Facebook ergänzt Navigation um prominentes Gaming Tab

Facebook ergänzt Navigation um prominentes Gaming Tab

Trotz immer wieder auftretender Kritik oder gar apokalyptischen Prognosen bleibt Facebook wohl auch deshalb das größte soziale Medium, weil die über zwei Milliarden Nutzer dort in allen möglichen Interessengebieten mit Content, Interaktionsoptionen, stets neuen Features und natürlich Werbung versorgt werden. Mit Facebook Gaming ist die Plattform ebenso in diesem Bereich aktiv, jetzt bringt man den Engagement-reichen und wachsenden Bereich per Tab prominent in die Navigation.
Gaming soll Facebooks Nutzerschaft beschäftigen
Der Markt für Games ist nicht erst seit Kurzem enorm groß. Doch im Zuge umfassender Digitalisierung verschieben sich einerseits die Monetarisierung des – auch professionellen – Spielens, andererseits die Zugangspunkte und Interaktionsräume zusehends gen Social Media, Streamingplattform usw. Im vergangenen Jahr lieferte Newzoo einen globalen Bericht zum Gamingpotential. Demnach sollten 2018 weltweit gut 138 Milliarden US-Dollar für Spiele ausgegeben werden, 91 Prozent davon für digitale Games. Insbesondere Mobile Games spielen dabei eine immer größere Rolle. Schon 2021 sollen sie 59 Prozent der Gaming-Einkünfte ausmachen, hierbei über 100 Milliarden US-Dollar einbringen. Gleichzeitig erleben auch Konsolen- und PC Games weiteres Wachstum.
Und nicht nur Spieleentwickler und Marken profitieren. Populäre Gamer oder eSportler können mit dem Streaming ihrer Fähigkeiten in Spielen wie Fortnite, League of Legends und Co. immense Summen verdienen. Ninja beispielsweise erhielt für einen Livestream kürzlich eine Million US-Dollar von EA, damit er das Spiel Apex Legends promotet. Dass gerade eSports derzeit für zahlreiche Marken, Sponsoren und Medien an Gewicht gewinnt, prognostizierte uns Twitchs Kusuma Chumpuree-Reyntjes bereits Ende 2018 im Trend-Artikel:
Viele Marken haben hierzu schon verkündet, die Gelder aus dem klassischen Sponsoring zurück zu ziehen und diese Budgets vermehrt in eSports zu investieren. Immer mehr Unternehmen, Agenturen und auch Sportclubs investieren in eSports […] eSports wächst rasant und bietet Zugang zu einer jungen, konsumstarken Zielgruppe, die nicht mehr über die linearen Kanäle erreicht werden kann.
Nicht zuletzt deshalb hat Facebook schon vergangenes Jahr die eigene Unterseite Facebook Gaming eingeführt.
Ein Blick auf Facebook Gaming (mit einem Klick aufs Bild gelangt ihr zu einer größeren Ansicht), Screenshot Facebook Derweil bleiben YouTube und Twitch bei den Gamern jedoch die ersten Adressen. Daher hat Facebook nun das Gaming deutlich prominenter in die eigene Plattform integriert.
Ein Gaming Tab als Engagement-Treiber?
Das Soziale Netzwerk möchte seinen Nutzern dabei helfen, einfach und schnell die Gamer, Streams, Gaming-Gruppen und Spiele zu finden, die sie interessieren. So hat inzwischen der globale Rollout des Gaming Tabs begonnen, wie Sarah Perez bei TechCrunch darstellt. Die Bedeutung und Reichweite der Facebook Games-Sektion fb.gg – die auch als Standalone App verfügbar ist – soll dank der Einbindung in die gewohnte Facebook-Navigation gestärkt werden. Denn das explizite Tab soll künftig zumindest in der mobilen Ansicht zwischen Facebook Watch und Benachrichtigungen exponiert sein.
Das Gaming-Tab soll prominent dargestellt werden, Quelle: TechCrunch Diese Ansicht konnten wir noch nicht reproduzieren. Auf dem Smartphone finden wir das Spiele-Icon erst unter „Mehr anzeigen“ im Burgermenü. Dies liefert uns dann folgende Ansicht.
Facebooks Gaming-Bereich auf Mobile, Screenshot Auf dem Desktop findet sich der Weg zu fb.gg über das Icon im Entdecken-Bereich. Klickst du auf „Gaming-Video“, gelangst du zur Unterseite. Diese schlägt dir zunächst aktuelle Livestreams von Spielen vor und bietet zudem ein Dashboard, über das Gamer livestreamen können. Außerdem werden Top Clips der Woche dargeboten, Streams nach Spielen sortiert angezeigt oder Streamer und von Freunden angesehene Videos vorgeschlagen.
Facebooks Gaming Video-Bereich, (mit einem Klick aufs Bild gelangt ihr zu einer größeren Ansicht), Screenshot Facebook Mit der prominenten Platzierung des Zugangs zum Gaming möchte Facebook jedoch nicht bloß die Nutzer zu mehr Verweildauer verlocken. Denn die Gamer sollen ebenfalls profitieren.
Mehr Zugriff auf die Gamer-Gemeinschaft 
Wer Spiele über Facebook Games und Spielsituationen livestreamt, kann damit ebenso Geld verdienen wie bei anderen Plattformen. Laut TechCrunch können die Views über Virtual Tipping monetarisiert werden, wobei Facebook fünf bis 30 Prozent dieser Einkünfte für sich einbehält. Außerdem gibt es bei Facebook Fan Subscription-Programme, bei denen Streamer ebenfalls bis zu 30 Prozent abtreten müssen. Wer im Level Up-Programm über Fb.gg streamen möchte, muss sich zunächst als Gaming Video Creator anmelden. Zu den Voraussetzungen gehört, dass mindestens vier Stunden und an mindestens zwei Tagen in den vergangenen zwei Wochen Videos gestreamt wurden. Zudem bedarf es mindestens 100 Seitenabonnenten. Und nur aus berechtigten Ländern – Deutschland ist darunter – kann überhaupt gestreamt werden.
So wird Facebook die Gamer-Gemeinschaft für Inhalte auf der eigenen Plattform sensibilisieren wollen – um langfristig eine bedeutendere Rolle in diesem Kontext zu spielen. Das Soziale Netzwerk geht von 700 Millionen Nutzern aus, die stark am digitalen Spielegeschehen interessiert sind. Für diese wird das Gaming Tab zunächst nach und nach ausgerollt.
Das Bestreben Facebooks, Gaming zu einem deutlich zentraleren Teil der eigenen Plattform-Erfahrung zu machen, spiegelt die zunehmende gesellschaftliche Relevanz der Thematik wider. Nicht umsonst wird über eSports als Sportart und Profession diskutiert; das Interesse nicht mehr nur am eigenen Spiel, sondern an den Leistungen digital auftretender Gamer ist so groß, dass Medien ihren Vorteil daraus ziehen möchten. Und Facebook tut gut daran, sich auf die Entwicklung einzustellen. Gelingt es der Plattform, seine massive Nutzerschaft vermehrt in den Gaming-Bereich zu ziehen, könnte sich das Unternehmen in diesem Kontext mit einer ganz eigenen, finanzkräftigen Position behaupten. Vorerst gilt es aber, YouTube und Twitch diesbezüglich mehr Viewer abzunehmen, um diesem Ziel näherzukommen.

