jean-Denis Mariani,Chief Digital Officer bei Guerlain, zeigt sich von der Dynamik begeistert:
Swirl is opening up a whole new creative canvas for us. We’re able to tell a more dynamic story about our products and give customers a powerful new way to interact with them.
Marken, die bereits 3D-Elemente zur Verfügung haben, können diese im Google Web Designer im Bereich für 3D-/Swirl-Komponenten einsetzen, um eine Ad zu kreieren. Über Googles 3D-Plattform Poly lassen sich derlei Elemente bearbeiten, einstellen oder veröffentlichen. Wer bei der Erstellung von 3D-Inhalten Hilfe benötigt, kann unter anderem auf Googles Partner zurückgreifen, die hier Expertise aufweisen. Außerdem gibt ein ausführlicher Blogpost Aufschluss darüber, wie die immersiven Ads konkret integriert werden können.
YouTube Livestreams über Display Ads bewerben
Neben dem neuen Ad Feature Swirl bietet Google nun auch die Option, über Display & Video 360 den eigenen YouTube Livestream in Display Ads zu integrieren, die auf diversen Screens und Geräten laufen. Im Google Web Designer findet sich ein neues Template, über das bereits vorhandener Livestream Content für die Ads genutzt werden kann.
Das neue Format erlaubt es Nutzern unmittelbar mit dem Video in Interaktion zu treten. Dabei werden bekannte Steuermechanismen wie bei YouTube genutzt. So können Nutzer eine Preview für den Livestream wählen oder ihn als Full Screen Content wahrnehmen. Außerdem kann per Klick auch direkt auf YouTube weitergeschaut werden.

Google kommuniziert den Anspruch, künftig weitere Werbelösungen herauszubringen, die derart interaktiv sind. Dabei möchte man den Nutzern eine besonders Engagement-fokussierte Erfahrung bieten; und diese kann sich für Advertiser als sehr wertvoll erweisen. Noch befinden sich Swirl und das neue Livestream-Format in einer limitierten Beta-Version. Informationen dazu können Werbetreibende über den Display & Video 360 Account Manager einholen.
Sobald die Funktionen aber umfassend ausgerollt werden, könnten Marken damit sicher eine deutlich höhere Aufmerksamkeit für ihre Ads generieren. Und diese Formate sollten nur der Anfang sein. Denn während Advertiser auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sind, um Engagement für ihre Anzeigen zu erreichen, setzen die Werbenetzwerke nach und nach auf immer neue, vielversprechende Varianten. Vor allem das interaktive Element dürfte hierbei künftig noch relevanter werden; und die Interaktionsmöglichkeit sollte über den CTA hinausgehen. Google liefert bereits zwei aufregende Optionen.