Whitepaper: Deine Markenzukunft mit KI sichern – am Beispiel digitaler Vorreiter

Whitepaper: Deine Markenzukunft mit KI sichern – am Beispiel digitaler Vorreiter

Moderne und digitalaffine Zielgruppen zeigen sich oft variabel, sind aber bereit, Beziehungen mit Marken einzugehen. Diese bringen meist die so wertvolle Generierung von Daten mit sich, die eine personalisiertere Interaktion eröffnet. Vor allem der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und umfassenden Daten ermöglicht den Big Playern des 21. Jahrhunderts eine optimale Kundenansprache, Beziehungen zu diesen und ein stetes Wachstum. Das Whitepaper von Quantcast bietet Zahlen von Forbes Insights, die zeigen, wie digitale Pioniere diesen Balanceakt meistern. Außerdem liefert es mit der Reife-Scorecard für Marken und der Checkliste für die Markenzukunft starke Ansätze, um das eigene Markeing aufs nächste Level zu heben – auch mithilfe von KI.
Direkt zum Whitepaper
Die großen Marken des 21. Jahrhunderts setzen auf KI
Künstliche Intelligenz hat bereits Eingang in unseren Alltag gefunden, bleibt vorerst aber eine Wachstumstechnologie. Die größten Marken der digitalen Welt, Google, Microsoft, Amazon und Co., setzen allerdings verstärkt auf KI – auch Seller wie Zalando tun das. Sie verarbeiten Kundendaten im Kontext von AI und stärken damit Kundenbeziehungen und schließlich Gewinnströme.
Quantcast hat in Kooperation mit Forbes Insights eine umfangreiche Studie durchgeführt, bei der vor allem Führungskräfte im Marketing, insbesondere CMOs, beteiligt waren. Auf Grundlage der Erkenntnisse ist das Whitepaper „Lehren von Marken des 21. Jahrhunderts – Moderne Marken und der Einsatz von KI“ entstanden. Es liefert Handlungsansätze für Marken, die auf innovativen Praktiken der Unternehmen mit erfolgreichem Direktgeschäft basieren. Wer sich zu einem modernen und intelligenten Marketer entwickelt, kann zahlreiche Wachstumspotentiale erschließen und für sich nutzen.
Die Begeisterung Ihrer Kunden für Ihre Produkte erzeugt den Wunsch, eine Beziehung zu Ihrer Marke zu haben.
Die Studie demonstriert eindrucksvoll, dass Marketer der Künstlichen Intelligenz in den Bereichen Echtzeitverständnis von Kunden- und Neukundenbedürfnissen (55%), tiefergehende verhaltensbasierte Segmentierung (53%) und involvierendes Messaging (52%) eine große Relevanz zuschreiben. Während zwei Drittel der Befragten Vorteile in der Technologie erkennen, sagen nur 30 Prozent, dass sie für ihre Marketingziele kritisch ist. Wie wichtig aber KI-Einsatzszenarien für optimierte Kundenbindungen und wie relevant vor allem First Party-Daten sind, das können Marketer im Paper nachlesen.
Auszug aus dem Whitepaper, Relevanz und Wirkung von KI-Einsatz bei digitalen Vorreitern, © Quantcast, Forbes Insights Mithilfe von First Party-Daten und der Unterstützung durch KI können reife Marken den Lebensstil und die Bedürfnisse der Nutzer besser einordnen und für die eigenen Conversions nutzen. Kurzum, die Macht der Daten hilft, Emotionen zu vermarkten und Kunden zur Beziehung mit der Marke zu verlocken. Erst recht, wenn KI-Mechanismen diesen Prozess unterstützen.
Wie das konkret funktioniert? Das Whitepaper stellt dir eine Reife-Scorecard für digitale Vorreiter bereit, die zeigt, welcher Grad der Digitalisierung bei Unternehmen vorherrscht. Dazu kommt die wertvolle Markenzukunft-Checkliste, welche dir hilft, deine Brand in einem technologisierten und von Kundenseite anspruchsvollen digitalen Umfeld prominent und lukrativ zu etablieren. Bringe First Party-Daten und KI auf deine Agenda und lerne mit dem Whitepaper und seinen ausführlichen Analysen, welche Potentiale und Vorteile du dir so sicherst.
Downloade jetzt „Lehren von Marken des 21. Jahrhunderts“

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Amazon-Shop-Optimierung: So klappt es mit der Performance

Amazon-Shop-Optimierung: So klappt es mit der Performance

Amazon betrachtet die Verkaufszahlen als Leistungsindikator beim Ranking von Produkten. Je häufiger ein Produkt verkauft wird, desto wahrscheinlicher wird es, dass andere Käufer den gleichen Artikel kaufen – und desto wahrscheinlicher wird Amazon dieses Produkt in den organischen Suchergebnissen höher positionieren. Damit wirkt sich die PPC-Performance direkt auf die organischen Suchergebnisse aus.
Ein weiterer wichtiger Faktor, der den Algorithmus beeinflusst, ist die Conversion Rate. Je höher die Click-Through-Rate und die Conversion Rate für ein bestimmtes Keyword sind, desto höher wird ein Produkt für dieses Keyword in den Suchergebnissen eingestuft.
Die Regel ist also einfach: Mehr Verkäufe = höheres Ranking und höheres Ranking = mehr Verkäufe.
Ein hohes Ranking bei Amazon kann einen Shop auf die nächste Stufe bringen und viele Verkäufe generieren. Die Liste der folgenden Faktoren ist ein guter Ausgangspunkt, um seine Amazon-Produkt-Positionierung zu verbessern.
Logistik und Service im Hintergrund
Der Verkäufer kann auch mit seiner eigenen Performance überzeugen: schnell reagieren, Pakete nach Bestellung zeitnah versenden, gute Ware verkaufen, freundlich und zügig Nachrichten beantworten. Das wichtigste Anliegen eines Verkäufers muss immer die Zufriedenstellung des Käufers sein. Wer beispielsweise ein angebotenes Produkt nicht auf Lager hat, muss damit rechnen, aus den Ergebnissen entfernt zu werden.
Kundenrezensionen
Die Kundenrezensionen haben einen großen Einflussfaktor auf die Conversion Rate und sind somit ein wichtiger Rankingfaktor auf Amazon. Produkte mit guten Kundenrezensionen (in der Regel vier Sterne oder mehr) werden in den Amazon-Suchergebnissen grundsätzlich höher positioniert. Eine schnelle Reaktion auf Käuferbeschwerden hilft die „Abschreckung“ potenzieller Käufer zu reduzieren und zeigt, dass der Verkäufer sich um die Käuferzufriedenheit sorgt.
Buy Box – die prominenteste Platzierung
Für die meisten Artikel gibt es eine Reihe von Kaufoptionen. Viele Käufer klicken nicht weiter auf alle Angebote des Verkäufers, sondern kaufen direkt von der Produktseite, indem sie auf die Schaltfläche „In den Warenkorb“ klicken. Wenn ihr der Verkäufer seid, der die „Buy Box“ hat, dann gehört dieser Verkauf euch. Die Amazon BuyBox beinhaltet die Schaltfläche „In den Einkaufswagen“ und befindet sich auf jeder Produktdetailseite in der rechten oberen Ecke.
Der Buy Box-Algorithmus beginnt mit der Analyse jedes konkreten Produktangebots aller Verkäufer. Er bewertet jedes Angebot auf Grundlage der Verkäuferperformance, des Preises und anderen Variablen wie FBA (Fulfilment by Amazon), Lieferzeit, Retourenquote etc. Um eine Platzierung in der Buy Box zu bekommen, müssen Verkäufer ihre Kennzahlen unter die Lupe nehmen, sich auf die wichtigsten davon konzentrieren und diese auch kontinuierlich optimieren. Der Verkäufer muss dabei natürlich auch preislich wettbewerbsfähig sein, was aber nicht automatisch bedeutet, dass der Produktpreis der günstigste sein muss. Der niedrigste Preis garantiert nicht, dass genau dieser Verkäufer die Buy Box gewinnt.
Der Bestseller-Rang
Der Bestseller-Rang ist die sich ständig ändernde Anzahl, die Amazon Produkten zuordnet, um anzuzeigen, wie gut ein Produkt im Vergleich zu anderen Produkten derselben Kategorie verkauft wird. Das Produkt mit dem Verkaufsrang 1 ist das meistverkaufte Produkt in dieser Kategorie, mit dem Verkaufsrang 2, das zweitbeste Produkt und so weiter. Die ersten Positionen werden stündlich erneuert, die schlechteren werden dagegen täglich oder noch seltener aktualisiert.
Wenn ein Produkt keinen Verkaufsrang hat, dann ist es entweder ein neues Produkt oder es wurde eine lange Zeit nicht verkauft (zwei Jahre und mehr). Je näher der Verkaufsrang an Nummer eins liegt, desto schneller verkauft sich der Artikel im Allgemeinen. Dazu muss noch gesagt werden, dass jede Hauptproduktkategorie (z. B. Küche, Haushalt & Wohnen) ihre eigene „Persönlichkeit“ hat und unterschiedlich auf Verkäufe und Verkaufsrang reagiert. Als Beispiel kann eine Lunchbox mit einem Verkaufsrang von 50.000 ein paar Mal pro Woche verkauft werden, aber ein Buch mit exakt demselben Verkaufsrang wird wahrscheinlich etwa viermal pro Jahr verkauft.
PPC-Optimierung
Amazon-Anzeigen basieren auf einem Pay-Per-Click-Modell (PPC) und sind eine sehr lukrative Methode, um hohe Umsätze mit einem konkreten Produkt zu erzielen. Dank PPC-Kampagnen werden auch neue Produkte sichtbarer gemacht. Die Käufer klicken auf Anzeigen, kaufen die dazugehörenden Produkte und diese rutschen dann entsprechend automatisch nach oben. Wenn sich ein Produkt besser verkauft, wird Amazon es auch in den organischen Suchergebnissen höher platzieren.
Der Kampagnenaufbau in der PPC-Strategie ist essenziell für ein gut funktionierendes Konto und macht eine erfolgreiche Optimierung möglich. Es empfiehlt sich, für jedes Produkt zwei Kampagnen laufen zu lassen: Am besten startet man mit einer automatischen Kampagne, die mindestens ein bis zwei Wochen laufen sollte. Nachdem eine solide Datenmenge erfasst wurde, müssen die Keywords mit hoher Conversion aus der automatischen Kampagne definiert und in eine neue, manuelle Kampagne hinzugefügt werden.
In einer manuellen Kampagne müssen drei separate Anzeigengruppen für jede Keyword-Option (weitgehend passende, passende und genau passende Wortgruppe) erstellt werden. Man solle sich bei der Keyword-Recherche nicht blind auf die Google-AdWords-Daten verlassen. Es besteht ein Risiko, falsche Keyword-Listen zu erstellen, die für die Suchanfragen der Amazon-User einfach nicht relevant sind. Lohnenswert ist es auch, sich mit den Long Tail-Keywords zu beschäftigen, die normalerweise drei oder mehr Keywords enthalten und ein spezifisches Suchziel des Käufers hervorheben. Das heißt, man spricht den Käufer an, der sich im unteren Bereich des Conversion Funnels befindet und dementsprechend nur noch wenige Schritte bis zur Konvertierung entfernt ist. Long-Tail-Keywords sind für Verkäufer lukrativ, da sie tendenziell eine höhere Conversion Rate und niedrigere CPC-Kosten aufweisen und für diese Keywords weniger Wettbewerb herrscht.
KPIs
Wenn die Kampagnenstruktur aufgebaut ist und die ersten Anzeigen geschaltet werden, gibt es ein Wort, das der Verkäufer nie vergessen darf: Kennzahlen (KPIs). Denn wenn die eigenen Kennzahlen nicht regelmäßig erfasst werden, kann man auch das Wort Gewinn vergessen. Vor allem die folgenden KPIs sollten beobachtet und optimiert werden: Verkäufe, Umsatz, Kosten sowie durchschnittliche Umsatzkosten (Average Cost of Sales = ACoS).
Bei ACoS geht es primär darum, einen Mindestwert (Break-Eve-ACoS) festzulegen, der nicht überschritten werden darf, um profitabel zu sein. Break-Even-ACoS ist aber nicht das Ziel. Der Verkäufer hat keine Intention, einen Nullgewinn mit einer Kampagne zu generieren. Deshalb muss noch ein Ziel-ACoS definiert werden.
Wenn der Ist-AcoS größer als der Ziel-ACoS ist, bedeutet dies, dass man zu viel Geld ausgibt. Hier lohnt es sich das eigene Gebot zu senken, um zu testen, ob man die Kosten verringern kann, ohne dass es sich erheblich auf Umsatz auswirkt. Keywords, die über einen längeren Zeitraum keine Umsätze generieren und auch nach einer Senkung des Keyword-Gebots nicht rentabel bleiben, sollten aus der manuellen Kampagne entfernt und in die Liste der auszuschließenden Keywords hinzugefügt werden. Schafft man es, die PPC-Kampagne auf einen Ziel-ACoS zu optimieren, wird schließlich auch Gewinn erzielt.
Für einen Amazon-Verkäufer ist es wichtig, Zeit zu investieren, um zu lernen, wie man seine PPC-Kampagnen auf Amazon richtig strukturieren sollte. Dies ist umso wichtiger, je größer das eigene Produktportfolio ist. Laufen die Kampagnen bereits? Dann sollte man sich auf die Auswertung und Optimierung konzentrieren. Dank gezielter ACoS-Senkung werden unnötige Werbeausgaben vermieden. Mit der Erweiterung negativer Keyword-Listen und des Setups von Longtail-Keywords ist man auf dem richtigen Weg sein Ziel zu erreichen.
Amazon-SEO und Amazon-PPC als Einheit
Zusammenfassend ist Amazon-SEO und Amazon-PPC ein System, das aufeinander aufbaut. Das heißt, wenn man oben die Basis schafft, ein Listing perfekt gestaltet, und dann durch PPC mit den richtigen Anzeigen das ganze schön strukturiert und somit die Verkäufe generiert, rutscht das Produkt automatisch in der organischen Suche höher.

Datentransfer ohne Anmeldung: Firefox Send als unkomplizierte Alternative zu WeTransfer und Dropbox

Datentransfer ohne Anmeldung: Firefox Send als unkomplizierte Alternative zu WeTransfer und Dropbox

Jeder stand schon einmal vor dem Problem, eine größere Datenmenge verschicken zu wollen als Messenger wie WhatsApp oder E-Mail-Programme erlauben. Für andere Dienste wie WeTransfer oder Dropbox wird ein Konto oder zumindest die Angabe einer E-Mail-Adresse benötigt. Der neue Mozilla-Dienst Firefox Send geht jetzt in direkte Konkurrenz zu diesen Anbietern.
Firefox Send besticht durch seine Unkompliziertheit
Firefox Send lässt den Nutzer Dateien mit bis zu einem Gigabyte Größe anderen zur Verfügung stellen. Ganz unkompliziert und ohne Anmeldung.
Nutzer ziehen lediglich die Datenpakete in das Uploadfeld oder wählen Dateien zum Hochladen aus. Über einen Freigabe-Link können die bereitgestellten Dateien in der Standardversion vom Empfänger einmalig heruntergeladen werden. Für einen gewählten Zeitraum von fünf Minuten, einer Stunde oder einem Tag stehen die Dateien der anderen Person zum Download zur Verfügung, danach werden sie gelöscht. So könnten die Nutzer sicherstellen, dass ihre „Daten nicht für immer im Web herumschwirren“, so das Versprechen von Firefox Send.
Firefox Send (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Firefox Laut Angaben von Mozilla ist die Übertragung Ende-zu-Ende verschlüsselt. Auch die Einstellung eines Passworts ist möglich, um die eigenen Dateien optimal zu schützen.
Mit einem Firefox-Konto sind weitere Optionen möglich
Obwohl es zur Bereitstellung von Datenpaketen nicht nötig ist, bietet Mozilla die Option sich mit einem Firefox-Konto anzumelden. Danach stehen den Nutzern größere Uploadmengen von bis zu 2,5 Gigabyte zur Verfügung. Außerdem ist die Freigabe für mehrere Empfänger möglich, die die Dateien zudem gleich mehrmals downloaden können. Auch der Zeitraum zur Bereitstellung von sieben Tagen ist zusätzlich wählbar.
Mozilla ergänzt mit Firefox Send seine Reihe an datenschützenden Services. Erst kürzlich verkündete Mozilla, den Browser Firefox um ein neues Feature zu ergänzen, das Fingerprinting durch Werbetreibende verhindern soll. Außerdem entwickelte das Unternehmen einen eigenen Passwortmanager sowie Firefox Monitor, ein Security Tool, das die Nutzer alarmieren soll, falls sie gehackt wurden.

Urlaub mit Google: Google Hotels wird Konkurrenz für booking.com und Co.

Urlaub mit Google: Google Hotels wird Konkurrenz für booking.com und Co.

Nach Google Flights und Google Trips baut Google jetzt mit Google Hotels weiter seinen Stand in der Reisebranche auf. Das Tool zur Reise- und Hotelbuchung wurde kürzlich überarbeitet und könnte zur starken Konkurrenz von booking.com, hotels.com und anderen werden.
So funktioniert Google Hotels
Google vereinfacht die Planung einer kompletten Reise. Von Reiseziel-Inspiration über Flugziele nach Budget zu dem optimalen Zeitpunkt und der Hotelauswahl bietet Google einiges an Tools, um die Reiseplanung für die Nutzer so entspannt und übersichtlich wie möglich zu gestalten. Die neuen Funktionen von Google Hotels hat Richard Holden, Googles Vizepräsident für Produktmanagement und Reisen, kürzlich in einem Blogpost veröffentlicht.
Es ist jetzt möglich, die vermeintlich günstigsten Unterkunftsmöglichkeiten eines Ortes auf einen Blick angezeigt zu bekommen. Spezifischer wird die Suche durch Zeitraumangabe und Anzahl der Gäste. Filtereinstellungen wie bisherige Gästebewertungen, Ausstattung oder Hotelkategorie machen es den Nutzern leicht, genau das richtige Hotel für sie zu finden. Neu ist der sogenannte „Deals“-Filter („Angebote“):
This filter uses machine learning to highlight hotels where one or more of our partners offer rates that are significantly lower than the usual price for that hotel or similar hotels nearby.
– Richard Holden

Google Hotels listet alle verfügbaren Übernachtungsmöglichkeiten auf. © Google.com Google Hotels stellt alle relevanten Facts für Urlauber zusammen
Ist die Wahl auf ein Hotel gefallen, zeigt die Landing Page alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Adresse, Telefonnummer, Google Rezensionen anderer Gäste und ein Lageplan sind für den Nutzer zusammengestellt. Als tolle Ergänzung zeigt Google Hotels Sehenswürdigkeiten und mögliche Aktivitäten in der Nähe des Hotels, inklusive Fahrplan.
Die Landing Page zeigt alle relevanten Informationen auf einen Blick. © Google.com Über den blauen „Zimmer buchen“-Button gelangt man auf eine Vergleichsseite aller Buchungsoptionen. Anschließend kann über die üblichen Verdächtigen wie expedia.de oder booking.com das Hotel gebucht werden. Damit bleibt Google Hotels eine Preis- und Hotelvergleichsseite, die alle Tools zur Suche gebündelt zusammenstellt und dann auf andere Anbieter weiterleitet. Nur einige wenige Angebote sind direkt über Google buchbar.
Die Platzierung in den Suchergebnissen ist hart umkämpft
Die Konkurrenz in der Reisebranche schläft nicht und es wird für Anbieter zunehmend schwieriger, in den organischen Suchergebnissen angezeigt zu werden. Der Markt für gekaufte Werbeanzeigen, um noch auf der ersten Suchseite angezeigt zu werden, steigt also weiter. Laut BTW betrug der Umsatz der deutschen Tourismusbranche im Jahr 2017 rund 287 Milliarden Euro und über 60% der Reisen wurden online gebucht. Diese Zahlen verdeutlichen die Relevanz von digitalen Werbeanzeigen. Denn ohne Sichtbarkeit in den Suchmaschinen kommen keine Nutzer auf die Webseite und ohne Nutzer lohnt es sich für Hotels nicht, in den anderen Metasuchmaschinen gelistet zu sein.

Advertiser in Deutschland müssen keine Quellensteuer für Google und Co. zahlen

Advertiser in Deutschland müssen keine Quellensteuer für Google und Co. zahlen

Vor wenigen Wochen wurden Advertiser hierzulande aufgeschreckt, weil Finanzbehörden sie davon unterrichtet hatten, dass sie Steuerrückzahlungen in beträchtlicher Höhe zu leisten hätten. Konkret ging es um die sogenannte Quellensteuer, die Werbetreibende entrichten sollten – auch rückwirkend. Dabei würden diese dem Finanzamt quasi die Steuern bezahlen, die ein Bereitsteller des Werbenetzwerks, in den entsprechenden Fällen Google, aufgrund der innereuropäischen Geschäftspraktiken diesem schuldig bleibt, sofern aus dem Ausland operiert wird. Die Advertiser sollten sich die steuerlichen Leistungen dann von Google zurückholen; was einem illusorischen Bestreben gleichkommt. Nun gab der bayerische Finanzminister Albert Füracker Entwarnung.
Beschluss auf Bund-Länder-Ebene: Keine Quellensteuer für Werbetreibende
Werbeausgaben bei Facebook, Google und Co. sollten nach dem Vorschlag vonseiten des Finanzamts mit 15 Prozent versteuert werden, und zwar bis zu sieben Jahre rückwirkend. Diese von Frontal 21 beim ZDF aufgedeckte Forderung hätte für viele kleinere Unternehmen eine finanzielle Katastrophe bedeutet. Denn einerseits hätten sie die Steuerrückzahlungen kaum vorschießen können, andererseits wären die Chancen, die Beträge von Google oder Facebook zurückzuerhalten, annähernd aussichtslos. Der Vorschlag vom Fiskus basiert auf §50a ESTG:
(1) Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben
[…] 3. bei Einkünften, die aus Vergütungen für die Überlassung der Nutzung oder des Rechts auf Nutzung von Rechten, insbesondere von Urheberrechten und gewerblichen Schutzrechten, von gewerblichen, technischen, wissenschaftlichen und ähnlichen Erfahrungen, Kenntnissen und Fertigkeiten, zum Beispiel Plänen, Mustern und Verfahren, herrühren […]
Während das Finanzamt hoffte, über diesen Zwischenschritt an Steuerzahlungen der großen Unternehmen zu kommen, die ihre europäischen Sitze oft in Steuerparadiesen wie Irland haben, wäre der Plan für die Wirtschaft kaum aufgegangen. Auch der Bitkom sah die Entwicklung kritisch. Thomas Kriesel, Bereichsleiter Steuern, Unternehmensrecht & -finanzierung, erklärte uns:
Wir sehen das Vorgehen der bayerischen Finanzverwaltung kritisch. Zum einen wirkt es sich für deutsche Unternehmen nicht positiv aus, wenn sie zusätzlich zu der im internationalen Vergleich ohnehin schon hohen eigenen Steuerbelastung nun auch noch für die Steuern ihrer Geschäftspartner herangezogen werden sollen. Zum anderen ist es zweifelhaft, ob ausländische Anbieter von Online-Werbung nach geltenden deutschen Steuergesetzen überhaupt ihre Einnahmen aus diesen Leistungen in Deutschland versteuern müssen. Die bayerische Finanzverwaltung nimmt eine solche Steuerpflicht an, aus Sicht des Bitkom trifft diese Annahme jedoch nicht zu und ist auch mit der bisherigen Rechtsprechung nicht zu vereinbaren.
Nun hat das Bayerische Ministerium der Finanzen und für Heimat dargestellt, dass es für Werbetreibende nicht zu dieser Steuerbelastung kommen wird. Darauf verweist auch Steuertipps und News.

Bayerisches Staatsministeriumder Finanzen und für Heimat:FÜRACKER: KEIN STEUERABZUG BEI ONLINEWERBUNGBayern erreicht Klärung in Berlin // Keine zusätzlichen Belastungen für inländische Werbetreibende https://t.co/PM4rre1fHq
— Steuertipps und News (@PrillerPartner) March 14, 2019

Der bayerische Finanzminister Albert Füracker betont:
Auf Veranlassung Bayerns wurde heute eine Klärung auf Bund-Länder-Ebene erreicht. Jetzt steht endgültig fest, dass inländische werbetreibende Unternehmen keinen Steuereinbehalt bei Onlinewerbung vornehmen müssen. Die jetzt erreichte Klärung zwischen Bund und Ländern bedeutet, dass den inländischen Unternehmen unnötige steuerliche Mehrbelastungen im Zusammenhang mit der Onlinewerbung erspart bleiben.
Die benachrichtigten Unternehmen hatten bisher keine Zahlungen leisten müssen. In der Erklärung des Ministeriums heißt es außerdem, dass die potentiellen Nachzahlungen auch zu einem bedeutenden bürokratischen Mehraufwand geführt hätten. Verzichten die Finanzämter damit auf womöglich fragwürdige Einkünfte, wird die Entscheidung für die Werbetreibenden in Deutschland angemessen erscheinen, zugleich aber auch Erleichterung hervorrufen.

SMARTech Awards 2019: Jetzt mit verlängerter Bewerbungsfrist – nutze deine Chance

SMARTech Awards 2019: Jetzt mit verlängerter Bewerbungsfrist – nutze deine Chance

Die digitale Marketingbranche liefert immer wieder erstaunliche Kampagnen, bahnbrechende Ideen und bringt dynamische und innovative Startups hervor. Grund genug für Criteo seine Criteo Performance Marketing Awards unter der Marke SMARTech Awards dieses Jahr ganzheitlich auf die Bühne zu bringen. Das renommierte Event wartet 2019 nicht nur mit einer hochkarätigen Experten-Jury, sondern vor allem mit einem besonders differenzierten Spektrum an Kategorien auf. Wer Außerordentliches im smarten technologischen Digitalmarketing zu bieten hat, kann sich noch bis zum 29. März kostenlos für einen Award bewerben.
Jetzt für Award bewerben!
Die SMARTech Awards: Mehr als Performance Marketing unter neuer Marke
Vielen Branchenkennern dürften die 2017er Performance Marketing Awards von Criteo noch präsent sein. Dabei wurde Adjust zum besten Technologieanbieter gekürt, Deichmann gemeinsam mit Metapeople für die beste Search Performance-Kampagne ausgezeichnet und ShowHeroes wurde zum innovativsten Performance Marketing Startup ernannt. Dessen CEO Ilhan Zegin sitzt nun in der Jury, die nach einem Jahr Pause die SMARTech Awards Powered by Criteo 2019 verleihen wird. Diese kombinieren unter neuer Bezeichnung die Momente smarter Innovation und technologischen Verständnisses. Und da diese nicht allein beim Performance Marketing gefragt sind, werden in diesem Jahr gleich sieben verschiedene Kategorien einen Sieger erhalten.
Ilhan Zengin war vor zwei Jahren noch selbst Sieger, jetzt sitzt er in der Jury, © Criteo
Doch Criteo legt neben der ganzheitlicheren Sicht auf das digitale Marketing auch Augenmerk auf die Entwicklungen desselben; daher werden die Awards nunmehr in einem zweijährigen Turnus vergeben, sodass jetzt auch längere Planungs- und Einführungzeiten von Kampagnen oder Konzepten berücksichtigt werden können.
Unternehmen und Kampagnen können beim Branchenevent nun für Aufsehen sorgen, indem sie die Jury überzeugen. Darin sitzen dieses Jahr:
Philipp Westermeyer, Co-Founder der Online Marketing Rockstars
Frank Kemper, Stellv. Chefredakteur der INTERNET WORLD BUSINESS
Ilhan Zengin, Founder & CEO von ShowHeroes
Alexander Gösswein, Regional Managing Director DACH, MEA, RU von Criteo
Roman Kirsch, CEO von Lesara
Christoph Röck, CEO von 121Watt
Wie du deine Kampagne, dein Startup oder dich präsentieren kannst
Bei den diesjärigen SMARTech Awards sind Bewerbungen in sieben Kategorien möglich. Bekannt ist die Ernennung des besten SMARTech Anbieters. Hierfür werden Wachstumsdaten im Jahresvergleich und eine Produktübersicht angefordert; mit einem Video oder einer Slide Show können Unternehmen sich dann der Jury präsentieren. Auch das innovativste Startup der Branche wird gekürt – es muss aber in den letzten fünf Jahren gegründet worden sein.
Außerdem sind als Kategorien vorhanden:
die innovativste Performance Marketing-Idee
die beste Brandformance-Kampagne
das beste Monetarisierungskonzept
Darüber hinaus verleiht Criteo zusammen mit 121Watt 2019 auch einen Award für den innovativsten Fachbeitrag. Schließlich wird mit der Auszeichnung „Woman in SMARTech“ dem Einfluss der Frauen in der Branche Rechnung getragen. Die Nominierung für diese speziellen Awards kann dabei von Dritten vorgenommen werden, die besondere Leistungen würdigen möchten.
Die Kategorien der neu strukturierten Awards, © Criteo
Wer sich bewirbt, sollte die Ziele des Unternehmens oder der Kampagne darstellen und dann die Kampagne skizzieren. Anhand von KPIs und erreichten Zielen lassen sich Erfolge darlegen, wobei insbesondere die Innovativität herauszustellen ist.
Vielfältige Vorteile für Teilnehmer
Am 22. Mai wird im neueröffneten Andaz Ballroom in München die Verleihung der Awards stattfinden. Dann werden rund 200 Entscheider aus der digitalen Marketingbranche zugegen sein. Besonders spannend dürfte das Event für die Top Drei der Nominierten im Bereich Startup werden. Sie sind eingeladen und pitchen live auf der Bühne. Der Sieger wird dann von den Anwesenden ermittelt. Auf diese Weise wird nicht nur der Award zum Ziel, sondern auch die Visibility, die die Startups erhalten können. Allein das ist ein Grund zur Bewerbung.
Doch nicht nur für Startups. Im digitalen Marketing finden sich zahlreiche Kampagnen, viele fähige Frauen, Anbieter, Konzepte und Fachbeiträge, die darauf warten, mit dem SMARTech Award 2019 die Anerkennung zu gewinnen, die ihnen gebührt. Da die Bewerbung dafür kostenlos ist, sollte ihr auch nichts mehr im Wege stehen. Also mach dir jetzt ein Bild von den Teilnahmebedingungen und den facettenreichen Chancen und reiche direkt deine Bewerbung ein.
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Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Anzeige. Sie ist in Zusammenarbeit mit Criteo entstanden. Falls du auch Interesse an einem Sponsored Post bei uns hast, kannst du hier Kontakt zu uns aufnehmen.

Android Q: Google gibt Nutzern mehr Kontrolle über Privatsphäreeinstellungen

Android Q: Google gibt Nutzern mehr Kontrolle über Privatsphäreeinstellungen

Durch die zunehmende Kritik an Tech-Giganten wegen Datenklau und -verkauf setzt Google jetzt im neuen Android – Android Q – ganz auf Privatsphäre. Jeder, der ein Pixel Smartphone hat, kann die Beta-Version testen. Das ist jedoch nur für Nutzer empfehlenswert, die nicht wirklich auf das Smartphone angewiesen sind und ein paar Glitches tolerieren können, da die Betaversion noch nicht einwandfrei läuft.
Privatsphäre als Verkaufsaufargument
Immer mehr Nutzer wünschen sich mehr Kontrolle über ihre Privatsphäreeinstellungen und achten beim Erwerb auf ihre Möglichkeiten. Ein stärkerer Fokus auf Privatsphäre ist demnach ein gutes Kaufargument.
Der Handel mit Nutzerdaten ist ein großes Geschäft. Die Standortdaten der Nutzer werden gesammelt und an Werbetreibende verkauft. Dadurch, dass den Apps der Zugriff auf den Standort verweigert wird, ist dies nicht mehr möglich. Beruhigend für den Nutzer, aber ungünstig für alle, die standortabhängige Werbung vermarkten möchten.
Was ist neu in Android Q?
Der Schwerpunkt von Android Q liegt auf der verbesserten Privatsphäre und Datenschutz. So z.B. bei der Berechtigung von Apps, auf den Standort zuzugreifen. Bisher gab es bei Android „Alles oder Nichts“ bei den Standorteinstellungen. Jetzt können Nutzer, ähnlich wie bei Apples iOS, den Zugriff der Apps auf den Standort auch nur erlauben, solange eine App genutzt wird. Dieser ist es also nicht mehr möglich, den Standort im Hintergrund abzurufen. Öffnet man die Einstellungen in der Betaversion, hat das System bereits Voreinstellungen diesbezüglich getroffen. Den Nutzern ist es jedoch möglich, diese je nach eigener Präferenz zu verändern. Doch nicht für alle Apps können die Nutzer selbst auswählen, wann der Zugriff erlaubt sein soll. Beim hauseigenen Chrome-Browser hat Google es ausgeschlossen, den Zugriff immer zu erlauben.
In Android Q ist es den Nutzern möglich, Apps den Standortzugriff im Hintergrund zu untersagen. © Pawel Czerwiński
– Unsplash Auch der Zugriff von Apps auf Fotos und Videos kann eingeschränkt werden. Zudem wird die „Affinity“ nicht mehr getrackt, heißt, mit welchen Kontakten am meisten interagiert wird. Neue „Sharing Shortcuts“ machen es einfacher, Inhalte direkt an eine Person zu schicken, anstatt über eine App zu gehen. Das spart den Nutzern einen Schritt und macht es einfacher, Inhalte appübergreifend zu teilen. Als erstes Betriebssystem unterstützt Android Q Geräte mit faltbarem Display.
Leider ist das Betriebssystem bisher nur für Pixel Nutzer verfügbar. Die neueste Androidversion soll wohl erst im dritten Quartal 2019 final erscheinen. Alle Nicht-Pixel-Nutzer müssen sich bis dahin mit den vorhandenen Privatsphäreeinstellungen zufriedengeben.

Nie wieder „Wisch und Weg“: Der Mobile Ad Summit 2019 zeigt Zutaten für erfolgreiches Mobile Advertising

Nie wieder „Wisch und Weg“: Der Mobile Ad Summit 2019 zeigt Zutaten für erfolgreiches Mobile Advertising

Unzählige Informationen prasseln heutzutage auf Konsumenten ein. Dadurch gelingt es Marken immer seltener, mit ihren Botschaften durchzudringen. Werbung hat es besonders auf dem mobilen Screen schwer und was nicht relevant erscheint, wird gnadenlos weggewischt.

Aus den Augen, aus dem Sinn? Es besteht noch Hoffnung
Die zielgenaue Ansprache der User ist kein Wunschtraum. Es kommt auf einen ausgeklügelten Mix der vorhandenen Möglichkeiten an: das richtige Kreativkonzept mit maßgeschneiderten Audience-Daten, gepaart mit einer dynamischen Attribution und der passenden Dosis Influencer Marketing. Beim Mobile Advertising Summit am 28. März im Berliner Palais in der Kulturbrauerei erfahren Werbungtreibende und Agenturen von Top-Experten der Branche, wie sie bei Konsumenten auch in 2019 noch gewinnbringend Aufmerksamkeit generieren können.
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Blick auf ausgewählte Agendapunkte der Konferenz:
„Cross-Device Attribution mit AI”: Inwiefern das nicht nur schön klingende Buzzwords sind und das Thema vielmehr hoch relevant für Mobile Advertising ist, das erklären in einem gemeinsamen Vortrag (14:50-15:05 Uhr):
Tim Hiebenthal, Marketing Intelligence Manager Flixbus
János Moldvay, Co-Gründer und CEO Adtriba

Dem Thema Mobile Attribution wird in einer Diskussionsrunde mit Blick auf den Bereich Travel weiter auf den Zahn gefühlt (15:05-15:35 Uhr). Wohin die Kundenreise geht, das diskutieren:
Matthias Lange, Geschäftsführer DER Touristik
Lars Engelbrecht, Head of Display Marketing Omio formerly GoEuro
Tim Hiebenthal, Marketing Intelligence Manager FlixBus
Moderiert wird das Panel von Pascal Fantou, Founder Q48 Academy
Um das Thema Customer Journey und Attribution abzurunden, hält Jan Heumüller, Managing Director DACH Ogury Germany, einen Vortrag zum Thema: „Mobile Insights gewinnen und aktivieren: Am Beispiel des Fastfood-Markts!“ (15:35-15:50 Uhr).
Influencer Marketing: Ist das Thema nicht schon wieder Schnee von gestern?

Darüber diskutieren in einem Panel beim Mobile Advertising Summit folgende Teilnehmer (17:00-17:30 Uhr):
Chris Jungjohann, Head of Sales Germany Takumi
Thomas Hertkorn, Head of Online Marketing A&O Hotels & Hostels
Alex Wagner, Head of Marketing & Product Shoop
Christoph Quitz, Influencer Quizzie
Moderiert wird das Panel von Dr. Dominik Matyka, Chief Advisor Dmexco
Drive-To-Store mit McDonald’s

Der Mobile Advertising Summit widmet mit „Drive-To-Store“ einem Top-Thema im Mobile Advertising einen ganzen Konferenzblock (12:00-13:00 Uhr). So berichten unter anderem McDonald’s, Kinetic, Groundtruth, Google, Adsquare und der BVDW über Best Practices und aktuelle Kampagnen, um die User in die Stores zu locken.
Die vollständige Agenda des Mobile Advertising Summit mit allen Speakern, Timings und Trainings gibt es auf der Konferenzwebseite.
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1 Million US-Dollar für Streamer Ninja – Gaming verändert das Marketing

1 Million US-Dollar für Streamer Ninja – Gaming verändert das Marketing

Seit geraumer Zeit dominiert das Genre der Battle Royales nun die Videospielbranche. Titel wie Fortnite haben schon lange eine rege Spielerschaft und sind damit im Bereich des eSports und auf sämtlichen Streaming-Plattformen mitunter führend – EA will daran nun seinen Anteil.
Das hauseigene Battle Royale
Am 4. Februar dieses Jahres veröffentlichte EA seinen Beitrag zum Genre der Battle Royales: Apex Legends. Ein Free to Play-Spiel, welches den bisherigen Spitzenreitern reichlich Konkurrenz machen will, wofür EA sich auch kein bisschen zurücknahm. Eine Million US-Dollar zahlte EA nach Informationen von Reuters an den Streamer Ninja (aka Richard Tyler Blevins), damit dieser für einen kurzen Zeitraum Apex Legends im Stream spielte. Ob er dies dann weiterspiele, sei ihm überlassen.
Mit 13 Millionen Followern ist Ninja der Streamer mit der aktuell größten Zuschauerschaft auf Twitch. Trotz einigen Jahren vorheriger Aktivität und seiner Tätigkeit als professioneller Halo 3 Spieler, erreichte er seinen bisherigen Höhepunkt, als er begann Fortnite und PlayerUnknown’s Battleground zu streamen. Seitdem generiert er momentan mitunter die meisten Aufrufzahlen der Plattform, mit Höchstergebnissen von 667.000 Zuschauern in nur einem Stream. Dass EA zur Bewerbung des Spiels so viel Geld an Ninja zahlt, sollte also nicht überraschen, zumal Apex Legends gerade in sein Genre fällt.
Alle Augen auf uns
Allerdings zahlte EA noch weitaus mehr, als nur den an Ninja abgetretenen Betrag. Weitere Streamer wie Shroud (aka Michael Grzesiek) oder auch DrDisrespect (aka Herschel „Guy“ Beahm IV), wurden ebenfalls von EA zur Bewerbung von Apex Legends angeheuert, wenn auch hierbei die gezahlten Beträge nicht bekannt sind. Drew McCoy, EA’s Lead Producer für Apex Legends, sagte dazu Folgendes:
Wir wollten einen Tag schaffen, an dem man Apex nicht entkommen konnte, wenn man sich für Games interessierte und wir wollten, dass es sich wie ein Event anfühlt, das sich auf der ganzen Welt abspielt.
Ziel war also eine flächendeckende Bewerbung von Apex Legends, an einem einzigen, großen Tag – und das mit Erfolg. Mit 50 Millionen registrierten Spielern ist Apex Legends anfangs schneller gewachsen als Spitzenreiter Fortnite und trotz dem Ende des Events hält es sich bei Twitch auf Platz fünf der aktuell meistgeschauten Videospiele, womit es einen unglaublich guten Launch feiern darf.
Streamer und ihr Wert
Als wie enorm wichtig sich Streamer, Content Creator und Gaming allgemein heutzutage erweisen, um ein Spiel oder Produkt erfolgreich zu bewerben, hat EA hiermit deutlich gezeigt. Eine Million US-Dollar sind selbstverständlich ein immens hoher Betrag – auch für Größen wie Ninja. Laut eigenen Angaben verdient dieser übers Streaming selbst circa 500.000 US-Dollar im Monat, teils mehr. Der von EA gezahlte Betrag übersetzt sich jedoch direkt in ein Publikum und ist somit auch in eventuelle Kunden investiert.
Schon seit Jahren ist es üblich, Streamer und YouTuber für die Bewerbung eines Spiels zu bezahlen oder ihnen eine Gratiskopie zukommen zu lassen. Gaming ist mittlerweile viel mehr als nur eine Beschäftigung für Stubenhocker, sondern ein regelrechtes Phänomen der Neuzeit, welches einen riesigen Markt bietet, eSports insbesondere. Ein hervorragendes Beispiel hierfür wäre die Band „Imagine Dragons“, welche für die Weltmeisterschaft des Spiels League of Legends 2014 speziell ein Lied schrieb und damit auch bei der Meisterschaft selbst auftrat, nicht nur vor einem real dastehenden Publikum, sondern auch hunderttausenden Zuschauern im Livestream. Man kann davon ausgehen, dass die Band seitdem einige Zuhörer und League of Legends einige Spieler mehr hat. Gesponsert wurde das Event unter anderem von Coca Cola Zero und mit einem Preisgeld in Höhe von 2.130.000 US-Dollar sollte sich das enorme Potential des eSports allgemein zeigen.
Der Games-Markt in Deutschland hat bereits einen Wert von 3,35 Milliarden Euro. Und das Branding über Gaming Streams ist eine Marketingoption, die sich künftig für mehr Marken auszahlen kann – auch fernab der Spielewelt, wie einige Branchenexperten uns im Trends-Artikel erklärt haben. Über Streamer und eSports erlangen Marken einen Zugang zu einer jungen Zielgruppe, die zugleich konsumaffin ist.